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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Lunete, aber das Problem mit den eingeplanten Resten, die dann doch nicht als Reste übrig bleiben, lässt sich recht einfach lösen: du zweigst die für die nächste Mahlzeit benötigten "Reste" ab, noch bevor du den Topf auf den Tisch bringst (oder die angerichteten Teller, je nachdem, wie ihr das handhabt). Ein Drittel der Tomatensauce kommt so gar nicht ins Bewusstsein deiner Mitesser, sondern noch vor dem Beginn der Mahlzeit in eine Tupperware-Dose oder was auch immer und in den Kühlschrank. Aus den Augen, aus dem Sinn. Und sowieso ist sie dann schon kalt, wenn der Mann auf die Idee kommt, dass er noch einen es-schmeckt-derart-gut-Nachschlag haben möchte.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Ich hüpfe hier mal kurz zum Brezel-Thema rein.

    Wäre es denkbar, dass ihr als Eltern vorlebt und auch am Tisch besprecht, dass es "normal" ist, dass man sich jeweils nur eine halbe Brezel nimmt? Also ein Elternteil sagt: "Ilsebill oder Karlheinz, lass uns eine Brezel teilen, weil ich noch nicht weiß, ob ich eine ganze essen möchte." Und das macht ihr immer so, bis sich das eingeschliffen hat bzw. die Kinder alt und verständig genug sind.
    Das gilt auch für andere Essensportionen.

    Ich mochte nie die Reste meiner Kinder aufessen, weil die bis zu einem gewissen Alter für mich nicht appetitlich genug gegessen haben. Daher habe ich bzw. mein Mann und ich durchaus dahin erzogen, dass man das, was man sich auf den Teller gepackt hat oder gefordert hat, auch aufessen sollte. Nun nicht zwanghaft, aber in die Richtung schon. Hieß auch, es gab immer erstmal nur kleine Portionen und mehr erst, wenn die aufgegessen waren. Und das eben auch aktiv vorgelebt mit Blick auf die Kinder. Wir als Eltern haben uns auch zunächst (zu) kleine Portionen aufgetan, damit kein Futterneid aufkam, und dann nachgenommen. Mit kleinen Kindern zu essen ist leider oft nicht so entspannend, und du, Lunete, kämpfst wahrscheinlich auch gerade damit. Aber zum Glück ist die Phase ja vorübergehend und solange muss man Wege für sich finden.
    Eventuell halt auch eine Mahlzeit am Tag ohne die Kinder für sich einplanen, die man dann auch genießen kann. Ich habe immer mit meinem Mann zusammen vor meinen Kindern in Ruhe gefrühstückt, solange sie noch klein (oder in der Pubertät) waren und dann mit ihnen nur noch Gesellschaftshappen (oder gar nicht mehr) mitgegessen.

    Geschmacksnerven bei Kindern kann man natürlich auch trainieren, indem man immer auch "erwachsen" gewürzte Speisen serviert, wobei dann auch in Ordnung ist, wenn die Kinder nach dem Kosten nicht mehr davon wollen. (Da kann man aber auch Überraschungen erleben, wie Einjährige, die gar nicht genug vom Chili oder Sauerkraut bekommen konnten, so dass man wegen der Bekömmlichkeit schon ein ganz schlechtes Gefühl dabei hatte.)

    Nachtrag: Es ging mir hier nicht um Erziehungstipps, sondern darum, dass Lunete nicht in Versuchung kommt, sich mit Resten zu begnügen!
    Geändert von Lea1958 (05.08.2021 um 10:18 Uhr) Grund: Nachtrag, um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen.

  3. VIP

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Lunete, wenn ich deinen letzten Beitrag lesen, dann fällt mir der Graffitispruch ein, den ich mal gelesen habe "Baby, du zerdenkst deine Gedanken".

    Dass du dir viele Gedanken machst, ist eigentlich was gutes. Hier wirkt es auf mich kontraproduktiv, weil du alles bedenken willst. Eins nach dem anderen, wäre aus meiner Sicht die hilfreichere Variante. Vielleicht hilft dir auch das Aufschreiben hier für das innerliche Sortieren.

