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  1. Inaktiver User

    Meine Hämorrhoiden-OP, Stapler-Methode (auch Longo-Methode genannt)

    Ich möchte andere informieren und über meine Hämorrhoiden-OP erzählen.
    Ich hatte seit Ende der Zwanziger Marisken, also äußere Hautfalten am Anus. Eine Gynäkologin wies mich darauf hin... Schickte mich leider zur falschen Chirurgin, so dass endlose Jahre vergingen.

    Mit 40 suchte ich einen Proktologen auf, der Mir H. zweiten Grades bescheinigte, sie verödete - wohl mit Hitze. Die äusseren Hautfalten seien keinen H., sondern Marisken. Diese seien ein rein kosmetisches Problem und würden nicht operiert.

    Leider verursachen sie erhebliche Hygieneprobleme...
    In Foren las ich Unterschiedliches. Nur wenige fanden Ärzte, die diese M. entfernten. Also rechnete ich mir wenig Chancen aus, zügig einen willigen Arzt zu finden...

    Mit Anfang 40 hatte ich beim selben Arzt eine Darmspiegelung, bei der auch wirklich ein Polyp gefunden wurde... Dieser diktierte nun was von H. dritten Grades...

    Er klärte mich nicht über die nunmehr bestehenen Operationsmöglichkeit auf...
    So vergingen wieder Jahre. Erst jetzt mit 44 konsultierte ich eine Dermatologin mit prokt. Zusatzausbildung. Diese gab mir eine Einweisung ins Krankenhaus - Chirurgie...

    Vor 4 Tagen nun hatte ich meine OP. Ich hatte mich vorher auf Youtube über den Ablauf der OP erkundigt. Sie dauert nur 15 Min - ist aber anspruchsvoll. Man braucht Erfahrung...
    Ich hatte die Wahl zwischen einer Rückenmarksbetäubung (PDA) oder Vollnarkose. Ich wählte Letzteres.
    Ich kam morgens um 8 Uhr dran... Nach der OP wurde ich gut mit Schmerzmitteln versorgt. Auf der Station ebenso. Vllt. ist es sinnvoll, zur Sicherheit eigene Medis mitzunehmen - zB Ibuprofen...
    Ich bekam eine Mischung aus Novalgin u. Tramal... Und etwas zur Erweichung des Stuhls. Sowas könnte man sich auch schon vorher kaufen - auch für später Zuhause. Ich hatte zunächst eher Bauchschmerzen, dass Gefühl, viel Luft im Bauch zu haben. Später waren die Schmerzen nur noch zeitweise.
    Mittwochs mittags konnte ich schon wieder nach Hause. Heute ist Donnerstag. Ich hatte bisher insges. 3 Mal Stuhlgang - eher Durchfall. So ein bisschen fehlt auch die Kontrolle. Ich hoffe, dass beruhigt sich in einigen Tagen. Einen Tag nach der OP hatte ich zum 1. Mal Stuhlgang: Durchfall mit Blut und blutigen Fetzen. Am 2. Tag auch Durchfall, rötlich eingefärbt.
    Ich hatte am 1. Tag um eine Abführtablette gebeten - zu groß war meine Angst vor zu festem Stuhl. Die habe ich nach 4 Tagen natürlich immer noch, und esse Obst, Joghurt... Aber im Krankenhaus hatte ich auch mal ein Weismehlbrötchen gegessen...
    Heute habe ich 2 x Ibu 400 mg genommen... Immer nur, wenn die Schmerzen etwas unangenehm werden.
    Duschen darf man nach der OP sofort. Ich war heute mal in der Badewanne.

    Ich traue mich nicht so recht, mal zu fühlen, ob auch wirklich alle Marisken entfern wurden. So grob gesagt, bei der Reinigung, habe ich schon das Gefühl, dass der Anus jetzt wieder viel weiter innen liegt, alles eingezogen ist. Wahrscheinlich so, wie bei Gesunden bzw. in meiner Kindheit od. Jugend. Diese äußeren Hautlappen waren wirklich störend...

    In Foren las ich viel über starke Schmerzen, über ein Darm-Dehnungs-Gerät... Also meine Schmerzen halten sich sehr in Grenzen... Irgendetwas zur Dehnung des Darms habe ich nicht bekommen...

    Ich fühle mich schon noch schwach und kränklich. Winzige Blähungen gehen unkontrollierter ab, wenn ich aufstehe und gehe...
    Sitzen geht eigentlich auch ganz gut.
    Normal ist wohl eine Krankschreibung v. 1-2 Wochen...

