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    Ständig Nackenschmerzen

    Hallo liebe bricom-Gemeinde!
    Seit einiger Zeit habe ich öfter so seltsame unspezifische Kopfschmerzen. Meistens auf der linken Seite. Sie fangen im Laufe des Tages an, mal verschwinden sie von alleine (ohne Tabletten), mal nicht. Nehme dann immer 2 Paracetamol, die helfen allerdings auch wie sie wollen. Manchmal verschwinden die Schmerzen, manchmal lachen sie nur über die Pillen. Ich vermute sehr stark, dass die ganze Geschichte von meinem Nacken kommen. Ich kann die Kopfschmerzen auch irgendwie nicht lokalisieren, hab auch öfter das Gefühl, dass es gar nicht der Kopf ist, sondern der Kiefer. Ich weiß es nicht. War vor gut einem halben Jahr mal beim Orthopäden, der wollte mir "das Genick brechen". Wurde vorher geröngt und dann musste ich eine Einverständniserklärung unterschreiben, dass bei diesem Eingriff durchaus etwas schiefgehen könnte (bsp. Schlaganfall). Ich habe dann dankend abgelehnt. Oft wache ich morgens schon mit diesem Gefühl der Nackensteifigkeit auf, kann dann kaum den Kopf nach unten machen oder zur rechten Seite drehen, bessert sich allerdings im Laufe des Tages. Stärkere Schmerzmittel wie Ibu hab ich noch nie ausprobiert, weil ich einen sehr labilen Magen habe. Hat jemand von euch vielleicht eine Idee? Übrigens, sorry, wenn ich etwas durcheinander geschrieben habe. Bei Fragen einfach fragen :))
    Vielen Dank!

  2. Inaktiver User

    AW: Ständig Nackenschmerzen

    a) was machst du beruflich-------------- ist es nacken bzw. rückenbelastend?

    b) psysiotherapeutin fragen was du als ausgleichsbewegungen und übungen machen kannst.


    pharmazeutische präparate sind gut und schön---------- aber keinen dauerlösung.

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    AW: Ständig Nackenschmerzen

    Eigentlich bin ich Bürokauffrau, allerdings bin ich seit einiger Zeit krankgeschrieben (psychosomatisches Thema). Ich hatte meinen Orthopäden damals gefragt, ob er mir nicht Massagen empfehlen bzw. verschreiben könne, aber er meinte, dass die das ganze nur verschlimmern würden...hm...ja, hatte auch schon mal überlegt evtl. einen Osteopathen zu konsultieren. Nur ist das ja auch ziemlich kostspielig. Über ein MRT hab ich auch schon mal nachgedacht...vielleicht ist ja auch irgendwas mit dem Kopf nicht in Ordnung

  4. Inaktiver User

    AW: Ständig Nackenschmerzen

    Zwar kostspielig aber hilfreich Osteopathie oder Cranio Sakral - beides sanfte Methoden. Ich vermute das die Psyche sehr stark beteiligt ist und sich die durch eine extreme Anspannung in diesem Bereich äußert. Hilfreich wäre auch wenn Du Entspannungsmethoden lernen würdest.

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    AW: Ständig Nackenschmerzen

    Habe noch etwas anderes in Verdacht: Zähneknirschen. Habe eine Kieferfehlstellung (Überbiss) und mein Partner hat mir schon des öfteren gesagt, dass ich nachts ganz übel mit den Zähnen knirschen würde. Ach menno...so viele Sachen die sein könnten...das kann man doch niemals alles beheben!

  6. Inaktiver User

    AW: Ständig Nackenschmerzen

    Zitat Zitat von lemonice79 Beitrag anzeigen
    Habe noch etwas anderes in Verdacht: Zähneknirschen. Habe eine Kieferfehlstellung (Überbiss) und mein Partner hat mir schon des öfteren gesagt, dass ich nachts ganz übel mit den Zähnen knirschen würde. Ach menno...so viele Sachen die sein könnten...das kann man doch niemals alles beheben!
    Doch kann man, aber es wird unter Umständen ein wenig dauern.

    1. Zahnarzt
    Sag ihm das mit dem Knirschen und dem Kiefergelenk. Evtl. sollten auch die Zahnfüllungen kontrolliert werden, sind sie zu hoch wurde etwas verschoben etc. Das machen in der Regel Zahnärzte mit naturheilkundlichem Hintergrund.
    Die Schiene wird von der Krankenkasse in der Regel erstattet

    2. Physiotherapeut oder Osteopath
    Deine Statik gehört überprüft und zwar von Kopf bis Fuß, nicht nur der Nacken. Massagen bringen nur dann etwas wenn gleichzeitig evtl. Fehlstellungen der Wirbel und des Beckens behoben werden.

