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    Dauerhafte Harnwegsinfektion

    Hallo,

    ich habe ein großes Problem und bin schon mit meiner Geduld am Ende. Nun hoffe ich, dass mir hier jemand weiterhelfen kann oder ähnliches durchmacht. Dazu muss ich etwas weiter ausholen:
    Anfang Januar 2006 hatte ich eine ganz simple Mandelentzündung und bekam von meinem Hausarzt Antibiotika. Diese schien ich nicht zu vertragen und bekam Vaginalpilzinfektion, was mir aber nichts Neues war. Meine Frauenärztin verschrieb mir Cremes und Zäpfchen. Der Pilz wurde besser und die erste Blasenentzündung kam. Ich ging wieder zum Hausarzt und der fand im Schnelltest wieder Bakterien, also bekam ich wieder Antibiotika. Es war diese typische BE mit Brennen und Ziehen und ständigem Drang aufs Klo zu müssen. Das bekam ich wieder in den Griff (viel trinken, warm halten usw.). Danach hatte ich mir wieder einen Pilz eingefangen. Es ging immer im Wechsel so weiter bis ca. Mitte Mai. Ich passte eine Zeit ab, wo ich mal keine Wehwehchen hatte und ließ mir Gynatren spritzen (das sind Milchsäurebakterien um die Vaginalflora wieder herzustellen und zirka 2jahre dieses Gleichgewicht zu halten). Mit dem Pilz hatte ich seither Ruhe (Toi Toi Toi).
    Aber die Blase lässt mich nicht in Ruhe. Bis Ende Juni habe ich durch die üblichen Hausmittel (Preiselbeersaft, Tees, viel Ruhe) versucht, die ständige BE wegzubekommen, vergebens. Ich suchte dann ungefähr Anfang Juli einen Urologen auf. Der spiegelte meine Blase und machte Tests, außer einige Bakterien, war alles okay. Ich bekam Tabletten, um die Blase wieder herzustellen, das gelang. Dieses Brennen usw. ist seither weg, aber mich quält ein stechender Schmerz hinter dem Schambein, ungefähr das letzte Stück von der Harnröhre. Diese Schmerzen habe ich seit ungefähr drei Monaten, permanent. Vier verschiedene Antibiotika habe ich bekommen, bin mittlerweile beim zweiten Urologen, der mich auch nicht sonderlich ernst nimmt. Unzählige Untersuchungen, ohne Ergebnis.
    Mein einziger Wunsch ist, dass das ständige Stechen endlich ein Ende nimmt! Kann mir irgendjemand helfen???

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    AW: Dauerhafte Harnwegsinfektion

    Vom Bauch heraus wuerd ich sagen du brauchst Geduld. Diese Geschichte geht schon seit Monaten und deine Blase ist gereizt. Es braucht seine Zeit bis sich alles wieder beruhigt hat. Dazu kommt dass du in Gedanken staendig mit der Geschichte beschaeftigt bist, wahrscheinlich frustriert, angespannt und nervoes bist, was sich dann wieder auf die Blase niederschlaegt, falls du verstehst was ich meine.

    Hast du denn nach der letzten AB Einnahme im Juli nochmal den Urin testen lassen ob jetzt auch wirklich alle Bakterien weg sind?
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    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

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    AW: Dauerhafte Harnwegsinfektion

    Im Moment nehme ich noch AB, bis morgen noch, am Mittwoch wird der urin nochmal untersucht. gestern wurde der urin untersucht, da war schonmal alles sauber, liegt aber sicher an dem AB.
    Zum Thema Geduld: reichen drei Monate nicht als Geduldsprobe???
    Es ist halt unheimlich belastend, in aller Hinsicht,wenn du verstehst!?

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    AW: Dauerhafte Harnwegsinfektion

    Natuerlich verstehe ich das. Trotzdem denke ich dass Geduld und Entspannung dich letztendlich zum Ziel bringen werden. Je mehr du dich entspannen kannst umso besser kann sich auch deine Blase entspannen. Es geht doch schon bergauf. Nur Mut!

