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  1. Avatar von cix
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Oh je, das mit dem verrutschten Wirbel klingt ja auch anstrengend
    Dann wirst du hoffentlich gut eingerenkt heute.

    Magenschutz für hochdosiertes Ibu oder Diclofenac muß dann aber der Hausarzt verschreiben. Zumindest bei Kassenpatienten ist das so.
    D.h. selbst wenn man das weiß ( dass man den Magenschutz braucht) kann der Orthopäde ihn nicht verschreiben. Das finde ich auch unmöglich, dieses ganze Krankenkassensystem hat irgendwie soviele sinnlose, lästige Vorgaben.

    @Historia

    Das tut immer gut zu hören, das man nicht ganz alleine so dumm da steht. Manchmal frage ich mich wirklich, ob ich irgendwas falsch mache, oder meine Beschwerden nicht gut genug beschreibe.
    Besonders während meiner Langzeitkrankschreibung wurde eigentlich fast nichts gemacht. Ab und zu Krankengymnastik, wenn das Kontingent noch nicht ausgeschöpft war.
    Nach Spritzen hab ich direkt gefragt, bekam aber als Antwort, dass das in meinem Fall nicht in Frage käme.

  2. Avatar von putzwunder
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Zitat Zitat von cix Beitrag anzeigen
    Magenschutz für hochdosiertes Ibu oder Diclofenac muß dann aber der Hausarzt verschreiben. Zumindest bei Kassenpatienten ist das so.
    D.h. selbst wenn man das weiß ( dass man den Magenschutz braucht) kann der Orthopäde ihn nicht verschreiben. Das finde ich auch unmöglich, dieses ganze Krankenkassensystem hat irgendwie soviele sinnlose, lästige Vorgaben.
    Nach Spritzen hab ich direkt gefragt, bekam aber als Antwort, dass das in meinem Fall nicht in Frage käme.
    Oh Gott, was für ein Mist.
    Das wußte ich nicht, ich lande irgendwie immer bei meinem Hausarzt und der kann es mir natürlich verschreiben. Das Schmerzmittel hatte der Notdienst aufgeschrieben und ich hatte gar nicht an das Magenmittel gedacht und das hat mir dann gestern mein Hausarzt aufgeschrieben, nachdem ich ihm gesagt habe, welche Medikamente ich nehmen soll. Das ging ganz einfach, vlt. kann dein Hausarzt das ja auch so machen? Denn ohne die Magenmittel geht es nicht.
    ....................

  3. Avatar von Nocturna
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Zitat Zitat von putzwunder Beitrag anzeigen
    Denn ohne die Magenmittel geht es nicht.
    Da bin ich definitiv deiner Meinung. Ich hatte vom Orthopäden Nr 1 Voltaren verschrieben bekommen, nach zwei Tagen hatte ich Darmkrämpfe, die den Schulterschmerz locker getoppt haben. Also habe ich die Dinger in die Ecke gestellt. Bei Orthopäde Nr2 habe ich mich geweigert Volaren zu nehmen, er hat mir ein anderes Mittel aufgeschrieben plus Magenschutz (bin privat versichert) und das klappte hervorragend.

    Putzwunder, du wirst nach der OP für einige Tage auch Ibu 600 nehmen müssen plus ein weiteres schmerzstillendes/abschwellendes Medikament. Der entlassende Arzt im Krankenhaus meinte, ich solle nicht sparen mit den Schmerzmitteln nach der Entlassung. Es gibt aber ebenfalls Magenschutz dazu, also war das kein Problem. Ich glaube, alles in allem war ich nach sieben Tage nach Entlassung vom Krankenhaus schmerzmittelfrei, weil mir die Tablettenschluckerei dann auf den Senkel ging und ich wissen wollte, wo ich ohne Schmerzmittel stehe. Es war aber gut erträglich.

