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  1. Avatar von rosemary_
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Ist denn ein früherer Termin ganz und gar ausgeschlossen?

    Ich fände das ja furchtbar, mich noch 6 Wochen lang zu quälen.
    Kinder erfordern ein dickes Fell - aber ein ganz weiches!

  2. Avatar von Historia02
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Guten Morgen,

    ich lese hier auch immer noch ganz interessiert mit. Ihr Operierten, was war denn bei euch der Grund für das Impingement? Bei mir ist es eine ungünstige Form des Schulterdachs. Also etwas, das "von alleine" nicht weggeht. Daher liebäugele ich durchaus immer noch mit dem Thema OP.

    @Nocturna: Ich benutze als Kopfkissen immer noch mein Stillkissen, das ist viel bequemer als alle Kopfkissen der Welt zusammen. Das kann ich mir dann so unter den Schultergürtel stopfen, wie ich es brauche.

  3. Avatar von Nocturna
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Zitat Zitat von rosemary_ Beitrag anzeigen
    Ist denn ein früherer Termin ganz und gar ausgeschlossen?

    Ich fände das ja furchtbar, mich noch 6 Wochen lang zu quälen.
    Danke für die nette Nachfrage, aber eine echte Quälung ist es noch nicht. Es gibt ganz andere Krankheiten mit wirklich schlimmen Beschwerden, mit denen kann ich mich (glücklicherweise) überhaupt nicht messen.

    Ja, An-und Ausziehen (jetzt ist zudem auch wieder Winterjackenzeit) ist lästig, nachts wache ich auf, wenn ich die Seiten wechseln will und von der eingeschränkten Schlafhaltung bekomme ich langsam aber sicher Rückenbeschwerden, Wäscheaufhängen ist auch ziemlich interessant, aber tippen am PC geht glücklicherweise ganz gut, ein Internet-Junkie braucht nicht mehr zum Glücklichsein.

    Wenns noch lästiger wird, gehe ich vielleicht nochmal zum Orthopäden, vielleicht für ein bisserl Akupunktur oder Tape-Verband, aber ich bin ein kostenbewusster Mensch, der seiner Kasse so wenig wie möglich Kosten verursachen will, wenn die OP mit hoffentlich finaler Beseitigung des Problems eh schon feststeht.
    Zitat Zitat von Historia02 Beitrag anzeigen
    @Nocturna: Ich benutze als Kopfkissen immer noch mein Stillkissen, das ist viel bequemer als alle Kopfkissen der Welt zusammen. Das kann ich mir dann so unter den Schultergürtel stopfen, wie ich es brauche.
    Zu spät, mein Stillkissen habe ich schon vor Jahren verschenkt, bin nicht mehr ganz im entsprechenden Alter.

    Übrigens habe ich ein wenig schlechtes Gewissen, weil ich deinen Thread mit meiner Schulter quasi übernommen habe, ich wollte nicht aufdringlich sein. Allerdings wäre es jetzt doof, wenn ich einen ganz neuen Thread aufmache, wo gerade so viel gute Infos rübergekommen sind. Mit deiner Erlaubnis würde ich hier weiterschreiben.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  4. Avatar von Historia02
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Übrigens habe ich ein wenig schlechtes Gewissen, weil ich deinen Thread mit meiner Schulter quasi übernommen habe, ich wollte nicht aufdringlich sein. Allerdings wäre es jetzt doof, wenn ich einen ganz neuen Thread aufmache, wo gerade so viel gute Infos rübergekommen sind. Mit deiner Erlaubnis würde ich hier weiterschreiben.
    Ach Quatsch, das ist doch nicht aufdringlich! Schreib ruhig weiter!

    Für mich ist das Thema ja auch interessant, denn irgendwann werde ich sicherlich meine Schulter operieren lassen, um wieder schmerzfrei zu sein.

  5. gesperrt Avatar von Hillie
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Nocturna, deine Bescwerden gleichen denen, die mein Mann hatte. Der Auslöser waren dann Heimwerkerarbeiten, die über dem Kopf erledigt wurden (Holzdecke verlegen) und dann ging gar nichts mehr. Er war dann zu einem ersten Gespräch in Heidelberg und der Schulterchirurg schlug vor, es erst nochmal mit konservativer Behandlung, sprich Massage etc. zu vesuchen, aber davon hatte Göga die Nase voll und so fand noch am gleichen Tag das Gespräch mit der Anästesistin statt, Blutbild wurde gemacht, MRT und am nächsten Tag war die OP.
    Schieb's nicht zu lange raus, irgendwann wird der Leidensdruck nämlich zu stark.
    Göga bekam übrigens eine CD von der OP mit, das sah schon gruselig aus!Zum Glück bekommt man ja nicht mit, wie sie da drin rumfuhrwerken!

  6. Avatar von Nocturna
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    @Historia
    Danke für die Erlaubnis zur Mitbenutzung deines Themas und vielleicht kommen dir dir Infos ja auch eines Tages zugute .

    Noch besser wäre es natürlich, es würde eine Spontanheilung geben, wie es einer Dame aus meinem Pilateskurs passiert ist. Sie hatte bereits den Termin zur OP, als auf einmal alle Beschwerden weg waren. Darauf warte ich ich auch noch.

    Zitat Zitat von Hillie Beitrag anzeigen
    Schieb's nicht zu lange raus, irgendwann wird der Leidensdruck nämlich zu stark.
    Ha, das sagst du der Falschen! Mir wäre auch ein Termin so bald wie möglich recht, aber voll ist voll. Das Case Management (muss immer grinsen, wenn ich das höre, klingt hochtrabend, dabei ist es eine einzelne, überarbeitete Sekretärin in einem kleinen fensterlosen Kabuff) hat gemeint, die Nachfrage sei so groß, sie könnten die Betten glatt im Gang stapeln. Und in irgendein Krankenhaus wollte ich dann auch nicht gehen, ich hab mir meines aufgrund von Empfehlungen herausgesucht.

