Mich beschäftigt das Thema "viel trinken" schon lange. Von Seiten der Heilpraktiker wird ja immer wieder empfohlen, man solle ca. 2 Liter pro Tag zu sich nehmen. Einerseits fühle ich mich durch solche Pauschalisierungen genervt, aber ich merke auch, dass da etwas dran ist.
Vor ca. 1-2 Jahren habe ich dann angefangen, die Trinkmenge zu steigern. Ich habe sonst ca. 600 ml Wasser oder Kräutertee getrunken, dazu eine Tasse Schwarztee oder Kaffee pro Tag. Die Menge habe ich langsam gesteigert. Jetzt trinke ich ca. 1000 - 1200 ml Wasser oder Kräutertee pro Tag, manchmal auch etwas Saft. Dazu kommt eine Tasse Grüntee/Schwarztee oder Kaffee.
Für mich ist das schon recht viel, und manchmal vergesse ich auch, genug zu trinken.
Was es mir gebracht hat: Ich fühle mich fitter, habe weniger Gelenkprobleme. Wenn ich abends nochmal 1-2 Gläser Wasser trinke, bevor ich Yoga mache, fällt es mir leichter, nochmal in Schwung zu kommen. Bessere Verdauung.
Jetzt würde mich mal interessieren, wie Ihr das handhabt. Wieviel trinkt Ihr? Bemerkt Ihr einen Unterschied?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 56
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30.12.2013, 14:34
Viel (Wasser) trinken - was hat es Euch gebracht?
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30.12.2013, 18:48
AW: Viel (Wasser) trinken - was hat es Euch gebracht?
Ich denke, ich komme auf 2 Liter pro Tag. Das klappt erst richtig gut, seitdem wir 0,5 Liter Wassergläser gekauft haben. Das Hantieren mit kleinen Gläsern ist ermüdend, außerdem hat man das Gefühl nach sechs Gläsern schon viel getrunken zu haben und dabei war es vielleicht gerade mal ein Liter. In mein Wasserglas kommt ausschließlich heißes Wasser, sonst nichts, manchmal noch mit einem Stück Ingwer, wenn ich sehr verfroren bin. Im Sommer bei 30 Grad Raumtemperatur schwenke ich um auf kaltes Wasser.
Ich stehe da total drauf und es wird durchgezogen, egal was andere denken. Ich trinke das zuhause und in der Arbeit statt Kaffee oder Tee, die Kollegen haben sich mühsam dran gewöhnt. Ich bringe das auch in einer gemütlichen Runde mit Freunden abends. Alle anderen sitzen vor ihrem Alkohol, ihren Softdrinks oder dem Mineralwasser, von meinem Glas steigt eine heiße Dampfwolke auf. Ich mag es und es tut mir gut, klingt komisch, ist aber so. Ich verzichte darauf, wenn ich Besuche mache, denn mit meinem „sparsamen“ Verhalten bringe ich die Gastgeber sonst zur Verzweiflung. Dabei mache ich es wirklich nur, weil ich mich gut damit fühle.
Zur Abwechslung gibt’s morgens einen Milchkaffee als Starter, einen Espresso nach dem Mittagessen und Apfelschorle zu den Mahlzeiten, da mag ich absolut kein Wasser."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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30.12.2013, 19:25
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30.12.2013, 19:31
AW: Viel (Wasser) trinken - was hat es Euch gebracht?
Wie schön, ich trinke das Wasser auch sehr gerne im heißen Zustand, ebenfalls ab und an mit etwas Ingwer. Morgens als erstes trinke ich eine Tasse heißes Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft und einer Messerspitze Honig. Es tut mir einfach gut! Alkohohl mag ich auch nicht so gerne, morgen wird aber mit Sekt angestoßen, nur weil es eben so ein Ritual ist.
Manchmal denke ich, dass das Wasser sich auch auf die Emotionen und die Stimmung günstig auswirkt.
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30.12.2013, 19:46
AW: Viel (Wasser) trinken - was hat es Euch gebracht?
Böse Zungen behaupten ich würde saufen wie ein indischer Wasserbüffel. (Wasser natürlich)
Auf zwei Liter komme ich locker, im Winter gerne warm (mit Ingwer oder einem spritzer Zitrone)
im Sommer bevorzuge ich kühles Wasser.
Was ich bemerke bzw. was mir auffällt wenn ich es mal n i c h t schaffe soviel Wasser zu trinken:
Meine Konzentration lässt schneller nach.
Verdauung ->
Meine Haut gefällt mir in "trockenen" Zeiten auch nicht wirklich.
