Ja, das klingt schon beim Lesen anstrengendIch weiß ja nicht recht, ob das im stressigen Alltag wirklich umsetzbar ist und ob das beim Jieper auf xxx wirklich helfen kann? Wenn ich mir so die Zeit im Monat anschaue, wenn meine Hormone Richtung Keller marschieren, dann habe ich ein bis zwei Tage regelrechte Fressanfälle. Da wird gegessen, bis gar nix mehr geht. Intuitiv sozusagen. Drüber nachdenken, ob ich jetzt den Rollmops oder den Sahnequark oder die Schale Walnüsse aufesse, klappt auch nicht, weil ich einfach ALLES aufesse, bevor mein Hirn einsetzt. Immerhin hab ich keinen Junk zuhause, so dass sich der Schaden in Grenzen hält - mein Glaube an die Sinnhaftigkeit und Durchführbarkeit von „intuitivem Essen“ allerdings auch!
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Thema: Gesund ernähren -> Verzicht?
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07.03.2021, 10:42Inaktiver User
AW: Gesund ernähren -> Verzicht?
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07.03.2021, 11:49
AW: Gesund ernähren -> Verzicht?
Wie kannst du belegen, dass die Ernährungswissenschaft nur Vermutungen anstellt?
Das würde ja bedeuten, dass die Ursachen der vielen gesundheitlichen Probleme in unserer Gesellschaft, verursacht durch ungesunde Industrienahrung, gar nicht bei der ungesunden Industrienahrung zu finden sind.....
Was ist dir so wichtig dabei, unbedingt hier im Forum heraus zu stellen, dass andere Meinungen, wie auch deine Eigene, eigentlich sinnlos ist?
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07.03.2021, 12:13Inaktiver User
AW: Gesund ernähren -> Verzicht?
Meinungen sind nicht sinnlos. Aber sie sind eben auch nicht allgemein gültig. Hier können Menschen schreiben, wie sie sich ernähren und ob es ihnen damit gut geht. Dann können andere ausprobieren, ob ihnen diese Form der Ernährung auch guttut. Die Antworten darauf dürfen sehr individuell sein.
Aber zu sagen, Nahrungsmittel xy ist ungesund, ist eben ziemlich oft Unfug - sofern es sich nicht um einen Knollenblätterpilz handelt. Mich nervt vor allem dieses halb- bis pseudowissenschaftliche, das diesen Aussagen anhaftet. Meistens ist es so: Irgendeine Studie hat das Ergebnis: "Unsere Forschungen legen die Vermutung nahe, dass der regelmäßige Verzehr von xy möglicherweise das Risiko, an Krebs z zu erkranken, leicht erhöht." Und in der Zeitung steht dann: "Krebsgefahr durch xy!" Und hier im Forum gibt es dann einen Thread "xy-frei leben - wie macht ihr es?"
Selbstverständlich gibt es neben der Nahrung noch sehr viele Dinge, die Einfluss auf unsere Gesundheit haben.
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07.03.2021, 12:26Inaktiver User
AW: Gesund ernähren -> Verzicht?
Intuitives essen? Ist es bei mir, glaube ich, nicht.
Bei mir ist es zu mindestens 95% schlicht Gewohnheit Das gewohnte Essen schmeckt mir. Und, weil meine Gewohnheiten für meine Ansprüche gesund, ausgewogen genug sind, muss ich überwiegend über das Essen auch gar nicht nachdenken. Höchstens mal die Frage beantworten, was koche ich, tische ich innerhalb meines gewohnten Repertoires auf. Die Ausgewogenheit hat sich schon auch verstandesmäßig und über Entscheidungen entwickelt (z.B. in der Kantine eher die Gemüsepfanne als die Lasagne zu wählen, weil die Lasagne im Zweifel mehr Kalorien, weniger wichtige Spurenelemente enthält und darüber hinaus ins Nachmittagskoma führt) und wurde damit zur Gewohnheit (Gemüsepfanne scheckt besser, weil sie vielfältigere Geschmacksnuancen hat, als Lasagne). So sind manche Sachen von meinem Speisezettel und aus den Vorräten verschwunden (z.B. fertige Fruchtjogurts, die unter Umständen fast gar keine Früchte enthalten) oder irgendwas mit ellenlanger Zutatenliste (wollte ich nach gewissem Erkenntnisstand einfach nicht mehr), dafür gibt es immer mehr pure, unverarbeitete Lebensmittel, die ich selbst kombinieren kann.
Der restliche, kleine Prozentsatz für nicht gewohnheitsmäßig auf dem Speiseplan stehende Speisen sind einmal für das Probieren unbekannter Geschmacksrichtungen da, die eventuell dann zu Gewohnheiten werden können. Oder für die Lust auf mal eine Scheibe gegrillten Schweinebauch oder einen sahnegefüllten Riesen-Windbeutel oder oder oder zu essen. Das sind aber eher Erinnerungen an Geschmackserlebnisse (manchmal ist die Erinnerung dann auch positiver als die Realität) und nicht Körpersignale, die nach tierischen Fetten oder Zucker oder was weiß ich schreien.
