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    AW: Gesund ernähren -> Verzicht?

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Möglicherweise auch aus ökologischen Gründen, denn ohne Fleischindustrie gibt es auch keine Milch.
    Es gibt Fleischkühe und Milchkühe.
    Frau dich!

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    AW: Gesund ernähren -> Verzicht?

    Zum Eingangspost:
    Ich finde nicht, dass gesunde Ernährung = Verzicht ist.
    Eigentlich sogar im Gegenteil.

    Ein gutes Vorbild für mich ist die französische Küche....da wird Essen sehr sehr wichtig genommen, dem Essen viel Zeit eingeräumt, es mit Dingen wie Geselligkeit und - ja, ganz viel Genuss- verknüpft.
    Es wird auch mehr Geld für Essen ausgegeben und auf sehr frisches Essen geachtet.

    Natürlich gibt es auch da Menschen die sich ungesund ernähren!
    Aber auch viele die gesund UND genussvoll leben.

    Das Gegenteil sind für mich Trends aus den USA o.ä., Geschmacksverstärker, Industrienahrung etcpp.
    Sich bestimmte Gewohnheiten abzugewöhnen kann aber sicher schwer sein und sich eine zeitlang wie Verzicht anfühlen.

  3. Inaktiver User

    AW: Gesund ernähren -> Verzicht?

    Beide werden umweltschädlich gehalten und gekillt, wenn sie nicht mehr tauglich sind...

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    AW: Gesund ernähren -> Verzicht?

    Wenn ich mir manchmal die vollen Einkaufswagen - an der Kasse wartend - ansehe, wird mir fast schlecht.

    Kartons und Plastik-Verpackungen. Da kann man sich den Inhalt schon denken.
    Und - das nicht selber gekocht wird.

    Gesunde Ernährung fängt mit Kochen an.
    Essen und Verzicht sind für mich Widersprüche.

    Auf Süssigkeiten träfe das dann schon zu. Den Jieper auf was Süßes versuche ich dann manchmal mit selbst gebackenem Kuchen zu stillen, keine Torten.

    Ich habe bei mir alles Schwabblige - wie Weißbrot gestrichen.

    Wenn man denn so gar keine Lust zum Kochen verspürt - oder sich als talentlos meint, ist es schwer.
    Ich glaube, man sollte schon zumindest meist das auch Essen worauf man Appetit hat.

    Gesund und keinen Appetit drauf - stelle ich mir furchtbar vor.

    Und wenn man völlig ratlos ist: einfach in Restaurants verschiedenen Nationalitäten gehen, nach Corona.
    Das halte ich für ne gute Inspiration. Oder einfacher, auf Märkte, da sind schon die Gerüche verführerisch.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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    AW: Gesund ernähren -> Verzicht?

    Eben, in selbstgemachte Süßigkeiten kann man jede Menge Mineralstoffe und Vitamine packen. Find ich auch gut.
    Ich fühle mich nicht in meinen Rechten beschränkt. Bedroht fühle ich mich durch Rechte und Beschränkte.

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    AW: Gesund ernähren -> Verzicht?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich sag jetzt aber mal böse, wie's dem Tier ging ist was die individuelle gesunde Ernährung angeht, völlig OT.

    Gesunde Ernährung ist was, das macht man für sich allein. Im eigenen Körper ist sonst keiner.
    Sehe ich nicht so. Mir persönlich würde es sehr zu schaffen machen, wenn man mir totes Tier unterjubeln würde, Körper und Geist lassen sich nicht trennen. Und die Ernährung der Tiere aus Massentierhaltung schlägt ja auf den Menschen durch. Die ganzen Medikamente, die den Tieren gegeben werden, bleiben doch nicht ohne Folgen.

    Um den Bogen zum Thread zu schlagen: Egal, was man isst, es ist eben eine Frage der Sozialisation, von daher ist es natürlich Verzicht, wenn man tatsächlich zwischen BigMac und Apfel entscheiden "muss". Ich glaube, dass wir verlernt haben, auf unseren Körper (und Geist!) zu hören, das macht es schwieriger, denn alles über den Kopf laufen zu lassen, funktioniert nicht (wie man an Diäten sieht).

