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  1. Registriert seit
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    AW: Keine Feuerbestattung nach Chemotherapie?

    Krebstote, die "weiterstrahlen"? Das ist nicht euer Ernst.....was ist denn dann mit denen, die nach Strahlentherapie ihre Krankheit überleben?

  2. Avatar von marylin
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    AW: Keine Feuerbestattung nach Chemotherapie?

    Chemomedikamente bauen sich im Körper doch auch regelmäßig wieder ab, und außerdem - wer weiß denn, ob der Verstorbene vorher eine Chemo/Bestrahlung etc. hatte? Muss man ja wohl weder dem Bestatter noch dem Pastor zu Auskunft geben.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  3. Moderation
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    AW: Keine Feuerbestattung nach Chemotherapie?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Krebstote, die "weiterstrahlen"? Das ist nicht euer Ernst.....was ist denn dann mit denen, die nach Strahlentherapie ihre Krankheit überleben?
    Es gibt Radiotherapien (und Diagnosen) wo radioaktives Material in den Körper eingebracht wird. Nach einer Szintigraphie z.B. sollte man sich für eine Stunde oder so von Schwangeren, Stillenden und kleinen Kindern fernhalten. (Nicht von erwachsenen Katzen), bis das radioaktive Material zerfallen ist.

    Bei einer Strahlentherapie aus einem Linearbeschleuniger werden nur Strahlen verwendet, keine radioaktiven Elemente. Die sehr gezielten Strahlen tun im Gewebe, was sie sollen und sind dann "abgearbeitet".

    Ich weiß von keinem Fall, wo ein Krebspatient keine Urnenbestattung kriegen konnte, selbst wenn sie an dem Krebs gestorben waren.
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  4. Avatar von Danica
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    AW: Keine Feuerbestattung nach Chemotherapie?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Krebstote, die "weiterstrahlen"? Das ist nicht euer Ernst.....was ist denn dann mit denen, die nach Strahlentherapie ihre Krankheit überleben?
    Ja mich hat das auch verwundert...allerdings weiß ich von einer Bekanten dessen Mutter bestrahlungen hatte.Der Onkologe hatte empfohlen ihr kleines Baby direkt nach der Bestrahlung von der Mutter fernzuhalten.
    "Freiheit ist nicht nur, tun können was man will, sondern vor allem, nicht tun müssen, was andere wollen."
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  5. Avatar von Danica
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    AW: Keine Feuerbestattung nach Chemotherapie?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Chemomedikamente bauen sich im Körper doch auch regelmäßig wieder ab, und außerdem - wer weiß denn, ob der Verstorbene vorher eine Chemo/Bestrahlung etc. hatte? Muss man ja wohl weder dem Bestatter noch dem Pastor zu Auskunft geben.
    Das ist wohl richtig so.Allerdings habe ich das aus dem bericht von dem link so verstanden dass sichergestellt wird dass keine Chemo stattgefunden hat.Vielleicht gibt es da klinikinterne Vereinbarungen mit den Krematorien? Anderseits wie schon gesagt: Ich kenne etliche "Krebstote" die eingeäschert wurden.
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  6. Registriert seit
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    AW: Keine Feuerbestattung nach Chemotherapie?

    Direkt nach der Bestrahlung wie Wildwusel sagt, das kann ich mir vorstellen, aber der Patient wird doch wohl in den seltensten Fällen direkt nach der Bestrahlung versterben und selbst wenn, zerfällt das Material auch im toten Körper.

    Dass Friedhöfe radioaktiv verseucht sind klingt mir sehr nach Ammenmärchen.

