Hi Carmen,
erst mal vorweg: willst Du nicht evtl. Deinen Heimatort hier rausnehmen? Du bist sonst leicht zu identifizieren.
Ich bin ziemlich sicher, dass Deine Thrombose vom zu vielen Liegen kam. Durch Bewegung - wie z.B. beim Gehen - wird das Blut in den Beinen in Schwung gehalten. Das ist wichtig. Wenn jemand liegen muss (z.B. nach Eingriffen), bekommt er Heparin gespritzt, das sorgt dafür, dass das Blut nicht gerinnt.
Gut, dann kannst Du da wirklich eine Menge beeinflussen, ich sage nur: Bewegung! Das ist das A und O. Du schreibst, Du willst von Deinen Kilos runter, da hilft Bewegung ja auch. Ist auch besser, Übergewicht ist nicht so toll in Deinem Fall.
Zu Deinen Fragen an mich: bitte lies Dir meine Beiträge (und auch die der Anderen!) in diesem Strang mal in Ruhe durch, da habe ich alles beantwortet.
Carmen, überlege Dir, ob Du Deinen Arzt mal nach einer Reha oder Kur fragst. Ich denke, Du würdest eine bekommen, und da gibt es auch Gesprächsangebote. Ich kann das nur empfehlen! Auch, weil Du schreibst, dass Du Dein Umfeld nicht mitwillst. Und auch weil viele Menschen leider so:den ständigen krankheitsgelaber auf den keks gehereagieren.meine schwester sagt schon ich soll ned so viel drüber nachdenken, denn desto mehr steiger ich mich da rein,
Ja, das dauert einige Zeit, bis das alles innerlich bei Dir ankommt. Und alle Ängste, die dabei aufkommen, müssen eben auch verarbeitet werdenaber das ist sooooo leicht gesagt....ich glaube ich bin jetzt erst dabei die ganze sache richtig zu realisieren.
Und ein second lifedas hast Du jetzt wirklich bekommen! Es ist eine Chance und ein großes Glück, und ich sehe das so, dass ich aus diesem 2. Leben versuche, etwas Gutes zu machen!
So, jetzt empfehle ich Dir noch mal eindringlich die Erfahrungsberichte hier zu lesen. Ich denke, sie bieten Dir viel Hilfe!![]()
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14.01.2011, 18:54
AW: Erfahrungen mit Lungenembolie
Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
Aber macht!
ausgeborgt von Uli_F-2009
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14.01.2011, 19:50
AW: Erfahrungen mit Lungenembolie
daaaaanke...werd das jetzt gleich mal machen

carmen
ps: der beitrag war nun wirklich kurz *schmunzel
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11.04.2011, 21:21
AW: Erfahrungen mit Lungenembolie
ich hole mal den alten Strang mit Mels Posting aus der Versenkung.
Gibt es Mitleser mit der Diagnose CTEPH (=chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie)? Wenn ja, mache ich zu diesem speziellen Thema einen eigenen Strang auf.
Meine eigenen Embolie-Reste werden in 2 Monaten wegoperiert.
Jippieh !
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08.04.2015, 17:21
AW: Erfahrungen mit Lungenembolie
Hallo Zusammen,
ich hoffe es befinden sich noch Personen in diesem Beitrag!?
Bin per Zufall bei Internet-Suchen auf diesen Beitrag gestoßen und war glücklich endlich mal ein Beitrag zu haben welches so ziemlich genau mein derzeitiges Empfinden darstellt.
Ich möchte mich kurz vorstellen und meine bisherigen (Leidens-)Weg kurz schildern:
Bin männlich und 47 Jahre alt.
Habe im Mai 2014 einen Muskelfaserriss in der rechten Wade gehabt, welche durch meinen Hausarzt behandelt wurde und Ende Mai fast ausgeheilt war.
Anfang Juni wurden die Schmerzen in der Wade erheblich mehr. Am Pfingstmontag merkte ich in der Wade einen Ruck und anschließend Luftknappheit mit Rücken (Brust) Schmerzren.
Die ganze Nacht zum Dienstag habe ich kaum geschlafen und hatte erhebliche Rückenschmerzen und Luftnot.