    Und eine Trennung von Erzeugung und Verbrauch - von wegen "ist nicht Thema des Strangs" - halte ich schlicht für unmöglich. Von daher wäre das vielleicht ein guter Ansatzpunkt. Die TE sagt ja, weniger Fleisch soll es sein, also Fleisch(produkte) nur noch aus nachgewiesen "guter" Haltung kaufen - das ist dann so teuer, dass die Menge automatisch weniger wird.
    Geändert von kangastus (04.03.2021 um 18:16 Uhr)
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

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    AW: Gesund ernähren -> Verzicht?

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Für mich bedeutet gesunde Ernährung definitiv Verzicht. Ich muss jedes Mal entscheiden: Apfel oder BigMac? Vollkornbrot oder Croissant? Käse oder Nutella? Und wenn´s einem eigentlich nach BigMac, Croissant und Nutella gelüstet, stellt es Verzicht dar, wenn man es nicht isst. Eigentlich logisch. Gesunde Ernährung ist Kopfsache, machen wir uns nichts vor. Natürlich können einem die gesunden Sachen nach einer Zeit besser schmecken, u.a. weil man bemerkt, wie gut sie einem tun. Man kann aber nicht verhehlen, dass einem beim Vorbeilaufen an der Bratwurstbude doch mal das Wasser im Mund zusammenläuft... Und manchmal muss man sich da ganz schön zusammenreißen.
    Ich habe für mich gelernt, dass das nur eine Frage der Gewohnheit ist. Ich ernähre mich nun schon lange Jahre hauptsächlich von frischen, nicht verarbeiteten Lebensmitteln, sprich von viel Gemüse, Fisch, Fleisch, Eier, Nüsse, Käse, Naturjoghurt, selbst gebackenem Brot und wenig Obst (der Amerikaner nennt das wohl „clean eating“).

    Wenn ich also die Wahl hätte zwischen „Apfel oder BigMac? Vollkornbrot oder Croissant? Käse oder Nutella?“ dann ist mein Appetit sehr eindeutig - Apfel, Käse, Vollkornbrot! Die Idee, einen BigMac mit Pommes, Nutella oder ein pappsüsses Croissant zu essen - nee, wirklich nicht. Ich finde sowas mittlerweile einfach nur 🤢.

    Gestern bekam ich ein Stück Obstkuchen vom Bäcker vorgesetzt und ich wollte höflich sein - es war sooooo süß, mir hat sich alles zusammengezogen. Wenn ich am Hendlstand ums Eck vorbei komme, dann hebt es mich schon fast.

    Wenn ich jetzt die Ernährungsweise der TE lese... morgens ein Croissant mit Kakao, nachmittags ein Stück Kuchen usw. dann wäre mir das viel viel viel zu viel Zucker! Die Wissenschaft diskutiert ja derzeit, ob Zucker süchtig macht. Ich denke schon, dass da was dran ist. Sich davon zu entwöhnen, habe ich für mich als äußerst wohltuend empfunden. Mittlerweile hat sich mein Geschmack so weit gewandelt, dass ich schmecke, dass ein Kohlrabi oder sogar eine Zitrone (!) süß sind. Klingt seltsam und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich mich für verrückt halten 😆

    Verzicht? Manchmal gönne ich mir 85%ige Schokolade, finde die schon fast zu süß und mag die 90%ige mehr. Davon dann maximal zwei Stück und ich bin zufrieden, während ich früher von der süßen Vollmilchvariante immer gleich die ganze Packung verputzt habe. Nüsse, Beeren, Sahnequark - meine Leckerlis. Am Wochenende gönne ich mir ein Löffelchen Honig vom Imker ums Eck. Ich habe nicht das Gefühl, auf etwas zu verzichten, weil ich genau merke, welche immensen positiven Auswirkungen das Linksliegenlassen früherer „Must-haves“ auf mein Wohlbefinden hat. Würde ich zurück in alte Gewohnheiten verfallen, ginge es mir schon körperlich, vor allem aber auch mental schlechter - ob das nun Verzicht genannt wird, ist mir egal, weil ich soviel gewonnen habe. DARAUF möchte ich nie wieder verzichten. MacDo, Nutella, Croissant? Danke, aber nein danke.

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    AW: Gesund ernähren -> Verzicht?

