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    AW: Erfahrungen mit Lungenembolie

    und noch ein Nachtrag mit einer Frage an alle:

    wie sieht es bei Euch mit Sauna und Badewanne aus ?

    Das gegenwärtige Wetter macht mir richtig Lust darauf- aber meine Hausärztin hat mir vorsichtig davon abgeraten.
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich Sauna auf Dauer einstellen sollte, oder ob ich mich nach einiger Zeit doch wieder daran trauen kann ?

    Was habt Ihr für Erfahrungen damit ?

    LG
    Famara

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    AW: Erfahrungen mit Lungenembolie

    Hi, famara und alle!

    Ich möchte noch mal Deinen Hinweis dick unterstreichen: Habt Geduld!

    Sauna und Badewanne: mir war gar nicht bewusst, dass da irgendein Risiko sein könnte!

    Wobei ich jetzt nicht mehr weiß, wie ich das unter Marcumar gehandhabt habe - vermutlich keine Sauna.

    Aber jetzt sauniere ich gerne und kann mich nicht erinnern, dass ich das die letzten Jahre vorsichtiger als üblich gemacht hätte.

    Hol Dir eine zweite Meinung, und ansonsten fange vorsichtig mit weniger heißen Temperauren und wenigen Gängen an.

    Mir tut es gut.

    Liebe Grüße an alle hier von

    Tabea57
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

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    AW: Erfahrungen mit Lungenembolie

    Hallo Tabea,

    danke für Deine Rückmeldung !
    tut gut, zu l esen, dass Sauna unproblematisch ist.

    Ich bin inzwischen wieder etwas davon abgekommen und vorsichtig, was aber auch mit daran liegen kann, dass ich das M endlich absetzen durfte !! Jippiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie !

    Werde aber im neuen Jahr wieder zur Sauna gehen- dann hat sich mein Körper hoffentlich noch mehr erholt und wird mit der 70 Grad Sauna klar kommen.

    Habe bei dem Thema gemerkt, dass ich mit vielen Dingen sehr unsicher bin.

    Dir und auch Euch anderen einen schönen ersten Advent,

    liebe Grüße
    Famara

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    AW: Erfahrungen mit Lungenembolie

    Hallo Famara,

    Dir ebenfalls einen schönen 1. Advent!

    Ich war beim Absetzen des M. auch erst unsicher und ängstlich. Das hat sich dann gegeben, und das Vertrauen in meinen Körper ist wiedergekommen. Wir Menschen sind da wohl einfach gestrickt: niemand hält es aus, immer Angst zu haben, und manche Erfahrungen verblassen auch. Gott sei dank!

    Grüße an alle hier!
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

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    AW: Erfahrungen mit Lungenembolie

    hallo!

    erst mal ein nettes hallo in die runde

    ich habe heute dank google diese beiträge gefunden und ich find es gut, das man sich austauschen kann in dieser sache.

    ich möchte kurz meine geschichte erzählen....weil ich auch denke, das es mir iwi gut tun wird und es bisschen last von mir nimmt...

    alles begann am 18.07.2010
    ich stand auf, wollte mir kaffe machen....plötzlich verkrampfte sich der ganze brustkorb. die anzeichen waren wie man sich einen typischen herzinfarkt vorstellt....ich rannte fix wieder ins bett, legte mich hin und war zu nix mehr fähig. das herz raste und iwann war ich dann kurz weg getreten und wachte mit einen lauten rauschen im rechten ohr wieder auf.
    da die tage des sommers besonders heiss waren, schob ich es auf eine kreislauf sache...aber gedanken machte ich mir dennoch.
    hab mich dann den ganzen tag nicht mehr aufstehen trauen und verweilte im bett.
    nächster tag....hab versucht laaaangsam aufzustehen...ging richtung bad...und dann...wieder...das allergleiche...herzrasen, kam mit den atmen nicht mehr nach und kurze bewusstlosigkeit mit rauschen im ohr danach.

    immer noch hab ich es aufs wetter geschoben, denn die unangenehmen dinge verdrängt man ja lieber.
    warum sollte ich mit meinen 39 jahren was schlimmes haben.....

