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  1. Inaktiver User

    Pfeiffersches Drüsenfieber

    Mein Sohn hat seit neuerem das Pfeiffersche Drüsenfieber-und meint er sei nicht ansteckend "wenn man nicht rummacht"-bei Wiki habe ich aber gelesen dass das nicht so wirklich sicher ist und man sich besser von Erkrankten fernhält.
    Wer hat Erfahrung damit oder weiss wie ich mich verhalten soll-vor allem habe ich demnächst Besuch aus Übersee und möchte nix weitergeben was sich vermeiden liesse.

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    AW: Pfeiffersches Drüsenfieber

    Ich hatte selber Pfeiffrisches Drüsenfieber und zwar 3 Monate lang und musste auch genauso lange von der Schule fernbleiben weil es eine Tröpfcheninfektion ist und man eigentlich so lange nicht unter Leute soll bis der Arzt sagt es ist nicht mehr ansteckend. Ich musste 2-3 mal unter der Woche zur Blutabnahme wo jedes mal mein Blut auf den Barr Epsteinvirus untersucht wurde, solange der nachweisbar war durfte ich nicht unter Leute. Einen Monat musste ich komplett drin bleiben danach durfte ich ab und zu mal raus aber nur zum Einkaufen oder kurz Luft schnappen oder zum Sport (Auch nur bisschen Joggen). Nach zwei Monaten durfte ich wieder ein bisschen unter Leute weil der Arzt meinte der Virus wäre nicht mehr so stark. Nachdem ich wieder gesund war, war allerdings mein Cousin bei dem ich manchmal war krank. Bei jüngeren fällt die Krankheit nicht so schlimm aus aber mein Cousin ist schon Erwachsen und bei ihm war es schlimmer als bei mir.
    Ein Freund von mir war sogar 2 Jahre lang krank ohne es zu wissen, er fühlte sich immer schlapp und total fertig bis ihm irgendwann nach Jahren mal gesagt wurde "Sie haben pfeiffrisches Drüsenfieber" Es gibt Menschen die diesen Barr Epstein Virus in sich tragen bei denen die Krankheit allerdings nicht ausbricht wie bei meiner Schwester.
    Selber habe ich mich eigentlich gut gefühlt, bei mir verlief die Krankheit eher so das die Lymphknoten an meinem Hals geschwollen waren, ich Ohrenschmerzen hatte und Fieber und Müdigkeit, sonst habe ich mich total normal gefühlt aber dennoch musste ich solange zuhause bleiben was echt ätzend war

    Diese Krankheit muss behandelt werden und sie ist definitiv ansteckend und kann bei Erwachsenen Menschen sogar zu weit größeren Problemen führen als bei Jugendlichen
    Geändert von NeotheNeko (19.06.2009 um 14:55 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Pfeiffersches Drüsenfieber

    Ich hatte es schon, und zwar zu einem Zeitpunkt, zu dem ich nicht "herumgemacht" habe. Viele Leute haben einfach eine feuchte Aussprache, manchmal merkt man das gar nicht, und das reicht dann wohl schon. Und auch bei mir wurde erst viel später festgestellt, dass ich das wohl mal gehabt haben muss.
    Lasst Euch vom Arzt beraten, wie Du Dich ggf. schützen könntest.
    Ehrensenf

  4. Inaktiver User

    AW: Pfeiffersches Drüsenfieber

    bevor der arzt nicht anhand einer blutuntersuchung bestätig, dass der herr nicht mehr infektiös ist------ dem würde ich die leviten lesen.

    das er seine gesamte umwelt in unnütze gefahr bringt----------

    dem gehört der hosenboden strammgezogen.

    bei uns werden patienten mit pfeifer isoliert, bis der arzt entwarnung gibt.

    was ist das denn für eine einstellung dem leben der andern gegenüber?

    aufklärung, vom arzt tut not!!

  5. User Info Menu

    Stirnrunzeln AW: Pfeiffersches Drüsenfieber

    Hallo zusammen,wenn man das liest dann kann man nur mit dem Kopf schütteln.PDF ist eine recht ernsthafte Erkrankung.Mein Sohn(28) hatte es 8 Wochen lang.Damals war er 25.Der Doc gab ihm ein Antibiotikum dazu aber es wurde noch schlimmer.Er reagierte mit einer Allergie, Ausschlag und Juckreiz.PDF ist ansteckend und hat Ähnlichkeit mit den Windpocken.Noch Heute hat er mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit zu tun.Beim PDF ist strenge Bettruhe und Ruhe angesagt.Alles andere kann nur schaden.