    Druecke dir die Daumen dass der Urin am Mittwoch kar ist!

    Hast du mal was Unorthodoxes versucht, zB im Liegen die Haende auf die Blase legen und tief und ruhig atmen und dir dabei vorstellen dass dein warmer Atem in die Blase faehrt und sie heilt und beruhigt? Mach das mal vor dem Einschlafen, entspann dich dabei und dann schlaefst du tief und fest
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    (Indian saying)


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    Eckart von Hirschhausen

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    AW: Dauerhafte Harnwegsinfektion

    Liebe Hasi,

    ich finde auch, dass 3 Monate Leidensweg mehr als genug sind.

    Darf ich davon ausgehen, dass Du einen Geschlechtspartner hast?

    Als Zystitis (auch Cystitis, Honeymoon-Zystitis, Flitterwochen-Cystitis, Flitterwochen-Entzündung) wird eine Entzündung der Harnblase ("untere Harnwegsinfektion") bezeichnet. Meist verläuft sie aufsteigend, d.h. von der Harnröhre kommend durch Keime auf der Haut und in der Perianalgegend. Bei diesen Keimen handelt es sich zumeist um Darmbakterien: in acht von zehn Fällen verursacht Escherichia coli die Blasenentzündung. Es kommen aber auch andere Erreger, wie zum Beispiel Klebsiellen, Enterokokken, Staphylokokken, Streptokokkenin Frage. Aufgrund der kürzeren Harnröhre kommt eine Zystitis häufiger bei Frauen vor, außerdem leiden ältere Männer mit einer Prostatavergrößerung infolge des nicht ablaufenden Restharns an der Krankheit.
    Die Flitterwoche-Cystitis (eng.: HoneyMoon Cystitis) ist eine Form der Blasenentzündung, die nach Geschlechtsverkehr auftreten kann. Allerdings handelt es sich hier nicht um eine Geschlechtskrankheit, vielmehr wird durch Geschlechtsverkehr das Risiko einer Cystitis nur erhöht. Anatomisch bedingt tritt diese Harnwegsinfektion vor allem bei Frauen auf, da diese, im Vergleich zu Männern, einen deutlich kürzeren Harnweg haben und der Eintritt von Krankheitserregern somit begünstigt wird. Ferner liegt hier die Harnröhrenöffnung näher zum Darmausgang.


    Weiterhin gibt es auch folgende (ätiologische) Formen der Zystitis: Strahlenzystitis (nach Strahlentherapie), Interstitielle Zystitis (IC), eine chronische, nicht-bakterielle Blasenentzündung.


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    Symptome

    Die Blasenentzündung kündigt sich zunächst durch häufigen Harndrang an, ohne dass große Mengen von Urin abgegeben werden. Sind die Blasenschleimhäute entzündet, bewirken sie ein schmerzhaftes Brennen oder Krämpfe, vor allem nach dem Wasserlassen. Der Urin färbt sich trübe und ist manchmal blutig. Symptome sind brennende Schmerzen beim Wasserlassen (Dysurie, Algurie) und häufiger Harndrang (Pollakisurie). Außerdem können Schmerzen im Unterbauch, leichte Harninkontinenz (beim Lachen, Niesen oder Husten) und "Blut im Harn" (Makrohämaturie) auftreten. Fieber ist selten. Chronische Verläufe sind häufig asymptomatisch. Treten Fieber, Flanken- oder Rückenschmerzen auf, muss der Arzt aufgesucht werden, da es sich möglicherweise um eine Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) handeln kann.