    Am lästigsten sind die Phantomschmerzen, so nenne ich sie, obwohl es natürlich nicht stimmt. Gerade die ersten drei Wochen (weiter bin ich selbst noch nicht) am Morgen ist der gesamte Arm beleidigt, es zieht vom Oberarm (nicht der Schulter) über den Ellenbogen bis ins Handgelenk. Teilweise ist das von der beleidigten Sehne und auch von den Nerven, die beim Anbringen der Schmerzmittelpumpe beeinträchtigt werden und nachmaulen. Mein Krankengymnast meint aber es sind eigentlich Schulterschmerzen, die ausstrahlen und gerade am Morgen ist es am lästigsten. Tagsüber verschwindet der Schmerz mehr oder minder komplett, bis ich meine Trainingseinheiten mache, danach ist der Arm wieder für einige Zeit beleidigt. Und gute Nachricht, natürlich lässt die Intensität des morgendlichen Schmerzes täglich ein bisschen nach.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  4. Avatar von Nocturna
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Zitat Zitat von cix Beitrag anzeigen
    Ich hab das auch, oder zumindest so ähnlich. BH zu machen kann ich schon seit Jahren nicht mehr. Nachdem ich hier lese, wie schnell bei manchen eine OP gemacht wurde, hab ich Bedenken ob meine Schultern nicht inzwischen so versteift sind, dass gar nichts mehr zu machen ist.
    Eine Versteifung geht in kürzester Zeit. Bei mir waren es keine zwei Monate von BH unter Schmerzen zumachen bis zu ich kann meinen Arm nicht mal mehr auf den Po legen. In den sechs Wochen, die ich auf meine OP warten musste, wurde es wirklich von Woche zu Woche schlechter.
    Zitat Zitat von cix Beitrag anzeigen
    Trotz der langen Krankheitsgeschichte hat mir eigentlich kein Arzt wirklich dringend zu einer OP geraten. Obwohl klar ist, daß besonders bei der rechten Schulter die Abstände im Gelenk wohl ziemlich gering sind, daher auch die Beschwerden.
    Irgendwie bin ich ratlos. Ich hatte mich auch schon mal im Kollegenkreis umgehört und von einigen gehört, dass sie eine OP hatten und danach weniger oder keine Beschwerden mehr.
    Aber ich kann doch nicht wirklich selber beschließen, dass ich eine OP brauche, oder?
    Das muß doch ein Arzt initiieren, oder wie war das bei euch?
    Nein, eigentlich habe ich mich entschlossen. Ich war unzufrieden. Ich bin von meinem ursprünglichen Orthopäden zu einem anderen gewechselt, weil ich mir einen besseren Behandlungserfolg versprach. Als der dann auch nichts anderes machte als mein erster Orthopäde, die Stoßwelle auch nicht anschlug und eine Schulterversteifung einsetze, war für mich die Sache gelaufen.

    Ich habe im Web nach den besten Krankenhäusern, Operateuren für Schulterprobleme in meiner Regioin gegoogelt und habe mich dann für ein Krankenhaus entschlossen. Dort habe ich mich zur Sprechstunde angemeldet und so kam die Sache ins Laufen. Die Entscheidung, dass eine OP stattfindet und dass es mehr als nur eine Kalkschulter ist, ist in sensationellen 1,5 Minuten gefallen und wurde mir nur nebenbei mitgeteilt. "Gehen sie zum Case Management und lassen Sie sich einen OP-Termin geben."

    Ich bin mir ganz sicher, dass mein erster Orthopäde weiterhin konventionell behandelt hätte (Spritze, Krankengymnastik, Akupunktur) und der zweite Orthopäde wollte selber operieren. Da habe ich aber nicht mitgemacht. Meine Schulter vertraue ich keinen Feld, Wald und Wiesen-Arzt an, sondern nur einem erfahrenen Team, das solche OPs wie am Fließband ausführt.
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  5. Avatar von cix
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Eine Versteifung geht in kürzester Zeit. Bei mir waren es keine zwei Monate von BH unter Schmerzen zumachen bis zu ich kann meinen Arm nicht mal mehr auf den Po legen. In den sechs Wochen, die ich auf meine OP warten musste, wurde es wirklich von Woche zu Woche schlechter.
    Hallo Nocturna,
    ja, das kenne ich. Allerdings, da ich ja nun sehr lange gewartet habe, kann ich sagen, dass es irgendwann (in meinem Fall ca. 15 Monate) wieder besser geworden ist - ohne OP
    Aber ich habe keine richtig gute Bewegungsfreiheit so wie vorher.

