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  1. Avatar von Ping-Pang-Pong
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Na, komm schon, das ist doch nicht wild.

    Ich habe mich ans Prozedere gewöhnt, morgens eine halbe Stunde vorm Essen die Tablette zu nehmen. Ich nenne es fröhlich mein tägliches Doping.
    Für mich ist es schlimm, ich möchte nicht "gedoppt" werden. Jetzt SD-Hormone, dann Betablocker, dann......

    Übrigens, ich schlucke die Hormone bevor ich schlafen gehe. In anderen Ländern wird diese Zeit für die Einnahme propagiert und mir sagt sie zu.

    Mein Endo hat mir vorgeschlagen, die SD rauszunehmen, da werde ich keine Entzündung bekommen und ob ich 75 oder 150 nehme, sei nicht so wichtig

    Als ich ihn gefragt habe, ob die L-T die natürlich produzierten SD-Hormone ersetzen kann, meinte er, es könne nichts die Natur ersetzen. Also ich behalte meine SD und versuche rauzubekommen, was mich krank gemacht hat.

    Makudd,
    der CRP-Wert ist sehr wichtig, frage beim Arzt nach.
    Das Leben is zu kurz, um es zu vergeuden.........

  2. Moderation Avatar von Utetiki
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat Zitat von makrudd44 Beitrag anzeigen
    Meine Diagnose im September vom Endo lautete: Thyreoiditis - (ohne Spezifizierung, welche davon) Die ft3/ft4 Werte waren wohl normal und der TSH lag bei 1,23. "Lediglich" die Autoimmun-Antikörper Tg-Ak waren auffällig erhöht. Die, wohl für Hashimoto sprechenden, TRAK waren negativ. CRP-Werte habe ich auf dem Laborbefund nicht gefunden.
    Die TRAK sind ein Indiz für Basedow. Die klassischen "Beweismittel" für Hashi neben dem Ultraschall sind Tg-AK und TPO-AK.

    Am wichtigsten ist jedoch nun für mich, egal welchen Namen man dem geben soll, dass es mir endlich wieder besser geht. Denn die Ödeme, die enorme Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit, starke Gewichtszunahme, Lustlosigkeit ... beeinflussen mein ganzes Leben, meine Arbeit, meine Partnerschaft.
    Ich finde ja den Namen nicht so wichtig, so lange Du richtig behandelt wirst. Du bekommst doch jetzt L-Thyroxin, nicht wahr? Lass das engmaschig überwachen, wenn mit besseren Werten kein besseres Befinden einhergeht auch mal über den Tellerrand schauen. Ich denke da in erster Linie an Vitamin B12, D und sonstige Mikronährstoffe.

    Wenn Du so schnell keinen Arzt findest, der da mitspielt, wirst Du in den sauren Apfel beißen und die Werte selbst bezahlen müssen.

    Nebenbei, ist das mit dem hohen Blutdruck und den Ödemen abgeklärt? Kann ja sein, dass Du auch Blutdrucktabletten brauchst. Zumindest so lange wie die SD nicht gut eingestellt ist.

    PS. mit der regelmäßigen Einnahme einer Tablette am Tag habe ich übrigens überhaupt kein Problem. Wenn das der Weg ist zu wieder mehr Wohlbefinden - gerne!
    Gut so! Du nimmst ja nur etwas ein, das dem Körper fehlt.


    Zitat Zitat von Ping-Pang-Pong Beitrag anzeigen
    Übrigens, ich schlucke die Hormone bevor ich schlafen gehe. In anderen Ländern wird diese Zeit für die Einnahme propagiert und mir sagt sie zu.
    Das wird hier in Deutschland auch von einigen Ärzten empfohlen, wenn die morgendliche Einnahme nicht so funktioniert wie sie sollte.

    Als ich ihn gefragt habe, ob die L-T die natürlich produzierten SD-Hormone ersetzen kann, meinte er, es könne nichts die Natur ersetzen. Also ich behalte meine SD und versuche rauzubekommen, was mich krank gemacht hat.
    Was ist denn das für ein Arzt? Klar sollte alles wie am Schnürchen laufen, aber die Alternative ist ja wohl nicht so prickelnd. Und weil nichts die Natur ersetzen kann, nehme ich die Schilddrüse gleich ganz raus? Also ich könnte diese Aussage nicht ernst nehmen. Aber jeder Jeck ist ja anders.

    Ich vermute mal, Du wirst auch nicht herausfinden, was Dich krank gemacht hat. Das ändert ja auch nichts an der Therapie. Darauf würde jedenfalls ich mein Hauptaugenmerk richten.

  3. Avatar von Ping-Pang-Pong
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat Zitat von Utetiki Beitrag anzeigen
    Was ist denn das für ein Arzt? Klar sollte alles wie am Schnürchen laufen, aber die Alternative ist ja wohl nicht so prickelnd. Und weil nichts die Natur ersetzen kann, nehme ich die Schilddrüse gleich ganz raus? Also ich könnte diese Aussage nicht ernst nehmen. Aber jeder Jeck ist ja anders.