    Sei egoistisch und erziehe bedürfnisorientiert: nach deinen Bedürfnissen. Du muss mit deiner Krankheit und den Medikamenten inkl. Nebenwirkungen klar kommen. Das ist - finde ich - ganz schön viel.

    Ich fand es sehr hilfreich, als ich auf die Idee kam, meinen Kindern Essen "Einzuteilen und vorzugeben" - denn mein Ziel war eine Gewichtsabnahme. Meine Kinder wurden von mir nach der Imbisszeit (!) von der Kita abgeholt. Wir waren noch nicht aus der Tür und es kam ein "Mama, ich habe Hunger". Anfangs gab es dann was im Auto. Doch das habe ich umgestellt. Ich bin von der Arbeit heimgefahren und habe sie zu Fuß abgeholt.
    Zuhause gab es dann erstmal eine "Teestunde", d. h. Tee für die Kinder, Kaffee für mich. Einen großen Obstteller und für jeden eine bestimmte Menge an Dinkelstangen, Nüssen, Keksen, Kuchen. Manchmal ein Schälchen Naturjoghurt, wahlweise mit Marmelade oder einem Butterkeks reingekrümelt. Wir haben so kleine Antipastiteller, darauf habe ich das angerichtet.
    Diese Vorgehensweise hat mich sehr entlastet und uns von dem ganzen "mal schnell zum Bäcker" (der an der Kita war, wo die Parkplätze sind) weg gebracht. Und ich habe mich nicht mehr aufgeregt, dass sie so kurz nach dem Imbiss schon wieder Hunger hatten, war halt so.

    Abends im Grunde das gleiche, nur in etwas deftiger: großer Teller mit Rohkost und Obst, Naturjoghurt/Kräuterquark, Butter und dann das eigentliche "Abendessen" in Komponenten aufgeteilt - ich habe ja einen Sohn, der nicht alles gegessen hat und wehe die Soße hat den Reis oder die Nudeln berührt -.

    Dadurch habe ich nicht "dreimal" gekocht, aber es entstanden so viele Gerichte, dass jeder satt wurde. Wir hatten durch diese "Vorbestimmung" sehr entspannte Mahlzeiten. Das war mir wichtig.

    Vielleicht hilft dir eine ähnliche Vorgehensweise. Dein Teller mit Antipasti ist dann größer und der des Kindes, dass da auch darauf steht, kleiner, dafür der Teller mit Obst größer.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Zitat Zitat von lunete Beitrag anzeigen
    mehr auf mich achten bei der Mahlzeit
    Das dachte ich mir beim Lesen deines Postings auch. Alle anderen machen rund um die Mahlzeiten, was ihnen passt, und du nimmst dich permanent zurück, obwohl es dir nicht gut tut. Isst du echt gern Brezelreste auf?

    Wäre es denkbar, dass ihr bei einer Mahlzeit nicht das Gleiche esst, dafür das Gleiche drei Tage hintereinander? Nur als Beispiel: Ob man 1l Tomatensauce kocht oder gleich 3l, macht ja vom Aufwand kaum einen Unterschied. Die Kinder wären versorgt, du könntest dir was anderes kochen.

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Das Brezel-Problem würde ich übrigens lösen, indem ich eine Zeitlang mal gar keine Brezeln mehr auftischen würde. Auch keine Brötchen (da würde sich das gleiche Problem wohl stellen: jedes Kind MUSS ein ganzes Brötchen für sich haben und es aufschneiden, auch wenn es gar nicht alles essen mag). Sondern nur das klassische gute alte Brot, von dem man genau die Scheiben abschneiden kann, die gegessen werden.

    Muss ja nicht für immer und ewig sein. Sondern nur, bis diese ich-will-unbedingt-meine-eigene-ganze-Brezel-haben-Phase vorüber ist. "Es ist nur eine Phase"....

