Will meine Nichte bei Entscheidung unterstützen, deshalb diese Fragen: Wer hat Erfahrungen mit einem Basenausgang,der durch den Blinddarm geführt wird. bei der OP soll dafür ein Stück des Darms verwendet werden, weil die Blase für die "einfache" OP (nur "Umleitung" durch Blinddarm) zu klein ist.
Besonders interessiert:
- Wie lange war die Erholungszeit nach der OP?
- Eingewöhnungszeit?/Reha?
- Wie zufrieden ist man im Alltag nach dieser OP?
- Gab es Komplikationen?
Vielen Dank im voraus!!
P.S.: Bitte schnell antworten, weil die Entscheidung für OP eilt...
Antworten
Ergebnis 1 bis 8 von 8
-
31.05.2013, 09:08
Blasen-OP (künstlicher Ausgang)
-
31.05.2013, 09:19Inaktiver User
AW: Blasen-OP (künstlicher Ausgang)
Welche Alternativen gibt es denn?
Warum ist diese OP nötig?
-
31.05.2013, 11:05
AW: Blasen-OP (künstlicher Ausgang)
Die OP ist nötig, weil bei nicht funktionierendem eigenem Blasenausgang man alle 4 h die Blase mittels Katheder entleeren muss, das kann sie nicht selbst durchführen. Da das im Alltag natürlich sehr einschränkt, wäre das die einzige Möglichkeit, um Selbständigkeit zu erreichen.
OP-technische Alternative ist die vorher beschriebene kleine Lösung ohne Verwendung eines Darmstücks, dann kann es aber sein, dass bald eine Nach-OP (dann doch die "große Lösung") erforderlich wird, wenn es nicht funktioniert.
LG
Hausmaus
-
31.05.2013, 11:10Inaktiver User
AW: Blasen-OP (künstlicher Ausgang)
Verstehe - aber wieso braucht sie dann Entscheidungshilfe. Wenn es die Möglichkeit ist die ihr hilft?
-
31.05.2013, 11:56
AW: Blasen-OP (künstlicher Ausgang)
Diese OP ist nicht ohne Risiken, deshalb hätte ich gerne Erfahrungsberichte, wie denn die Leute zufrieden sind nach so einer OP mit dem Handling und ob alles glatt gegangen ist oder ob Nach-OPs erforderlich waren.
Vielleicht findet sich ja ein Patient...
LG
hausmaus
-
31.05.2013, 12:40Inaktiver User
AW: Blasen-OP (künstlicher Ausgang)
Hallo Hausmaus,
darf ich fragen warum ihr Blasenausgang nicht funktioniert und wie alt die Nichte ist?
-
01.06.2013, 15:22
AW: Blasen-OP (künstlicher Ausgang)
Sie ist 15 Jahre alt; seit 2007 nach einer Rückenmarks-OP (ein Tumor) kann sie nicht mehr laufen und eben auch nicht auf die Toilette gehen.
Doch für die Beurteilung der OP ist eigentlich nur entscheidend, dass der Blasenausgang nicht funktioniert.
hausmaus
-
02.06.2013, 17:17Inaktiver User
AW: Blasen-OP (künstlicher Ausgang)
Oh, das ist heftig.
Das bedeutet, daß durch die OP die Nerven geschädigt wurden?
Ich würde vor einer OP noch folgenden Versuch machen, wenn der nicht greift dann OP.
Sucht Euch einen Arzt, der die Neuraltherapie nach Huneke durchführt. Manchmal befinden sich die Nerven in einem Schockzustand und scheinen nur nicht mehr zu funktionieren.
Mit Hilfe der Neuraltherapie wird ein gut verträgliches Lokalanästhetikum an die Nerven gespritzt welches unter Umständen die Blockade aufheben kann.
Man merkt sofort ob sich etwas tut oder nicht.
Alles gute für Deine Nichte!


Zitieren

