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  1. Inaktiver User

    Gesundheitsgefahr durch Brillen aus dem Internet

    Es scheint so einfach, ein paar Zahlen eintippen, ein paar Haken setzen und schon kommt die neue Brille aus dem Internet per Post ins Haus. Doch die Gefahr für die Augen wird gleich mitgeliefert.

    Vieles macht das Internet möglich, Bekleidung, Haushaltswaren ja sogar lebenswichtige Medikamente lassen sich heute per Mausklick bestellen. Neuste „Errungenschaft“ ist die Korrektionsbrille über den heimischen Computer. Dass hierbei die Gesundheitsgefahr gleich mitgeliefert wird ist den Brillenkäufern nicht bewusst und wird von den Onlineanbietern verschwiegen.

    Grund genug für den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen im Augenoptiker Handwerk Klaus Nerlich aus Bad Saulgau, eine Petition beim Deutschen Bundestag einzureichen, die zum Ziel hat den Handel mit Korrektionsbrillen über das Internet zu untersagen. Nerlich stützt sich hierbei im Wesentlichen auf die bereits bestehenden Gesetze, Verordnungen und Richtlinien.

    Die unter der Nummer 25014 eingereichte Petition zum Thema, Verbot des Online-Verkaufs von Korrektionsbrillen, wurde von 1315 Personen mitgezeichnet und wurde während der öffentlichen Auslegung, teilweise sehr emotional diskutiert. Besonders Onlinehändler versuchten die Gesundheitsgefahren der Internetbrillen herunterzuspielen oder widersprachen jeglicher Gefahr durch diese Brillen.

    Dem stehen aber die fachlichen Beiträge der Experten, Augenärzte und weitere Sachverständige im Augenoptiker Handwerk entgegen. Nachfolgende Eckpunkte wurden hierbei festgestellt:

    Der IST – Zustand

    Durch die Gesetze und Vorgaben sind bestimmte Handlungsweisen bei der Ausübung des Berufes des Augenoptikers zwingend vorgegeben. So ist

    a. die körperliche Anwesenheit bei der Vermessung der Augen (Refraktion) zwingend erforderlich – dies erfüllt der so genannte „Onlinehandel“ nicht

    b. die körperliche Anwesenheit bei der Auswahl der Brillenfassung, wegen anatomischer und optischer Gegebenheiten erforderlich - dies erfüllt der so genannte „Onlinehandel“ nicht

    c. die Anwesenheit eines Beraters bei der Brillenglasauswahl erforderlich - dies erfüllt der so genannte „Onlinehandel“ nur bedingt

    d. die körperliche Anwesenheit bei der Festlegung der Zentrierwerte der Sehhilfe für den Kunden zwingend erfor-derlich - dies erfüllt der so genannte „Onlinehandel“ nicht

    e. die körperliche Anwesenheit bei der Abgabe der Sehhil-fe zwingend erforderlich - dies erfüllt der so genannte „Onlinehandel“ nicht

    Auswirkungen

    Auch wenn in der Online-Diskussion unterschiedlich gewichtet, so können durch die fehlende körperliche Präsenz nachfolgende Auswirkungen auftreten

    a. durch Nichtbeachtung des Abstandes zwischen Brillenglas und Auge (Hornhautscheitelabstand-HSA) schwere indizierte Über- oder Unterkorrekturen

    b. durch Nichtbeachtung des Abstandes zwischen Augen (Pupillendistanz-PD) schwere indizierte Fehlstellung der Augen

    c. durch Nichtbeachtung der Höhenposition der Augen (Einschleifhöhe) schwere indizierte Einäugigkeit wegen Doppelbilder

    d. durch Nichtbeachtung der Zentrierwerte bei Gleitsicht-brillen indizierte Blickfeldeinschränkungen im Straßenverkehr

    e. durch Nichtbeachtung der Anatomie des Kopfes an Nase und Ohren schwere indizierte Druckekzeme