    Vllt. berichte ich noch ein weiteres Mal über meine Fortschritte. Es gibt ja nun auch Risiken. Eines wäre, bleibende Stuhlinkontinenz, Verletzung des Schließmuskels... Ich hoffe mal, dass alles sich bei mir mehr u. mehr beruhigt.

    Ich bereue bislang jedenfalls nichts. Ich bin eher sauer, dass man mich nicht über die OP-Möglichkeit informiert hat... Es gibt noch andere OP-Varianten bei 3. gradigen H. Man kann das gut ergoogeln. Mir bot man nur diese Stapler Methode an und sie schien mir sehr gut zu sein.

    Warten, bis man 4. gradige H. hat sollte man vllt doch nicht. Das ist dann jedenfalls eine größere OP...

    Das Ergebnis soll 8 - 10 Jahre halten... Ich werde in jedem Falle noch intensiver versuchen, auf der Toilette nicht zu pressen etc.

    Nur Mut!
    Geändert von Inaktiver User (12.07.2012 um 19:20 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Meine Hämorrhoiden-OP, Stapler-Methode (auch Longo-Methode genannt)

    Am Montag war die OP - heute ist Freitag Abend.
    Noch immer habe ich Durchfall - obwohl ich mich erinnere, vorgestern ein bisschen Schokolade gegessen zu haben. Ansonsten aber meist Obst u. Salat.

    Leider habe ich keinen rechten Stuhldrang... Ich stehe auf, gehe ein paar Meter - und rase entsetzt zur Toilette...
    Also arbeiten könnte ich so kaum.

    Nach dem Gang zur Toilette entstehen mittlere Schmerzen, die ich mit 400 mg Ibu bekämpfe.

    Ich bin natürlich schon etwas besorgt. Hoffentlich erholt mein Enddarm sich und der Stuhldrang kündigt sich wie früher vorher an...
    Der Schließmuskel funktioniert jedoch eigentlich. Jedenfalls habe ich da etwas Gymnastik gemacht und ich kann die Muskeln erreichen...

    .......

    Nun, ich schreibe hier ja auch, um andere zu informieren. Mittlerweile habe ich doch noch einige weitere üblere Patientenberichte gelesen...

    In einem Forum war ein sehr interessanter Beitrag über eine noch neuere Methode. Diese scheint noch sehr viel schonender zu sein.
    Sie heißt THD-Methode u. ist vllt. noch nicht ganz so verbreitet wie die Longo - Methode.
    Hier ein Link zu einer Webseite, die einen Link mit aktuellen Kliniken enthält.


    THD in Deutschland [edit: Direktlink auf Werbeseite entfernt, bei Bedarf bitte Suchmaschine benutzen!]


    Mein Termin war so kurzfristig - ich hatte keine Mgkt., mich besser zu informieren. Vllt ist ja alles gut gegangen. Man wird sehen.
    Aber diese Klammern sind nicht ideal... Mir ist gar nicht klar, ob die ewig verbleiben... Herausgenommen werden sie ja nun nicht... Und von alleine herausfallen werden sie wohl auch kaum...

    Ich fühle mich immer noch schwach und kränklich. Meine Beine fühlen sich so schwer an. Ich steige immer mal in die Badewanne und lasse kaltes Wasser über die Waden laufen. Heparin-Spritzen bekam ich insges. 3 in der Klinik...
    Geändert von Lilith (14.07.2012 um 00:18 Uhr) Grund: Direktlink auf Werbeseite entfernt.

  3. Inaktiver User

    AW: Meine Hämorrhoiden-OP, Stapler-Methode (auch Longo-Methode genannt)

    Heute - am 5. Tag nach der OP war ich fitter und auf den Beinen... Ich hatte auch festeren Stuhlgang. Ich befürchte aber, unter der typlischen Folge der Longo-Methode zu leiden: Einer Analkanalverengung, die dem Durchmesser des Stapler-Geräts entspricht... Und die Narbe schrumpft natürlich und kann zu einer weitergehenden Verengung führen.

    Entsetzt bin ich allerdings aus anderem Grunde: Heute hatte ich erstmalig den Mut, meinen Anus abzutasten...

    Mich traf der Schlag: Meine Marisken sind nicht nur sämtlich noch vorhanden - sie scheinen größer zu sein, als zuvor...

    [...]

    Ich habe die Operateure im übrigen auch nie gesehen. Sie wollten mich weder vor noch nach der OP sehen.
    Angeblich haben mich 2 Oberärzte operiert...

