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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat Zitat von Borealis Beitrag anzeigen
    ja, die Praxis ist super. Ich war zwar nicht bei Dr. G. persönlich (hätte ich auch am Telefon sagen sollen, aber egal), sondern bei einer Ärztin, aber die hat sich auch sehr viel Zeit für mich genommen. Und trotzdem sass ich nur 5 Minuten im Wartezimmer. Hatte mich schon gewundert, warum da kaum Zeitschriften rumlagen .
    Ja die haben ihre Termine absolut im Griff dort. Und die können es wirklich alle. Die haben alle Ahnung davon.

    Ich komme dort auch nie zum Lesen.

  2. Avatar von makrudd44
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Ich war nun heute bei einer Internistin und hab meine Probleme mal dort vorgebracht.

    Wir haben zwar fast 20min miteinander geredet, aber so richtig weiß ich noch nicht was ich von ihr halten soll. Sie hat zunächst mal angezweifelt, ob ich den wirklich eine
    Autoimmun-Thyreoiditis habe - nur die hohen Tg-Antikörper wären wohl kein Anhaltspunkt dafür. Dann hat sie sich ihr Lexikon geschnappt und hat nachgelesen und mußte zugeben, dass die wohl auch mit Hashimoto zu tun haben. Mein TSH von 5.01 ++ wäre allerdings wirklich erhöht und ft4 zu niedrig.

    Meine Beschwerden (bleierne Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, starke Gewichtszunahme, geschwollene Lider, Hände, ...) meinte sie, würden ja eigentlich auf vieles passen. Sogar auf Morbus Basedow!? Mein Blutdruck von 155/97 war ihr auch nicht ganz geheuer.

    Sie hat nun heute eine Blutentnahme gemacht und will außer den relevanten Schilddrüsenwerten auch noch die "Nebenbaustellen" (Eisen, Vit. D, Vitamin B12 ...) prüfen. Und nächste Woche macht sie auch noch eine Sonografie. Na, immerhin etwas. Mal sehen, ob was dabei rauskommt.

    Ich denke ja immer noch, dass meine Beschwerden sicher nur eine Frage der Dosierung sind. Warum tun die sich bloss alle damit so schwer. Nach vielen Wenns und Abers kam sie zum Schluss ja auch dorthin. Also kann ich ja vielleicht noch ein bisschen hoffen.

    Die Frage, die sich mir stellt, ist allerdings wirklich langsam stellt: Was für eine andere Art der Schilddrüsenentzündung wird denn noch "nur" mit L-Thyroxin behandelt? Meines Wissens nur Hashimoto, oder?

    Bei der akuten und subakuten wird doch mit Antibiotika und anderem Zeugs behandelt!? Kann da vielleicht jemand meine Wissenslücken schließen?

    LG an alle von makru
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  3. gesperrt
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Basedow? Bei einem TSH von 5? Ganz sicher nicht. Da scheint auch mal wieder jemand keine Ahnung von Hashimoto zu haben. Der hohe Blutdruck passt übrigens perfekt zum Hashi.

    Ich bin gespannt, was sie bei der Sono sagt. Wahrscheinlich "Naja sie ist kleiner als normal, inhomogen und echoarm, aber das kann ja vieles bedeuten" Laber...nein kann es nicht: Inhomogenität und Echoärme sind IMMER Hashimoto.

    Also lass dich da nicht ins Boxhorn jagen!

  4. Avatar von Nocturna
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat Zitat von Silbervogel Beitrag anzeigen
    Laber...nein kann es nicht: Inhomogenität und Echoärme sind IMMER Hashimoto.
    Tatsächlich? Mein Nuklearmedzinier hat Hashimoto ausgeschlossen, obwohl er genau das diagnostiziert hat.

    Lol. Ärzte.
    Was solls, solange die Ärzte meinen Dosierungswünschen folgen und es mir gut geht, ist mir das relativ Banane.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  5. Avatar von Ping-Pang-Pong
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Meine Beschwerden (bleierne Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, starke Gewichtszunahme, geschwollene Lider, Hände, ...) meinte sie, würden ja eigentlich auf vieles passen.
    Diese Sypthome hatte ich bei einer ganz anderen SD-Erkrankung.

    Ich bin seit 2 Jahren wegen SD in Behandlung und bei mir geht der Verdacht Richtung Misch-Colagenose.

    Makkrud, wie ist dein CRP-Wert? Hast du auch ANA-Wert bestimmen lassen?

    Morbus Basedow, Hashimoto sind alles Autoimmunerkrankungen. Der Körper versucht sich selber zu zerstören sich selber, die wichtigste Frage ist warum

    Ist es tatsächlich eine Fehlinformation des Körpers an die Schilddrüse oder liegt eine primäre Erkrankung vor?

    Ich habe eine ganzheitlich denkenden Hausartzt aber nach einem virklich guten SD-Spezialisten suche ich noch.
    Das Leben is zu kurz, um es zu vergeuden.........

  6. Avatar von Ping-Pang-Pong
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat Zitat von makrudd44 Beitrag anzeigen
    Was für eine andere Art der Schilddrüsenentzündung wird denn noch "nur" mit L-Thyroxin behandelt? Meines Wissens nur Hashimoto, oder?

    Bei der akuten und subakuten wird doch mit Antibiotika und anderem Zeugs behandelt!? Kann da vielleicht jemand meine Wissenslücken schließen?

    LG an alle von makru
    Mit Antibiotika?????
    Habe noch nicht gehört.
    Ich wurde mit Cortison und Diclofenac behandelt.
    Das Leben is zu kurz, um es zu vergeuden.........