    Ergebnis

    In der Diskussion wurden von den Fachexperten, Fachärz-ten der Augenheilkunde und öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige die Ergebnisse der Auswirkungen unterschiedlich bewertet. Folgende Positionen wurden dargestellt

    a. Von allen Experten wurde gleichmäßig festgestellt, dass die individuellen Korrektionsbrillen aus dem Internet für Kinder bis zum 13. Lebensjahr verboten werden sollen. Die Gefahr von dauerhaften Störungen am Auge ist nach-weislich zu groß.

    b. Mehrheitlich wurde festgestellt, dass die individuellen Korrektionsbrillen aus dem Internet für Jungendliche, bis zum 18. Lebensjahr, und sehbehinderte Menschen zu verbieten sind. Die Gefahren von dauerhaften Störungen am Auge sind nachweisbar.

    c. Mehrheitlich wurde festgestellt, dass die individuellen Korrektionsbrillen aus dem Internet für alle Altersgruppen zu verbieten ist, da die Gefahr von Sehstörungen gegeben ist und diese eine zusätzliche Gefahr für den Straßenverkehr darstellen.

    d. Ersatzweise, hier waren sich die Fachexperten einig, sollte zumindest ein deutlich sichtbarer Warnhinweis auf den Internetseiten der Onlineanbieter von individuellen Korrektionsbrillen und der gelieferten Sehhilfe angebracht werden. Dieser Warnhinweis könnte z.B. wie folgt aussehen:

    W A R N H I N W E I S
    Diese Sehhilfe entspricht nicht den gültigen Arbeitsrichtlinien im Augenoptiker Handwerk, sowie diversen gesetzlichen Vorgaben und Normen, und darf weder an Kinder, Jugendliche und Sehbehinderte weitergegeben werden.
    Diese Sehhilfen können schwerwiegende gesundheitliche Schäden verursachen und der Benutzer handelt auf eigene Gefahr.
    W A R N H I N W E I S


    Weitere Erkenntnisse

    Die Diskussion hat, in den sachlichen Teilen deutlich gezeigt, dass das Wissen, über die Komplexität der Her-stellung einer individuellen Korrektionsbrille, nicht weit verbreitet ist. Insbesondere die Tatsache, dass die individuelle Korrektionsbrille ein Medizinprodukt ist und einer Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien unterliegt, ist der Bevölkerung nicht bekannt.

    Gerade diese Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien ist es aber, welche eine individuelle Korrekti-onsbrille aus dem Internet nicht oder nur teilweise erfüllen kann. Da all diese Vorgaben dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung dienen, ist der Gesetzgeber aufgefordert nur jene Vertriebswege zu gestatten, welche auch den Ge-sundheitsschutz der Bevölkerung gewährleisten.

    Mit dieser Petition wurde auch im Augenoptikerhandwerk eine große Diskussion über die Qualitätsvorgaben der Gesetze, Verordnungen und Richtlinien ausgelöst. Gerade die Frage ob das strenge Regelwerk für „stationäre“ Augenoptiker heute so noch „Aktuell“ ist wird zurzeit immer wieder hinterfragt.

    Die überwältigende Mehrheit der Augenoptiker steht zu den hohen Qualitätsanforderungen durch die strengen Vorgaben, vertreten aber die Auffassung, dass diese Vorgaben bei allen Lieferformen von individuellen Korrektionsbrillen anzuwenden sind. Anderenfalls würden diese Vorgaben zu einer staatlich geduldeten Wettbewerbsverzerrung führen.

    Die Petition ist zurzeit in der parlamentarischen Beratung des Petitionsausschuss des Bundestages. Es bleibt abzuwarten, ob der Gesetzgeber sich für ein Verbot dieser Brillen aus dem Internet entscheidet oder ob die Internetseiten und die ausgelieferten Waren mit einem Warnhinweis versehen werden. Für den Brillenträger und Verbraucher ist wichtig zu wissen, dass der einfache Mausklick beim Brillenkauf nicht ausreicht und erhebliche Gefahren für das gute Sehen birgt. Der Sachverständige Nerlich rät deshalb dringend vom Kauf solcher Brillen ab und verweist auf die gut ausgebildeten Augenoptiker in Deutschland mit dem Leitspruch
    Eine Brille ist eben mehr als eine Fassung und zwei Gläser!

