Hallo...
Ich möchte mich hiermit vorstellen.
Ich bin die Reina, im September werde ich 39, habe ich eine Tochter geb. nov. 2000 und einen Engel geb. august 2005...
Ich mache drei Mal pro Woche Sport, (1 Stunde Stepper), versuche mich gesund zu ernähren und nehme zusätzliche Vitaminen.
Mein ganzes Leben habe ich unter PMS gelitten...wußte ich es aber nicht...
Hier eine Zusammenfassung für euch..
..."Ich leide schon seit 25 Jahren unter PMS. Bei mir fing das Ganze genau vor meiner ersten Periode an... ich war 13 Jahre jung...ich bekam damals erschreckliche Depressionen und machte mich mit negativen Gedanken fertig...
Niemand konnte mir damals genau sagen, was ich hatte... ein Arzt diagnostizierte eine Art Epilepsie, bekam auch Medikamente dagegen... nahm diese aber nicht lange, weil ein anderer Arzt der Meinung war.. ich hätte doch keine Epilepsie...
Mit der Zeit ging es mir einigermassen besser, bekam ab und zu Ängste und Stimmungsschwankungen.. die hielten in der Regel immer einen Tag oder sogar Stunden an..und danach habe ich einfach weiter gelebt und die Trauer war wieder vergessen...
Ich muss noch sagen, dass es nicht immer so schlimm war.. es gab Monate, wo es mir eigentlich sehr gut ging und die Stimmungsschwankungen nicht so stark waren...Typisch für Stimmungsschwankungen, die hormonell bedingt sind.. ist die Tatsache, dass man es naher vergisst, wie schlimm einem ergangen ist.. deswegen konnte ich die ganzen Jahre damit leben… und wie gesagt, ich habe nicht jeden Monat sterben wollen oder so…
Witzig finde ich jetzt, dass ich zwei Mal mit meinem damaligen Freund dann Schluss machte (das tat ich nach einem Heulkrampf, der Stundenlang anhielt). Ich hatte danach gar keine Bedenken oder Schuldgefühle oder so..
Ich lebte die ganzen Jahre, ohne zu wissen, worunter ich litt..Wenn es richtig schlimm wurde habe ich Antidepressiva verschrieben bekommen.. nahm ich diese dann für mehrere Monate ein.. bis ich wieder stabil war..
Ich bin jetzt verheiratet habe eine Tochter geb. 2000 und ein Engel geb. 2005...
Die erste SS mit 32J war ok, hatte gar keine Beschwerde...aber die 2. SS mit 38J Jahren, war am Ende furchtbar... aus dem Nichts und ohne Grund bekam ich Weinkrämpfe, Ängste, innere Unruhe und Schlaflosigkeit..
Ich hatte auch noch solche Angst richtig durchzudrehen…ich war hochschwanger, hatte viel zugenommen und wollte nachts natürlich schlafen und mich ausruhen.. blieb aber bis 5 Uhr morgens wach... Es war so schlimm, dass ich am Ende doch Medikamente gegen die Schlafstörungen nehmen musste... habe eine niedrige Dosis genommen.. Antidepressiva wollte ich nicht nehmen… Traurig war die Tatsache, dass viele Ärzte sich mit Depris in der Schwangerschaft gar nicht auskannten und mir nicht sagen konnten, was ich noch dagegen machen könnte..niemand konnte mir helfen, ich musste sehr stark sein und habe die ganze Zeit gehofft, dass das Ganze meinem Baby nicht schaden würde …Ich habe die Tage bis zur Geburt fast jeden Tag gezählt…bis endlich mein Engel zur Welt kam.. Die Geburt war ohne Komplikationen und dank PDA ein Traum.. mein Baby kam auch gesund zur Welt und ihm geht es sehr gut und entwickelt sich prächtig…
Ich nahm vor dieser Schwangerschaft ein Antidepressivum, ich wurde dann ungeplant schwanger.. habe das Antidepressivum dann sofort abgesetzt…Am Anfang der SS ging mir gut, aber wie oben erwähnt die Probleme fingen genau am Anfang der letzen drei Monaten der SS an …Die 2. SS hat mir auch gezeigt wie Hormonschwankungen unsere Gefühle, Gedanken und Stimmung beinflüssen können..
Um eine postpartale Depression zu verhindern, habe ich sofort nach der Geburt mein Antidepressivum wieder genommen.. ich wollte für mein Baby da sein und diese wunderbare erste Zeit nicht mit Stimmungsschwankungen und negativen Gefühlen oder Gedanken vergeuden..Ich habe dann nicht stillen können..
