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  1. User Info Menu

    AW: Zu dick, zu dünn-Essstörungen aus allen Sichtweisen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Thema ist ein zu ernstes und zu sensibles und Draufhauen mit Spaß passt dazu überhaupt gar nicht.

    Das übliche Hickhack mag ich mir auch ersparen : es gibt solche, die mutmaßen den ZEITGEIST-MAGERWAHN allerorten und andere fahren die Gegenschiene :

    aber all das ist eigentlich unsinnig.

    Es gibt differenzierte Betrachtungsweisen, aber dieses Medium eignet sich für einen konstruktiven Austausch seltenst.

    Und angesichts einen solchen Openers mutmaße ich Schlimmstes.
    Ja, ja...
    Probier es doch aus mit dem konstruktiven Austausch, das geht in Foren mmn bestens.
    Für meine vielleicht etwas flapsige Auasdrucksweise:sorry. Da ist ein gewisser Sarkasmus falsch angekommen. Ich war ein wenig sauer , wie das in dem Brautkleidstrang lief. das Thema ist nämlich wirklich sensibel- UND gehört nicht unbedingt in den Kleiderthread.
    Petition für einen Sarkasmus-Smiley!
    Geändert von mono17 (22.06.2010 um 07:09 Uhr)

  2. User Info Menu

    AW: Zu dick, zu dünn-Essstörungen aus allen Sichtweisen

    Falls Verschiebung des Themas in den Suchtstrang sinnvoll erscheint, gerne!

    Was Ernährung bzw. gesunde Lebensführung als solche als Pflichtfach in Schulen anbetrifft, stimme ich Knuffel voll zu. Und auch Ernährunswissenschaftler, die eine oder mehrere Schulen betreuen, sollten eine wichtige Institution sein(gut, der Wunsch ist nicht ganz uneigennützig).

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    AW: Zu dick, zu dünn-Essstörungen aus allen Sichtweisen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich bin auch eine der Frauen, die seit dem fünfzehnten Lebensjahr morgens und abends auf die Waage steigen - ist das jetzt schon ein Alarmzeichen?
    Jeden Tag zweimal auf die Waage? Das erstaunt mich jetzt total.

    Korrigier mich, aber wenn man seit langer Zeit immer ein konstantes Gewicht hält und seine Essensgewohnheiten nicht verändert, dann würde alle paar Wochen ein Kontrollwiegen doch vollkommen reichen, oder?
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Zu dick, zu dünn-Essstörungen aus allen Sichtweisen

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Jeden Tag zweimal auf die Waage? Das erstaunt mich jetzt total.

    Korrigier mich, aber wenn man seit langer Zeit immer ein konstantes Gewicht hält und seine Essensgewohnheiten nicht verändert, dann würde alle paar Wochen ein Kontrollwiegen doch vollkommen reichen, oder?
    Ich habe gar keine Wage. Steige 3 mal im Jahr im Studio drauf - eine echt gnadenlose, mechanische ist das. Aber mir ist es am wichtigsten
    a) ich fühle mich gut
    b) meine Klamotten passen
    c) ich gefalle mir darin
    d) ich bin gesund (Blut, Blutdruck etcpp)

    Jeden Tag wiegen ist unnötiger Terror. Mal hat man mehr, mal weniger Wasser. Mal mehr mal weniger Muskulatur. Mal steht man hier mal da im Zyklus.

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    AW: Zu dick, zu dünn-Essstörungen aus allen Sichtweisen

    Seit meinem 18. Lebensjahr, nachdem ich plötzlich feststellen musste, dass meine Kleidung hier und da kniff, achte ich auf mein Gewicht.
    Ich mag mich schlank, Punkt! Das ist meine persönliche Entscheidung, in die ich mir von niemandem reinreden lasse!

    Selbstverständlich esse ich kontrolliert und passe auf - das geht ganz automatisch - dass nicht zuviel und zu falscher Input stattfindet.
    Aber bittschön und das ist mir wichtig: ohne Qual und Kasteiung!
    Ich hungere nicht!

    Ich esse bei Einladungen und im Restaurant das volle Angebot und immer mit Genuss.
    Am nächsten Tag gleiche ich das Zuviel dann aus und lege durchaus mal problemlos einen Teetag ein.

    Einmal die Woche steige ich auf die Waage und stelle fest, dass ich ganz gut liege mit meinem Essverhalten.
    Ich wiege meist das gleiche, mal ein Kilo mehr, mal eins weniger.
    Im ersteren Fall werde ich aber sofort aktiv!
    Zwei Kilo mehr lasse ich gar nicht erst einreißen - ein Kilo ist schnell wieder weg.
    Auf diese Weise komme ich gut durchs Leben, bin kerngesund, spende zum Beispiel regelmäßig Blut und habe die besten Werte.