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    AW: Gesundheitsgefahr durch Brillen aus dem Internet

    Super Post!
    Habe mir selber online eine Brille bestellt und war anfangs eigentlich zufrieden, hatte ja Geld gespart. Allerdings bekam ich in der Zeit öfters Kopfweh, vor allem wenn ich nicht viel verschiedenes mit dem Auge gemacht hab (stundenlanges lernen etc oder lesen)... hab glücklicherweise diese Brille auch verloren und mir eine neue vom Optiker geholt - und dann war wieder alles so wie vorher. Kann jetzt nicht hundertprozentig sagen obs daran lag, aber ich nehme es an.

  3. User Info Menu

    AW: Gesundheitsgefahr durch Brillen aus dem Internet

    Guten Tag Allerseits,

    ich muss ja echt staunen, das es wirklich einige Optiker gibt, die immer noch nicht
    verstanden haben, was ein Onlinehändler, der mit Brillen (auch Korrektionsbrillen)
    handelt eigendlich ist. Allen vorran unser Herr [edit: Indiskretion entfernt] und Konsorten.

    Ich bin fassungslos mit welchen Lügen und Behauptungen weiterhin versucht wird,
    gegen Onlinehändler zu schießen. Erklären kann ich mir das nur so, das einige Optiker
    Angst um ihre Existenz haben oder schlichtweg sowas von beratungsresistent sind, das
    der Verdacht entsteht, dass hier entgegen des Wettbvewerbsrecht bewusst falsch informiert
    und berichtet wird !

    Zur Gesundheitsgefährdung:
    Brillen, die über einen Onlinehändler gekauft wurden sind mittlerweile nicht mehr schädlicher als Brillen direkt vom Optiker. Der Grund ist denkbar einfach. Sämtliche Onlinehändler schicken beispielsweise zur Zentrierung der Brille Ihre Kunden zu einem derer Partner oder aber zu einem Optiker ihrer Wahl. Die Kosten übernimmt der Händler, der Preis der Brille bleibt für den Kunden gleich. Die Optiker, die weiterhin behaupten, die Brillen der Onlinehändler seien schädlich, schaden somit sich selbst bzw. die Ausführung ihres eigenen Handwerks. Wer mir das nicht glaubt, schaut bitte einmal auf den Seiten von mrspex nach. Dort gibt es Gutscheine für die Refraktion, Zentrierung und Anpassung der Brille.

    Warum diese Behauptung der Schädlichkeit ?
    In jüngster Vergangenheit gab es ein Gerichtsurteil zum Begriff "Optiker-Qualität".
    Es wurde Onlinehändlern verboten mit diesem Begriff zu werben. An dieser Stelle möchte ich noch anfügen, dass das Gericht eine Schädlichkeit der Brillen nicht festgestellt hat. Festgestellt bzw. bemängelt wurde eine eventuell fehlende Zentrierung dieser. Alle Onlinehändler haben darauf reagiert und sorgen auch für eine korrekte Zentrierung. Wie gesagt, der eine mit Gutscheinen, der andere über einen Auftrag an den örtlichen Optiker. Mehrkosten entstehen dem Onlinekunden nicht. Er profitiert von den günstigen Preisen. Einzig und allein, was ich persönlich nicht für gut heisse ist, dass das wichtigste häufig in den Hintergrund tritt, das verwendete Glas und den Glashersteller.

    Die günstigen Preise:
    Ja - der Onlinehändler ist günstiger und verkauft auch mehr Brillen als der eine oder andere Optiker.
    Dies liegt daran, das der Onlinehändler sein Geschäft eben nicht auf einer sterbenden Einkaufsstraße hat und überregional Handel betreibt. Die Onlinehändler haben aber noch einen Effekt erzielt. Durch sie haben sich die Preise relativiert. Eine NoName-Fassung, aber auch die eine oder andere "Marken"-Fassung ist schon für 9,- EUR im Einkauf zu haben. Das sind dann die 39,- EUR-Brillen beim Onlinehändler, die bei einem Optiker über Jahre hinweg überteuert verkauft wurden.

