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  1. Inaktiver User

    Plötzlich Diabetes Typ 1...

    Hallo liebe Community!

    Ich habe leider vor 3 Wochen erfahren, dass ich (32) Diabetes Typ 1 habe und ab sofort 4 mal täglich Insulin spritzen muss.

    Ich hatte in 8 Wochen 10 Kg abgenommen und hatte vermehrt Durst. Mein Hausarzt hat dann einen Nüchtern-Blutzucker von 400 festgestellt und mich gleich eingewiesen.

    Nach dem ersten Schock und einem 14-tägigen Krankenhausaufenthalt mit ausführlicher Diabetikerschulung komme ich einigermaßen gut zurecht.

    Das Essen wiege ich derzeit aber immer noch ab, weil ich mir noch ein wenig unsicher bin.
    Außerdem messe ich derzeit noch 7-8 mal am Tag meinen Blutzucker.

    Sollten hier auch Diabetiker anwesend sein:

    Habt Ihr irgendwelche schlauen Tipps für mich, um mir die Eingewöhnungsphase und den Alltag zu erleichtern??

    Befinde mich offensichtlich bereits in der Remissionsphase, da ich zur Zeit ziemlich wenig spritzen muss.

    Wäre euch sehr dankbar!!

  2. Inaktiver User

    AW: Plötzlich Diabetes Typ 1...

    Google mal nach Diabetikerforum, da gibt es einige.

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    AW: Plötzlich Diabetes Typ 1...

    Liebe Cleo 15, ich hab vor drei Jahren (mit 55) die Diagnose Diabetes Typ 1 bekommen (HBA 1 16,9). Wichtig war für mich eine gute Diabetologin, die ich jederzeit anrufen konnte. Ausserdem hab ich von Anfang an alles abgewogen und mich sehr an die Rgeln gehalten und so meinen Wert auf zwischen 6 und 6,5 runtergekriegt. Und da ich am Anfang so konsequent war hat sich alles ganz schön eingespielt und ich kann mittlerweile sehr viel gelassener damit umgehen. Schwierig ist es einzugestehen, dass man eine chronische Krankheit hat und einfach sehr viel mehr auf sich achten muss. Ansonsten mach ich alles wie andere auch. Also arbeiten, reisen und auch Süßigkeiten essen Alles Gute für Dich, Du kannst mich auch fragen, wenn Du was brauchst Gruß Anita

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    AW: Plötzlich Diabetes Typ 1...

    Mein großer Sohn hat letztes Jahr seinen Diabetes I mit 14 diagnostiziert bekommen. Er ist schlagartig auch auf 52kg abgemagert und ist auf 1,80m geschossen. Getrunken hat er auch viel, aber es war Hochsommer. Sein Langzeitzucker lag jetzt nach gut 1 Jahr bei 5,7, was super ist. Noch hält die Remissionsphase auch bei ihm an.
    Er spritzt auch Basal und Rapid. Zuerst mit Spritze, jetzt primär mit Pens. Bei den Dingen, die er oft ißt weiß er was er spritzen muss. Anderes wird geschätzt. Da der Körper noch Eigeninsulin hat, schießt er ohnehin im Bedarfsfall zu. Wenn mein Sohn im letzten Jahr 10 mal über 150 kam, wars oft. Unter 60 passiert ihm aber Abends oft. Sonst macht er aber alles. Surfen, Skifahren, Langstreckenlauf.
    Nur mut. Das packst Du auch.

  5. Inaktiver User

    AW: Plötzlich Diabetes Typ 1...

    Jetzt krame ich diesen älteren Strang nochmals heraus. Meine Mutter hat mit knapp 65 Jahren noch Diabetes Typ I bekommen (LADA-Diabetes). Sie hat - wie es ja typisch ist - extrem abgenommen und Unmengen getrunken. Leider hat sie alle Anzeichen ignoriert und wurde letztlich kurz vor dem Koma mit einem Zuckerwert von 800 und gerade einmal 38 kg Körpergewicht in die Klinik eingeliefert. Das ist jetzt einige Monate her und sie ist wieder zu Hause. Die insulinproduzierenden Zellen arbeiten überhaupt nicht mehr, was heißt, dass sie dauerhaft Insulin spritzen muss.

