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  1. Inaktiver User

    Verspanntes Bindegewebe - was hilft?

    Ja, das gibt´s wirklich.

    Ich war mal zur Krankengymnastik und hatte an einem der Termine meine Periode. Da wir viele Übungen liegend gemacht haben, bat ich darum, an diesem Tag eher die stehenden Übungen machen zu dürfen. Meine Physiotherapeutin (die an dem Tag wahrscheinlich genauso wenig Lust hatte wie ich ) bot mir an, mir eine Bindegewebsmassage zu geben.

    Gesagt, getan. Ich legte mich auf die Liege und sie begann, rund um meine körperliche Mitte die Haut zwischen den Fingern zu rollen. AU VERDAMMT, tat das weh!! "Hui, Sie haben ja ein ganz schön verspanntes Bindegewebe" wurde mir gesagt. Nachdem sie eine Stunde an mir rumgeknautscht hatte (und diese Massage war definitiv NICHT angenehm) fühlte ich mich viel besser, lockerer und freier.

    Seitdem lässt mich das Thema nicht mehr los. Pieke ich mit meinem Finger in meinen Oberarm, tut es weh. Nehme ich am Unterarm ein Hautröllchen zwischen zwei Finger (nur halten, nicht drücken), schmerzt es. Das ist doch nicht normal!

    Ich habe letztens einen Artikel über Schlacken gelesen. Wie viele andere glaube ich auch nicht an Schlacken, aber was dort sonst noch erklärt wurde, fand ich schon spannend - nämlich, daß das Bindegewebe im Stoffwechsel beim Abbau von Stoffen eine Rolle spielt (ich dachte bisher, das ist einfach so ein Zwischengewebe zwischen Haut und Muskeln, das sonst zu nix nütze wäre... Ham wir wieder was gelernt!). Jedenfalls kann es bei einer übermäßigen Menge von einzelnen abzubauenden Stoffen (aus der Nahrung und aus Genußmitteln) dazu führen, daß diese nicht mehr restlos abgebaut werden, sondern sich im Bindegewebe ablagern, was dann zu o.g. Symptomen führen kann.

    Hilfe soll eine basische Ernährung bringen, da saure Nahrung den Körper ebenfalls "vergiften" kann (mir fällt kein besseres Wort ein, ganz so krass ist es aber nicht gemeint).

    Vor einigen Wochen habe ich aus der Apotheke ein Produkt gekauft, weil ich vor dem Sport manchmal so schwere Beine habe. Neben allen möglichen anderen Zusätzen sind diese Brausetabletten basisch. Trinke ich diese vor dem Sport, fühle ich mich tatsächlich"leichter" und beweglicher und weniger verspannt.

    Ich möchte hier keine Diskussion "Schlacken - Wahrheit oder Spinnerei?" lostreten (bittebitte, das gab´s hier schon sooo oft...), sondern nachfragen, wo mein schmerzendes Bindegewebe herkommen könnte und was hier hilft. Mich streng basisch zu ernähren möchte ich aus verschiedenen Gründen nicht so gern; vielleicht gibt´s hier was anderes.

    Wer hat Ahnung oder Erfahrungen?

    Gruß,
    WH
    Geändert von Inaktiver User (07.07.2010 um 15:18 Uhr)

  2. User Info Menu

    AW: Verspanntes Bindegewebe - was hilft?

    Wenn du meinst, dass du zuviel Säure im Körper hast, kannst du ja basisch wirkende Nahrungsergänzungsmittel nehmen, z.B. Calcium, Magnesium oder Kalium. Die wirken auch krampfmindernd, was beim Sport ganz schön sein kann.
    Ich habe eine Wassermelone getragen.

  3. Inaktiver User

    AW: Verspanntes Bindegewebe - was hilft?

    Naja, das war so mein erster Verdacht.

    Dachte, vielleicht hätte jemand noch eine andere Erklärung parat. Aber erstmal danke für den Tipp.

    Gruß,
    WH

  4. Inaktiver User

    AW: Verspanntes Bindegewebe - was hilft?

    Ha, hab ich´s doch gewusst!!!

    Auch wenn dieses Thema anscheinend keinen Menschen zu interessieren scheint (außer Peter75, schönen Gruß), wollte ich nun doch gern mal erzählen, was ich gestern dazu erlebt habe.

    Aufgrund eines allgemeinen Gefühls der Unbeweglichkeit und lauten Knochenknackens (Blockaden?) bin ich gestern das erste mal zu einer Osteopathin gegangen (sie ist gleichzeitig Physiotherapeutin und Heilpraktikerin). Und was soll ich sagen - nach zwei Stunden stand ihre Diagnose: Knallhart verspanntes Bindegewebe.

    Sie hat mir leicht in die Haut des Oberbauches gekniffen (Meridiane für die Organe im Oberbauch o.s.ä.); ich schrie fast vor Schmerz. Ihr Kommentar: "Das sollte eigentlich schmerzfrei sein." Sie erklärte mir, dass das Bindegewebe eigentlich wie Pudding sein sollte, bei manchen ist es aber fest bis steinhart - die Gründe dafür seien sehr vielfältig. Dadurch wird es dem Blut und dem Stoffwechsel erschwert zu zirkulieren.

    Sie hat mir eine Kräutermischung* aufgeschrieben. Hierdurch soll das Bindegewebe gelockert und der Gewebsfluss wieder erleichtert werden, was zu einer schnelleren Durchblutung und zu einer besseren Verdauung führen soll. Zudem soll ich meine Trinkmenge auf 2 Liter täglich erhöhen.

    Zum Abschluss hat sie meine Kaumuskeln gelockert (verdammt, hat das WEH getan!!!) und eine halbe Stunde meinen Hinterkopf entspannt. Ich fühlte mich hinterher bereits viel besser.