    dann der 20.07....wieder das gleiche...ich stehe auf und der "anfall" is wieder da.
    gegen aben hab ich dann den rettungsdienst angerufen, die kamen dann vorbei.
    als der eine sanitäter meinte ich solle runter in den rettungswagen gehen, sagte ich ihn das ich das nicht schaffen werde, das ich eh wieder zusammen klappe.
    er meinte dann: ja, ist nur der kreislauf und das kommt weil sie sich das einreden, also gehen wir..... (ahaaaaaa^^)

    bis zur treppe habe ich es geschafft, dann wieder zusammenbruch.

    in der klinik angekommen, haben die erst mal ein röntgen von der lunge gemacht. da kam wohl nix raus und ich verweilte im bett die ganze nacht auf dem stations gang.
    als ich aufwachte kam ne schwester die mich mit den rollstuhl runter zur herz echo schickte, da ich mich nicht "gehen" traute.

    so, dann lieg ich da also...auf der barre und die ärztin quetscht mir mit dem schallkopf fast alles ab (zumindest hatte ich so das gefühl)
    sie nimmt ihr handy in die hand, ruft jemanden an und sagt: komm mal bitte schnell runter, ich muss dir was zeigen.

    na toll dacht ich mir, das hört sich ja super an.....

    dann kam eine andere ärztin hinzu, sie redeten irgendwelche fachausdrücke die ich nicht wirklich verstanden habe.

    dann sagt die ärztin: also, sie haben 3 gerinnsel in der rechten herzkammer, dies ist ein zeichen das wohl eine lungenembolie da ist, wir müssen fix lungen ct machen.

    gesagt ...getan, lungen ct und ca 2 min darauf die bestätigung: fulminante lungenembolie mit reitenden thrombus.

    dann ging alles sehr schnell...es standen in nu haufenweise ärzte um mich rum. ich sollte mich entscheiden, für eine lyse oder op.

    von der lyse wurde mir wegen der menge der gerinnsel dann abgeraten, da sie evtl in andere venen geschwemmt werden.

    dann blieb da nur noch die op....also, ab in den rettungshubschrauber und in die uni nach regensburg geflogen.

    auch dort war ich dann schneller im op als ich schaute...alles ging nur noch ganz fix.

    irgendwie hatte ich dann ewige albträume...sah manchmal nur maschinen, schläuche, schwestern die ein und aus gingen´und dachte ich sei in einer art versuchslabor

    ich wusste von gar nix mehr....und als ich dann richtig wach war, erzählte mir meine schwester, das ich 10 tage im koma lag, da die lunge nach der op nicht mehr selbständig arbeitete, einen tag später noch nierenversagen dazu kam und 3 tage später eine arterie ausgeebnet werden musste in der lunge, da sie zu platzen drohte.

    ich kam mir nur noch vor wie in nen schlechten film....ich hatte ja iwi alles vergessen und nicht wirklich was mitbekommen..wenn die ärzte davon sprachen wie froh ich sein kann das ich überlebt habe, dacht ich mir immer: von wem reden die überhaupt....ich stand total neben mir.

    langsam hab ich mich dann erholt. für das, das ich eine chance von 1% !!! hatte zu überleben, gehts mir nu verhältnismässig gut.

    es wurde dann festgestellt, das die embolie durch eine tiefe beinvenen thrombose entstanden ist und ich ausserdem einen erhöhten faktor 8 habe...was wohl mit der gerinnung zusammen hängt, die nicht richtig funktioniert.

    ich wurde dann von heparin auf marcumar umgestellt.

    irgendwie ist alles sehr merkwürdig, denn manche tage gehts mir echt gut, und ich denke sehr wenig daran, andere tage trau ich mich nicht aus dem bett, weil ich angst habe das sowas wieder kommt.

    kein arzt kann mir versichern das es nicht trotz marcumar nochmal passieren kann und seitdem lebe ich genau genommen in angst.

    ich kann kaum einschlafen, habe seit der lungenembolie extreme herzrythmusstörungen und fühl mich ziemlich matschig.

    das mir büschelweise die haare ausgingen durch marcumar ist noch das geringere übel.