    Dabei haben mich Ärzte dieser Stadt schon anderweitig auf dem Gewissen und haben mich zum Sozialfall gemacht - einem akademischen...
    Ich erzählte das - naiverweise - der Anästhesie-Assistentin... Sie heuchelte ihr Mitgefühl recht gekonnt.
    Ich nehme mal an, dass war unvorsichtig...

    [...] Sie müssen ja sooo hart arbeiten und tragen ja sooo viel Verantwortung.... Letzteres, obwohl sie ja nicht mal ernsthaft in Haftung genommen werden können.


    Ich habe im Netz zwar gelesen, dass man Marisken besser in einem 2. Schritt entfernt. Aber das scheint ja niemand vorzuhaben.

    Wahrscheinlich um auch ganz sicher zu gehen, dass ich mich auch wirklich wie der allerletzte Dreck fühle...
    So fühlte ich mich allerdings schon als ich die Station der Chirurgie I sah... Eine derart üble, veraltete Station hatte ich noch nie zuvor gesehen... Und als 4. Person in ein winziges 3-Bett-Zimmer ohne Dusche wurde ich geschoben...
    Geändert von Zuza. (15.07.2012 um 11:08 Uhr) Grund: Realdaten und beleidigenden Kommentar aus dem Posting entfernt

  4. User Info Menu

    AW: Meine Hämorrhoiden-OP, Stapler-Methode (auch Longo-Methode genannt)

    Liebe Onyx,

    wie geht es dir heute?

    Kümmert sich jemand um dich und hilft dir jemand, zum Arzt zu kommen?
    Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass nach so einer OP keine Nachsorge stattfindet,
    dh. zumindest Information mitgegeben wird, was denn zu tun ist bei dieser oder jener Sache.

    Alles Gute für dich, gute besserung und eine fachgerechte Versorgung wünsche ich dir



    Lyanna

  5. Inaktiver User

    AW: Meine Hämorrhoiden-OP, Stapler-Methode (auch Longo-Methode genannt)

    Hallo Lyanna und alle anderen Leser, die es hier her verschlägt,

    hier zunächst ein Link zu einem beunruhigenden Thread einer Patientin, die nach derselben Methode operiert wurde:

    Andauernde Schmerzen nach LONGO-OP

    Die OP ist jetzt genau 1 Woche her...

    Die Klammern fallen also (Link) nach ein paar Monaten von alleine raus...
    Ich muss sagen, ich befürchte, ich werde ähnlich enden wie diese Patientin. Ein Nerv wurde bei mir aber wohl nicht verletzt...

    Ich weiß nicht mehr, was ich alles schon geschrieben habe. Also ich war morgens die erste. Ich entschied mich für eine Vollnarkose... Und muss so natürlich befürchten, in Wahrheit von Studenten, Anfängern operiert worden zu sein. Ich habe die Ärzte nie gesehen. Sie kamen mich auch nicht nach der OP besuchen.
    Die Stationsärztin schaute sich meinen Po 1 x täglich im Rahmen der Visite an...

    Ich habe noch immer sehr merkwürdig schwere Beine. So was hatte ich schon 20 Jahre nicht mehr. Wenn ich plötzlich aufstehe, bekomme ich öfters einen Kreislaufschock und kann gerade noch so freiwillig in die Knie gehen...

    Durchfall habe ich keinen mehr. Aber zu oft wenig Stuhlgang. Und jedesmal ist es extrem schmerzhaft und ich habe das Gefühl, meine Eingeweide zerreißen.

    Es ist auch immer noch so, dass ich nach dem Aufstehen, ggf. dem Kreislaufzusammenbruch, einen plötzlichen Stuhldrang habe und ins Bad rase... Und meist umsonst...
    Oft ist es dann nur Luft.. Das läßt sich nicht unterscheiden.
    Alles ist also noch höchst gestört - und sehr schmerzhaft..
    .........

    Hätte ich mich doch nur intensiver informiert. Dieser ausgestanzte Ring... Das ist ein enormes Risiko - gegen der Narbenbildung, die immer unkontrollierbar sein kann. Und es ist neben dem Staplergerät selber ein weiteres Risiko für eine Analkanalverengung...

    .........

    Ich denke, die Operateure haben mir durch ihr Nichterscheinen schon klar gemacht, was sie von mir halten...
    Hoffentlich fühlt mein Hausarzt sich nicht mit Kollgenen nicht allzu kollegial verbunden und gibt mir eine weitere Überweisung.

    Leider ist bei mir finanziell alles sehr schwierig... Ärzte haben in der Vergangenheit schon tragisch versagt... Allerdings durch Unterlassen, Nichtstun, Bagatellisierung... So was zerstört Karrieren - und auch die Psyche...