    Widerrufsrecht:
    Es ist richtig, das ein Widerrufsrecht bei einer hergestellten Ware nach Kundenspezifikation nicht greift. Die Onlinehändler die ich kenne und auch betreue, räumen aber ein 30-Tage (und länger) Rückgaberecht ein. Bevor man also mit Gesetzen um sich wirft, sollte man sich immer an den Onlinehändlern orientieren und nicht irgendwas aufgeschnapptes hier posten. Nun weiss jeder, der eine Brille für 39,- EUR kauft, er auch eine Brille für 39,- EUR bekommt und das ist gut so !!!

    Die Zeiten sind vorbei, wo der Kunde mit einem "Benz" auf der Nase das Optikergeschäft verlässt und selbst nicht weiss, das er nur einen Trabbi an hat.

    @ [edit: Indiskretion entfernt] - Sie schleudern bewusst falsche Behauptungen und verbreiten unhaltbare Lügen, die sich sicher im Bereich der Rufschädigung befinden. So hoffe ich doch einmal für Sie, das Ihnen als Optikermeister auch bewusst ist mit entsprechenden Abmahnungen zu rechnen. Ich kann mir gut vorstellen, das dem einen oder anderen Onlinehändler so langsam aber sicher der Geduldsfaden reißt. Sie sollten Ihre Energie lieber in der Form nutzen, das Sie sich entsprechend der Marktänderungen aufstellen und mit dem Markt mitgehen.

    Ich verkneife mir auch, die scheinbar gängige Ausdrucksweise einiger Optiker hier zu posten, die in einem geschlossenen Forum für Optiker über ihre Kundschaft vorherscht oder Ideen geschmiedet werden, Onlineshops über das Internet zu attakieren.

    @All - Ich weiss, das die hier geschriebenen Kommentare nicht die Mehrheit der Optikerzunft wiederspiegeln. Bisher haben wir eigendlich nur positive Resonanz erhalten. Aber es gibt wie immer und überall einige unverbesserliche, beratungsresistente Personenkreise, die die Flucht nach vorne antreten.
    Geändert von Lilith (27.07.2012 um 00:38 Uhr) Grund: Indiskretionen entfernt.

  4. User Info Menu

    AW: Gesundheitsgefahr durch Brillen aus dem Internet

    Da ist er wieder unser Sehstark, bekannt aus vielen Foren und unermüdlich dabei die gesundheitsgefährdenden InternetBrillen schön zu schreiben.

    [editiert]

    Was Sehstark bis heute, in keinem seiner unzähligen Beiträge, zur Verniedlichung der Gesundheitsgefahren von InternetBrillen geschafft hat, ist, zu belegen, dass die InternetBrille nicht gesundheitsgefährdend ist.

    Sehstark möchte gern sein komisches Brillenverkaufsmodell unter die Leute bringen, bei dem der OnlineKunde erst noch zu Verkaufsladen eines OnlineHändlers für Brillen hingehen muss. Dort soll dann die Brille vermessen werden und wahrscheinlich der Kunde mit einer teueren Brille über den Tisch gezogen werden.

    Fakt ist:
    Es gibt kein OnlineSystem, mit dem eine Korrektionsbrille sach- und fachgerecht per Mausklick bestellt und geliefert werden kann. Alles was zur zeit angeboten wird, birgt schwere Gesundheitsgefahren und müsste nach geltendem Recht verboten werden.

    Fakt ist:
    Dass die gesundheitsgefährdenden InternetBrillen gegen das Handwerksrecht, das Medizinproduktegesetz, diverse DIN Normen und die allgemeingültigen Arbeitsrichtlinien im Augenoptiker Handwerk verstossen.

    Fakt ist:
    das OnlineHändler von gesundheitschädlichen InternetBrillen das Rückgaberecht des Fernabsatzgesetz (§315D) aushebeln und der Kunde überhaupt kein Geld oder nur Teilbeträge zurückbekommt und somit auf seiner gesundheitsschädlichen InternetBrille sitzen bleibt.