    mein INR wird nun auf 2,5-3 gehalten....das sollte ein guter schutz sein wie mein arzt sagt.

    diesen coagu check (das gerät zur selbstmessung des INR) habe ich auch schon beantragt, aber wie es halt immer so ist, dauert es eeeewig bis die krankenkasse in die gänge kommt.

    im grossen und ganzen gehts mir ja gut, nur machen mir diese herzrytmusstörungen echt zu schaffen und sie machen mir übelst angst.

    mein arzt meint das es normal ist und das schon wieder wird, aber ich weiss ja nich....

    zudem hab ich seit ca 4 wochen immer wieder schmerzen in der linken wade. ich war vor 2 wochen auch schon beim doc und hab diese doppler untersuchung machen lassen, aber da war nix GOTT SEI DANK, nur kann ich ja auch nicht jedes mal dort hin laufen weil mir das bein weh tut...die denken dann ja auch ich bin bescheuert.


    oh man...iwi weiss ich nicht so wirklich weiter, aber vielleicht hat jemand ähnliches erlebt und sagt mir wie er/sie damit umgeht.

    danke im vorraus schon mal.

    carmen

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    AW: Erfahrungen mit Lungenembolie

    Hallo Carmen,

    erst mal Gratulation zum Wiedergeburtstag.

    Ich habe mittlerweile 3 Geburtstage. Meine Lungenembolie liegt mittlerweile fast 30 Jahre zurück, Thrombose kam aus der li. Wade. Heute gibt es immer noch Tage, an denen ich in dieser Wade Schmerzen spüre.

    Ich lebe mittlerweile ganz normal, aber in der ersten Zeit danach war ich auch sehr unsicher.

    Lass Dir Zeit, denn Du hast sehr schweres durchgemacht.

    Ich wünsche Dir weiterhin gute Beserung.
    Geändert von Nachteule1 (14.01.2011 um 15:45 Uhr) Grund: Dippföhler
    Mann/Frau sollte nicht versuchen ein totes Pferd zu reiten.
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    Eigentlich bin ich ganz nett. Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen. (O-Ton Fazernatalie)
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    AW: Erfahrungen mit Lungenembolie

    Hallo Carmen und herzlich willkommen!



    Puh, das ist eine üble Geschichte, die Du da erlebt hast! Ich bekam schon nur beim Lesen Luftnot, so intensiv liest sich das.

    Dass Du nach einer solchen Geschichte neben Dir stehst und Dein Leben noch nicht wieder sortiert hast, kann ich mir lebhaft vorstellen. Diese Angst, die Du hast.... ja, ganz ganz viel hilft Dir einfach Zeit. Nicht nur Dein Körper muss das alles verarbeiten und nach und nach wieder gesund und fit werden, Deine Seele muss das auch.

    Eine Frage: Hast Du Hilfen irgendwelcher Art für Deine Seele? Also warst Du in einer Reha mit Gesprächsangeboten, oder hast sonst jemanden, bei dem Du Deine Ängste aussprechen kannst? Fühlst Du Dich von Deinem Arzt ernstgenommen, auch was Deine Unruhe wegen der Herzrythmusstörungen angeht?
    Lebst Du allein?

    Wenn es Dir hilft, lass Dir doch noch mal eine Überweisung geben für einen Herzspezialisten. Diese Rythmusstörungen können ja nun alles sein, (könnte auch psychosomatisch sein, muss es aber nicht) und es schadet nichts, das noch von einem anderen Arzt nachsehen zu lassen.

    Und weisst Du was? Ich glaube gar nicht, dass die Ärzte denken, Du bist bescheuert, weil Du mehrmals mit Wadenschmerzen zum Arzt gehst. Selbst wenn er nichts findet - besser, er schaut drüber, und Du bist beruhigt. ist eigentlich bekannt, wie es zu Deiner Beinvenen-Thrombose gekommen ist? Also warst Du vorher bettlägerig, krank, oder kam die Thormbose aus heiterem Himmel? Und hast Du mal gefragt, wass Du machen kannst, um einer weiteren Thrombose vorzubeugen? Versteh mich bitte richtig: ich denke nicht, dass sich so ein Ereignis wiederholt, aber ich kenne die Ängste - weil ich sie auch hatte. Die Angst, es könnte sich wiederholen. Mir hat geholfen, dass ich das auslösende Ereignis ( = OP) kannte.