Ich nahm dieses Antidepressiva 8 Monate lang.. während dieser Zeit habe ich viel über meine Symptome gelernt und habe versucht herauszufinden, was mit mir los war…
Obwohl ich ein Antidepressivum und die Pille nahm, traten leichte Stimmungsschwankungen auf.. ich habe dann die Pillen gezählt.. und siehe da.. es waren immer 7 oder 8 noch da.. das bedeutete dann, dass ich Stimmungsschwankungen immer 7 oder 8 Tagen vor meiner Periode bekam..Nach 8 Monaten Medikamenteinnahme habe ich mich für das Absetzen entschieden, da ich festgestellt habe, dass Antidepressiva die Ursache nicht behandelte sondern nur ein Symptom. Ich habe mir auch mehrere Bücher über gesunde Ernährung für die Psyche, Hormonen, alternativen Heilmethoden usw. usw… gekauft und habe viel im Internet recherchiert und vieles Interessantes gefunden…
Jetzt versuche ich meine Krankheit mit bestimmten Nährstoffen.. wie z.B. Vitamin B Komplex, Omega 3 Fettsäuren, Magnesium, Calcium, Zink und Vitamin C zu behandeln. Alle diese Nährstoffe werden bei PMS mit Erfolg eingesetzt…zusätzlich nehme ich noch Agnucaston und lasse mich akupunktieren…
Ich muss natürlich jetzt ein wenig Geduld haben, bis mein Organismus frei von Medikamenten ist… meine erste und zweite Periode nach dem Absetzen kamen pünktlich, hatte aber mit starken Stimmungsschwankungen zu kämpfen… nach der Regel ging es wieder… die dritte Periode kam 6 Tagen zu früh und die Stimmungsschwankungen traten diesmal nach der Regel auf.... die vierte Periode kam 6 Tagen später und die Stimmungschwankungen und Schlafstörungen traten diesmal vor der Regel auf und blieben bis nach der Regel..diese waren ziemlich stark..
So… das ist mein Leben mit PMS gewesen… das wichtigste ist, dass ich weiß, was ich habe…und das muss behandelt werden.. daran arbeite ich jeden Tag.. es geht um mein Wohlsein und wenn es mir gut geht, geht es meinen Kindern auch gut…
Ich würde mich freuen, wenn eine Frau sich melden würde, die auch so lange mit PMS zu kämpfen hat oder hatte.. mich interessiert auch zu erfahren, wie die Symptome dann sind, wenn man sich in der Prämenopause befindet.
Danke und liebe Grüße, Reina
PS. Ich habe jetzt, nachdem ich die Pille seit drei Monate nicht mehr nehme, einen Hormonspiegel machen lassen. Hier die Beurteilung:
"...Material: Vollblut Datum 12.06.2006
Klinische Angaben: Zyklustag: 5; Schilddrüsendysfunktion;
klimakterische Symptomatik;
Body-Mass-Index (BMI): 26.9 kg/qm
Bewertung nach der Klassifikation der WHO(2000): Übergewicht
Groesse : 167cm
Gewicht: 75 kg
Thyreotropin/TSH (ECLIA) 1.95 0.27-2.50 mIU/l
l7.beta-Estradiol/E2 (ECLIA) 149 pg/ml
Follitropin/FSH (ECLIA) 9.78 mIE/ml
Lutropin/LH (ECLIA) 5.32 mIE/ml
Beurteilung:
Estradiol entsprechend der späten Follikelphase sowie der an der oberen Grenze des Referenzbereiches befindliche FSH-Wert dokumentieren die vorzeitige Follikelreifung bei beginnender Einschränkung der ovariellen Reserve. LH liegt im Referenzbereich.
Der normale basale TSH-Spiegel schließt eine manifeste primäre Schilddrüsendysfunktion aus.
Da ich hier von Zyklusstörungen ausgehen würde, würde ich eine Zyklusregulierung durch eine zyklische Gestaqengabe empfehlen Da ich hier von Zyklusstörungen ausgehen würde, würde ich eine Zyklusregulierung durch eine zyklische Gestaqengabe empfehlen...
Das Agnucaston habe ich gelassen, da ich jetzt die Progesteron Creme ausprobieren möchte. Nächste Woche werde ich damit anfangen. Meine FA empfiehl mir Gestagen..möchte ich aber nicht..ich möchte keine chemische Hormonen zu mir nehmen..
Wer hat Erfahrungen mit Progesteron?
Danke euch...liebe Grüße, Reina
Antworten
Ergebnis 1 bis 9 von 9
Thema: Mein Leben mit PMS...
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17.06.2006, 10:38
Mein Leben mit PMS...
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17.06.2006, 21:41
Re: Mein Leben mit PMS...
Hallo Reina,
da dir noch niemand geantwortrt hat, will ich das tun.
Ich leide zwar nicht unter PMS, aber leichte Stimmungsschankungen vor der Peirode habe ich auch.
