Aus gegebenem Anlaß:
bitte setzt keine Direktlinks zu Kliniken oder Praxen, soweit irgend vermeidbar.
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Thema: Migräne
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07.11.2008, 01:15
AW: Migräne - was hilft?
Todo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre
Voltaire
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17.06.2010, 18:53
AW: Migräne
Hallo, hallo!
Ich habe seit ca. 1 1/2 Jahren keine Migräne mehr!
Ich nehme mittlerweile nämlich Beta-Blocker. Zwar kann ich mich noch nicht entscheiden, ob eine Dauermedikamentation meinem Willen entspricht, aber als ich sie zwischendurch mal abgesetzt hatte (der Arzt sagte, dass man das mal ausprobieren sollte, da sich die Migräne dann manchmal ganz von selbst verabschiedet), hatte ich gleich wieder wöchentlich Migräne.
Naja, ab und zu habe ich nochmal Kopfweh (wegen Periode oder Verspannungen) - aber bin von Migräne weit entfernt. Sie ist einfach weg.
Ich nehme morgens 1/2 Tablette und damit hat sich das Thema für mich nach 15 Jahren quasi erledigt - und das für 5.- €/2Monate.
Wer also mag, möge diese Möglichkeit doch mal mit seinem Arzt sprechen!?
VLG"So sehr mich das Problem des Elends in der Welt beschäftigt,
so verlor ich mich doch nie im Grübeln darüber,
sondern hielt mich an dem Gedanken, das es jedem von uns verliehen sei,
etwas von diesem Elend zum Aufhören zu bringen."
Albert Schweitzer
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29.06.2010, 12:14
AW: Migräne
hallo,
ich habe seit ich etwa 18 bin, migräneanfälle. bei mir kommen sie, schleichend, ein mal pro jahr. dann habe ich wochenlang probleme - anfälle meist abends, nachts gegen 5 oder früh morgens) - und dann gehen sie wieder.
medikation seit einigen jahren:
kephalodoron (erst 0,1 inzwischen 5%) - antroposophische medizin, ich hab meinen arzt erst so angeschaut
aber es half! 3 mal täglich ein oder zwei tablettchen, bei akuten anfällen auch mehr. nach packungsbeilage. ich nehme die tabletten dann noch einige wochen weiter (also quasi ne kur, insg. ca 3 monate).
beim ersten mal stellte sich der erfolg nach 2 tagen ein, ich konnte es nicht fassen.
2 jahre später halfen die 2 wochen lang nicht und ich wurde unleidig, daraufhin verschrieb besagter arzt mit petadolex. kann man auch in kombi mit kephalodoron nehmen, half super.
was bei mir auch hilft, ist die "aua"-stelle extrem zu kühlen. ich lege mir einen in ein dünnes handtuch gewickelten kühlakku auf den kopf - natürlich nicht zu lang, aber schon so, dass mein mann meint, meine hirnzellen müssten erfrieren :-D aber: das hilft! wenn ich es früh genug mache (anfangsphase), dann krieg ich keinen richtigen anfall sondern hab's nach einer stunde kühlen und ruhe überstanden.
die veranlagung zu migräne liegt bei uns auch ind er familie, meine mutter hattes es früher auch und mein bruder hat es auch geerbt...
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06.06.2012, 16:26
AW: Migräne
Hallo Mitleider,
Habe seit rund 5 Jahren starke Migräne (vererbt von meinem Vater), die sich auf seltsame Weise zeigt.
Standart ist Kopfschmerzen und flimmern vor den Augen. Wenn es sehr schlimm ist kommt vor den Kopfschmerzen noch taubheit der Hände dazu. Bei den Händen bleibt es aber leider nicht. Es wandert sozusagen die Arme rauf bis in den Rachen was mich sogar daran hindert Tabletten einzunehmen wenn ich zu langsam bin. Übelkeit bleibt aber dabei völlig aus.
Wollte nun fragen ob jemand ähnliche Symptome hat und ob jemand was dagegen weiß denn immer stärkere Tabletten nehmen zu müssen scheint mir der falsche weg.
Liebe grüße
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06.06.2012, 16:36
AW: Migräne
Meine Freundin nimmt Zäpfchen, wenn sie keine Tabletten schlucken kann, weil sie sie sofort wieder ausbrechen würde.
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25.06.2012, 09:10Inaktiver User
AW: Migräne
Wie sind denn die Nebenwirkungen? Ich habe viel zu niedrigen Blutdruck - das wäre dann wohl nichts für mich.
Ich habe heute den 5 Tag in Folge Migräne - von diesem blöden Mistwetter.... nicht so schlimm das ich nicht arbeiten könnte, aber genug um Tabletten zu nehmen (ich nehme Sumatriptan - die helfen mir super) Aber ich wache schon morgens damit auf und bin entsprechend genervt,
Ganz weg wäre klasse - ich bin jetzt am Anfang der Wechseljahre und hoffe, dass irgendwann mal Ruhe damit ist.