    Solange Sehstark diese Fakten nicht widerlegt, ist und bleibt die Korrektionsbrille aus dem Internet eine Gesundheitsgefahr und das Geschäftsgebahren der OnlineHändler dieser gesundheitsschädlichen InternetBrillen mehr als zweifelhaft.
    Geändert von mkr (27.07.2012 um 18:21 Uhr) Grund: unsachliche Behauptungen entfernt

  5. Inaktiver User

    AW: Gesundheitsgefahr durch Brillen aus dem Internet

    Wenn man seine Sehstärke kennt - und ich meine alle Daten, wie dioptrin, Krümmung, Augenabstand etc. pp - dürfte es kein Problem sein.

    Testweise habe ich mal auf so einer Seite geguckt - da sind nicht alle Werte drin. Und wenn nicht alle Wert dabei sind - kann ich mit der Brille doch gar nicht gut sehen.

    Ähnlich ist es allerdings auch mit diesen Fertig Lesebrillen. Meine ist vom Optiker und genau angepaßt. So viel teurer war sie nicht.

    Was mir wichtig ist - ich brauch nur manchmal beim Lesen eine Brille - sind mein Augen!

    Und die ersetzt mir niemand wenn ich jahrelang die falsche Brille getragen habe.

    Sparen kann ich woander, aber doch nicht bei den Augen!!

    Just my2p

  6. User Info Menu

    AW: Gesundheitsgefahr durch Brillen aus dem Internet

    Zitat Zitat von SuperBlindschleiche Beitrag anzeigen
    Da ist er wieder unser Sehstark, bekannt aus vielen Foren und unermüdlich dabei die gesundheitsgefährdenden InternetBrillen schön zu schreiben.
    Spricht sich ja schnell rum, in welchen Foren ich was schreibe und alle laufen mir hinterher

    Zitat Zitat von SuperBlindschleiche Beitrag anzeigen
    Lieblingsworte von unserem Sehstark LÜGEN und BEHAUPTUNGEN und immer wieder gern gesehen die Androhung von rechtlichen Konsequensen.

    Was Sehstark bis heute, in keinem seiner unzähligen Beiträge, zur Verniedlichung der Gesundheitsgefahren von InternetBrillen geschafft hat, ist, zu belegen, dass die InternetBrille nicht gesundheitsgefährdend ist.

    Sehstark möchte gern sein komisches Brillenverkaufsmodell unter die Leute bringen, bei dem der OnlineKunde erst noch zu Verkaufsladen eines OnlineHändlers für Brillen hingehen muss. Dort soll dann die Brille vermessen werden und wahrscheinlich der Kunde mit einer teueren Brille über den Tisch gezogen werden.

    Fakt ist:
    Es gibt kein OnlineSystem, mit dem eine Korrektionsbrille sach- und fachgerecht per Mausklick bestellt und geliefert werden kann. Alles was zur zeit angeboten wird, birgt schwere Gesundheitsgefahren und müsste nach geltendem Recht verboten werden.

    Fakt ist:
    Dass die gesundheitsgefährdenden InternetBrillen gegen das Handwerksrecht, das Medizinproduktegesetz, diverse DIN Normen und die allgemeingültigen Arbeitsrichtlinien im Augenoptiker Handwerk verstossen.

    Fakt ist:
    das OnlineHändler von gesundheitschädlichen InternetBrillen das Rückgaberecht des Fernabsatzgesetz (§315D) aushebeln und der Kunde überhaupt kein Geld oder nur Teilbeträge zurückbekommt und somit auf seiner gesundheitsschädlichen InternetBrille sitzen bleibt.


    Solange Sehstark diese Fakten nicht widerlegt, ist und bleibt die Korrektionsbrille aus dem Internet eine Gesundheitsgefahr und das Geschäftsgebahren der OnlineHändler dieser gesundheitsschädlichen InternetBrillen mehr als zweifelhaft.
    Fangen Sie doch mal an und belegen die Gesundheitsgefährdung, die von Brillen aus dem Internet ausgehen.
    Über den Tisch gezogen wird hier niemand, wahrscheinlich jedoch von den zu teuer verkauften Brillen der Verbotswunschoptikern.