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  6. Moderation

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Essen schmeckt nicht so toll, wenn man Probleme hat, genug zu essen....

    Deine Essensplanungen klingen sehr komplex, das ist aber wahrscheinlich nur dem Umstand geschuldet, daß du sie sehr detailliert beschreibst. Ich frage mich trotzdem, ob sich das nicht aus einem anderen Winkel besser angehen ließe. Du willst eine Menge Sachen gleichzeitig erreichen, und deine Bedürfnisse sind die, die dabei zuerst hinten vom Wagen fallen. Läßt sich da was priorisieren, oder ent-priorisieren? Ist deine Familie zumindest im Prinzip irgendwie willens, dich zu unterstützen, soweit das in ihren Möglichkeiten liegt (auch dreijährige haben Möglichkeiten, wenn auch noch nicht viele...)? Wenn ja, kannst du sie in das Projekt, "Mutter fällt nicht komplett vom Fleisch" einbinden? (Ich weiß: Weitere Anforderung. Einbinden um des Einbindens willen und um Goodwill zu belohnen steht vermutlich gerade nicht auf der Tageskarte. Es muß sich schon lohnen.)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  7. Moderation

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Die gute Nachricht ist ja die, es geht aufwärts. Die beige Fraktion wird farbiger desto älter sie wird. Siehst Du ja schon am großen Kind.

    Ich finde das Kochen mit Sicht auf morgen und übermorgen ja schon gut. Wie schon vorgeschlagen würde ich z.B. die Nudeln, die morgen gebraucht werden außer Sicht schaffen. Was auf dem Tisch steht, kann gegessen werden, fertig.

    Wie macht Ihr es, werden die Teller in der Küche gefüllt oder stehen Schüsseln auf dem Tisch? Ich würde zu letzterem raten, dann nehmen die Mäkelerigen nur das, was sie mögen.
    Ich würde nicht nur nach den Kindern schauen. Warten bis sie ihre Brezeln auf-, halb-, viertels gegessen haben? Nö.
    Brezelreste können gern trocknen und werden zu Brezelknödeln verarbeitet. Sind auch hübsch beige, wenn man sie nicht mit Persilie oder Schnittlauch aufpimpt. Dazu Champignonsauce, perfektes beiges Essen.

    Länderküche ausprobieren. Ich esse gern asiatisch und scharf. Das scharfe kam natürlich bei den Kindern nicht gut an, ich habe die Schärfe mir nachträglich zugefügt.
    Allerdings hat mein Vierjähriger damals in Belgien das Restaurant zusammengeschrieen, weil er keinen "ssssarfen Sempf" zu seiner Wurst bekam. Der konnte schon als Kindergartenkind was aushalten.

    Kocht Dein Mann eigentlich auch? Das könnte das Problem ja schon ein bisschen entzerren.
    Ansonsten wie gesagt würde ich nicht so viele Ausnahmen machen, lieber eine Auswahl anbieten, aus der jeder aussuchen kann. Gemüse gern roh, Kohlrabi, Blumenkohl schmecken ungekocht doch recht süß. Mögen das die Kinder nicht?
    Oder Krautsalat à la Cole Slaw, süß und noch mastig für Dich.

    Ansonsten kann ich zum Abnehmproblem leider nichts beitragen, habe ja die entgegengesetzte Variante.
    Moderatorin in
    *Gesundheit* und *Frauengesundheit*
    *Fasten* und *Welchen Nutzen haben Diäten?*
    *Haushalt - Tipps und Tricks*

  8. Moderation

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Hihi, ich finde es gar nicht so kompliziert, muss ich gestehen.