  7. Avatar von Lilith
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Hallo, Ping-Pang-Pong!
    Zitat Zitat von Ping-Pang-Pong Beitrag anzeigen
    Mit Antibiotika?????
    Habe noch nicht gehört.
    Die gibt man in der Regel bei der akuten eitrigen Schilddrüsenentzündung.

    Welche meistens von Bakterien ausgelöst wird.

    Zitat Zitat von Ping-Pang-Pong Beitrag anzeigen
    Ich wurde mit Cortison und Diclofenac behandelt.
    Dann wird es sich bei Dir um eine sogenannte subakute Thyreoiditis gehandelt haben.

    Da diese nicht ursächlich behandelbar ist, erfolgt eine symptomatische Therapie mit Schmerzmitteln und ggf. Corticoiden.
    Todo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre

    Voltaire

  8. Avatar von Ping-Pang-Pong
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Lilith,
    alles richtig was du schreibst.

    Nichtdestotrotz die Ursache der Erkrankung ist sehr schwer nachzuvollziehen, viruelle Vorerkrankung wird meistens als Ursache angegeben und für das Rezidiv hatte auch keiner eine Erklärung.

    Da meine SD auf einer Seite total geschrumpft ist und nicht entzündet war, geht man davon aus, dass sie viel früher geschädigt wurde. Damals hat kein Mensch das entdeckt, mir ging es schlecht, hatte eine Erkrankung nach der anderen, Eisenwerte im Keller etc. Und wäre meine Luftröhre nicht so stark angeschwollen, dass ich beinah erstickt wäre, wäre ich wohl weiter an "falschen" Stellen behandelt worden

    Jetzt is auch bei meinem Sohn Verdacht auf Hashimoto, auch per Zufall im KH entdeckt TSH=0

    Auf jeden Fall muss ich mein Lebenlang SD-Hormone nehmen
    Das Leben is zu kurz, um es zu vergeuden.........
    Geändert von Ping-Pang-Pong (01.02.2012 um 20:14 Uhr)

  9. Avatar von Nocturna
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Zitat Zitat von Ping-Pang-Pong Beitrag anzeigen
    Auf jeden Fall muss ich mein Lebenlang SD-Hormone nehmen
    Na, komm schon, das ist doch nicht wild.

    Klar hat es mich genervt von jetzt auf nachher plötzlich eine Tablette pro Tag schlucken zu müssen. Ich habe mich da schon in den Reihen der Rentner gesehen, die auch nicht ohne Tabletten leben können, aber das Schilddrüsenhormon deckt nur eine natürliche Lücke in unserem System. Bei richtiger Einstellung gibt es null Nebenwirkungen und selbst, wenn man es mal vergisst, ist man nicht unpässlich.

    Ich habe mich ans Prozedere gewöhnt, morgens eine halbe Stunde vorm Essen die Tablette zu nehmen. Ich nenne es fröhlich mein tägliches Doping.
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  10. Avatar von makrudd44
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    AW: Hashimoto und der Umgang der Ärzte damit

    Hallo Ping-Pang-Pong, Nocturna,
    ehrlich gesagt, weiß ich momentan weniger denn je.

    Meine Diagnose im September vom Endo lautete: Thyreoiditis - (ohne Spezifizierung, welche davon) Die ft3/ft4 Werte waren wohl normal und der TSH lag bei 1,23. "Lediglich" die Autoimmun-Antikörper Tg-Ak waren auffällig erhöht. Die, wohl für Hashimoto sprechenden, TRAK waren negativ. CRP-Werte habe ich auf dem Laborbefund nicht gefunden.

    Mein Endo hat also anhand der Blutwerte und der Sonografie (Schilddrüse normal groß mit inhomogenem Echomuster) obige Diagnose ausgesprochen. Keine Fragen nach meinem Befinden oder irgendwelche anderen Untersuchungen. Er redet sowieso kaum - generell, hab ich auch von anderen gehört - mit mir. Und Fragen, so scheint es, sind ihm lästig.

    Im Internet und in dem Buch "Leben mit Hashimoto" habe ich einiges zu meiner Situation gefunden. Mal heißt es, solche Werte, speziell die Antikörper und das inhomogene Echomuster bedeuten Hashimoto. Dann wieder solche Aussagen, wie bei der Internistin gestern!?

    Ich dachte bisher eigentlich, da ich nun mit L-Thyroxin behandelt werde obwohl meine Werte damals noch keine "richtige" Unterfunktion anzeigten, ich Jod meiden soll - dass eigentlich nur die AIT in Frage kommt!?

    Eigentlich schon traurig, dass man keine greifbare Aussage bekommt. Vielleicht geben nächste Woche ja auch die anderen Werte, die die Internistin noch mit abklären will ein paar Anhaltspunkte.

    Am wichtigsten ist jedoch nun für mich, egal welchen Namen man dem geben soll, dass es mir endlich wieder besser geht. Denn die Ödeme, die enorme Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit, starke Gewichtszunahme, Lustlosigkeit ... beeinflussen mein ganzes Leben, meine Arbeit, meine Partnerschaft.

    Manchmal frage ich mich schon selber, ob ich mir vielleicht nur was einbilde!?

    PS. mit der regelmäßigen Einnahme einer Tablette am Tag habe ich übrigens überhaupt kein Problem. Wenn das der Weg ist zu wieder mehr Wohlbefinden - gerne!

    LG makru
    "Jeder Tag ist ein neuer Anfang"

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