Am Dienstag bin ich zum Hausarzt der dann aufgrund einer Vermutung einen Thrombose-Schnelltest machte, der sofort Positiv war.
Anschließend Heparin in Bauch ab nach Hause (auf die Rückenschmerzen wurde nicht reagiert!).
Am Dienstag-Abend, nach erheblichen Atemnot-Anfällen (Brustschmerz) den ärztlichen Notdienst angerufen, der meinte es würde schneller gehen wenn wir direkt ins Krankenhaus kämen…
…also ab ins Krankenhaus. Der Ärztin hatte ich auch unter extremer Atemnot erklärt, dass ich wegen einer Thrombose Heparin spritze und nun kaum Luft bekomme.
Ihre Diagnose: Eingeklemmter Nerv in der Rückenmuskulatur und mit Rezept für Schmermittel abends um 22:00 Uhr wieder entlassen. Lange wache Nacht auf Mittwoch mit diversen Anfällen und Atemnot… Am Mittwoch zum Orthopäden (auch Ihm die Thrombose-Behandlung erzählt), welcher erstmal ein Röntgen der Wirbelsäule machte und mir anschließend noch eine Rückenakupunktur gab (mit Gerinnungshemmer im Blut). Der Orthopäde hat mich dann aufgrund meiner Wirbelsäule zum CT überwiesen welche am Donnerstag stattfinden sollte.
Also wieder eine Nacht voller Schmerzen und Atemnot . Am Donnerstag auf dem Weg zum CT noch kurz auf der Arbeit reingeschaut und dann da zusammengebrochen.
Dann das Übliche Notarzt, Intensivstation, beidseitige Embolie, beidseitige Lungenentzündung, Zwerchfell-Entzündung etc.
Kurzum bin gut 5 Tage mit der Embolie von Arzt zu Arzt gelaufen und keiner hat es erkannt.
Wurde dann 6 Monate mit Xarelto (ähnlich Makomar) behandelt und konnte dieses dann ab Januar entfallen lassen. Thrombose-Strümpfe müssen noch bis Mitte 2015 getragen werden.
Habe seit der LE die gleichen Symptome wir Ihr beschrieben habt (Übelkeit, Schwindel, Panik, Luftnot), ich meide auch Stresssituationen. Habe aber zusätzlich noch einen nicht unerheblichen Druck auf dem Hals welches sich kein Arzt erklären kann…
Mich würde jetzt Interessieren, wie es Euch heute geht und ob die Symptome irgendwann weniger werden bzw. die Kondition mehr wird…
Viele Grüße aus Hamburg.
Sönke
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08.04.2015, 18:42
AW: Erfahrungen mit Lungenembolie
Hallo Sönke,
nee, ich lese hier nur noch selten mit, bekam aber vom System eine Benachrichtigung-Mail, dass Du den alten Strang wieder hochgeholt hast.
Das Problem bei den von Dir beschriebenen Symptomen ist, dass sie bei vielen verschiedenen Krankheiten auftreten können.
Wie wurde damals denn bei Dir die Lungenembolie diagnostiziert? Mit einer Szintigraphie oder mit einem Lungen-CT? Und wurde nach dem Absetzen von Xarelto diese Untersuchung wiederholt? Hat man damals auch Deine Sauerstoffsättigung überprüft?
Wie lebst Du im Moment? Kannst Du Sport machen? Längere Spaziergänge? Treppen steigen? Bist Du bei einem Lungenfacharzt in Behandlung oder bei Deinem Hausarzt?
Tut mir leid, wenn ich zu viel frage.
Viele Grüße
cocodreizehn
Jippieh !
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08.04.2015, 23:56
AW: Erfahrungen mit Lungenembolie
Ich kann über einen Bekannten berichten, der quasi vollkommen genesen ist von eine Lungenembolie. Er hat ev. ne leichte Einschränkung im Lungenvolumen. Genaueres kann ich aber auch nicht sagen.
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09.04.2015, 00:02Inaktiver User
AW: Erfahrungen mit Lungenembolie
Du solltest auf jeden Fall zu einem Lungenfacharzt gehen.