    Eine bakterielle Blasenentzündung stellt der Arzt mit dem Nitrit-Test fest. Dabei wird ein Teststäbchen in den Urin gehalten, das bei Anwesenheit von Nitrit die Farbe wechselt. Bakterien wandeln in der Blase Nitrat zu Nitrit um.
    Mitunter kann eine Harnwegsinfektion asymptomatisch verlaufen. In der Regel treten jedoch ein oder mehrere der folgenden Symptome auf:
    • starker und häufiger Harndrang
    • Harndrang trotz zuvor erfolgtem Toilettengang
    • brennender Schmerz beim Urinieren
    • trüber, flockiger Urin mit Geruchsbildung
    • Blut im Urin
    • Schmerzen im Bauch (Abdomen) und Rücken
    • mitunter Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit
    Es ist in jedem Fall einer Harnwegsinfektion ratsam einen Arzt zu konsultieren.
    Ursachen

    Eine Blasenentzündung ist meist Folge einer Unterkühlung des Unterleibs, die die Abwehrkräfte der Blase herabsetzt. Deshalb kann sie leichter von Bakterien besiedelt werden. Auch nach einer Erkältung ist der Abwehrmechanismus des Körpers oft so geschwächt, dass kein Schutz gegen Bakterien besteht. Mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer leiden unter Entzündungen der Blase. Durch die sehr viel kürzere Harnröhre - ist nur wenige Zentimeter lang - kann eine Entzündung rasch zur Blase aufsteigen. Zusätzlich können von der Scheidenöffnung infektiöse Erreger leicht in die Harnröhre gelangen. Auch die Nähe des Afters bringt Gefahren, vor allem wenn nach dem Stuhlgang der After von hinten nach vorne und nicht von vorne nach hinten abgewischt wird.
    Die Ursache für eine Harnwegsinfektion sind Krankheitserreger, die bei nicht erfolgter Behandlung der Harnröhre entlang bis zur Harnblase aufsteigen. Keimherde sind der Magen-Darm-Trakt und das Rektum. Dort finden sie gute Wachstumsbedingungen, welche deren rasche Verbreitung begünstigen. Infolge kommt es zur Schädigung der Blasenschleimhaut.
    Risikofaktoren

    Drei dokumentierte Risikofaktoren für eine Cystitis sind:
    • ungenügende Flüssigkeitsaufnahme
    • halten des Harns bei Harndrang
    • sexuelle Interaktion


    Nachweis einer Infektion

    Für einen schnellen Test kann man Urin-Schnelltest mit einem Stäbchen durchführen. Für eine differenzierte Diagnose eines Erregers sind allerdings Urinkulturen notwendig.
    Komplikationen bei einer Harnwegsinfektion

    Eine anfänglich einfache Harnwegsinfektion kann sich bis zu einer komplizierten Infektion der Nieren steigern die mitunter stationär unter ärztlicher Aufsicht behandelt werden muss.
    Vorbeugung

    Besonders Frauen können durch geeignete Lebensführung Blasenentzündungen verhindern:
    • Bei häufigen Blasenentzündungen müssen die Schleimhäute besonders regeneriert werden, denn sie bilden den körpereigenen Bakterienschutz. Benutzen Sie während der Periode besser Binden als Tampons. So beugen Sie einer Austrocknung der Scheidenwände vor.
    • Tragen Sie nur Baumwollunterwäsche. Sie nimmt die Feuchtigkeit des Körpers auf und gibt sie nach außen ab.
    • Entleeren Sie nach dem Geschlechtsverkehr Ihre Blase. Bakterien, die durch die Scheide eingedrungen sind, können so frühzeitig ausgeschwemmt werden.
    Die beste Vorbeugung gegen Entzündungsherde ist eine ausgewogene Ernährung, denn eine einseitige Kost beeinflusst auch die Zusammensetzung des Urins negativ und schwächt die Abwehrkraft der Blasenschleimhaut. Überprüfen Sie bei häufig auftretenden Blasenentzündungen mit einem Teststreifen aus der Apotheke Ihren Harn. Meist ist er sauer. Mit der richtigen Ernährung kann man erreichen, dass der Harn basischer wird. Liegt eine Entzündung vor, sollte man eine salzarme und leichtverdauliche Kost bevorzugen. Einige Gemüsesorten wirken harntreibend. Empfehlenswert (außer bei Nierenleidenden) sind Sellerieknollen und frischer Spargel. Durch leichte Suppen wird zusätzlich Flüssigkeit zugeführt, was die Nierentätigkeit anregt.