  7. Moderation
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    AW: Keine Feuerbestattung nach Chemotherapie?

    Das ist jetzt nur über Strahlentherapie, und nicht über Chemo:

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    der Patient wird doch wohl in den seltensten Fällen direkt nach der Bestrahlung versterben
    Also mal so ganz aus meiner umfassenden Halbbildung, wenn hier eine Physikerin mitliest, der sich da die Zehennägel aufrollen, bitte korrigieren:

    Wie sollen denn radioaktive Isotope entstehen, wenn ein Mensch von außen bestrahlt wird? Da müßte man ein zusätzliches Neutron in irgendwelche Körperatome bringen -- wo soll das herkommen? Und wie will man Neutronen in einem Magnetfeld beschleunigen? Protonen (die in der Partikeltherapie verwendet werden) könnten (therorisch -- ich bin nicht sicher, daß das so funktioniert) ein Atom in das eines anderen Elements umwandeln und ein radioaktives Isotop erzeugen, aber wenn ich mal ganz optimistisch die wahrscheinlichsten Elemente überprüfe, kriege ich Halbwertszeiten unter 10 Minuten.

    Da hätte man ja bessere Chancen, im Dunkeln zu leuchten wenn man von einer radioaktiven Spinne gebissen wird!

    In der Nuklarmedizin, wo radioaktive Materialien in den Körper eingebracht werden, gibt man radioaktive Strahlung ab, die durch's Gewebe abgeschirmt wird. Wenn da jemand zu bald stirbt, könnte ich mir vorstellen, daß Kremation ein Problem sein könnte. Andererseits, je nach verwendetem Material kann man's auch rausnehmen.

    ***

    Bei Chemotherapeutika würde ich eher erwarten, daß die verwendeten Stoffe ein hinreichend heißes Feuer nicht überstehen. Die Frage ist höchstens, ob sie sich dann in etwas gleichermaßen unerfreuliches verwandeln, daß klein genug ist, um durch den Filter zu kommen und stark genug, um draußen Schaden anzurichten.

    ***

    Wie gesagt, wenn ich falsch liege, bitte mit Referenzen oder Daten korrigieren -- ich finde das interessant.
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    Geändert von wildwusel (17.10.2019 um 20:49 Uhr)

  8. Avatar von Spadina
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    AW: Keine Feuerbestattung nach Chemotherapie?

    Die Einäscherung meiner Mutter musste jedenfalls verschoben werden, da vorher ein Mann, geschätzt über 200 kg, im Krematorium verbrannt wurde und sich die Schlote daraufhin entzündet hatten.

    Nachzulesen unter Hameln, 2012

    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
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  9. Avatar von ereS
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    AW: Keine Feuerbestattung nach Chemotherapie?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Chemomedikamente bauen sich im Körper doch auch regelmäßig wieder ab, und außerdem - wer weiß denn, ob der Verstorbene vorher eine Chemo/Bestrahlung etc. hatte? Muss man ja wohl weder dem Bestatter noch dem Pastor zu Auskunft geben.
    es wird direkt nach dem tod eine leichenschau gemacht, und eine todesursache angegeben

    der bestatter darf die leiche ja erst bestatten, wenn er dazu einen totenschein mit "natuerlichem tod" erhalten hat

    und vor der einaescherung findet erneut eine leichenschau durch einen arzt im krematorium statt
    und der arzt bestimmt zum beispiel auch, wenn ein verstorbener noch einen port hat, das dieser vor der einaescherung entfernt werden muß, bzw. er entfernt diesen dann auch
    und aerzte sehen schon, wie krank ein verstorbener war, ist ja schließlich ihr beruf...
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...

  10. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Keine Feuerbestattung nach Chemotherapie?

    Ich hab gerade ein bisschen recherchiert: Die 2. Leichenschau vor der Einäscherung dient dazu festzustellen, dass nicht jemand anderer angezündet wird. Kriminologisch wäre das für die eine Seite recht geschickt, für die andere weniger. Außerdem soll nochmal der Tod eindeutig festgestellt werden.

    Ich kannte Menschen, die während einer Chemotherapie oder kurz danach verstorben sind. Sie wurden kremiert. Trotz bekannter palliativer Chemo. Ich glaube mich übrigens zu erinnern, dass der Port auch blieb, weiß es aber nicht mehr genau.

    @wildwusel
    So ungefähr denke ich es mir auch. Nadeln oder Seeds, die zur Radiotherapie (Brachytherapie) in den Körper verbracht werden, werden vielleicht auc h niht immer entfernt. Es handelt sich da ja auch um sehr kurze Reichweiten.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
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