    Bin gespannt, ob sich was tut...

    *Heidelberger 7-Kräuter-Stern, morgens und abends eine Messerspitze lutschen. Soll richtig widerlich schmecken, daher werde ich es kurz vor dem Zähneputzen machen.
    Geändert von Inaktiver User (13.05.2011 um 10:45 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Verspanntes Bindegewebe - was hilft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    [...] Ich fühlte mich hinterher bereits viel besser.

    Bin gespannt, ob sich was tut...


    Du bist in guten Händen bleib dabei!

    Streng basissch ernähren muss man sich nicht!

    Es geht nicht um eine entweder oder wie so oft sondern ein sowohl als auch.

    Das bedeutet es geht um Ausgleich.

    Wenn Du ein Nahrungsmittel zu Dir nimmst welches im Stoffwechselvorgang Säure bildet so benötigst Du als Ausgleich Lebensmittel, die diese Säuren puffern.

    Und es ist so bei den Nahrungsmitteln, dass die Säurebildner wesentlich mehr Säure bilden als die basischen Stoffe in gleicher Menge!.

    Du kannst Dir ein Bild davon machen wenn Du nach PRAL Tabelle Nahrungsmittel suchst.

    Dein Knochenknacken muss keines sein es können auch verhärtete Muskelstränge sein, die über die Knochen hinwegschnappen.

    Noch ein Hinweis zu Basenprodukten. Darauf achten, dass es Citrate sind also Magnesiumcitrat usw. Diese sind von der Bioverfügbarkeit sehr gut und sie sind dem Stoffwechsel am zuträglichsten.

    Ein wichtiger Punkt beim Bindegewebe ist auch die Psyche, sie ist zwar immer mit dabei aber trotz guter typgerechter! Ernährung können sich auch Belastungen im Bindegewebe abspeichern.
    Das kann sich dann bei einer Massage so äussern, dass plötzlich die Tränen fliessen weil die Emotionen wieder "gelockert" werden.

    Der Volksmund kennt dazu auch Sprüche wie:

    Die ist verhärtet
    Mir ist so hart
    Ich fühle mich wie ein Panzer etc.
    Geändert von Inaktiver User (13.05.2011 um 11:24 Uhr)

  6. User Info Menu

    AW: Verspanntes Bindegewebe - was hilft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch wenn dieses Thema anscheinend keinen Menschen zu interessieren scheint
    WorkingHeart, das kannst du uns, also der Bricom, aber jetzt nicht unterstellen, dass uns deine Beschwerden nicht interessieren würden.

    Ich denke vielmehr, dass es ein sehr spezielles Problem ist, was noch nicht viele selbst erfahren haben und bevor man irgendeinen Mist schreibt, sagt man lieber gar nichts.

    Ich habe leider auch nicht viel zum Thema beizutragen, außer dass Verspannungen, wenn sie über längere Zeit nicht behandelt werden, wohl durchaus zu echten Problemen werden können. Mein Physiotherapeut versucht derzeit meine Kalkschulter wegzumassieren, letztlich ist es wohl ein PC-Haltungsproblem bei mir (was ich selbst aber gar nicht wahrnehme).

    Ich kann mir gut vorstellen, dass die von dir genannte Behandlung anschlägt. Interessant wäre es halt noch zu wissen, wie man zu so einer Sache kommt um eventuell im Vorfeld gegensteuern zu können.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  7. Inaktiver User

    AW: Verspanntes Bindegewebe - was hilft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist mir auch aufgefallen. Aber ich wollte mal sehen, wer´s merkt... Hattu gewonnen!

  8. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Verspanntes Bindegewebe - was hilft?

    ich les artfremde stränge nur zur arbeitsvermeidung. das ließ sich in den letzten tagen nur bedingt durchhalten. sonst hätt ich vcht früher gesehen, dass es mich interessiert.

  9. Inaktiver User

    AW: Verspanntes Bindegewebe - was hilft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist mir auch aufgefallen. Aber ich wollte mal sehen, wer´s merkt... Hattu gewonnen!
    Lies lieber das was ich noch ergänzt habe

  10. Inaktiver User

    AW: Verspanntes Bindegewebe - was hilft?

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Interessant wäre es halt noch zu wissen, wie man zu so einer Sache kommt um eventuell im Vorfeld gegensteuern zu können.
    Sie meinte, es gäbe um die 50 Gründe, wie so etwas kommen kann (Lebenswandel, falsche Ernährung, es ist angeboren, OPs, Unfälle...).

    Peter75 hatte mir eine PN geschrieben - er hat das Problem am ganzen Körper. Er hat die Empfehlung erhalten, sich basisch zu ernähren und Schindeles Mineralien zu nehmen, zudem lässt er sich die (sehr schmerzhaften) Bindgewebsmassagen geben. Kneift euch mal richtig fest in den Arm, dann wisst ihr, wie sich das in etwa anfühlt.

    Bei mir ist halt insgesamt alles sehr "lahm": Die Verdauung, der Stoffwechsel, wohl auch der Blutfluss. Meine Schilddrüse liegt von der Größe im oberen Normbereich, das würde ebenfalls passen (große Schilddrüse = Tendenz zur Unterfunktion, ist aber nicht behandlungsbedürftig). Ob die Lahmheit am verspannten Bindegewebe liegt oder ob das Bindegewebe als Abbauorgan sich als Folge hiervon nach und nach verfestigt hat und damit den Fluss weiter behindert, ist gehupft wie gesprungen - das verselbständigt sich wahrscheinlich irgendwann.
    Geändert von Inaktiver User (13.05.2011 um 11:58 Uhr)

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