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  1. VIP

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Richte dir für das Trinken einen Tracker im Handy ein. Bereite dir die Getränke vor, hier könntest du tagsüber 2 von 10 Gläsern mit Maltodextrin anreichern. Vielleicht auch genau die zum Essen.

    Wenn sie dir schmecken, Energyballs mit Datteln, Cashew- oder Erdnussmus. Gibt es verschiedene Rezepze und man kann sie kaufen. Du könntest täglich einen zum Getränk essen.

    Bei einem Bekannten hat ein Medikament ähnliche Auswirkungen und er beschreibt, dass ihn das Essen - kauen, schlucken - schwer fällt und ein komisches Mundgefühl ist. Er „Nascht“ eine Banane mit Erdnussbutter und Schokolade über den Tag verteilt, weil ihn das am wenigsten belastet.
    Geändert von xanidae (29.07.2021 um 12:17 Uhr)
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  2. Moderation

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Lunete,

    sind die Hungerattacken wirklich die einzige Phase, in der du essen kannst? Oder kannst du ein Bröckchen einwerfen um auf den Beinen zu bleiben und den Appetit trotzdem aufbewahren bis du vielleicht nicht mehr an der Bushaltestelle oder so stehst? Dann mußt du was in den Taschen haben, was ordentlich Kalorien mitbringt und schnell eingeworfen werden kann. Studentenfutter ist ein Klassiker, Käse, Eier (nicht für mich, ich schaff nur ein Ei...), Müsliriegel/Kekse, Energiekugeln, oder Trockenfrüchte.

    Gibt es irgendeinen Makronährstoff oder eine Konsistenz, auf die du besonders ungünstig reagiert, wo der Magen oder der Appetit gleich "dichtmachen"? Geht warmes Essen besser, oder kaltes? Würziges besser, oder mildes? Flüssiges oder festes? Kannst du Fettanteile erhöhen, ober geht dann gar nichts mehr? Kannst du "grasen" (also oft ein bißchen essen) oder mußt du un passenden Momenten so viel wie möglich reinschaufeln? (Letzters kann zu psychischen Eßproblem führen, wenn man z.B. Widerwillen gegen das sich-stopfen entwickelt.). Hilft es, wenn du eine angenehme/entspannte Umgebung zum Essen erzeugst, oder ist das eher kontraproduktiv?

    Wenn du das alles beobachtest, kannst du das mögliche besser nutzen, und die Sachen dann vorbereiten. Wenn du "warm" besser verträgst als kalt ist eine Mikrowelle extrem hilfreich.

    Smoothies kann man bereitstellen, Gemüse- und Obstsäfte, Kakao mit Sahne. Antipasti einlagern. Suppe auf Vorrat kochen, oder Kartoffeln, aus die dann Sahne-Kräuterquark kommt. Nudeln "flutschen" oft gut und bringen zumindest Kalorien. Overnight Oats warten auf einen, Instantporridge ist schnell gemacht, beides läßt sich mit Vitamin- und Mineralstoffträgern ergänzen, und Hafer hat eine sehr gute Nährstoffverteilung.

    Familientauglichkeit ist vielleicht einfacher zu wuppen, wenn du nicht versuchst, das gleiche wie deine Familie und zu gleichen Zeiten zu essen, sondern beim Familienessen nur das ißt, was in dem Moment gerade geht, und dich ansonsten an deine Gelegenheiten und vorbereiteten Essen hältst. Wobei sich ein Hunger/Sättigungssystem auch auf die Uhr trainieren läßt, da könntest du auch ansetzen.

    Nach einer großen Änderung im Leben oder im Körper das richtige Essen zu finden, ist oft eine elende Rumprobiererei von was, wann, wie, wie oft, wie viel...