    • Vermeiden Sie Stress und dauernde Anspannung. Verspannte Blasenwände verringern die Schleimproduktion und erhöhen so die Gefahr, dass sich Bakterien in der Blasengegend ansiedeln.
    • Schützen Sie Ihren Unterleib vor Kälte. Besonders Frauen sollten das Sitzen auf kalten Flächen vermeiden.
    • Ziehen Sie feuchte Badekleidung sofort aus.
    • Vermeiden Sie kalte Füße und Zugluft.
    • Wechselduschen, Trockenbürstungen und Saunabesuche regen die Durchblutung an und härten den Körper ab.
    Die folgenden Maßnahmen sind teilweise umstritten in Ihrer Wirksamkeit.
    Zur Vorbeugung ist auf stets ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens zwei Liter, bei Herz- oder Nierenproblemen Arzt fragen) zu achten, geeignet sind hierfür Wasser, Kräutertees und verdünnte Fruchtsäfte. Ferner sind vor allem die Füße und der Unterleib warm zu halten: Eine Blasenentzündung wird zwar nicht durch Kälte hervorgerufen, doch kann Kälte zur Schwächung der Abwehrkräfte führen und somit eine Zystitis begünstigen. Das Trocknen nasser Badebekleidung auf der Haut ist durch die dabei entstehende Verdunstungskälte ein Risikofaktor, der durch Nacktbaden oder raschen Wäschewechsel nach dem Bad vermieden werden kann.
    Erwiesenermaßen wirksam sind auch (Preiselbeer-) Cranberry-Kapseln oder -Saft. Sie enthalten Stoffe, die die Besiedelung der Schleimhaut durch Erreger erschweren. Empfehlenswert ist außerdem ein Vitamin C-Präparat, da Ascorbinsäure den Urin ansäuert und so den Bakterien das optimale Milieu entzieht.


    Außerdem ist auf Hygienezu achten, besonders beim Gang zur Toilette: immer von vorne nach hinten wischen, für jedes Wischen neues Toilettenpapier.
    Am besten erfolgt eine Reinigung der Genitalregion nur mit warmen Wasser und der Hand ausschließlich äußerlich, da Waschlappen oft stark verkeimt sind.
    Frauen, die anfällig für Blasenentzündungen sind, sollten generell spätestens 15 Minuten nach dem Geschlechtsverkehr die Blase entleeren, um eventuell eingedrungene Keime auszuspülen. Auch sollte eventuell ein Wechsel der Verhütungsmethode in Betracht gezogen werden, da mechanische Verhütungsmittel wie Diaphragmaoder die Spiraleinfektionsbegünstigend wirken können. Kondome hingegen helfen, eine Zystitis zu vermeiden. Günstig kann sich die Verwendung von Gleitgelauswirken, da bei unzureichender Lubrifikationdie Harnröhre mechanisch gereizt wird, ebenso bei bestimmten Stellungen (besonders diejenigen, welche den G-Punktstimulieren sollen). Diese Hinweise gelten besonders für die sogenannte Honeymoon-Zystitis, also Blasenentzündungen, welche in Zusammenhang mit hoher sexueller Aktivität stehen.
    Behandlung