    Die seriösere Augenärzteschaft hat die "Gesundheitsgefahren" ja schliesslich schon relativiert. Damit eine Brille einen nachhaltigen gesundheitlichen Schaden anrichtet, muss der Brillenträger diese mehrere Monate aufhaben. Die Brille ist dann aber so schlecht in ihrer Zentrierung und Herstellung, das der Brillenträger schon ab der ersten Sekunde nichts mehr sieht sobald er sie trägt. Also mal alles so richtig verschwommen. Wer einmal versucht hat durch einen matt geschliffenen Glasboden eines Wasserglases zu schauen, weiss von welchem "Seheindruck" ich schreibe. Im Vorfeld treten beispielsweise Kopfschmerzen und Desorientierung (klar, wenn ich nix sehe) auf. Diese Symptome verschwinden aber, sobald die Brille abgesetzt wurde. Die Brille währe vom ersten Moment an so unangenehm zu tragen, das man sie sicherlich nicht länger als 10 Minuten auf hat.
    Wer eine genauere Erklärung hierzu haben möchte, sollte seinen Augenarzt des Vertrauens befragen. Denn nur sie sind in der fachlichen Qualifikation zu begründen, ob eine Brille Gesundheitsgefährdend ist oder nicht.

    Die Brillen verstossen weder gegen geltendes Recht noch halten sie irgendwelche Normen nicht ein. Das ist eine einfache Schutzbehauptung, die den Verbotswunsch stützen soll.

    Bitte veröffentlichen Sie einmal den Gesetzestext "Fernabsatzgesetz §315d".

    1. Der Kunde hat eine gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen ab Lieferung. Alle Onlinehändler die ich kenne geben mehr. Mindestens 30 Tage Rückgaberecht mit Geld zurück Garantie ohne das es zu irgendeiner Verrechnung kommt.

    2. Ihren Verweis auf §315d Fernabsatzgesetz kann ich nicht nachvolziehen, denke aber Sie meinen das BGB !?
    Wie auch immer. Seriöse Onlinehändler berechnen keine Gebühren oder sonstiges im Falle einer Rücknahme. Der Kunde erhält den gesamten Kaufpreis zurück. Ich räume aber gerne ein, es auch nicht gut zu heißen, sollten einige Onlinehändler so verfahren und was berechnen.

    3. Kann der Onlinekunde innerhalb dieser 30 Tage seine Brille auch zurückgeben, wenn ihm plötzlich die Farbe nicht mehr gefällt oder er sonstwie unzufrieden ist.

    Im übrigen sehe ich Sie, mit Ihren Behauptungen und Verdrehungen in der Bringschuld bzw. in der Beweispflicht. Bisher kam leider nur heisse Luft und subjektive Feststellungen. Das sich dies bereits in den Bereich der Rufschädigung verschoben hat, lasse ich mal aussen vor. Und - Es ist gelogen, wenn von Fälschungen und ähnliches gesprochen wird.

    Das Geschäftsgebahren, wie Sie es nennen, ist ein rechtlich einwandfreies Geschäft. Wenn Ihnen das auch nicht gefällt, geben Sie doch noch eine weitere Petition ein.

    Die Optiker untereinander gönnen sich gegenseitig nicht die Butter auf dem Brot. Es sei denn, sie müssen sich zusammenschliessen, weil sie der Meinung sind, gegen einen sich neu entwicklenden Markt zu stemmen oder aber einen "Newcomer" im Ort wieder zu vertreiben.

    @Alle Brillenträger
    Testen lässt sich das ganz einfach. Gehen Sie einmal mit Ihrer neuen Brille zu einem anderen Optiker, zeigen Sie Ihren dazugehörigen Brillenpass und behaupten, das Sie irgendwie nicht richtig sehen mit der Brille. Spätestens beim zweiten Optiker werden Sie erfahren, "wie schlecht" Ihre Brille ist.

  7. User Info Menu

    AW: Gesundheitsgefahr durch Brillen aus dem Internet

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn man seine Sehstärke kennt - und ich meine alle Daten, wie dioptrin, Krümmung, Augenabstand etc. pp - dürfte es kein Problem sein.

    Testweise habe ich mal auf so einer Seite geguckt - da sind nicht alle Werte drin. Und wenn nicht alle Wert dabei sind - kann ich mit der Brille doch gar nicht gut sehen.