    Wenn alles andere versagt, gibt's Astronautennahrung. Die enthält alles, was man zum Leben braucht, schmeckt unaromatisiert etwas bißchen nach haltbarer Kochsahne, und kann in alles reingerührt werden, das rührbar ist. Dazu brauchst du aber m.W. eine Verschreibung von mindestens einer Enährungsberatung. Aber wenn alles andere versagt, wäre das ohnehin eine Anlaufstelle.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Moderation

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Hallo Lunete, das klingt nach einer Aufgabe, grad wenn du noch drei kleine Feinschmecker daneben hast.

    Ich hatte ja im Strang nebenan schon mein Thema beschrieben - Gewichtsverlust von ca 6kg über einige Monate, erst durch leichte Unverträglichkeiten und deshalb eher Clean Eating ohne viel Zucker und keinen Alkohol und dann noch mit einer OP obendrauf. Ich nehme zwar seit 8 Wochen nicht mehr ab, aber auch nicht zu. Ich bin grad so noch bei BMI 20, 60kg bei 1.72. Was früher, so bis Anfang 40, mein Normalgewicht war.

    Ich war neulich bei einer Ernährungsberaterin. Abgesehen davon, dass ich Muskeln aufbauen soll, hat sie mir auch die Tips gegeben, die Wildwusel hier gepostet hat.
    Ich soll grössere Portionen essen (ok, das klappt bei dir nun nicht so) und mein Essen 'anreichern'. Extra Virgin Olivenöl rauf, wo immer es passt, und möglichst junges (das Erntedatum soll auf der Flasche stehen).
    Dann Nüsse rein, wo immer es geht - ich nehme Macadamias, weil ich die gut vertrage und sie lecker sind. Sahne aufs Porridge und in die Suppe. Kaffee mit Vollmilch. Und zusätzliche Energie durch Süsses wie Ahornsirup und Honig und Datteln.
    In Gemüse kann man auch gut Nüsse, Samen tun (machst du ja schon mit den Mandeln), aber wenn du einen Salat machst, einfach noch Kürbiskerne drüber oder Hanfsamen.

    Von der Astronautennahrung hat sie mir auch zwei Drink-Proben mitgegeben, schmeckte auch nicht schlecht, da gibt es mehrere Geschmacksrichtungen . Das kann ich über sie im Abo bekommen (das ist dann das, was man auch im KH bekommt) oder es gibt Sustagen im Drogeriemarkt. Da hab ich noch keine Entscheidung getroffen. Das wären dann halt nur die extra kJ, die man sonst schwer reinbekommt.
    "I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  4. Moderation

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Hallo!

    Vielen Dank schonmal für die hilfreichen Anregungen.
    Pünktlich zum Ferienbeginn diese Woche sind hier alle krank geworden, ich melde mich, sobald wieder Land in Sicht ist...


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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Es gibt doch so hochkalorische Drinks, die auch im Pflegebereich eingesetzt werden. Vielleicht wäre das eine Notlösung für Tage, an denen sonst nicht viel reingeht.

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Zitat Zitat von lunete Beitrag anzeigen
    Heute gibt es Pellkartoffeln, Fischstäbchen und Mandelbrokkoli, ich werde wohl noch einen Kräuterdipp zu den Kartoffeln machen. Morgen Bauernfrühstück (Reste), am WE einmal Pfannkuchen (süß und salzig), einmal Käsetortellini mit Tomatensauce, wahrscheinlich Samstag Tortellini und Sonntag Pfannkuchen, da kann man welche mit der übrigen Tomatensauce in Richtung Pizza stylen.
    Was gäbe es denn, wenn nicht die Kinder den Speiseplan bestimmen würden?

    Zitat Zitat von lunete Beitrag anzeigen
    Sport kann ich jetzt, nachdem ich mich an die Medikamente gewöhnt habe, langsam wieder anfangen (es gab zuerst Nebenwirkungen, die vom Sport verschlimmert worden wären). Also bald beehre ich wieder den Crosstrainer (), ansonsten fahre ich Rad und machen ein bisschen Yoga.
    Ausdauersport führt nur bedingt zu Muskelaufbau, vor allem aber führt er zu Frust, wenn er keinen Spaß macht, und so klingt das bei dir. Gibt es andere Möglichkeiten? Fitnessstudio, Krafttraining, Kurse, Vereine?