  6. Inaktiver User

    AW: Pfeiffersches Drüsenfieber

    Ich danke Euch allen für die Antworten,ich bin eben auch von der vorsichtigeren Sorte Mensch,musste mich aber gerade vorhin wieder "anmachen" lassen von ihm(über Mail)ich sei zu ängstlich sei alles nicht so blablabla.Er sei bloss 8 Tage ansteckend und die seien heute um.Ich werde mich garantiert nicht dieser Gefahr aussetzen und noch weniger meinen Besuch.Nun kann ich ja beruhigt auf meinem Standpunkt beharren,dass ich ihn 3-4 Wochen nicht sehen will(er wohnt bei seinem Vater)

  7. Inaktiver User

    AW: Pfeiffersches Drüsenfieber

    Libellchen, wenn ihr mailt, dann schick ihm doch einfach ein paar Links, über die er sich schlau machen kann. Nein, er ist nicht 8 Tage lang ansteckend, evtl. schmeißt er das mit der Inkubationszeit, also dem Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit, durcheinander. Das könnte schon eher passen. Beim dieser Erkrankung ist die Inkubationszeit allerdings oft sehr viel länger. Der Zeitraum, über den hinweg er die Viren per Tröpfcheninfektion (dazu muss er nicht mal knutschen) selbst in seinem Umfeld streuen kann, ist wesentlich länger. Hier ein Auszug aus dem letzten der Links, die du unten findest:

    ... Die Erkrankung wird auch als "kissing disease" bezeichnet. Die meisten Fälle finden sich im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter, bei einem Hämatologen mit langjähriger Erfahrung war der älteste Patient 50 Jahre alt.
    85% aller Patienten mit akuter Mononukleose scheiden Virus aus (Speichel). Das kann über Monate kontinuierlich oder intermittierend anhalten. Bei etwa 15-20% aller gesunden asymptomatischen Patienten wird infektiöses Virus in größeren Mengen im Speichel gefunden. Die Inkubationszeit beträgt etwa 14-50 Tage.
    Meine Schwester lag mit 15 Jahren 3 Wochen lang mit Pfeiffer flach. Und sie war noch Wochen später häufig erschöpft und nicht wirklich leistungsfähig, musste sich einigen Blutkontrollen unterziehen, weil bei ihr die Leberwerte nicht in Ordnung waren und das kontrolliert werden musste. Bei älteren Menschen kann sich das über deutlich längere Zeiträume hinziehen.

    Schau dir doch mal folgende LInks an, dann bist wenigstens DU informiert. Und wenn er bei seinem Vater lebt, könntest du dort doch mal anrufen und deinen Ex informieren. Ich bekomme regelmäßig mit, dass Männer oft etwas sorgloser mit sowas umgehen, weil sie einfach keine Ahnung haben. Motto: Das wird schon nicht so schlimm sein, was kommt, geht auch wieder weg blablabla

    Klick oder
    Klick oder
    Klick oder oder oder ;-)
    (Ich hoffe, die Links sind ok, falls sie editiert werden, dann schau bei onmeda.de oder netdoktor.de nach.)

    Man muss beim Pfeiffer nicht in Panik verfallen, aber man sollte die Krankheit nicht auf die leichte Schulter nehmen. Dass dein Sohn davon ziemlich angenervt ist, ist allerdings verständlich.

  8. Inaktiver User

    AW: Pfeiffersches Drüsenfieber

    Aber zwei Jahre halten die Symptome doch nicht an, oder?
    Ehrensenf

  9. Inaktiver User

    AW: Pfeiffersches Drüsenfieber

    Im normalen Verlauf wohl eher nicht, aber ich habe gelesen, dass diese Erschöpfungszustände und Müdigkeit sich bei manchen Menschen (das Risiko steigt scheinbar, je älter man bei Ausbruch der Krankheit ist) über lange Zeiträume hinziehen können und die Lebensqualität entsprechend einschränken.
    Nachtrag: Allerdings denke ich, dass das dann schon eher zu den Komplikationen einer Erkrankung gehört.
    Geändert von Inaktiver User (19.06.2009 um 21:00 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Pfeiffersches Drüsenfieber

    Den Verdacht habe ich nämlich auch (bei mir). Ich muss wohl doch noch mal zum Arzt.
    Ehrensenf

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