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  1. User Info Menu

    verwirrt Krankschreibung

    Hallo Ihr Lieben,
    ich habe ein großes Problem. Würde gerne mal Eure Meinung dazu hören. Mein Mann ist im Januar verstorben. Ich bin dadurch in eine tiefe Depression geraten. Mein Neurologe hat mich jetzt 6 Monate krankgeschrieben. Ich beziehe momentan hartz4. Nun meinte er gestern, er dürfe mich nicht länger krankschreiben, da ich ja wohl 3 Stunden am Tag arbeiten gehen könne. Ich bin aber noch nicht soweit. Was mache ich jetzt? Wie gehe ich vor? Was würdet Ihr tun? Mir geht es besser, aber noch nicht gut. Ich hätte mir im neuen Jahr selbst wieder etwa gesucht. Ich bin noch mitten im Verarbeiten. Mein Therapeut sieht es genauso. Aber er kann mich nicht krankschreiben.
    Bin für jeden Tipp dankbar.
    Eure Marlisa

  2. Inaktiver User

    AW: Krankschreibung

    Hallo Marlisa

    mein Beileid zu deinem Verlust!

    Du hast aber keinen Arbeitgeber wohin du zurück gehst? Oder habe ich dich falsch verstanden? Du bekommst Harz4 und müßtest dir eine Arbeit suchen?

    Oder hast du einen Arbeitgeber, der auf dich wartet?

    Ich weiß wie schlimm Trauer ist, und ich glaube dir dass du noch nicht soweit bist - aber ich würde es trotzdem versuchen. 3 Stunden sind nicht viel und du kommst wieder unter Menschen, hast Ablenkung und kehrst ins Leben zurück.


  3. User Info Menu

    AW: Krankschreibung

    Ich habe hartz 4 und muß mir Arbeit suchen. Es ist ja nicht verkehrt unter Leute zu kommen, aber mir ist es momentan noch zuviel. Ich denke, daß ich ab Januar soweit wäre. Das wäre auch wohl dann kein Problem.
    Lb.Gr.
    Marlisa

  4. Moderation

    User Info Menu

    AW: Krankschreibung

    Du kannst dir einen anderen Arzt suchen, der deine Einschätzung und die des Therapeuten teilt.

    Ohne zu wissen, was du gelernt hast, gehe ich aber davon aus, dass es schwierig bis unmöglich sein wird, für drei Stunden täglich einen Arbeitsplatz zu finden. So gesehen, kannst du der Arbeitssuche auch sehr entspannt entgegensehen.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
    In einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
    - Ich habe meinen Sport gefunden.


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  5. Inaktiver User

    Beitrag AW: Krankschreibung

    Zitat Zitat von Marlisa Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr Lieben,
    ich habe ein großes Problem. Würde gerne mal Eure Meinung dazu hören. Mein Mann ist im Januar verstorben. Ich bin dadurch in eine tiefe Depression geraten. Mein Neurologe hat mich jetzt 6 Monate krankgeschrieben. Ich beziehe momentan hartz4. Nun meinte er gestern, er dürfe mich nicht länger krankschreiben, da ich ja wohl 3 Stunden am Tag arbeiten gehen könne. Ich bin aber noch nicht soweit. Was mache ich jetzt? Wie gehe ich vor? Was würdet Ihr tun? Mir geht es besser, aber noch nicht gut. Ich hätte mir im neuen Jahr selbst wieder etwa gesucht. Ich bin noch mitten im Verarbeiten. Mein Therapeut sieht es genauso. Aber er kann mich nicht krankschreiben.
    Bin für jeden Tipp dankbar.
    Eure Marlisa
    Erstmal im Vorab (obwohl du das sicher mehr als oft genug zu hören bekommen hast): Mein herzliches Beileid.

    Nun, wenn du wirklich partout noch nicht arbeiten gehen möchtest, dann such einen anderen Arzt auf und hol dir eine zweite Meinung ein. Vielleicht stimmt er dir ja zu, dass du noch nicht "soweit" bist.

    Falls du dich aber doch überwinden kannst, vielleicht würde es dir auch selbst helfen, aus der Depression herauszukommen, wenn du ein paar Stunden pro Tag einer Arbeit nachgehst, bei der du anderen Menschen vielleicht hilfst? Zum Beispiel gibt es ältere Leute, die jemanden als Hilfe beim Einkaufen brauchen und dafür bezahlen würden. Oder, wie wäre es mit Hundebetreuung? Ein Kontakt zum Tier hat schon manch einem aus der Depression herausgeholfen.

  6. User Info Menu

    AW: Krankschreibung

    Das bedeutet zunächst doch "nur", dass Du Dich bewerben mußt. Oder Qualifizierungsmaßnahmen mitmachen mußt. Ginge das? In SGBII bist Du sowieso.

  7. User Info Menu

    AW: Krankschreibung

    Ich möchte dir auch gerne erst einmal mein Beileid aussprechen und ich kann deine Trauer so gut nachvollziehen.

    Hast du vielleicht etwas, was dir besonders viel Spaß macht?

    Dann könntest du vielleicht in dieser Richtung etwas machen und dann kannst du dich so auch ein wenig ablenken...

    Ich wünsche dir alles alles Liebe

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