    Es ist völlig normal, dass man nach diesen Erfahrungen sehr aufmerksam in seinen Körper hineinhört und zum Arzt geht mit Symptomen, die man "vorher" kaum wahrgenommen hätte. Wenn Du das tust, ist es auch gut so, denn es zeigt, dass Du sehr gut auf Dich aufpasst! Ich möchte Dich ermutigen, da keine Angst zu haben, man könnte Dich für bescheuert halten. Jeder Arzt weiß, dass nach Lungenembolien - genau wie z.B. nach Herzinfarkten - große Angst beim Patienten herrscht, das Ereignis könnte sich wiederholen. Mein Arzt hat mir z.B. damals geraten, ruhig leichte Schlafmittel zu nehmen, da mich die Angst vom Einschlafen abhielt. Die Ängste werden weniger mit der Zeit!

    Kannst Du in Deinem Umfeld reden und wirst verstanden? Jedenfalls ist es gut, dass Du hierhin gefunden hast, denn hier sind Menschen, die Ähnliches erfahren haben und Deine Angst (und Deinen Lebensmut!!) verstehen.

    Ich hoffe, ich habe nicht zu viele Fragen gestellt, und ich wünsche Dir ein gutes Wochenende!
    Schade, dass Du nicht hier wohnst, dann könnten wir gemeinsam spazieren gehen - ist gut für die Beinvenen


    Bis später!

    Tabea57
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    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

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    AW: Erfahrungen mit Lungenembolie

    Hey nachteule,

    Du warst schneller

    Magst Du noch mehr schreiben?

    Z.B. warum DREI GEburtstage? Ein "normaler", einer nach Embolie - und der Dritte?

    Ich lass Dir auch einen lieben Gruß hier!
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

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    AW: Erfahrungen mit Lungenembolie

    Den Dritten nach Thrombosen in den tiefen Beckenvenen und der Cava (bis hoch zu den Nierenabgängen).

    Habe da eine Thrombektomie?? (schreibt man das so ) machen lassen und habe 5 Tage auf Intensiv gelegen.

    Bis später mal, muss einkaufen und hab keine Lust.
    Mann/Frau sollte nicht versuchen ein totes Pferd zu reiten.
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    AW: Erfahrungen mit Lungenembolie

    huhuu

    danke erst mal für eure fixen antworten.

    ojehhh....3 geburtstage....das ist ja unglaublich. da hast du sicher hammer viel durchgemacht @ nachteule

    @ tabea Eine Frage: Hast Du Hilfen irgendwelcher Art für Deine Seele? Also warst Du in einer Reha mit Gesprächsangeboten, oder hast sonst jemanden, bei dem Du Deine Ängste aussprechen kannst? Fühlst Du Dich von Deinem Arzt ernstgenommen, auch was Deine Unruhe wegen der Herzrythmusstörungen angeht?
    Lebst Du allein?

    erst mal auch danke dir für deine nette unterstützung
    am anfang, als ich noch in der uni in regensburg lag, hatten die von einer reha gesprochen. nach 3 wochen wurde ich nach weiden ( mein heimatort) verlegt und da wurde nie mehr was von einer reha erwähnt.
    naja, das mit den ängsten besprechen ist so ne sache.....ich hab einfach schiss das ich den leuten mit den ständigen krankheitsgelaber auf den keks gehe
    meine schwester sagt schon ich soll ned so viel drüber nachdenken, denn desto mehr steiger ich mich da rein, aber das ist sooooo leicht gesagt....ich glaube ich bin jetzt erst dabei die ganze sache richtig zu realisieren.

    nein, ich lebe nicht allein und mein freund ist gut für mich da, nur auch da möchte ich ihn nicht zu sehr belasten.
    ich hab ihn erst nach der "krankheit" kennengelernt und ich glaube er kann da nicht so wirklich damit umgehen....kann mich auch täuschen.