    Ich hoffe, nächsten Monat das Zugticket nach Bonn zahlen zu können. Dort wird diese neueste Methode THD Methode angewandt. Auch wenn man die bei mir nicht (mehr) durchführen könnte. Ich hoffe einfach, dass die Ärzte dort besser sind...
    Geändert von Inaktiver User (17.07.2012 um 04:34 Uhr)

  6. User Info Menu

    AW: Meine Hämorrhoiden-OP, Stapler-Methode (auch Longo-Methode genannt)

    Ganz allgemein: Patienten werden nie von Studenten operiert. Ob in Vollnarkose oder unter örtlicher Betäubung.

    (Studenten halten allenfalls die Haken -um das Operationsgebiet offenzuhalten- oder dürfen gelegentlich eine Hautnaht setzen.)

    Desweiteren: Keine Operation wird von einem absoluten Anfänger durchgeführt, frischgebackene Assistenzärzte werden zunächst die zweite und später die erste Assistenz (wie ihr Name schon andeutet) dabei leisten.

    Will sagen, der Operateur -Facharzt oder zumindest in seiner Ausbildung fortgeschrittener Assistenzarzt- hat zwei Ärzte (bei kleineren Eingriffen manchmal nur einen Arzt) zur Ausführung weniger anspruchsvoller Tätigkeiten im Rahmen der OP zur Seite.

    Im besonderen: der Heilungsprozeß nach Analoperationen wie der bei Dir durchgeführten, Onyx7, ist oft ein langwieriger.

    Nicht nur wegen der Nachschau, sondern auch wegen der Kreislaufbeschwerden solltest Du nicht erst im nächsten Monat einen Arzt konsultieren.

    Noch eines: sorgst Du weiterhin für einen möglichst weichen Stuhlgang? Damit könntest Du wenigstens die Schmerzen etwas verringern.

    Grüßle, Lilith
    Todo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre

    Voltaire

  7. Inaktiver User

    AW: Meine Hämorrhoiden-OP, Stapler-Methode (auch Longo-Methode genannt)

    Hallo Lilith,

    das mit dem Kreislauf und den schweren Beinen hat wohl was mit der Vollnarkose zutun. Ich erinnere mich, dass das bei einer anderen auch so war.
    Nur das mit den schweren Beinen ist neu für mich. Aber ich fand einen Foreneintrag, in dem es einer Patientin nach einer VN genauso erging...

    Ich befürchte, dass man etwas übertrieben hat. Die N. wurde gegen 7 oder 7:30 eingeleitet - und aufgewacht bin ich - soweit ich mich erinnere - erst um 11 Uhr...

    Also seine Operateure nie zu sehen - weder davor noch danach - das ist wohl nicht mehr zu toppen!

    ......

    Am 8. Tag nach der OP geht's mir weiter besser. Gestern bin ich zu Fuß in die Stadt. Ein bisschen schwindelig war mir schon. Merkwürdigerweise pieksen mich die Klammern am Anus. Das ist schon etwas befremdlich u. unangenehm.

    Heute morgen hatte ich Stuhlgang - in 2 Etappen. Es ist immer noch ein gewisser Horrortrip... Aber immerhin werde ich von diesem Drang scheinbar nicht mehr ganz so extrem überrascht.
    Alles lief kontrollierter ab. Aber die Menge ist viel kleiner. Und ich habe den Eindruck, dass mein Analkanal sich im Durchmesser auch nicht mehr dehnen kann. Normal wird der Gang zur Toilette aber ganz sicher noch sehr lange nicht sein - wenn er sich überhaupt nochmal normalisiert...

    Weichmacher nehme ich keine. Ich wollte welche kaufen, dachte dann aber, dass es villt. e. günstigen Effekt auf die Narbe - im Sinne eines weiteren Durchmessers im Analkanal - haben könnte, wenn ich den Dingen ihren natürlichen Verlauf lasse... Allerdings esse ich fast ausschließlich Obst, Gemüse, Vollkorn...

    Dass meine Marisken allesamt noch da oder sogar noch größer sind, macht mich nach wie vor wütend. Ich versuche es zunächst mal zu verdrängen.

    Bald werde ich dann mal einen ersten tel. Kontakt mit der Klinik in Bonn aufnehmen... Man könnte mir ja zumindest schon mal per Tel. sagen, ob sie eine Klinik sind, die Marisken entfernen...

  8. Inaktiver User

    AW: Meine Hämorrhoiden-OP, Stapler-Methode (auch Longo-Methode genannt)

    10. Tag nach der OP:

    Ich habe in einer Bonner Klinik, die auch diese super moderne THD-Methode anwendet, angerufen und habe unproblematisch einen Termin bekommen. Ich habe einen für den nächsten Monat gemacht ...


