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  1. gesperrt
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Ist es nicht egal, wann und wie die Hormone genommen werden, solange man immer denselben Rhythmus einhält?

    Ich meine, wer einen kürzeren Abstand zum Milchkaffee hat als die halbe Stunde, aber das zuverlässig, der kann die nicht so optimierte Aufnahme doch in seine Dosis einkalkulieren? Mag sein, dass man dann 25 Mikrogramm mehr braucht als bei superkorrekter Einnahme, aber wenn man das immer so handhabt, dann erreicht man doch auch irgendwann eine stabile Hormonlage. Oder seh ich das falsch?
    Ich denke schon, dass jeder das für sich so handhaben kann wie er möchte. Es geht ja auch darum sich wohlzufühlen. Ich habe nur die rein medizinisch-chemische Seite beleuchtet, was das angeht. Und ich denke, es ist aushaltbar und evtl. eben auch zeitlich die Einnahme so legbar, dass man nicht an einem Milchkaffee scheitern mus.

    Aber da muss sicherlich jeder selber entscheiden, was ihm wichtig ist.

  2. Avatar von einzigARTig
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat Zitat von Silbervogel Beitrag anzeigen
    Du solltest mindestens 6 Stunden lang nichts gegessen haben und die halbe Stunde Karenz ist auch richtig und sehr wichtig nach der Einnahme. Die Hormone können nur helfen, wenn sie korrekt eingenommen werden.
    Ja, das ist mir schon klar und das halte ich ja schon seit Jahren ein. Aber es stört mich eben.
    Zitat Zitat von Silbervogel Beitrag anzeigen
    ich nehme meine oft, wnen ich schonmal früh kurz wach werde, so zwischen 5 und halb 6. Dann pfeiff ich sie mir gleich rein und drehe mich dann wieder um, schlafe noch ein Stündchen. So kann man nach dem Aufstehen auch sofort einen Kaffee trinken.
    Manchmal mach ich das auch.

  3. Avatar von makrudd44
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Hallo Silbervogel,
    beim Endo wurden nur TRAK und TGAK bestimmt - aber keine TPO Antikörper. Wie schon geschrieben, meinen Endo brauche ich da nicht großartig zu fragen. Werte erfahre ich von ihm sowieso eh nie.

    Die Werte habe ich mir als Kopie geben lassen, als meine HÄ diese vom Endo bekommen hatte. Er selbst redet höchstens von: "die Werte gefallen mir gar nicht", oder "die Werte sehen ganz gut aus". Das ist schon das Höchste an Auskunft.

    Im Moment geht es mir sogar wieder besser als letzte Woche. Es geht eigentlich immer etwas hoch und runter. Besonders wenn es mir, wie jetzt, besser geht, kommen diese Zweifel, ob ich mir da einiges nur einbilde - oder es doch "nur" an dem extremen Stress auf Arbeit liegt. Im letzten Jahr habe ich lange gedacht, dass ich auf einen Burnout zusteuere. In besonders hohen Stresszeiten habe ich mich dann auch richtig schlecht gefühlt - geschwollenes Gesicht und Hände, Sehstörungen, Konzentrationsstörungen, einfach nur fix und fertig und todmüde. Jetzt wo ich weiß, dass Stress die Symptome verschlechtern könne und es wichtig ist diesen zu vermeiden bzw. es wichtig ist sich Gutes zu tun, versuche ich große Stresssituationen zu vermeiden.

    Ist das denn eigentlich "normal", dass das Befinden so Achterbahn fährt - bei gleicher Dosierung des LT?
    "Jeder Tag ist ein neuer Anfang"
    Geändert von makrudd44 (02.02.2012 um 20:36 Uhr) Grund: Ergänzung

  4. gesperrt
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Jeder Patient hat ein Recht auf seine Befunde! Und wer keinen TPO mit misst bei dem ist eh Hopfen und Malz verloren. Du solltest sehen, dass du in bessere Hände kommst.

    Das Befinden kann auch unter LT schwanken, da Hashimoto in Schüben verläuft und der Entzündungsprozess selber auch Symptome verursacht gegen die man nichts einnehmen kann.

    Es gibt zwei Dinge, die für Hashis absolutes Gift sind und gerne Schübe auslösen:

    1.) Jod
    2.) Stress

    Und vergesst nicht, dass bei einem Schub auch immer SD Gewebe zerstört wird und dadurch gespeicherte Hormone freigesetzt werden, was zu einer kurzfristigen Überfunktion führen kann, die auch alles andere als angenehm ist.

  5. Avatar von makrudd44
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Na, toll - das mit dem Jod kann man ja noch ein bisschen kontrollieren, aber dem Stress auf Arbeit könnte ich wahrscheinlich nur entkommen, wenn ich kündige.

    Ich bin wirklich gespannt, wie nächste Woche die Schilddrüse bei der Sonografie aussieht und welche Werte die Internistin alle in Auftrag gegeben hat.