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09.04.2015, 09:11
AW: Erfahrungen mit Lungenembolie
Hallo Zusammen,
vielen Dank für die schnellen Antworten.
Aufgrund der Antworten muss ich vielleicht meinen Beitrag noch ein wenig ergänzen:
@cocodreizehn
Festgestellt wurde es mit einem CT in der Notaufnahme.
Darüber hinaus wurden im Krankenhaus noch folgende Untersuchungen durchgeführt:
- mehrfaches Herzultraschall -> i.O.
- mehrfaches Lunge Röntgen -> den Umständen entsprechend
- Ulraschall der Beinvenen -> den Umstäden entsprechend
- Ultraschall des Bauchraums -> i.O.
Seit der Entlassung:
- mehrfacher Lungenfunktionstest -> i.O.
- Ultraschall der Beinvenen -> i.O.
- Lungenszintigramm -> i.O.
Seit dem Absetzen des Gerinnungshemmers (2.1.2015):
- Untersuchung der D-Dimere alle 2 Wochen -> i.O.
Ich soll noch bis Mitte 2015 die Stütztrümpfe tragen.
Aussage der Ärzte ist fast ausschliesslich positiv.
Es geht mir ja soweit gut, ich kann Treppen steigen, Ski fahren
, spazieren gehen, Arbeiten etc., aber eben alles nur in leichten Dosen
.
Ich habe eben seit dem Vorfall immer eine leichte Grundübelkeit/Schwindel die sich unter Stress auch noch verstärkt. des weiteren geht mir bei den Aktivitäten recht schnell die Puste aus.
Ist zwar mittlerweile erheblich besser wie am Anfang der LE, aber seit ca. 3 Monaten ist eben keine Verbesserung mehr erkennbar...
Hat es bei Euch auch so lange gedauert?
Gruß Sönke
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10.04.2015, 16:37
AW: Erfahrungen mit Lungenembolie
Hallo Sönke,
die Untersuchungen, die mit Dir gemacht wurden, lesen sich gut. Soweit ich weiß, wäre Dein D-Dimere-Wert erhöht, wenn die Embolie noch akut wäre. Und im Szintigramm hätten es die Ärzte sicher auch gesehen.
Wird denn weiter geforscht, was die Ursache für Deinen Schwindel sein kann?
Bei mir war es damals so, dass ich vor der akuten Embolie bereits kleinere unentdeckte Embolien hatte und sich durch den Gerinnungshemmer nicht alle Gerinnsel auflösten. Ich hatte die CTEPH, die irgendwo vorher im Strang bereits angesprochen wurde und war dauerhaft auf eine externe Sauerstoffversorgung angewiesen. Aber bei mir war klar zu sehen, was falsch war und ich selbst hatte z.B. zu keiner Zeit mit Schwindel zu tun. Nur mit ständiger Kurzatmigkeit, schon bei kleinsten Belastungen.
Deswegen kann ich Dir leider keine Erfahrungswerte zum Besserungsverlauf nach einer "normalen" Embolie liefern. Ich finde es aber bei jeder Krankheit schwierig, abzuschätzen, an welcher Stelle man ganz einfach Geduld haben muss und an welcher Stelle noch etwas falsch läuft...
Wie sieht es denn bei Dir mit anderen Faktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck usw. aus?
Jippieh !
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14.04.2015, 10:57
AW: Erfahrungen mit Lungenembolie
Hallo Coco13,
ich denke auch das ich ärztlich gut überwacht bin
.
Ja seit der LE habe ich mit Bluthochdruck und auch leichtem Übergewicht (10 KG) zu kämpfen.
Da ich seit der LE nicht mehr rauche, habe ich die paar Kilo mehr auf der Waage
.
Werde anscheinend nur etwas mehr Gedult haben müssen...
...und mehr Sport treiben müssen.
Euch allen auf jedenfall gute Besserung und vielen Dank für Eure Antworten.


das hast Du jetzt wirklich bekommen! Es ist eine Chance und ein großes Glück, und ich sehe das so, dass ich aus diesem 2. Leben versuche, etwas Gutes zu machen!
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