    Wenn nicht anders als ärztlich verordnet haben sich folgende Maßnahmen bei einer Cystitis etabliert:
    • Vermeidung koffeinhaltiger Medikamente (mitunter Schmerzmittel)
    • Vermeidung koffeinhaltiger Lebensmittel (Kaffee, Cola, Tee, Schokolade), Alkohol und stark gewürzte Speisen sollten vermieden werden
    • Reichliches Trinken (mindestens 2 Liter/Tag) von Wasser und/oder Blasen- und Nierentee
    • Zur Behandlung von Blasenentzündungen sollten Sie soviel Flüssigkeit wie möglich zu sich nehmen. Harntreibende und entzündungshemmende Kräutertees sind dazu am besten geeignet.
    • entleeren der Blase bei Harndrang (auch nach erfolgtem Geschlechtsverkehr)
    • warme Kleidung bzw. lokales Wärmen des Bauchbereichs
    • Reinigung des Intimbereichs von Genital in Richtung After
    • gesunde, ausgewogene und vitaminreiche Ernährung zur Stärkung des Immunsystems
    Diese Maßnahmen ersetzen allerdings keinen Falls eine ärztlich verordnete und kontrollierte Behandlung. Bei starken Beschwerden muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden!
    Das Mittel der ersten Wahl für eine Harnwegsinfektion sind Antibiotika. Die Wahl der Antibiotika richtet sich zum einem danach ob es sich um eine Erstinfektion oder wiederkehrende Infektion handelt und zum anderen nach dem Erregerspektrum und ob eine Allergie gegen das Medikament vorliegt. Unterstützend können in schwerwiegenden Fällen, nach Absprache mit einem Arzt, krampflösende Schmerzmittel verabreicht werden. Der Einsatz dieser Medikamente richtet sich ebenfalls nach der Verträglichkeit.
    Die Behandlung der unkomplizierten Blasenentzündung erfolgt mit Antibiotika(z.B. Trimethoprim, Cotrimoxazol, Chinoloneund Betalaktame). Die Bedeutung vermehrter Flüssigkeitszufuhr ist umstritten - durch übermässiges Trinken werden aber sowohl therapeutische Antibiotikaspiegel, als auch abwehrende Leukozyten (Leukozyturie) im Harn verdünnt!


    Ich hoffe, ich habe Dir durch diese Informationen weiterhelfen können.

    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

  6. User Info Menu

    AW: Dauerhafte Harnwegsinfektion

    Hallo Helga,
    vielen Dank für deine Mühe, das alles ist mir bekannt und trotzdem habe ich keine Erklärung für dieses permanente stechen. Mein Urologe weigert sich noch, die Harnröhre genauer zu untersuchen. Mein Partner hat sich in der Zwischenzeit ebenfalls untersuchen lassen und bei ihm ist alles in Ordnung.
    Ich entspanne mich auch schon mehr als genug, im Moment probiere ich es mit Kamillensitzbädern, was auber auch keine Besserung bringt.
    Ich überlege, ob ich nochmals zum Frauenarzt sollte...?
    Zu allem Überfluss möchte ich in einer Woche in den Urlaub fliegen und ich habe wenig Lust, wenn ich jeden Tag diese fiesen Schmerzen habe und ich mich dort in vielerlei Hinsicht einschränken muss.
    Noodi, auch dir vielen Dank für deinen Tip, ich werde das mal ausprobieren!!! :-)