    Ich bin aber auch realistisch!
    Die 50 Kilo meine frühen Jugend habe ich mit 30 auf 55 hochklettern lassen und diese mit Mitte 50 auf 60.
    Da stehe ich jetzt und finde mich weder zu dick noch zu dünn, gerade richtig.

    Ob ich mir nochmal mehr Gewicht zugestehe, weiß ich nicht.
    Mit Mitte 50 sah ich plötzlich am Hals und Ausschnitt seltsam hager aus, und das gefiel mir nicht, deshalb die Zulage.
    Zu meinem immensen Glück nehme ich sehr ausgewogen und an den "richtigen" Stellen zu.

    Bin ich nun essgestört? Bei mir ist das alles längst Routine!

    Mir ist die Ansicht, dass man schon essgestört ist, wenn man nicht alles isst, worauf man Appetitt hat, sehr wohl bekannt, aber das ist mir echt egal - ich bin da stur wie ein Maulesel !
    Ich muss mit mir selber und meiner Figur leben und nicht mit den Ansichten anderer.

    Was sagt die Ernährungswissenschaftlerin?

    Die erste Frau, von der bekannt ist, dass sie auf ihr Gewicht achtete, war übrigens "Sissi".
    Ich bin aber überzeugt davon, dass es immer Frauen gab, die sich so verhielten. Man hat das nur nicht thematisiert!

    LG
    Lalique


    Geändert von Lalique (22.06.2010 um 11:31 Uhr)
    Do what makes your heart sing

  6. Inaktiver User

    AW: Zu dick, zu dünn-Essstörungen aus allen Sichtweisen

    Lalique, Du stellst diese Frage, ob man Dich als normalschlanke Frau für essgestört hält, nicht wirklich.

    Das sind Essstörungen : schwere seelische Erkrankungen und nicht ein bisschen Selbstdisziplin beim Essen..

    BZgA Essstörungen:*Startseite

    Man kann natürlich auch kokettieren und das Fass aufmachen, dass manche Frau mit Übergewicht, oben geschildertes schon als gestört getrachtet , aber wozu denn ?

    Das wäre Kololores ...

    Ich behauptete nicht, dass Du das tust, es könnte aber dafür gehalten werden, weil Dui einfach nur erzählst, dass Du einen Tick eitel und diszipiniert bist, was kein Hinweis auf eine Erkrankung ist . nein, das ist gesund..und normal..

    kaum erwähnenswert, jedenfalls nicht im Zusammenhang mit ESSSTÖRUNG:

    Interessant ist der Beitrag dennoch : so glaubt Frau sich also erklären zu müssen Warum ?

    optisch sicher nicht im Bereich eines mageren Wesens mit dürren Ärmchen, also wozu sich erklären ?
    Geändert von Inaktiver User (22.06.2010 um 11:45 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Zu dick, zu dünn-Essstörungen aus allen Sichtweisen

    Hallo zusammen,

    die Frage, wann genau eine Frau essgestört ist, stelle ich mir auch immer mal wieder. Wenn eine regelmäßige Gewichtskontrolle und ein regelmäßiger bewusster Verzicht auf bestimmte Lebensmittel rein aus Gewichtsgründen die Indikatoren sind, dann sind wohl geschätzte 90% aller Frauen essgestört.

    Ich kenne so gut wie keine Frau jenseits der 30, die sich keine Gedanken über ihr Gewicht macht. Ein natürliches Essverhalten heißt für mich: essen, wenn man Hunger hat, das essen, worauf man Hunger hat und so viel, bis man satt ist. Und das Ganze bei einem dauerhaft „normalen“ Gewicht (über die erlaubte BMI-Bandbreite könnte man an dieser Stelle natürlich trefflich streiten). Und genau das ist bei einem dauerhaft verfügbaren Überangebot an Nahrung und mit dem Alter immer geringeren Energieverbrauch sehr sehr schwer.
    Deshalb fangen die meisten Frauen irgendwann an, Maßnahmen zu ergreifen. Mehr Sport, eine Diät nach der anderen, dauerhafter Verzicht auf bestimmte Dinge, Ausgleichstage nach besonders üppigen Mahlzeiten etc. Sind das alles schon Essstörungen oder zumindest potenzielle Keime für Essstörungen?
    Macht man eine Essstörung am Über- oder Untergewicht fest?

    Ich finde, das ist ein sehr schwieriges Feld mit großen Grauzonen. Manch eine Frau, die eh schon dünn ist, nimmt bei Stress noch mehr ab. Auf der anderen Seite glaube ich, dass es nur verschwindend wenige sehr dünne Frauen gibt, die nichts dafür können. Die meisten essen doch sehr kontrolliert. Dasselbe gilt für die allermeisten dicken Frauen. Die wissen auch meist, woher ihr Gewicht kommt.