    Zitat Zitat von Hillie Beitrag anzeigen
    Nocturna, deine Bescwerden gleichen denen, die mein Mann hatte. Der Auslöser waren dann Heimwerkerarbeiten, die über dem Kopf erledigt wurden (Holzdecke verlegen) und dann ging gar nichts mehr.
    Na sauber, kaum will man mal was handwerklich selber machen, schon erwischt es einen. Das ist gemein. Bei mir hat sich das ganze eher schleichend entwickelt, erst die Kalkschulter, die ein paar Jahre lang gut in Schach gehalten war, aber jetzt das Impingement-Syndrom und daraus resultierend wohl die Schultersteife.

    Ich frage mich allerdings, ob das Impingement-Syndrom nicht zuerst da war und Auslöser für alle Probleme ist. Ich hatte meinen Orthopäden schon vor Jahren gefragt, warum ich meinen Bizeps-Muskel rechts nicht anspannen kann und warum ausgerechnet rechts meine Armmuskeln weich sind trotz Sport und Rechtshändigkeit. Ich muss die Frage nochmal im Krankenhaus stellen, vielleicht kann sie mir ja da einer beantworten.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  7. gesperrt Avatar von Hillie
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Ich frage mich allerdings, ob das Impingement-Syndrom nicht zuerst da war und Auslöser für alle Probleme ist.
    So habe ich es auch gemeint. Mit Auslöser meinte ich "Auslöser" für die Erkenntnis, dass die OP notwendig ist.

  8. AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Nocturna, die Entscheidung was alles gemacht wird fiel bei mir während der OP, das MRT war mehr so eine grobe Übersicht.
    Ich wünsch Dir jedenfalls alles Gute und bin gespannt auf Deinen Bericht



    Wen du nicht mit Können beeindrucken kannst, den verwirre mit Schwachsinn
    .







  9. AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    Zitat Zitat von Historia02 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,

    ich lese hier auch immer noch ganz interessiert mit. Ihr Operierten, was war denn bei euch der Grund für das Impingement? Bei mir ist es eine ungünstige Form des Schulterdachs. Also etwas, das "von alleine" nicht weggeht. Daher liebäugele ich durchaus immer noch mit dem Thema OP.

    @Nocturna: Ich benutze als Kopfkissen immer noch mein Stillkissen, das ist viel bequemer als alle Kopfkissen der Welt zusammen. Das kann ich mir dann so unter den Schultergürtel stopfen, wie ich es brauche.
    Historia, bei mir waren es ständig wiederkehrende Schmerzen,mal mehr mal weniger. Richtig schlimm wurde es letzten Herbst nach einem Renovierungs- und Möbelschraubmarathon bei Tochter. Da war ich erst krankgeschrieben um den Arm ruhigzustellen, ich bekam Cortison gegen die vermutete Entzündung, half aber nicht.
    Dann MRT zur Abklärung, dabei war sofort klar, dass eine OP notwendig war. Nur das Ausmaß der Schäden blieb unklar.
    Bei der OP stellte sich dann raus dass die Rotatorenmanschette zwar dünn, aber noch nicht durch war, zum Glück.
    Gegen eine Verschlimmerung versuch ich jetzt gezielte Übungen



    Wen du nicht mit Können beeindrucken kannst, den verwirre mit Schwachsinn
    .







  10. Avatar von Nocturna
    Registriert seit
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    AW: Impingement-Syndrom - wer hat Erfahrungen mit OP?

    So, die Voruntersuchungen habe ich schon gemacht, Montag ist OP-Termin. Diesmal hat mich tatsächlich ein Arzt länger als eine Minute untersucht und mir kurz erläutert, was alles gemacht wird. Die zwei Kalkherde werden ausgeräumt, der Schleimbeutel entfernt, das Schulterdach wird durch eine Einkerbung geweitet, natürlich schaut man sich sonst noch um, wenn man schon ein Guckloch in der Schulter hat und tut das Notwendige. Und bei mir kommt leider noch die Schultersteife dazu, dazu muss die Schulter unter Narkose mobilisiert werden.

    Die Ärzte werden sich ganz schön plagen müssen, bis die meine Schulter locker bekommen, denn mittlerweile bin schon ziemlich versteift. Die rechte Hand bekomme ich nicht höher als in Scheitelhöhe, Frisieren geht gerade noch, mit der rechten Hand links ein Deo auftragen tut weh und nach hinten oben Richtung BH geht gar nichts mehr, am Po ist Schluss. Den rechten Arm krieg ich nicht mehr hoch genug, damit ich mich drunter glatt rasieren kann.

    Das ist alles ziemlich erschreckend, zumal ich noch vor ein paar Monaten wirklich sehr gelenkig war, mehr wie jede andere in unserem Sportkurs. Wie meinte der Arzt so nett und passend: Sie haben Läuse und Flöhe in Bezug auf mein Schulterproblem. Prima, sowas wollte ich schon immer hören . Er meinte auch ich muss geduldig sein, drei Monate braucht es schon bis das wieder wird. Ich habe mich dann nicht mehr weiter erkundigt, was genau er damit meint.

    Ich melde mich bei euch, wenn ich wieder tippen kann. Aber bleibt brav, mitlesen kann ich auch flügellahm.
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