  7. Inaktiver User

    AW: Dauerhafte Harnwegsinfektion

    Liebes Hasi,

    ich kenne die Problematik hinlänglich.
    Wo ist der Weg raus?
    Vermutlich wie alles sehr individuell.
    Ich habe letzten Winter bei einer echten chinesischen Ärzten Akupunktur gemacht. Danach war ich relativ stabil, nach Einsatz von 7 oder 8 ABs vom Urologen.
    Was wertvoller war, waren ihre Tipps: viel stilles Wasser trinken, wenig Kaffee, wenig Tee (und das fällt mir arg schwer).
    Keine scharfen Gewürze, keine Zitrusfrüchte.
    Säure tut nicht gut. Ich nehme auch dauerhaft Basica Compact nach Anweisung, das hilft beim Entsäuern.
    Warme Füße (klingt lächerlich, ist aber wichtig) sind ein Muss, so wie warme Beine.
    Also abends ne Decke über die Beine.
    Von Sitzbädern riet schon mein Gyn ab, ich las das auch in entsprechenden Foren. Sie bieten eine prächtige Möglichkeit für Keime, aufzusteigen.
    Ob du tatsächlich entspannst, ist die Frage. Sitzbäder allein sind da zu wenig und wie wir gelernt haben, auch eher schädlich.
    Du stehst schon unter Stress, weil du genervt bist von deinen Syptomen.
    Hast du dich mal gefragt, warum du in rascher Folge 2 dicke Infektionen bekamst (in der Anfangszeit)? Stress im Beruf, in der Partnerschaft..?
    Vielleicht hast du auch zu viel um die Ohren und musst runterfahren.
    Dein Urlaub könnte dir guttun, weil er dich ablenkt. Du kommst raus aus allem, was dich an die Blase erinnert. Wenn du sehr in Sorge bist wegen eines neuen Infektes, dann bitte den Doc als Versicherung um ein AB. Dann musst du dich nicht nicht sorgen, woher du eins bekommst im Fall der Fälle, das entspannt zudem.

    Und wenn es dir schon nicht gutgeht, lieber keinen Verkehr: das reizt die Blase und schubst ( du kennst das : Honeymoon Cystitis) die Keime hoch. Es gibt ja Ersatzhandlungen *zwinker*.

    Alles Liebe
    Red

  8. User Info Menu

    AW: Dauerhafte Harnwegsinfektion

    Hey Red,
    danke, mit dem AB für den Urlaub habe ich schon vorgesorgt und die sitzbäder lasse ich wohl besser sein,obwohl dieser Tip vom Urologen kommt.Aber der nimmt mich glaube ich, nicht so ernst.
    Ich hatte in der Anfangszeit phsychischen Stress, das stimmt. Bei der kleinsten Kleinigkeit habe ich dann sofort ne Entzündung bekommen. Aber das bekam ich in den Griff. Mir scheint es, als sind das jetzt die Nachwehen, wie auch der Arzt meint. Aber diese halten ziemlich lange an, finde ich! Es macht mich verrückt, keine Erklärung bzw. Lösung dafür zu kriegen. sicher hilft das meiner Genesung nicht gerade, aber ich dreh echt so langsam durch. Mit meinem Partner habe ich schon seit 5Wochen keinen Sex gehabt, es ist einfach nur belastend. Unbeschwert sein und nicht auf jedes klitze kleine Detail aufpassen müssen, das wäre ein Traum.......

  9. 20.08.2006, 12:50

    Grund
    doppelt

  10. User Info Menu

    AW: Dauerhafte Harnwegsinfektion

    Hallo Hasi,

    dass Dein Partner auch beim Arzt war, finde ich sehr löblich.

    Aber so, wie jetzt, kann es ja mit Dir nicht weitergehen.

    Deshalb würde ich Dir auch zu dem raten, was Su sowieso schon vor hast, nämlich >
    Ich überlege, ob ich nochmals zum Frauenarzt sollte...?>

    Gute Besserung.

    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

  11. User Info Menu

    AW: Dauerhafte Harnwegsinfektion

    hallo hasi,

    für mich hört sich das nach interstitieller zystitis an- d.h. blasenentzündung ohne nachweis von keimen- leider kennen sich die wenigsten urologen damit aus- ist aber eine extrem üble angelegenheit.

    mehr infos findest du auf www.ic-forum.de

    gute besserung wünscht dir mni

    PS: Buchtipp:

    Dr.Ines Ehmer: Blasenentzündungen, Blasenschmerzen- damit müssen sie nicht leben!

    ISBN 3-9808824-2-X
    Jeder ist seines Glückes Schmied

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