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25.06.2012, 09:12Inaktiver User
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21.07.2012, 10:27Inaktiver User
AW: Migräne
@dharma, geht mir ähnlich wie dir- wetterfühlig, viel zu niedriger blutdruck/RR,
aura, wortfindungsstörungen....
betablocker waren für mich entsetzlich-- es war noch viel schlimmer- wie eine wandelnde schlaftablette war ich- aber ich habs über ein jahr ausgehalten-leider null erfolg gegen migräne....
jetzt stöbere ich hier rum, weil ich sooo sehr unter dem niedrigen RR leide- trotz sport!!
gg migräne hílft mir nur das nasenspray Ascotop nasal- ich habe sehr schwere anfälle- und habe in meiner knapp 40-jährigen leidenszeit alles durch, was an an migränemitteln gibt....
trotzdem mein motto: niemals aufgeben!!!
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29.07.2012, 21:28Inaktiver User
AW: Migräne
Wie ich hier so lse, scheint es kein "Supermittel" zu geben. Beta-Blocker - oh davor habe ich Respekt und möchte die eher nicht nehmen.
Ich habe seit X Jahren hormonell bedingte Migräne. Darum auch mit Antibabypille experimentiert - durchgehend eingenommen, unterschiedliche Sorten, auch mal eine Zeit ohne etc.
Jahrelang ging es in sofern gut, dass ich Migräne nur noch 3-4 x im Jahr jeweils 2 Tage hatte. Dann nahm ich Dolormin gegen Migräne und blieb weitestgehend im Bett. Arbeiten ging nur einige Stunden, dann wurde mir so übel und schwindlig, dass ich kaum noch heim kam.
Seit 2 Jahren bekomme ich monatlich Migräne - immer mit Beginn der Periode oder wo sie hätte kommen sollen.
Pille ganz absetzen probiert, andere Sorte- keine Besserung.
Nun nehme ich seit 1 Jahr die Cerazette aber nun habe ich auch wieder Migräne - immer wenn ich eigentlich Periode bekommen müsste (bin jetzt aber am Anfang der Wechseljahre und auch durch diese Pille habe ich kaum noch die Periode). Ohne Pille hatte ich entsetzliche Schmerzen die ersten 2 Tage der Periode und konnte kaum so schnell die echt riesigen Tampis wechseln - also doch lieber Pille.
Nun bekomme ich aber die Migräne auch schon 2 Wochen nach der 1. Migräne zu eigentlichem Periodenbeginn. :( Aber die ist dann nicht so stark.
Gestern war wieder die schlimme Migräne dran. Ich bin froh, wenn es mich am WE erwischt, so falle ich auf Arbeit nicht aus.
Mir hilft, wenn ich es als Migräne erkenne (was mitunter auch 1 Tag dauert) wenn ich gleich 1 normale Schmerztablette Iboprophen ehme und kurz darauf 1x Triptane - Formigran . Wenn ich die wie gestern sofort nehme, mich zwischendurch hinlege, muss ich mitunter am kommenden Tag nur 1 Schmerztablette nehmen und gut ist - und mir etwas Ruhe gönnen. Zumindest diesmal war es so auszuhalten und keine kompletten 2 Tage.
Aber es bleibt nervig und immer die Sorge - hoffentlich nicht, wenn ich arbeiten muss.
Magnesium nehme ich seit einiger Zeit täglich.... aber ich kann dazu noch nichts sagen.
Ganz ohne Medikamente im Bett wimmern, wie hier jemand schrieb - ohjeh das ist grausam und auch nicht gut.
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04.08.2012, 00:51Inaktiver User
AW: Migräne
Ich habe leider auch seit Kindheitstagen Migräne

Seit 2006 zusätzlich ab und an mit Aura.
(flimmern, Kribbeln in Gliedmaßen, Schwindel, und letztens ganz schlimm: Augenmuskellähmung)
Triptane mag ich nicht nehmen, haben auch nie wirklich gewirkt bei mir.. Nehme "nur" ibuprofen und ansonsten versuche ichs auszuhalten.
Als ich März 2010 nach einer Trennung eine schwere depression hatte, bekam ich Venlafaxin verschrieben und damit war auch meine Migräne so gut wie verschwunden. So zusagen im Nebeneffekt.
Im März dieses Jahres erstmals Versuche Venlafaxin abzusetzen: Was folgte? Über 1 Woche Migräne in allen erdenklichen Schmerzen und auren. Unerträglich.
Venlafaxin wieder genommen: Migräne weg!
Jetzt war ich wieder 2 Monate ohne Venlafaxin und hatte ständig wieder Migräne.
Versuche es jetzt mit Fluoxetin, mag zwar eigentl. keine Antidepressiva nehmen mehr, aber es wirkt halt.
Hat hier jemand damit erfahrungen? Antidepressiva bei Migräne?
Lina


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