    naja, von meinen arzt fühl ich mich eigentlich schon ernst genommen, aber es ist halt einfach zu sagen: das wird scho wieder.
    komischerweise hab ich es überwiegend abend, wenn ich dann zur ruhe komme, am pc sitze oder dann im bett liege. deswegen mag ich gar nicht gerne ins bett wenn ich nicht hunde müde bin, weil ich es gar nicht mitbekommen möchte.

    zitat: ist eigentlich bekannt, wie es zu Deiner Beinvenen-Thrombose gekommen ist? Also warst Du vorher bettlägerig, krank, oder kam die Thormbose aus heiterem Himmel? Und hast Du mal gefragt, wass Du machen kannst, um einer weiteren Thrombose vorzubeugen? Versteh mich bitte richtig: ich denke nicht, dass sich so ein Ereignis wiederholt, aber ich kenne die Ängste

    also ich hatte die thrombose auch in der linken wade. naja....ich glaube schon das ich weiss woher es kommt.
    ich hatte damals eine schwere zeit, bin extrem viel vorm pc gesessen und hatte mich in ein game verschanzt....second life...zweites leben wie man so schön sagt.
    das ganze war dann so weit, das ich kaum mehr lust hatte auf mein reales leben.
    ich lag dann 2 wochen oder so nur im bett mit den lappi und hab nicht wirklich viel getan, da ich zu der zeit ja auch noch urlaub hatte und diesen dann im bett auslebte sozusagen.
    zu dieser zeit war ich auch noch allein...und mir ging alles irgendwie nur noch am a.... vorbei.
    naja, thrombosen vorbeugen....ich weiss nur das ich weiter gewicht reduzieren soll (hab da ein paar kilo zu viel auf den rippchen) und bewegung...wie eben zb spazieren gehen
    ich hoffe ja auch sehr, das das marcumar auch seinen beitrag dazu leistet, das sowas ned nochmal passiert.

    ja, es wäre echt toll wenn hier jemand wohnen würde der spazieren geht mit mir, denn alleine ist das irgendwie so fad.
    zudem hab ich auch angst, das wenn ich alleine bin...das ich dann irgendwo zusammenfalle und mich keiner so schnell findet...lach....aber naja...i glaub solche ängste hat man nach solch dingen.

    mein freund geht schon mir spazieren, aber er ist nach der arbeit oft so kaputt und fertig, das ich ihn dann gar ned damit belasten möchte.

    ein gutes hatte die ganze sache ja....nämlich das ich jetzt wieder das leben bewusster lebe....mir mein leben nicht mehr am hintern vorbei geht und ich jetzt echt angst hab dieses leben auf so ne art zu verlieren.

    ich hab gesehen wie schnell das gehen kann....wie schnell das leben vorbei sein kann.
    im normalfall denkt man ja auch nicht darüber nach, denn es ist alles so selbstverständlich....das man gesund ist....alles seinen weiteren lauf nimmt....und dabei....kann es soooo schnell gehen.

    es ist schon erschreckend iwi.
    selbst die ärztin die nach den koma mit mir gesprochen hatte, fragte mich bestimmt 5x wie es soweit kommen konnte, das es so extrem war....denn...man stelle sich vor...mein bruder befragte kurz vor der op den arzt wie gefährlich die op sei usw. der arzt meinte das es das tägliche brot für sie sei und er sich keine sorgen machen soll....danach...nach der op sagte der arzt: ich widerrufe all meine aussagen, denn sowas wie bei ihrer schwester habe ich noch nie gesehen.
    die haben 6,5 stunden operiert, mussten dann aufhören, weil mein zustand sich verschlechterte und konnten einige thromben nicht lösen, da sie zu nah an wichtigen arterien lagen.

    die lunge muss wohl schon so arg geschädigt gewesen sein, das sie mir keine hoffnung mehr gaben...naja...1% ....viel ist das ja nicht wirklich.

    im eigentlichen bin ich mir sicher das es von der vielen liegerei kam.
    in meiner urlaubszeit hab ich das echt extrem übertrieben

    oh man...jetzt ist mein text scho wieder so lang....

    ich werds doch mal hinbekommen nen kürzeren beitrag zu schreiben

    danke für eure hilfe, das bedeutet mir echt viel

    carmen

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