    Leider konnte mir die Damen am Tel. nur sagen, dass Marisken jedenfalls manchmal chirurgisch entfernt würden. Ich hatte den Eindruck, es wäre sinnlos gewesen, Sie zu bitten, mal direkt nachzufragen...

    ......

    Die schweren Beine tun derart weh, dass ich nachts nicht schlafen kann. So, als wäre die Blutzufuhr in den Kniekehlen abgeschnürt. Der Kreislauf ist auch schlecht... Kaltes Wasser nützt nichts. Ich werde heute mal eine Runde Spazieren gehen - mit pieksendem Po...

    Immerhin - äusserlich sehen meine Beine wie vorher aus. Bis auf einen mittleren blauen Fleck. Dass diese eine blaue Vene innen am Knie vorher schon da war, vermute ich einfach mal...

    Wenn ich auf der Toilette bin, wird mein Kreislauf immer sehr schlecht. Ganz so, als wäre nunmehr mein Analkanal für den Kreislauf/Blutdruck zuständig.

    So manches mal ist alles so übel, dass ich denke, ich sollte die Türe nicht abschließen und das Tel mitnehmen, um im Notfall die 112 wählen zu können... Aber da wäre dann ja sowieso noch die Wohnungstüre zu überwinden...

    ....

    Ach so - ich habe diesen österreichischen Klammernaht-Experten per Mail kontaktiert. Er meldete sich sofort, wollte mehr wissen - hat sich dann aber nicht mehr gemeldet.
    Es würde wohl schwierig werden, hier in DE einen Chirurgen zu finden, der bereit ist, diese Naht ggf. wieder zu entfernen... Und das dann auch beherrscht...

    Ich mache jetzt mal ein paar Tage Pause - es gibt ja nix wesentlich Neues...
    Geändert von Inaktiver User (19.07.2012 um 10:11 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Meine Hämorrhoiden-OP, Stapler-Methode (auch Longo-Methode genannt)

    Doch keine Pause - ein Fortschritt ist erkennbar:

    11. Tag nach der OP:

    Also heute morgen hatte ich einen fast normalen Stuhgang. Es kündigte sich normal und kontrollierbar an - wie vor der OP. Und es war auch eine normale Menge. Ich hatte auch das Gefühl, dass der Analkanal sich dehnte.
    Die Schmerzen waren sehr gering.

    Nur mein Kreislauf spielt bei diesem Vorgang noch verrückt. Tagsüber geht es ganz gut - kaum lege ich mich ins Bett, sind die Beine so unglaublich schwer. Ich habe das Fußteil des Lattenrosts durchaus mal verstellt - ohne Erfolg.

    Ich bin jedenfalls guter Dinge, dass die Klammernaht nicht entfernt werden muss. Trotzdem - ich bin nicht bereit, diese ekligen Marisken hinzunehmen. Ich werde dort nochmal tasten, wie groß die nunmehr sind.

    Das Pieksen in der Anusgegend ist weniger geworden.

  10. Inaktiver User

    AW: Meine Hämorrhoiden-OP, Stapler-Methode (auch Longo-Methode genannt)

    Diese anhaltenden Kreislaufbeschwerden und schweren Beine beunruhigen mich langsam doch.

    Ich habe zum Thema Thrombose / Lungenembolie gegoogelt... Ich habe nur 3 x Heparin bekommen. Am Vortag der OP und an den 2 Tagen danach.
    Mir wurde nichts mit nach Hause gegeben - ich befürchte, da wurde geschlampt... Nach meiner Knie-Arthroskopie bekam ich Heparin für mind. 7 Tage mit nach Hause...

    Man wollte mir nicht mal einen Stuhlweichmacher mitgeben... Den könne ich mir ja kaufen...

    Hätte ich den HA aufgesucht, wäre der natürlich davon ausgegangen, dass man mir im Krhs Heparin mitgegeben hätte... Im Arztbrief steht auch nix davon, dass er mir H. verschreiben soll

    Ich hatte tatsächlich Luftnot zuhause im Liegen und fing an zu husten. Ich bin Allergikerin und fragte mich, ob diese blöden Blumen im Krankenhaus meine Allergien verschlimmert hätten...

    Das ist jetzt aber glücklicherweise vorbei...

    Ich habe jetzt Aspirin eingenommen u. werde jetzt täglich ein bisschen spazieren gehen...

    Man lebt schon ziemlich gefährlich...

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