    Nach dem nächsten Termin beim Endo Anfang März muß ich mich dann auch entscheiden, ob es der letzte Termin dort war. Schon irgendwie komisch - bis vor 2 Jahren war ich höchstens 1x pro Jahr erkältet. Jetzt renne ich fast jeden Monat zu irgendwelchen Ärzten.
    "Jeder Tag ist ein neuer Anfang"


  6. Registriert seit
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Das mit dem Stress ist wirklich schwierig.Mir ist es gerade gestern wieder passiert, dass ich vor lauter Stress Schweißausbrüche und Herzstolpern (Panikatacke) bekommen habe.Neulich ist mir im Restaurant das Besteck aus der Hand gefallen,weil meine Hände so nass vom Angstschweiß waren.Ich habe mich dazu entschlossen jetzt offen mit dem Problem umzugehen und gegf. auf Verständnis von Kollegen zu hoffen, damit zumindest niemand mehr rätselt, warum man manchmal so irrational reagiert.
    In meiner Familie besteht die Schilddrüsenproblematik bei fast allen Frauen und fast Alle haben auch diese Panikatacken oder emotionalen Explosionen.Da reagiert das Umfeld sehr irritiert.

  7. gesperrt
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Es sagt niemand, dass man dem Stress entkommen soll, das kann auch niemand.

    Aber man kann lernen anders mit Stress anders als bisher umzugehen und das hilft bereits sehr.

    Und das mit dem Jod ist bei der deutschen Zwangsjodierung auch nicht so einfach. man glaubt gar nicht wo überall Jod drin ist und noch zusätzlich reingepumpt wird. (was übrigens durchaus eine Mitschuld an der immer steigenderen Zahl an Erkrankungen trägt!)


  8. Registriert seit
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Habe gerade mit Interesse eure Beiträge gelesen. Valkyries, es ist so gut zu lesen, daß noch jemand bei Stress Schweißausbrüche und Herzstolpern bekommt! Das Problem habe ich auch. Laut Kardiologe ist mein Herz aber völlig gesund. Und auf meine vorsichtige Nachfrage, ob meine Herzrhythmusstörungen mit Hashimoto zusammenhängen könnten wurde mir gesagt, daß es das nur bei Schilddrüsenüberfunktion gäbe. Hm, aber laut meiner Blutergebnisse bin ich im Normbereich mit Tendenz zur Unterfunktion. Ich denke mal, daß es da einfach Schwankungen gibt, bei mir treten die Herzprobleme z.B. vermehrt vor der Periode auf, daher denke ich, daß es mit den Hormonen zusammenhängt.
    Auch plötzliche Stimmungsschwankungen/ Aggressivität macht mir sehr zu schaffen. Etwas geholfen hat bei mir die Einnahme von Selen, seitdem habe ich weniger Symptome. Aber trotzdem habe ich immer Angst vor Panikattacken und plötzlichen "Erschöpfungszuständen". Kennt ihr das auch?
    Aber den Ärzten und seiner Umwelt klar zu machen, daß man nicht nur ein hypochonderndes Übersensibelchen ist, ist nicht wirklich einfach...

  9. gesperrt
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Hallo Cara.

    Schön, dass du dich zu uns gesellst. Naja für dich weniger, da du ja auch so kämpfen musst.

    Extrasystolen als Herzrhythmusstörung sind übrigens bei Hashi ein bekanntes Phänomen. Also zumindest für die, die sich mit Hashi auskennen. Da können ja längst nicht alle Ärzte mitreden, sondern nur ein ausgewählter Teil.

    An Extrasystolen merke ich immer, wenn ein Schub beginnt, das ist bei mir immer das erste Symptom.

  10. Avatar von makrudd44
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Hallo an alle hier aus dem Thread,

    ich war heute bei meiner neuen Ärztin zur Auswertung der Blutuntersuchung und zur Sono. Und was soll ich euch sagen - ich bin wohl ein Fall von Spontanheilung

    Meine Blutwerte sind völlig in Ordnung: TSH bei 2,49, ft3 und ft4 in der Norm und das Beste: keine Entzündungsanzeichen mehr im rechten Schilddrüsenlappen, dafür diskret aufgelockertes Gewebe im linken Lappen, aber nur ganz diskret. Bei Diagnose der Schilddrüsenentzündung im September war die rechte Seite entzündet und die linke in Ordnung!

    Vitamine, Eisen usw. wurden nicht getestet - es wurde ein kleines Blutbild und die 3 Schilddrüsenwerte gemacht.

    Meine extreme Müdigkeit, Konzentrationsschwäche , starke Gewichtszunahme liegen also nicht an der Schilddrüse sondern wahrscheinlich an meiner langwierigen wochenlangen Erkältung, die ich gerade erst überwunden habe! Zungenbrennen und geschwollene Beine, Hände, Lider kann sie sich nicht erklären. Ich soll mein Immunsystem stärken und wegen meines einzigen erhöhten Wertes (Cholesterin) gesünder essen. Margarine statt Butter (ich esse ersteres nur selten und zweites gar nicht), weniger rotes Fleisch essen, dafür mehr Geflügel (ich esse nur Geflügel) usw.

    Also, bin wohl geheilt, oder?

    Darauf ein schönes Stück Seefisch und ein großes Glas Wein! Mehr fällt mir dazu nicht ein. Hatte mir ein bisschen mehr Aufklärung versprochen, weiß aber nun erst recht nicht mehr, was ich davon halten soll!

    LG an alle von Margit
    "Jeder Tag ist ein neuer Anfang"

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