    Ähnlich ist es allerdings auch mit diesen Fertig Lesebrillen. Meine ist vom Optiker und genau angepaßt. So viel teurer war sie nicht.

    Was mir wichtig ist - ich brauch nur manchmal beim Lesen eine Brille - sind mein Augen!

    Und die ersetzt mir niemand wenn ich jahrelang die falsche Brille getragen habe.

    Sparen kann ich woander, aber doch nicht bei den Augen!!

    Just my2p
    Die Brille aus dem Internet schadet der Gesundheit nicht. Ist eine Brille so gefertigt, das diese die Gesundheit gefährdet, ist der Seheindruck so schlecht, das du sie innerhalb der nächsten Minuten wieder abnehmen wirst. Du wirst bei einer solchen Brille nicht mal mehr unfallfrei gerade aus gehen können. Wenn du dann trotzdessen die Brille über Monate aufhast, was ich persönlich nicht glaube, kann es zu einer Schädigung kommen. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, das du das aushalten wirst, diese Brille über Monate zu tragen.
    Schau einmal durch den Boden eines Wasserglases. Dann weisst du, von welchem Seheindruck ich schreibe.

    Desweiteren haben seriöse Augenärzte längst bestätigt, das eine Schädigung aufgrund oben genannter Ausführungen praktisch ausgeschlossen ist.
    Geändert von Sehstark (27.07.2012 um 14:42 Uhr) Grund: letzten Abschnitt vergessen

  8. VIP

    User Info Menu

    AW: Gesundheitsgefahr durch Brillen aus dem Internet

    Moderationshinweis:
    Ihr könnt die Petition gerne diskutieren, aber bringt bitte keine Befindlichkeiten aus anderen Foren hier in den Strang.
    Halte euch bitte an die AGB nachzulesen hier Vorallem 13.1 bitte ich zu beachten.
    Auszug:
    .....Persönliche Streitigkeiten zwischen einzelnen Nutzern gehören nicht in die Community, sondern müssen privat (z.B. per E-Mail oder per privater Nachricht) geklärt werden. Der Betreiber akzeptiert keine Beiträge in denen einzelne Nutzer zum Thema gemacht werden.
    Geändert von mkr (27.07.2012 um 20:15 Uhr) Grund: Buchstaben ausgetauscht
    Grüßlis
    mkr

    ________________________________

  9. Inaktiver User

    AW: Gesundheitsgefahr durch Brillen aus dem Internet

    Die günstigen Preise:
    Ja - der Onlinehändler ist günstiger und verkauft auch mehr Brillen als der eine oder andere Optiker.
    Dies liegt daran, das der Onlinehändler sein Geschäft eben nicht auf einer sterbenden Einkaufsstraße hat und überregional Handel betreibt. Die Onlinehändler haben aber noch einen Effekt erzielt. Durch sie haben sich die Preise relativiert. Eine NoName-Fassung, aber auch die eine oder andere "Marken"-Fassung ist schon für 9,- EUR im Einkauf zu haben. Das sind dann die 39,- EUR-Brillen beim Onlinehändler, die bei einem Optiker über Jahre hinweg überteuert verkauft wurden.
    Hier dürfte der Hase im Pfeffer liegen.

    Die Gewinnmargen bei Brillen sind riesig (wie mir zwei Optiker unabhängig voneinander bestätigt haben - einer meinte "auch wenn man sich heute als Optiker keine goldene Nase mehr verdient, so macht doch etwas falsch, wer es nicht zur silbernen schafft"), diesen schönen Markt möchte man sich nicht kaputtmachen lassen.

    Immerhin haben sehr viele Optiker "um die Ecke" mittlerweile reagiert und ihre teilweise unverschämten Preise angepasst.

  10. Inaktiver User

    AW: Gesundheitsgefahr durch Brillen aus dem Internet

    NUn, Augenwerte ändern sich oft auch innerhalb eines Jahres, ich finds nicht ok, die Werte beim Optiker vor Ort kostenlos messen zu lassen, um sich dann die Brille im Internet zu bestellen, käme ich mir etwas schäbig vor.

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