    3. Ernährung
    Ernährung kann sich auch in diffusen Kopfschmerzen bemerkbar machen, hierzu brauchst in der Regel Hilfe von jemanden der sich damit auskennt.

    4. Psyche
    Die Angst sitzt im Nacken.
    Wenn zuviel auf den Schultern lastet, dann kann sich das in permanenter Anspannung äußern. In den Muskeln werden dann Triggerpunkte aktiv, die das Geschehen aufrechterhalten, selbst wenn die Ursache behoben ist.

  7. Inaktiver User

    AW: Ständig Nackenschmerzen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zwar kostspielig aber hilfreich Osteopathie oder Cranio Sakral - beides sanfte Methoden.
    Nur der Ordnung halber: Cranio-sakrale Methoden sind ein Bestandteil der Osteopathie. Das ist - bei einem ausreichend ausgebildeten Osteopathen - kein Unterschied, sondern ein Teil des Ganzen.
    Umgekehrt wollte ich auch keinen "ganzheitlichen" Therapeuten, bei dem das ganze außerhalb des Craniums aufhört.

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    AW: Ständig Nackenschmerzen

    Nacken- und Kopfschmerzen sind häufige Symptome bei psychosomatischen Beschwerden. Da verkrampft dann was aus dem Bereich der Muskulatur, und schon hast Du die Schmerzen.

    Ein Tipp wär ein Nackenstützkissen.

    Bei Paracetamol immer auf die Dosierung achten, überdosiert killt das recht zuverlässig die Leber.

  9. VIP

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    AW: Ständig Nackenschmerzen

    Das meiste wurde ja schon gesagt. Zur Sicherheit ein MRT wäre nicht schlecht. Bandscheibenvorwölbungen oder -vorfälle in der HWS sind häufig und lassen sich eindeutig im MRT darstellen - im Rö-Bild weniger.

    Ich hatte als junge Frau eine Serie, 4 BS-Vorwölbungen mit deutlicher Einengung des Spinalkanals. Ich konnte phasenweise nicht mehr Autofahren, weil mir der Arm immer "runterfiel" und ich auch Gleichgewichtsstörungen hatte. Kopf- und Kieferschmerzen dazu. Die Außenseiten der Unterarme sowie 4. und 5. Finger waren im Sitzen und Liegen immer wieder taub (das habe ich heute noch, wenn ich nicht richtig liege oder zu weich/in zu tiefen Sesseln sitze.

    Meine Ärzte haben mich damals irgendwann gezwungen, in die Röhre zu gehen, da hat man es ganz deutlich gesehen, beim Röntgen nicht. Wäre ich weniger stur gewesen, hätte man das schon um einiges früher festgestellt.

    Geholfen hat mir - außer mehreren Wochen Reha mit geballter Physiotherapie und Akupunktur (diese gegen die Schmerzen) - Osteopathie. Für mich war auch sehr hilfreich, dass ich gezielt trainiert habe, um die Muskulatur aufzubauen (Kieser-Training, weil ich allein zu disziplinlos bin). Massagen konnte ich vor allem im Akutstadium gar nicht ertragen. Bei sehr starken Schmerzen hab ich Valium genommen, das setzt den Muskeltonus runter, Paracetamol hat gar nicht geholfen und Ibu und die ganze Schmerzmittel-/Entzündungshemmer-Familie vertrage ich nicht.

    Ruhe und Schonung haben die Beschwerden verschlimmert. Mir hat Gehen immer gut geholfen, ich bin nachts immer durchs Haus gewandert, wenn die Schmerzen bzw. die Taubheiten mich geweckt haben. Auch jetzt gehe ich viel, das tut mir gut.

    Hat man eigentlich nach Hüftschiefstand/Beinlängendifferenz geschaut?

    Hast Du Nebenhöhlenprobleme? Keilbeinhöhlenbefall kann zu Nackenschmerzen führen.

    Bist Du Mundatmer? Mundatmung nachts führt zur Anspannung der Nackenmuskulatur.

    Viel Glück bei der Diagnostik und gute Besserung! Und bevor es ein MRT-Ergebnis gibt bloß nix Chiropraktisches!
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  10. Inaktiver User

    AW: Ständig Nackenschmerzen

    w e n n es abgeklärt ist, und nichts Relevantes gefunden wurde:

    mein Tipp: DVD in GEOkompakt Nr 34- spitze!!! - am besten unter Anleitung lernen....

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