    Ich vermute mal, Du wirst auch nicht herausfinden, was Dich krank gemacht hat. Das ändert ja auch nichts an der Therapie. Darauf würde jedenfalls ich mein Hauptaugenmerk richten.
    Die Ärzte machen sich manchmal einfach. SD raus und keine Rezidiva möglich

    Er hat mich aber verstanden. Ich behalte meine SD.

    Die Ansätze für die primäre Krankheit sind da, nur nicht eindeutig. Der Augenarzt hat z. B. mehr gemerkt als der Endo oder NUK. Somit tue ich schon einiges, was in meiner Macht steht um mich fit zu halten.
    Ich bin ein mündiger Patient und arbeite gut mit, brauche aber fähige Ansprechpartner.

    Übrigens, wenn die Blutwerte knapp unter/über den Grenzwerten liegen, soll der Arzt das beobachten.
    Das Leben is zu kurz, um es zu vergeuden.........

  4. Avatar von einzigARTig
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat von Ping-Pang-Pong
    Übrigens, ich schlucke die Hormone bevor ich schlafen gehe. In anderen Ländern wird diese Zeit für die Einnahme propagiert und mir sagt sie zu.
    Das wird hier in Deutschland auch von einigen Ärzten empfohlen, wenn die morgendliche Einnahme nicht so funktioniert wie sie sollte.
    Da ich auch Thyroxin nehme, interessiert mich das: darf man dann vorher einige Stunden nichts essen? Denn sonst wirkt es ja nicht...?
    Mich nervt es nämlich, dass ich morgens mit meinem Milchkaffee (Milch verhindert die Aufnahme des Hormons) eine halbe Stunde warten muss. Ich brauche den zum Aufwachen...

  5. Moderation Avatar von Utetiki
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Ja, man sollte möglichst lange vorher nichts gegessen haben. Meine Ärztin sprach von mindestens 4 Stunden.

  6. Avatar von einzigARTig
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Danke, dann ist das ja auch nicht besser...aber vielleicht hülfe es ja beim Abnehmen, ab 18 Uhr nix mehr zu essen?

  7. Avatar von Nocturna
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Danke, dann ist das ja auch nicht besser...aber vielleicht hülfe es ja beim Abnehmen, ab 18 Uhr nix mehr zu essen?
    Zwei Fliegen mit einer Klappe! Wäre doch super.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  8. Moderation Avatar von Utetiki
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Danke, dann ist das ja auch nicht besser...aber vielleicht hülfe es ja beim Abnehmen, ab 18 Uhr nix mehr zu essen?
    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Zwei Fliegen mit einer Klappe! Wäre doch super.
    Genau, ist doch eh das Los vieler Hashis.

  9. Avatar von Ping-Pang-Pong
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat Zitat von Utetiki Beitrag anzeigen
    Ja, man sollte möglichst lange vorher nichts gegessen haben. Meine Ärztin sprach von mindestens 4 Stunden.
    Na das ist wohl wenig übertieben

    Woher hat deine Ärztin diese Empfehlung?

    Ich gehe schlafen zwar nicht direkt nach dem Abendessen, 2-3 Stunden sind es bestimmt, aber machmal auch weniger und meine Blutwerte sind i.O. und die T-Dosis also konstant.

    Mein Endo hat mich machen lassen und so lange es funktioniert, wird er bestimmt nichts sagen.

    Es gab in den Niederlanden eine Studie zur Einnahme abends. Vielleicht kann man es im Internet noch finden. Sie sind viel weiter mit der Medikamentenüberwachung als Deutschland, vor allem was die Wechselwirkung angeht.

    PS und schlank bin ich auch (wieder)
    Das Leben is zu kurz, um es zu vergeuden.........
    Geändert von Ping-Pang-Pong (02.02.2012 um 13:06 Uhr)

  10. Moderation Avatar von Utetiki
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat Zitat von Ping-Pang-Pong Beitrag anzeigen
    N
    Es gab in den Niederlanden eine Studie zur Einnahme abends. Vielleicht kann man es im Internet noch finden. Sie sind viel weiter mit der Medikamentenüberwachung als Deutschland, vor allem was die Wechselwirkung angeht.
    Meinst Du diese "Studie" hier?


    Im übrigen ist es doch prima, wenn es Dir gut geht mit Deinem Rhythmus.

    Da ich Probleme hatte mit der Aufnahme der Hormone, empfahl meine Ärztin mir eben diese Vorgehensweise. Man soll ja eigentlich nüchtern die Tabletten einnehmen. Das ist aber erst nach 8 Stunden erreicht. Natürlich nicht machbar bei Abendeinnahme, außer man betreibt andauerndes Dinner-Cancelling.

    Daher also resultiert die 4-stündige Vorgabe. Noch wichtiger ist bei Abendeinnahme aber die Aufnahme des Hormons über Nacht. Die Studie zeigte ja auch, dass alle Probanden (allerdings waren es nur 12) eine bessere Hormonlage aufwiesen.

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