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Zitat Zitat von thymian2 Beitrag anzeigen
    Es gibt doch so hochkalorische Drinks, die auch im Pflegebereich eingesetzt werden. Vielleicht wäre das eine Notlösung für Tage, an denen sonst nicht viel reingeht.
    die meisten davon sind auf der basis von maltodextrin.
    diese drinks, shakes fertig zu kaufen- apotheke lässt grüssen- geht ganz schön ins geld.

    einfaches maltodextrin ins essen gemischt.
    war der einfache aber sehr effektive vorschlag bei der diätberatung. (es ging in diesem fall um einen magenkrebs-patienten, nach der op)
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Zitat Zitat von lunete Beitrag anzeigen
    Bisher läuft es so, dass ich mich zum Frühstück mit ausreichend Zeit zu einem Müsli überreden kann (Hafer-, Hirseflocken, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Rosinen, Apfel, Milch, manchmal Amaranth oder Quinoa gepufft). An einer kleinen Portion esse ich schonmal so eine halbe bis eine Stunde vor mich hin ...
    Müsli bringt in deinem Fall in gewisser Weise ein Problem mit sich: da sind so einige Ballaststoffe drin, und die sorgen dann dafür, dass du relativ lange gesättigt bist.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Oder kannst du ein Bröckchen einwerfen um auf den Beinen zu bleiben und den Appetit trotzdem aufbewahren bis du vielleicht nicht mehr an der Bushaltestelle oder so stehst? Dann mußt du was in den Taschen haben, was ordentlich Kalorien mitbringt und schnell eingeworfen werden kann.
    Mehr in diese Richtung zu gehen, würde ich da auch empfehlen.
    Also v.a. auch KH, die dir nicht so groß den Appetit verderben, kein Vollkornbrrot sondern Weißbrot und Toastbrot also zum Beispiel, bzw. alles, was nicht so lange vorhält, wie man so schön sagt. Oder auch viel Nudeln und Reis. Zum trinken dann relativ hochkalorische Getränke wie etwa reine Obstsäfte. Oder grundsätzlich nur Sahnejoghurt statt normalem, auch leckere Kuchen usw. usf. ... in die Richtung wurde ja schon einiges geschrieben, bzw. machst du ja zum Teil auch schon.
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile

  9. Moderation

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Ausdauersport führt nur bedingt zu Muskelaufbau, vor allem aber führt er zu Frust, wenn er keinen Spaß macht, und so klingt das bei dir. Gibt es andere Möglichkeiten? Fitnessstudio, Krafttraining, Kurse, Vereine?
    Intervalltraining? Bringt auch den Kreislauf auf Trab, ist schneller vorbei, ist so anstrengend, daß es nicht langweilig ist, und kann man mit jeder Sportart machen, bei der man sich auch endlos auf Halbgas langweilen kann (und ein paar mehr).

    --

    Was Ballaststoffe angeht: Die Verarbeitungskapazität nimmt bei den meisten Leuten mit Übung zu. Ob ich jetzt ein Marmeladenbrötchen oder ein Porridge esse (zu gleichen Kalorien) macht null Unterschied dazu, wie lange es dauert, bis ich wieder Kohldampf habe...
    Geändert von wildwusel (01.08.2021 um 15:03 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. Moderation

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    AW: Gewicht halten: nicht weiter abnehmen

    So, hallo, da bin ich wieder.

    In den letzten Tagen hatte ich Gelegenheit, ein paar Beobachtungen zu meinem und unseren Essverhalten in der Familie anzustellen und über die Anregungen hier nachzudenken. Ich verstehe viele der hier angeführten Fragen tatsächlich als Anregungen, die ich sehr schätze, aber ich fürchte, jeweils detailliert zu antworten, würde wohl völlig den Rahmen sprengen, daher gehe ich eher allgemein darauf ein. Aber wirklich: ich schätze die Fragen und Anregungen sehr und sie haben mir was gebracht! Vielen Dank.