    Irgendwie scheint mir die Ernährungsschulung in dem Diabeteszentrum, in dem sie war, sehr auf Typ II-Diabetiker ausgelegt gewesen zu sein. Jedenfalls ging es häufig um Gewichtsreduktion, die bei meiner Mutter ja keine Rolle spielt. Sie ist sehr unsicher bzgl. Ernährung und hat auch andere Fragen, die mehr den Alltag und nicht so sehr das Medizinische betreffen, die sie also dem Arzt stellen könnte. Leider lebt sie auf dem platten Land, weit und breit keine Selbsthilfegruppe o.ä. und Computer hat und will sie auch keinen. Gibt es gute Literatur für Diabetes-"Neulinge" sowie z.B. empfehlenswerte Koch- und Backbücher?

  6. Inaktiver User

    AW: Plötzlich Diabetes Typ 1...

    Hallo Tirami-Sue,

    die Kochbücher von GU sind sehr gut. Das große Koch- und Backbuch hat tolle Rezepte, die auch einfach umzusetzen sind.

    Die Literatur von GU an sich ist auch da sehr zu empfehlen.

    In den Arztpraxen gibt es auch sehr viel Literatur kostenlos von den Diabetikerverbänden. Da habe ich auch einen großen Stapel bekommen.

    Selber bin ich nicht betroffen, aber ich musste mich informieren.

    Viel Erfolg weiterhin bei der Umstellung.
    Nudel

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    AW: Plötzlich Diabetes Typ 1...

    Hi Sue,

    mein Sohn ist auch Typ 1 Diabetiker.
    Spezielle Ernährung / Rezepte oder Kochbücher sind m.E. nach rausgeschmissenes Geld, brauchst Du bzw. Deine Mutter eigentlich nicht!

    Ist sie mit Internet vertraut? In diversen Foren kann sie sich sicherlich gut Hilfe holen, das A und O ist aber meiner Meinung wirklich ein guter Diabetologe..... Sie sollte ja auch regelmäßig den Hb1Ac bestimmen lassen und diverse andere Untersuchungen machen.....(Augenarzt etc.)

    Generell wichtig ist: regelmäßig Blutzucker messen und wenn sie aus dem Haus geht immer Traubenzucker und eine mittel-schnell BE mitnehmen, falls sie unterzuckert. Aber eigentlich kann man damit gut leben, nur vielleicht nicht mehr ganz so spontan sein, wie früher.....

    Falls Du noch spezielle Fragen hast, frag. Gern auch per PN.

    Viel Glück
    Nicola

  8. Inaktiver User

    AW: Plötzlich Diabetes Typ 1...

    Diese Kochbücher sind auch auch für eine gesunde Ernährung gut, das wird in den Büchern auch so beschrieben.

    Ich koche sehr viel danach, weil sie mir bei meinem Bluthochdruck auch helfen und es nicht die typische Diabetikerküche ist.

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    AW: Plötzlich Diabetes Typ 1...

    @Dampfnudel: Ich wollte Dir nicht deine GU Kochbücher madig machen.....aber da gibt es ja zig.
    Wichtig ist, sich ausgewogen und möglichst vollwertig zu ernähren....wie das ein gesunder Mensch auch tun solllte. Wobei das mit dem vollwertig bei dem pubertären Teenie echt nicht einfach ist....puh.

    Typische Diabetikerküche ist auch eher was für Typ 2 Diabetiker.

  10. VIP

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    AW: Plötzlich Diabetes Typ 1...

    Ganz wichtig ist ein guter Diabetologe.
    Die Ernährungsschulung für Diabetes Typ II sind meistens auf Gewichtsreduktion ausgelegt, da viele übergewichtig sind.
    Das trifft ja bei deiner Mutter nicht zu. Sie kann sich ganz normal gesund ernähren.
    Heute ist auch Zucker, in Maßen, für Diabetiker kein No go mehr.
    Wichtig ist eine regelmäßige BZ-Kontrolle und eine gute Einstellung. In Apotheken gibts auch, ich glaube einmal im Monat, eine spezielle Diabetikerzeitung.
    Grüßlis
    mkr

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