    Sicherlich gibt es auch genetische Faktoren. Zierlicher oder kräftiger Körperbau, schneller oder langsamer Stoffwechsel etc. Aber mit den Jahren fallen diese Faktoren oft nicht mehr so sehr ins Gewicht. Irgendwann bedeutet eine schlanke Figur für fast jede Frau Arbeit. Wie sehr man sich diese Arbeit bewusst macht, wie sehr man sie als Arbeit empfindet, ist wiederum unterschiedlich.

    Ich glaube auch, dass sich das gesellschaftliche Schönheitsbild in den letzten zwanzig, dreißig Jahren gewandelt hat. Dass heutzutage noch mal ein junges Mädchen gehänselt würde, weil es zu dünn ist, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich. Im Zweifel würde man eher sagen: Du hast ja eine Model-Figur. Diesen Begriff gab es in meiner Jugend so noch nicht.
    Ich glaube auch, dass der Druck, bis ins hohe Alter schlank, straff und fit zu sein, immer mehr zunimmt. In der letzten „Brigitte“ war ein Dossier zum Thema „Welche Figur haben Sie in zehn Jahren?“. Unter den dort porträtierten Frauen war eine, die ein paar Kilo zu viel hatte (ich meine, sie wog so um die 72 Kilo bei einer Größe von 1,69m). Die Maßnahmen, die ihr empfohlen wurden, ließen mich glauben, dass sie demnächst an Herzverfettung stirbt, wenn sie nicht endlich gegensteuert. Auf der anderen Seite wurden selbst der fittesten und schlanksten Frau noch Verbesserungsvorschläge gemacht. Für mich klang das alles nach: man kann nie fit und schlank genug sein.

    Und da liegt für mich der Keim für jede kleinere oder größere Essstörung!

    Viele Grüße,

    Malina
    Geändert von Malina70 (22.06.2010 um 13:46 Uhr) Grund: Tippfehler
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: Zu dick, zu dünn-Essstörungen aus allen Sichtweisen

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen

    Ich glaube auch, dass der Druck, bis ins hohe Alter schlank, straff und fit zu sein, immer mehr zunimmt. In der letzten „Brigitte“ war ein Dossier zum Thema „Welche Figur haben Sie in zehn Jahren?“. Unter den dort porträtierten Frauen war eine, die ein paar Kilo zu viel hatte (ich meine, sie wog so um die 72 Kilo bei einer Größe von 21,69m). Die Maßnahmen, die ihr empfohlen wurden, ließen mich glauben, dass sie demnächst an Herzverfettung stirbt, wenn sie nicht endlich gegensteuert. Auf der anderen Seite wurden selbst der fittesten und schlanksten Frau noch Verbesserungsvorschläge gemacht. Für mich klang das alles nach: man kann nie fit und schlank genug sein.

    Und da liegt für mich der Keim für jede kleinere oder größere Essstörung!

    Viele Grüße,

    Malina
    Bei einer 21 Meter großen Frau finde ich 72 Kilo aber eher zu mager
    Alles Liebe, Nellie

    Jetzt auch als Next erhältlich

    WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein

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    AW: Zu dick, zu dünn-Essstörungen aus allen Sichtweisen

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Hallo
    nachdem neben Viktorias Brautklied im entsprechenden Mode-Thread auch fleißig das Gewicht von Maxima und Letizia diskutiert wurde und es zu einer heftigen Diskussion über Magersucht, Essstörungen usw. kam, hier mal der Strang dazu. Sollte sowas schon existieren: bitte verschmelzen.
    danke.
    Ich bin keine Psychologin, sondern ernährunswissenschaftlerin .
    Natürlich sind die grenzen zur Magersucht fließend- aber wenn jemand sehr "reguliert" ist und auf "Linie" achtet, dann ist das noch keine Magersucht.
    So, und jetzt alle draufhauen- viel Spaß!
    Niemand haut drauf. Ich auch nicht, trotz ärztlich bescheinigter Essstörung (Bulimie).

    Ich kenne besagten Thread nicht, schaue in die Mode Foren nie rein.
    Unter anderen aus solchen Gründen.
    Aber kurz dazu gesagt, Viktoria hatt lange Zeit wirklich an Magersucht gelitten. Ich fand es damals sehr mutig, wie sie und ihre Familie damit umgingen.

    Nein, wenn jemand auf seine Linie achtet, dann kann man noch nicht von Essstörung sprechen. Kommt halt immer draufan, in welchen Ausmaß das geschieht. Wenn es heißt, dass man in der Frühe nach dem Aufstehen schon fast fanatisch darüber nachdenkt, was man nicht essen darf oder welchen Sport man heute bis zur Erschöpfung betreibt, dann schon.
    Alles Liebe, Nellie

    Jetzt auch als Next erhältlich

    WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein

  10. Inaktiver User

    AW: Zu dick, zu dünn-Essstörungen aus allen Sichtweisen

    Dieses aktuelle Brigitte-Dossier ist mir auch sauer aufgestoßen. Selten habe ich einen so unreifen Artikel gelesen!

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