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Ich bin mir ganz sicher, dass mein erster Orthopäde weiterhin konventionell behandelt hätte (Spritze, Krankengymnastik, Akupunktur) und der zweite Orthopäde wollte selber operieren. Da habe ich aber nicht mitgemacht. Meine Schulter vertraue ich keinen Feld, Wald und Wiesen-Arzt an, sondern nur einem erfahrenen Team, das solche OPs wie am Fließband ausführt.
    Arzt gewechselt habe ich auch schon. Beim ersten Mal hatte ich auch 2 unterschiedliche. Der eine schrieb mich immer krank, der andere verschrieb KG auch ohne Kontingent :-)
    Jetzt, mit der linken Schulter, ging ich im September zu einem recht renommierten PrivatArzt, den ich von früher kenne, als er noch Kassenpatienten behandelte. Ich wollte nicht wieder so eine lange Krankschreibung sondern eben schnelle Hilfe, vielleicht auch mal Spritzen versuchen.
    Die habe ich bekommen, allerdings ist das Ergebnis ungefähr 20% Verbesserung und ich hab aufgehört hinzugehen, da ich es mir auf Dauer nicht leisten kann.
    Jetzt bin ich wieder bei dem 2. Arzt, er macht Kniearthroskopien selber und ist glaub ich ganz ok.
    Für eine OP würde ich natürlich nur in eine entsprechende Klinik gehen.
    2009 war ich mal in der Parkklinik Weissensee in Berlin vorstellig, die sollen ganz gut sein. Sie rieten damals allerdings zunächst weiter zu konventionellen Methoden (KG) und falls keine Besserung, dann OP.

  6. Avatar von Nocturna
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Zitat Zitat von cix Beitrag anzeigen
    ja, das kenne ich. Allerdings, da ich ja nun sehr lange gewartet habe, kann ich sagen, dass es irgendwann (in meinem Fall ca. 15 Monate) wieder besser geworden ist - ohne OP
    Aber ich habe keine richtig gute Bewegungsfreiheit so wie vorher.
    Eine Versteifung kann sich von alleine wieder bessern, das hat mir der Assistenzarzt auch gesagt und bei dir scheint es ja auch geklappt zu haben. Fragt sich jetzt nur, wo man die bessere Beweglichkeit zurückbekommt, per OP oder eben durchs Abwarten.

    Ich habe etwas frustriert meinen Physiotherapeuten gefragt, wie weit ich denn meine Beweglichkeit wieder zurückbekommen, seiner Meinung nach. Er ist der Meinung, dass ich es wieder hinbekomme, dass ich meinen BH hinten zumachen kann. Die Prognose ist einerseits zwar gut und auch optimistisch, weil ich im Moment noch gar nicht dran denken kann, andererseits wäre der Radius deutlich geringer als früher, wo ich wirklich sehr beweglich war und ich meine Hände ohne Anstrengung hinter dem Rücken oben und unten zusammenführen konnte.
    Zitat Zitat von cix Beitrag anzeigen
    2009 war ich mal in der Parkklinik Weissensee in Berlin vorstellig, die sollen ganz gut sein. Sie rieten damals allerdings zunächst weiter zu konventionellen Methoden (KG) und falls keine Besserung, dann OP.
    Cix, nur du allein kannst entscheiden, wie groß dein Leidensdruck ist. Wenn du mit dem derzeitigen Zustand einigermaßen zurechtkommst, bist du kein Kandidat für eine OP. Ich bin da wesentlich ungeduldiger und habe höhere Anforderungen an meinen Körper, z.B. will ich ohne Einschränkungen mein Pilates-Training machen können. Denn wenn ich dieses streichen muss, dann fühle ich mich schlicht und einfach krank, weil nicht leistungsfähig.