    Wenn es nach mir geht, geht es einfach. Everybody fed, nobody dead (und alle einigermaßen früh im Bett ) ist das allabendliche Ziel.
    Mein Mann ist der "Chefideologe", der dann mit "aber die Kinder MÜSSEN doch XY essen/DÜRFEN keinesfalls nach fünf Uhr Z essen" etc. und erschütternde Mengen Rohkost verlangt bzw. selbst zurechtschnitzt. Betonung auf schnitzt. Tentakelkarotten sind aktuell en vogue. Bei ihm, die Kinder lässt das eher kalt. Naja, er isst das dann auch selbst, ich weniger. Ich finde bei Rohkost, der Aufwand, sie zu essen steht in einem ungünstigen Verhältnis zu Genuss und Ertrag. Note to self: Mehr Dipps und Dressings für mich.

    Ich finde, unsere Kinder essen ganz OK, einigermaßen gesund und ausgewogen, wir hatten kürzlich eine allabendliche "Krieg um den Gurkensalat"-Phase, Tomatensalat, Paprikasalat, Rohkost aus Kohlrabi, Mairübchen usw. geht gut, Obst sowieso. Das kommt und geht aber in Wellen und das finde ich auch ok, dass es so ist und wenn sie nur Brot und Butter essen, ist das auch prima. Insbesondere auch wenn ich am Ende meiner Leistungsfahnenstange bin, gibt es eben das, was es gibt und ich mache kein fünferlei Gemüse mit Kohlrabiorigami (was mein Mann durchaus mal bemängelt ).

    Er macht allgemein viel "Gschieß" ums Essen der Kinder. Das war immer schon so, Breimahlzeiten im Babyalter mussten sklavisch genauch nach dem Ratgeber der Kinderärztin zubereitet werden und zogen sich auch mal 40 Minuten hin. Die Jüngste hat ihn heute noch so weit um ihr Fingerchen gewickelt, dass er ihr, wenn sie genügend quengelt, aus Brotkrumen "Böbbelchen" rollt, sein morgens in handwerklicher Präszisionsarbeit angefertigtes Müsli wird mit frisch geriebener Schokolade (80%) bestreut usw.
    Das gibt es bei mir alles nicht (Unterscheidung "Mamamüsli" vs. "Papamüsli" - Unterschied in der Zubereitungszeit: 2 vs. 15 Minuten ).

    Also es ist bei uns beiden wie in vielen Familien der Unterschied zwischen Theorie und alltäglicher Praxis. Ich habe aufgrund unserer Arbeitszeiten und -orte die Kinder im Schuljahr immer alleine zum Frühstück/anziehen/wegbringen und eines zum Mittagessen, die einzige Mahlzeit mit der ganzen Familie findet abends statt.

    Ich sehe mich schon in der Position, dass ich Strukturen schaffen und Prozesse optimiere, weil das meinem Mann einfach schwer fällt und er auch gar keinen Blick bzw. keine realistische Einschätzung hat, was wie lange braucht bzw. brauchen darf, damit nicht alles zum Stillstand kommt. Also Zeitmanagement ist nicht eine seiner Stärken. Ja. Hallo mental load... (Letzte Woche hatte er früh einen Termin bei der Physiotherapie und "gar nicht daran gedacht" dass er das Kindergartenkind dann mitnehmen und im Kiga abgeben kann .)

    Das Problem mit den Unterwegs-Snacks, die gekauft werden, haben wir nicht, nur eben das Kind, das permanent nach süßen oder salzigen Leckereien quengelt.
    Da spielt Langeweile, Aufmerksamkeit und Stimulation eine große Rolle und es ist mir schon wichtig, dass das Essen da nicht so früh schon als Krücke hinzugezogen wird.

    @Lea1958: Das ist alles sehr logisch und eingängig und natürlich ist das etwas, was wir anstreben und umsetzen. Die kleine Portionsgröße, das Nachschöpfen usw. Das war Prä-Corona auch bei den Mahlzeiten im Kindergarten ein wichtiges Element, jetzt dürfen sich die Kinder dort nicht mehr selbst bedienen.
    Ich bin mir nicht sicher, woher das kommt, die Gier und der Futterneid sind teilweise enorm unter den Dreien. Der Große ist auch wirklich ganz gut im Einschätzen seines Hungers und seiner Kapazitäten, das Sandwichkind kommt zumindest so langsam aus dem Alter raus, wo ein "Fehler" in der Essenszubereitung und -präsentation einen zehnminütigen Schreianfall nach sich zieht, ist aber völlig maßlos, wenn es schmeckt und das Jüngste steckt voll drin in den Terrible Twos. Da ist also mit einer gewissen zeitlichen Perspektive hoffentlich Entspannung in Sicht.