    Mal von hinten, da es zuletzt Thema war: Sport. Ich habe heute die Verordnung für anderthalb Jahre Rehasport bekommen, da hoffe ich, eine solide Basis, sowohl körperlich als auch technisch zu erwerben. Also das läuft... Einiges ist aus körperlichen Gründen nicht so gut möglich für mich (joggen, Aerobics usw.), anderes aus organisatorischen (schwimmen), die Elliptical-Maschine unten zuhause ist zwar nicht der Gipfel des Genusses, aber sie hat den Vorteil, dass Sport auf ihr niedrigschwellig umsetzbar ist.

    Zum Essen:

    Es gibt zwei gegenläufige Faktoren, die viele hier angeregte Lösungen erschweren. Einerseits die Mäkeligkeit bzw. unterschiedlichen Vorlieben der Familienmitglieder (ich kann/will nur einmal kochen statt zwei- bis dreierlei), andererseits habe ich auch ein Kind, das in gewisser Hinsicht sehr maßlos ist beim Essen. Sobald es heimkommt, jammert es nach "Süßigkeiten" und klagt über schlimmen Hunger (der natürlich nur durch Gummibärchen und Schokolade, nicht durch einen Apfel oder ein Brot zu tilgen ist, der aber mit Beschäftigung verfliegt). Und gewisse Dinge sind für dieses Kind so unwiderstehlich, dass sie nur rationiert serviert werden können, ansonsten haben wir die ganze Mahlzeit lang damit zu tun, zu steuern und zu regulieren und wenn wir mal zwei Sekunden wegsehen, hat es eine Faustvoll im Mund. Machen lassen endet nicht erquicklich, es isst, bis im schlecht wird, ein Lerneffekt ist bisher nicht erkennbar (es ist auch noch klein). Also bei Gurkensalat und Tomaten lassen wir es eher gewähren als bei Oliven, Käse und Butter. Das steht meinem Dauersnacken und der appetitlich angerichteten Käse- oder Antipastiplatte entgegen.

    Ein weiterer Punkt, der ein geregelt-genussvolle Nahrungsaufnahme sabotiert ist, dass die benötigten Mengen ziemlich unkalkulierbar sind. Oft versuche ich die Mahlzeiten so zu planen, dass die Reste am nächsten Tag variiert und zum zeitsparenden Teil einer zweiten Mahlzeit werden können (Sonntag: Nudeln mit Tomatensauce, Montag: Tomatensauce wird umgemodelt zur Tomatensuppe mit Reis plus Beilage X, Dienstag: Reis als Fried Rice, Mittwoch "Neuansatz" mit Kartoffeln in irgendeiner Form, deren Reste dann am nächsten Tag Bratkartoffeln oder Gratin werden usw. usw.): Ich habe mich tatsächlich dabei ertappt, meine eigene Portionsgröße mit Blick in den Topf klein zu halten, damit der Plan bestand haben kann. Es nervt mich tierisch, dass mein Mann es nicht drauf hat, Reste in einer sinnvoll verwertbaren Menge übrig zu lassen. Er sagt selbt, er hätte genug, aber es sei so gut und deshalb isst er noch mehr und noch mehr und später ist ein Tässchen voll Nudeln übrig, das sich noch nicht einmal mehr aufzuheben lohnt, wohingegen es vor den drei Extraportionen noch eine Mittagsportion für mich und den Sohn gewesen wäre für den nächsten Tag. Also das ist ein Punkt, wo ich ansetzen kann: tatsächlich größere Mengen zuzubereiten.
    Bei den gemeinsamen Mahlzeiten kommt es auch zu der nervigen Situation, dass wir Erwachsene auf die Reste der Kinder warten. Die Kinder essen nicht vorhersagbare Mengen. Selbstverständlich MUSS jedes seine eigene Brezel haben, die dann komplett aufgeschnitten werden MUSS, weil das so sein MUSS (einen rationalen Zugang hat da bisher nur das älteste Kind, bei den anderen die Folge der Nichteinhaltung des ungeschriebenen Brezelcodes nicht selten ein Tobsuchtsanfall und eine fliegende Brezel, gefolgt von Messer und Teller), Manchmal essen sie das auch alles auf und danach noch mehr. Aber nicht immer und so warten wir, bevor wir am Ende zwei oder drei halbe Brezeln haben, die über Nacht austrocknen, ab, bevor wir selbst zur eigenen Brezel greifen und das zerfasert die Mahlzeiten auch, also ich esse dann entweder zu viel (mein Essen plus die Reste) oder zu wenig (nur die Reste). Das ist ein weiterer Ansatzpunkt.