    Ich dachte auch gleich an Zuckerabhängigkeit, als ich die Auflistung gelesen habe.
    Da würde ich ansetzen, liebe TE.
    Geht mir auch so, dass nach komplett zuckerfreien Zeiten alles mit Zucker viel zu süß schmeckt.
    Hast Du Cholesterin mal checken lassen? Ich hatte mal so eine gertenschlanke Kollegin, Südafrikanerin. Die hat wahnsinnig viel Fleisch gegessen, BBQs usw.
    Bis ihr Arzt sie abgemahnt hat, weil ihre Cholesterinwerte sehr hoch waren.

  9. Moderation

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    AW: Gesund ernähren -> Verzicht?

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    Die Themen sind aber untrennbar miteinander verbunden.
    Alles ist miteinander verbunden. Das macht nicht alles on-topic.

    ---

    @cltx0, zu dem was Avocado_Diaboli über das "Verzichten auf das, was man gerade will" sagt -- mir hat da intuitive Ernährung sehr geholfen. Ich halte das zwar für eine Krücke um den verlorenen Instinkt zu kompensieren, denn wenn man Überlegung und Vorstellung braucht, ist das das Gegenteil von "intuitiv", aber wenn man auf einmal den Schmachter auf was kriegt, was so gar nicht in Plan und Absicht paßt, dann kann man mal innehalten und sich fragen, "wieso jieper ich jetzt gerade auf das?" Manchmal ist es nur stinknormaler Hunger, oder ein Bedürfnis nach Umami, oder Salz, oder nach Wärme, oder "mal kurz abschalten," nach einem bestimmten Mundgefühl, oder einem Ritual. Manchmal glaubt man, man könnte ein ganzes Pferd essen und holt sich zwei Familienpizzen, und wäre nach einem überbackenen Käsebrot eigentlich zufriedener gewesen als mit einer Familienpizza im Bauch und einer, die man jetzt irgendwo lagern muß.

    Wenn man sich daran gewöhnt, sich zu fragen, "was würde mich denn jetzt am zufriedensten machen" statt bei "Doppel-Whopper und gefüllte Jalapenos!" anzufangen, kann man schon einiges ins Bessere schieben. Selbst wenn das, was rauskommt, nicht signifikant gesünder ist, geht es einem damit vermutlich besser. Und wenn es wirklich ein Doppel-Whopper mit gefüllten Jalapenos sein muß und man sich danach wunderbar fühlt und bei bester Laune noch bis zu Morgengrauen mit seinen Freunden um die Häuser ziehen kann, dann ist das auch gut.

    ---

    Wenn nach zuckerfreien Zeiten alles süß schmeckt, sollte ich einen Grundstock von Zuckerkonsum beibehalten. Ich brauch kein süßes Jever.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Gesund ernähren -> Verzicht?

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Zum eigentlichen Thema: Für mich bedeutet gesunde Ernährung definitiv Verzicht. Ich muss jedes Mal entscheiden: Apfel oder BigMac? Vollkornbrot oder Croissant? Käse oder Nutella?
    Viele dieser Entscheidungen trifft man doch bereits beim Einkaufen oder bei der Tagesplanung. Ein Apfel als Mahlzeit dürfte nicht jeder reichen. Wenn man unterwegs essen muss, lohnt es sich also daran zu denken eine Mahlzeit einzupacken, die auch sättigt. Der Besuch im Fastfood-Restaurant oder an der Imbissbude erübrigt sich dann.

    Ähnlich beim Bäcker: Sobald das Vollkornbrot eingekauft ist, hat sich die Entscheidung für die nächsten drei oder vier Tage erledigt, denn so lange ist noch Brot da.

    Käse oder Schokocreme ist schwieriger, wenn man beides im Haus hat. Wer sich mit der täglichen Entscheidung schwer tut, kommt vielleicht besser damit klar, die Schokocremeglaseinkaufshäufigkeit zu reduzieren. Dann ist zeitweise auch einfach keine im Haus.


    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Ich finde es erfahrungsgemäß auch schwierig, außer Haus gesund zu essen. In der Fußgängerzone fast unmöglich, in der Kantine auch, im Restaurant kommt´s drauf an.
    Ja, das stimmt. Allerdings ist der typische Essensstil in der Fußgängerzone, beim Gehen nebenbei essen, wohl ohnehin nicht der gesündeste. So lange kein sozialer Grund mit am Essen hängt, hilft hier immer sich etwas einzupacken. Oder auch im anderen Fall beim Restaurantbesuch bewusst eine Ausnahme zuzulassen.

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