    Brezeln sind hier keine Besonderheit, sondern Grundnahrungsmittel, aber sie sind so beliebt, dass sie zumindest ohne Theater und Verhandlungen gegessen werden. Das ist schon was wert.
    Anderes Kleingebäck ist größer als verbreitet üblich, also die Brötchen haben zwar den Durchmesser, den man so kennt, sind aber höher, so dass wir sie tatsächlich aufschneiden wie einen kleinen Brotlaib und Seelen sind ohnehin für mehrere Esser dimensioniert.
    Wenn man die Brezeln komplett aufschneidet, hat das auch den Vorteil, dass man sie einmal mit Butter bestreichen und dann essen kann und die Kinder nicht für jeden Bissen gefühlt einen großzügigen Teelöffel voll Butter aufbringen um dann die komplette Butter und einen sparsames Stück Brezel abzubeißen und von vorn.
    Angelutschte oder anderweitig unansehnliche bzw. unappetitliche Reste esse ich auch nicht, aber wenn eben eine intakte halbe Brezel übrig ist, finde ich es schade, sie vertrocknen zu lassen oder wegzuschmeißen.

    Ich glaube, eine Mikrowelle wäre auch hilfreich. Schnell Sachen erhitzen... Gestern mit meinem Mann drüber gesprochen. Er will eine Heißluftfritteuse.

  9. Moderation

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Hast du irgendwann am Tag mal Zeit nur für dich, wo du in Ruhe etwas essen könntest? Ich ahne, dass es schwierig ist, eine meiner Schwestern hat drei Kinder (heute 9, 6 und 3), mein Schwager fand sie mal vor 2 Jahren, wie sie sich in der Küche hinter einer Tür versteckte, weil sie mal ganz in Ruhe was essen wollte.
    Aber es liest sich so ein bisschen, als ob du durch den Tag hetzt, nebenbei isst und dein Körper gar keine Chance hat, Reserven aufzubauen.
    Kannst du dir Zeit abzwacken?
    Die Idee mit den unterschiedlichen Gerichten gleichzeitig auf dem Tisch (so wie es in Asien ja zB üblich ist), find ich auch gut. Da kann dann für dich etwas Gehaltvolleres dabei sein, dein Mann kann ja früher schon mit seinen Schnitzarbeiten anfangen :). Und die Kinder essen davon, was sie mögen.
    Oder ihr baut euch Bowls a la Poké Bowls, abends. Grundlage Reis oder Quinoa oder Nudeln, dann unterschiedliche Gemüse drauf, Saucen und was Knuspriges oben drüber. Für dich dann die extra Portion an kaloriendichteren Sachen. Ich hätte jetzt auch öligen Fisch oder Huhn vorgeschlagen, aber du sprachst ja von vegetarisch oder vegan. Dann halt Avocado.
    "I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  10. Moderation

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Zitat Zitat von Utetiki Beitrag anzeigen
    Die gute Nachricht ist ja die, es geht aufwärts. Die beige Fraktion wird farbiger desto älter sie wird. Siehst Du ja schon am großen Kind.
    Ja, das ist mein Klammer-Strohhalm.

    Zitat Zitat von Utetiki Beitrag anzeigen
    Ich finde das Kochen mit Sicht auf morgen und übermorgen ja schon gut. Wie schon vorgeschlagen würde ich z.B. die Nudeln, die morgen gebraucht werden außer Sicht schaffen. Was auf dem Tisch steht, kann gegessen werden, fertig.