    Stichwort zu viel essen: Das habe ich probiert, über den Hunger hinaus zu essen und da fühle ich mich unwohl und das trägt mir mein Magen am nächsten Tag noch nach, durch große Unlust und Widerwillen, überhaupt was zu essen. Ich mag das "gestopfte" Gefühl nicht und, weil die Frage nach präferierten Makronährstoffen war: Kohlenhydrate kann ich nur in eher geringen Mengen essen, besonders nicht viel Brot, Reis, Kartoffeln; Nudeln gehen am besten.

    Fett kann ich recht gut essen, wenn es nicht zu offensichtlich daherkommt, also in Nüssen, Käse, Avocado, Chips. Sahne, Frittiertes oder Speck eher weniger.
    Meine haarsträubende Leidenschaft: Chips (Kartoffel oder Tortilla, egal, aber sie dürfen nur gesalzen, nicht weiter gewürzt sein) beträufelt, ach was, belöffelt mit einer delikaten Sauce aus Mayonnaise (98%) mit Chipotle-Tabasco (2%) und, wenn es ganz feudal sein soll, mit geriebenem Käse bestreut. Das isst man vornehm mit dem Löffel, weil es sonst eine ziemliche Schweinerei ist. Das ist der Himmel, aber auch kapazitätsbegrenzt, weil das schon ziemlich sodbrennenträchtig ist.

    Proteine brauche ich zum satt werden, ein Ei, Sojawürstchen, ein paar Löffel Hummus oder Quark, eine Kugel Mozzarella, sowas in der Art war vor Beginn der Medikamenteinnahme oft das, was unruhigen Heißhunger befriedigen konnte.

    Jemand fragte, was ich essen würde, wenn es nicht nach der Familie ginge. Schon eher "gesund" und ich bin "vollkornerfahren", also stelle auch nicht unbedingt fest, dass das viel länger vorhält als Weißmehl. Sachen mit viel Geschmack, vielen Gewürzen, viel Gemüse, vielen Konsistenzen: Koreanisch, Vietnamesisch, Japanisch, Mexikanisch, Griechisch, Libanesisch bzw. allgemein Mediterran, aber auch mal herzhafte Hausmannskost.
    Jetzt isst hier aber die beige Fraktion mit und ein Mann mit empfindlichem Magen (er verzichtet daher seit Monaten auf Kaffee, Alkohol, Süßes) und überdurchschnittlich ausgeprägtem ökologisch-sozialen Gewissen und daher essen wir für meine Begriffe eben sehr langweilig.

    Andererseits weiß ich nicht, ob ich nicht auch idealisiere und mir etwas vorstelle, was es vielleicht gar nicht gibt.
    Wir waren in letzter Zeit verreist und öfter auswärts essen und da waren die Sachen, die ich für mich bestellt habe, auch nicht sooo dolle. Kann natürlich am Restaurant gelegen haben.

    Aber bevor es völlig ins Philosophische abdriftet:

    Maltodextrin
    Nussbutter, Nüsse
    Energiekugeln
    Olivenöl (Brot in Öl gedippt ist wirklich was Tolles!), ich ergänze: Sesamöl
    mehr zubereiten
    mehr essen
    mehr auf mich achten bei der Mahlzeit

    Das sind die Sachen, die ich mir mal anpinne und vornehme.

    Vielen Dank nochmal!

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