Nach der Geburt meiner zweiten Tochter (die erste starb in der 40 SSW) hatte ich massive Wochenbettdepressionen.
Und das mir, die doch so taff durvch das Leben ging, die alles bewältigen und aushalten konnte.
Ich war entsetzt was "ES" mit mir machte.
Es ging mir wie dir, kein Arzt konnte mir wirklich helfen. Antidepressiva wollte ich keinesfalls nehmen, da ich stillen wollte und auch musste, denn meine Kleine war ein Hänfling.
Ob du Gestagen nehmen solltest oder nicht, musst du allein entscheiden, aber ich kann dir empfehlen, dass du es einfach mal mit Keulschlamm versuchen solltest. Das sind natürliche Tropfen und wenn du sie noch nicht versucht hast, schaden können sie dir nicht, nur helfen.
Remifemin plus ginge auch und hohe Dosen von Johanniskraut (z.B. Jarsin 600).
Alles Medikamente, die helfen aber nicht schaden.
Ich wünsche dir nocj ein paar Antworten und alles Gute
mon
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18.06.2006, 18:48Inaktiver User
Re: Mein Leben mit PMS...
Hallo, leider kann ich Dir keinen Rat geben, sondern suche selbst danach! Mir geht es genau wie Dir. 6-7 Tage vor Einsetzen der Periode bin ich plötzlich sehr sensibel, weine wegen Kleinigkeiten, bin aber auf der anderen Seit auch gereizt. Irgendwie habe ich das erst jetzt richtig realisiert; habe seit 5 Monaten einen tollen Freund, aber alle vier Wochen sind wir kurz vor der Trennung! Jetzt habe ich das Problem erkannt... Will es mal mit Mönchspfeffer versuchen, hat meine Ma mir empfohlen, die das auch lange Zeit genommen hat.
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21.06.2006, 11:20
Re: Mein Leben mit PMS...
Hi..
Na.. Gott sei Dank, geht es euch nicht so schlecht wie mir...
Seit den letzen drei Monaten ist richtig schlimm geworden...
Da bei mir jetzt eine Zyklusstörung festgestellt wurde und Gestagen (chemisches Progesteron) verschrieben wurde, habe ich schon mit der Progesteron Creme angefangen...
Ich werde auf jedem Fall berichten, wie es mir mit der Creme geht...bin gespannt...
Gruß, Reina
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21.06.2006, 14:31
Re: Mein Leben mit PMS...
Mal so am Rande: bei allen Hormonen handelt es sich um chemische Substanzen.
Diese kommen einerseits natürlich vor, werden andererseits auch industriell synthetisiert,
um Hormonersatzprodukte anbieten zu können.
Den Cremeanwenderinnen wünsche ich natürlich gutes Gelingen damit!
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12.10.2006, 13:38
AW: Mein Leben mit PMS...
Hallo!!!
Hier bin ich wieder.
Also: Agnucaston hat nicht geholfen. Akupunktur auch nicht..Meine Vitaminen und Mineralien haben nur dazu beigetragen, dass ich sehr gute Werte habe..Habe mich checken lassen... 5htp und Inositol habe ich auch genommen nur 100 mg täglich, habe keine Veränderung gespürt...
Hatte ich seit Mai 2006 (ein Monat nach dem Absetzen der Pille und das Citalopram) mit starken Stimmungsschwankungen zu kämpfen gehabt..Im Juni dann (wenn die Pille vom Körper raus war) habe ich einen Hormonstatus machen lassen und es kam raus, dass ich eine Zyklusstörung hatte...Habe von meiner FA Gestagene bekommen, ich habe mich aber für das körperidentisches mikronisiertes Progesteron entschieden...Habe erstmal eine Creme 4 Zyklen ausprobiert, die hat nicht durchlagend gewirkt..ich merkte dann, dass ich mehr Progesteron brauchte...
Zur Zeit nehme ich Utrogest. Obwohl ich die Kapsel erst seit 15 Tagen nehme, habe ich bis jetzt nur um den Eisprung herum leichte Stimmugsschwankungen gehabt...
Ich nehme 3 Kapsel am Tag...vaginal, da sie besser resorbiert werden..d.h. der Körper bekommt so 80% von 100 mg Progesteron. Wenn man aber sie schluckt bekommt der Körper nur 10% von 100 mg...und das ist sehr wenig für mich...
Nebenwirkungen habe ich bis jetzt keine gehabt..ich werde mit 3 Kapseln (300 mg am Tag) nicht mal müde..Andere Frauen, die nur eine Kapsel am Tag schlucken werden sehr müde...So merkt man wie unterschiedlich wir Menschen sind...alles hängt davon ab, wie viel Progesteron jeder braucht..ich brauche viel...