Ich esse mehr Blödsinn da ich vermeindlich Hunger habe.
Genug Gründe viel Wasser zu trinken
Aber glaubst Du nicht, Fräulein, daß man Seeräuber und Eine-Wirklich-Feine-Dame gleichzeitig werden kann?
Astrid Lindgren / Pippi Langstrumpf
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30.12.2013, 20:09
AW: Viel (Wasser) trinken - was hat es Euch gebracht?
Ich gehöre auch zu den Wassertrinkern. Ganz einfach, weil ich keinen Saft oder Sprudel mit Kohlensäure mag. Morgens einen Kaffee, zwischendurch auch mal Tee. 1,5 - 2 Liter trinke ich pro Tag. Dass es mir nun besonders gut tut, könnte ich aber nicht sagen. Woran merkt ihr denn, dass es euch gut tut? Meine Finger sind runzlig, wenn ich mal wenig trinke, aber das ist auch alles. Viel Trinken hat allerdings den Nebeneffekt, dass ich oft zur Toilette muss. Das ist schon lästig. Deshalb trinke ich bewusst weniger, wenn ich abends weg gehe.
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30.12.2013, 21:31
AW: Viel (Wasser) trinken - was hat es Euch gebracht?
viel trinken war noch nie meins und Versuche mich dahingehend zu trainieren waren auch nicht von Erfolg gekrönt. Ich fühl mich damit einfach immer wie ein glucksender Wasserballon und das ständige aufs Klo rennen nervt.
Morgens kann ich gar kein Wasser trinken. Da geht nur Kaffee oder Tee. Sonst wird mir schlecht. Meinen Wasserhaushalt gleiche ich erst abends aus, da kann ich ziemlich was reinschütten - je nach Jahreszeit warmes oder kaltes Wasser. Aber 2 Liter sind es sicher nicht. Da ist dann schon die Flüssigkeit aus der Nahrung dabei. Eigentlich wird die da ja auch mit eingerechnet.
Mir ist aber aufgefallen, dass Hungergefühle oft eigentlich Durst sind. Wenn ich dann einiges trinke, dann siehts mit dem Hunger gleich viel besser aus. Aber sonst glaube ich nicht an diese Gleichmacherei, sondern dass das auch typverschieden ist mit dem Flüssigkeitsbedarf. Es gibt ja z.B. auch unterschiedliche Schwitztypen.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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30.12.2013, 22:21Inaktiver User
AW: Viel (Wasser) trinken - was hat es Euch gebracht?
Ich trinke seit bestimmt 20 Jahren mindestens zwei Liter Wasser täglich, dazu kommen noch Genuß-Getränke wie Kaffee, Schokolade, Wein oder - selten - eine Cola. Im Winter ersetze ich zimmerwarmes stilles Wasser gerne mal durch Tee, vorzugsweise Ingwer oder aromatisierten Rooibos-Tee.
Ich bin jetzt Mitte 40 und habe eine noch sehr elastische, glatte, faltenfreie Haut auch an den Händen, keinerlei Gewichts-, Verdauungs-, Gelenk- oder sonstige medizinischen Probleme und fühle mich oftmals viel agiler als manche Altersgenossin.
Ich würde nicht behaupten, dass das Wassertrinken der einzige Grund hierfür ist (ich treibe Sport und ernähre mich gut), aber sicher trägt es seinen Teil dazu bei.
Falls ich einmal deutlich weniger trinke als die gewohnte Menge, bekomme ich öfters mal Kopfschmerzen.
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30.12.2013, 23:11
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31.12.2013, 06:27Inaktiver User
AW: Viel (Wasser) trinken - was hat es Euch gebracht?
gut 2liter wasser täglich gehn mir über die lippen. hab ich mir angewöhnt seid dem ich angefangen hab mein gewicht zu reduzieren. bis mittag ist bei mir der erste liter stilles wasser weg, den andern trink ich ab nachmittag. mir fällt das leicht da ich wegen meiner angeschlagenen gesundheit einige tabletten am tag nehmen muß und ohne wasser gehn die eh nicht runter.
dann gibts für mich täglich noch kaffe mit milch, manchmal saft, manchmal malzbier oder cola wegen des süßlichen geschmacks.
ich hab weniger hunger, meine haut ist glatter, meine verdauung besser, fühl mich geistig fitter, komm besser mit meiner migräne zurecht. wenn ich wenig wasser trink, dann sind die migräne schübe stärker und der klogang ist schwierig.


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