Ich würde immer über die Gewohnheiten rangehen. Also z. B. bestehen meine gewöhnlichen Frühstücksvarianten aus einer unter Ernährungsaspekten sinnvollen Zusammenstellung. Das habe ich immer im Haus, muss ich nicht drüber nachdenken, ist bequem und ich kann blind zugreifen. Und dann gibt es halt besondere Tage, an denen ich davon abweiche. Dann ist es auch egal, was ich esse, denn es ist die Ausnahme, die nicht zählt. Aber ... da meine Geschmacks-Gewohnheiten halt fest verankert sind, greife ich oft auch dann zu Gewohntem (sofern davon was im Angebot ist), so dass die Ausnahme oft eher geringfügig von dem sonst üblichen abweicht. Wenn ich am Wochenende morgens Brötchen hole, ist bei mir immer ein Vollkornbrötchen für mich mit in der Tüte, weil mir das in der Auswahl spontan am leckersten erscheint. Geht mein Mann Brötchen holen, gibt es halt nur helle Weizenbrötchen, ihn reizen einfach andere Sorten.
Und so zieht sich das durch alle Mahlzeiten durch.
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07.03.2021, 13:22
AW: Gesund ernähren -> Verzicht?
klar, rauchen, saufen, Couch potatoen

Es gibt halt kaum was, worauf der Einzelne so schnell und selbstmächtig Einflüsse nehmen kann wie Ernährung.
Sich jetzt der Meinung hinzugeben, dass das eh alles irgendwie egal wäre - kann ich aus der Praxis nicht bestätigen. Kaum was kann so schnell durch angepassten Lebensstil positiv beeinflusst werden wie z.B. Diabetes II.
Nur, dass das so ist und dieses "Lebensstil-Dings" leider zur Folge hätte, dass man auf vermeintlich unabdingbare Gewohnheiten verzichten müsste/sollte/könnte ist oft so erschreckend, dass manche sich lieber der Meinung hingeben, es sei ja eh alles.......
Ist nur ein Abwehrmechanismus zur Angstbekämpfung. Gewohnheiten ändern macht ca. 19 von 20 Menschen erstmal schlimm Angst.
Ich finde es auch nicht gut, dass dann so Schlagzeilen bemüht werden "Krebsgefahr durch...."
Einfacher und mehr Realität entsprechender ist oft ein Blick in eine beliebige Fußgängerzone einer (irgendeiner) Großstadt einer Industrienation: bereits Kinder vor der Pubertät massiv übergewichtig. Statistik nennt exakte Zahlen - alle nicht erfreulich. Adipositas explodiert - und die Folgen davon.
Und doch, das kann man mit Ernährung entweder verhindern oder zumindest zu lindern versuchen. oder halt immer beschwerlicher werden lassen.
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07.03.2021, 13:27
AW: Gesund ernähren -> Verzicht?
Für MICH ist gesunde Ernährung die Ernährung die ich gut vertrage und die mich fit und leistungsfähig hält, die nach Möglichkeit nicht zu viele Schadstoffe, Medikamentenrückstände usw. enthält und mit meiner Ernährungsweise möchte ich anderen Lebewesen (Menschen und Tieren ) möglichst wenig Schaden zufügen.
Ansonsten zu Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft : ERNAHRUNG: DIE 10 GROSSEN IRRTUMER - wissenschaft.de
Der hier ist aktueller:Ernahrung: >>Das<< gesunde Essen fur alle gibt es nicht - Spektrum der WissenschaftGeändert von Koriandaa (07.03.2021 um 15:26 Uhr)
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07.03.2021, 15:12
AW: Gesund ernähren -> Verzicht?
Wie gesagt, für mich ist das total einfach, das mach ich, während ich die Treppe in den ersten Stock raufsteige oder so.
Versuch mal, einem Nacktscheckenförmigen Alien zu erklären, warum du als Mensch völlig mühelos die Treppe raufsteigen kannst. Das wird auch total kompliziert klingen. Nichtverbale Vorgänge die die primitiven Sinne wir Geruch, Geschmack, Tastsinn und Raumkoordination ansprechen, sind aufwendig zu verbaliseren.
Ich brauche auch nicht deinen Glauben, um so zu existieren wie ich es tue. Ich bin ja nicht der Weihnachtsmann.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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07.03.2021, 15:18
AW: Gesund ernähren -> Verzicht?
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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07.03.2021, 16:19
AW: Gesund ernähren -> Verzicht?
Geändert von Orange (07.03.2021 um 18:08 Uhr) Grund: Vollzitat gehürzt
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07.03.2021, 16:23



Ich weiß ja nicht recht, ob das im stressigen Alltag wirklich umsetzbar ist und ob das beim Jieper auf xxx wirklich helfen kann? Wenn ich mir so die Zeit im Monat anschaue, wenn meine Hormone Richtung Keller marschieren, dann habe ich ein bis zwei Tage regelrechte Fressanfälle. Da wird gegessen, bis gar nix mehr geht. Intuitiv sozusagen. Drüber nachdenken, ob ich jetzt den Rollmops oder den Sahnequark oder die Schale Walnüsse aufesse, klappt auch nicht, weil ich einfach ALLES aufesse, bevor mein Hirn einsetzt. Immerhin hab ich keinen Junk zuhause, so dass sich der Schaden in Grenzen hält - mein Glaube an die Sinnhaftigkeit und Durchführbarkeit von „intuitivem Essen“ allerdings auch!
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