Meine Endokrinologin sagte zu mir: Das ist dann ein Experiment..wichtig ist es, dass ich eine Pause jeden Monat mache, sodass ich meine Periode bekomme...Ich sollte die Therapie 1 Jahr lang testen und gucken, wie ich mich dann fühle...
Mein Neurologe unterstüzt mich bei meinen Versuchen...er kennt sich leider mit Hormonen und Psyche nicht so gut aus..ist aber offen für alles..auch für Naturmedizin.
Ich kann nur folgendes bestätigen: die meinsten Ärzte wissen nicht, alles was körperidentisches mikronisiertes Progesteron bewirken kann...
Man kann damit übrigens verhüten. Der Hersteller von Utrogest hat das verneint...ich habe aber das Gegenteil gelesen und deswegen hier nachgefragt
http://www.gut-durch-die-wechseljahr...rd=117&sortT=1
Meine Endokrinologin hat das auch bestätigt...
Für Frauen, die die Pille nicht ertragen, kann Progesteron eine schönende Methode sein...
Man nimmt dann ab dem 8 Zyklustag 100 oder 200 mg ein..und die Frauen, die unter PMS leiden, erhöhen dann ab dem 10, 12 oder 14 ZT auf 400 mg(das hängt davon ab, wie viele Tage der eingene Zyklus hat) ...
Dr. Katharina Dalton, die 50 Jahre lang ihre Patientinnen mit Progesteron erfolgreich behandelt hat, sagte, dass das Minimum für PMS-Frauen 400 mg täglich sein ...ich weiß aber nicht welche Einnahmeart sie meinte..mir helfen schon 300 mg am Tag...(vaginal)
Laut Utrogestan-Infobrief (ein anderer Handelsname) : Die Tagesdosis in der Prämenopause beträgt 3 Kapseln Utrogestan 100 mg. Die 3 Kapseln Utrogestan 100 mg sind während 10 (vom 17. bis 26. Zyklustag) bis 20 Tagen (vom 7. bis 26. Zyklustag) abends vor dem Schlafengehen einzunehmen.
Hier der Infobrief:
[edit: Direktlink wg. Weiterführung auf Shopseiten entfernt].
Ich nehme aber meine Kapsel wie folgt: morgens 1, nachmittags 1 und abends 1..und das ist ok für mich...
Natürliches Progesteron hilft u. a. gegen prämenstruelles Syndrom, prämentruelle Psychose, prämenstruelle dysphorische Störung, zyklusbedingte Migräne, zyklusbedingte Epilepsie, Prämenopause, Menopause und Postmenopause.
Hier ein Link zu PMS: http://www.psychosoziale-gesundheit....enstruell.html
Dr. Katharina Dalton hat auch PPD (postpartale Depression) und PPP (postpartale Psychose) damit behandelt...
Hier ein Link leider nur auf Englisch: http://www.naprotechnology.com/depression.htm
Die meinsten Frauen in Europa bekommen diese Therapie nicht..da diese hier nicht bekannt ist...sie bekommen aber Antidepressiva und Neuroleptiker...
Übrigens: einige Frauen haben nach der Geburt sowohl einen Progesteron- als auch einen Östrogenabfall. Deswegen ist es wichtig herauszufinden..ob und welches Hormon "das Ganze Theater" verursacht...
Frauen, die unter starkem PMS leiden brauchen mehr Progesteron...andere Frauen kommen mit einer Creme mit Progesteron 1,5 % oder 3% gut klar...
Hier findet ihr viele Frauen, die eine Creme benutzen:
http://www.gut-durch-die-wechseljahr...html?board=115
So..jetzt wissen wir, alles was Hormonschwankungen, Hormondominanz oder Hormonmangel anrichten können...
Ich werde weiter berichten!
PS: Ich weiß aber immer noch nicht, ob ich nur unter starkem PMS leide, oder nur Progesteronmangel habe oder doch in der Prämenopause bin...Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass ich doch in der Prämenopause bin...Geändert von Lilith (12.10.2006 um 13:55 Uhr)
Gruß, Reina
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"Ich habe gelernt, auf meine innere Stimme zu hören und ihr zu vertauen und ich bin nicht enttäuscht worden"...
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08.11.2006, 10:31
AW: Mein Leben mit PMS...
Hier berichte ich weiter:
http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=37826
Chao, Reina
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08.11.2006, 10:38
Toll!
Toll!
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08.11.2006, 10:47
AW: Mein Leben mit PMS...
Hi JillTudeski..
WAS IST TOLL? sei lieb und erkläre es mir ja???
Danke dir für deine Antwort...Gruß, Reina
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"Ich habe gelernt, auf meine innere Stimme zu hören und ihr zu vertauen und ich bin nicht enttäuscht worden"...
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