    Wie macht Ihr es, werden die Teller in der Küche gefüllt oder stehen Schüsseln auf dem Tisch? Ich würde zu letzterem raten, dann nehmen die Mäkelerigen nur das, was sie mögen.
    Ich würde nicht nur nach den Kindern schauen. Warten bis sie ihre Brezeln auf-, halb-, viertels gegessen haben? Nö.
    Brezelreste können gern trocknen und werden zu Brezelknödeln verarbeitet. Sind auch hübsch beige, wenn man sie nicht mit Persilie oder Schnittlauch aufpimpt. Dazu Champignonsauce, perfektes beiges Essen.

    Länderküche ausprobieren. Ich esse gern asiatisch und scharf. Das scharfe kam natürlich bei den Kindern nicht gut an, ich habe die Schärfe mir nachträglich zugefügt.
    Allerdings hat mein Vierjähriger damals in Belgien das Restaurant zusammengeschrieen, weil er keinen "ssssarfen Sempf" zu seiner Wurst bekam. Der konnte schon als Kindergartenkind was aushalten.
    Unser Tisch ist so klein... Wir jonglieren regelmäßig mit den Sachen, die bitte nicht von einer Person leergelöffelt werden sollen, derzeit oft Gurkensalat und Parmesan. Aber Abteilen werde ich machen.
    Brezenknödel sind sehr gut. Da schlägt aber oft der Fluch zu, wenn wir zu sammeln anfangen, essen sie danach alles auf.


    Zitat Zitat von Utetiki Beitrag anzeigen
    Kocht Dein Mann eigentlich auch? Das könnte das Problem ja schon ein bisschen entzerren.
    Ansonsten wie gesagt würde ich nicht so viele Ausnahmen machen, lieber eine Auswahl anbieten, aus der jeder aussuchen kann. Gemüse gern roh, Kohlrabi, Blumenkohl schmecken ungekocht doch recht süß. Mögen das die Kinder nicht?
    Oder Krautsalat à la Cole Slaw, süß und noch mastig für Dich.

    Ansonsten kann ich zum Abnehmproblem leider nichts beitragen, habe ja die entgegengesetzte Variante.
    Ja, er ist der König der (Käs)Spätzle, des Kartoffelsalats und der Mousse au Chocolat und des Käsekuchen. Seltene Festfreuden.
    Ansonsten: Er würde auch kochen, aber oft ist es mir lieber, in die Küche zu gehen und mal keine Kinder an der Backe zu haben. Also er beschäftigt sich dann mit ihnen. Wenn er kocht, ist das ein Event, das Zeit- und Ressourcenaufwändig ist und das Ergebnis ist leider... Naja. Abgesehen von den goldenen genannten Speisen ist er Fan von allem, was weich ist. Bloß nicht zu viel Fett. Bloß kein Geschmack als Salz und viel zu viel schwarzer Pfeffer. Bloß keine Röstaromen. Bloß den Herd niemals größer stellen als auf mittlere Hitze. Bloß keine Elemente, die größer sind als ein Kubikzentimeter. Könnte man alles ohne Zähne essen. Es wird im ersten Arbeitsschritt alles bis kurz vor Atomität geschnippelt, dann laaaaangsaaaaam matschig gekocht, dann dezent gewürzt, währenddessen bei der Nutzung der Pfeffermühle gedanklich abschweifen und erschreckt hochfahren, wenn das Gericht für die Familie fast schon unessbar geworden ist. Die geraspelte (!) Karotte in der Gemüsepfanne illustriert das Prinzip schön.
    Mir vergeht leider meist der Appetit schon beim Gedanken daran, dass er kochen könnte.
    Heute hat er gekocht, Capellini (Garzeit 4 Minuten) und bis zur grauen Farbe gedünstete Champignons in millimeterfeinen Scheibchen. Zubereitungszeit: 40 Minuten. Ich bin ratlos, wie man das schafft. Beim Essen fiel ihm ein, er hätte noch eine Zucchini dazu machen können. Das hätte den Matschfaktor natürlich nochmal deutlich geboostert, aber das isst kein Kind.
    Fazit: In den Ferien ist sowas OK, sonst eher unpraktikabel.

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