    Es ist mir klar, dass ich mit zunehmendem Alter (obwohl ich mich da jetzt definitiv zu jung fühle) vielleicht an die eine oder andere Grenze stoßen werde, aber bei einem simplen Schulterproblem weigere ich mich aufzugeben. Kurz bevor ich entlassen wurde, kam eine Patientin herein, die bis auf die Versteifung dasselbe Problem wie ich hatte. Die Dame, 60, hatte bereits eine Schulter vor Jahren zu ihrer Zufriedenheit operiert und das hat gehalten, obwohl sie einen anstrengenden Beruf, Gärtnerin, hat.

    Ich denke, ich muss einfach Geduld aufbringen, was nicht meine Stärke ist. Ich werde aber, wenn dieser Thread einschläft, mal in drei bis sechs Monaten berichten, wie es sich entwickelt hat.
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  7. Avatar von cix
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    ja, das mach mal, mich interessiert es auf jeden Fall.
    Vielleicht kann ich ja bis dahin auch etwas entscheiden. Ich hatte mich zunächst irgendwie damit abgefunden, so nach dem Motto: wir werden nicht jünger und manche Sachen eben nicht besser.
    Aber inzwischen denke ich eher:
    na gut, ich bin zwar nicht mehr 18 aber irgendwie auch nicht alt genug, um mich mit derartigen Einschränkungen zufrieden zu geben.
    Ballspiele oder Tennis, nicht mal simple Gymnastikkurse kann ich noch machen, außer ich lasse sämtliche Arm-Übungen weg. Und bei der Arbeit ist es auch kein Vergnügen.

    Drücke dir die Daumen für baldige Verbesserung durch die Physiotherapie!

  8. Avatar von Simplemind66
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Hallo zusammen, Hallo Nocturna!

    Ich wollte ,mal hören/lesen, wie es dir ergangen ist; nach fast einem halben Jahr.

    Bei mir ist auch die Rede von Bursitis und Kalkschulter. Seit ca 2 Jahren muß ich immer mal wieder gespritzt werden; mittlerweile nur noch mit minimalem Erfolg und danach stärkeren Schmerzen.
    Die Nächte durchschlafen geht nur noch mit Schmerzmitteln.
    Die Stoßwellentherapie soll 400€ kosten; ohne Erfolgsgarantie....
    simplemind
    _____________________________________

    Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
    George Bernhard Shaw
    4.6.18

  9. AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Zitat Zitat von Simplemind66 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen, Hallo Nocturna!

    Ich wollte ,mal hören/lesen, wie es dir ergangen ist; nach fast einem halben Jahr.

    Bei mir ist auch die Rede von Bursitis und Kalkschulter. Seit ca 2 Jahren muß ich immer mal wieder gespritzt werden; mittlerweile nur noch mit minimalem Erfolg und danach stärkeren Schmerzen.
    Die Nächte durchschlafen geht nur noch mit Schmerzmitteln.
    Die Stoßwellentherapie soll 400€ kosten; ohne Erfolgsgarantie....
    Simplemind, ich hab mich im Januar 2011 operieren lassen ( Impingement, Bursitis, Sehne durch usw.) und war nach der OP bis heute schmerzfrei, naja, ab und zu zwackt mal was, aber ich denke, der Lack ist ab



    Wen du nicht mit Können beeindrucken kannst, den verwirre mit Schwachsinn
    .







  10. Avatar von Simplemind66
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Morti!

    Wie schön! Auch länger nicht gelesen.Wo hast du dich operieren lassen?
    In meiner Stadt werde ich das nicht tun; da hab ich u.a.eine Dame ohne Hüfte wieder in die Pflege zurückbekommen...
    simplemind
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