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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Hab jetzt auch was beizutragen

    Habe Hafermilch als richtig gute Alternative für in den Kaffee entdeckt. Was mir aber nicht passt, sind die ganzen Tetrapacks, die meinen Müllbeutel bevölkern. Also habe ich selbst Haferflocken gepresst und in den Kaffee gegossen.

    Ergebnis: ein Klumpen Porridge im Kaffee

    Dann habe ich recherchiert und herausgefunden, dass man durch leichtes Anfermentieren die Stärketextur vom Haferbrei dazu bringt, sich aufzulösen, genauer gesagt, dass man Amylase hinzugeben muss, die die Stärke in Zucker verwandelt. Das macht auch die gekaufte Hafermilch dann süss. Und sie klumpt nicht mehr im Kaffee.

    Amylase bekommt man im Destillierbedarf und jetzt brau ich mir die Hafi nach Herzenslust selbst zusammen. Ist total einfach und wirklich lecker. Und aus dem Trester der Haferflocken mache ich ein Saatenbrot.

    Da ich die Haferflocken im Unverpacktladen hole, entsteht kein Müll mehr.

    Die leichte Fermentation stört meine Histaminintoleranz nicht und das freut mich umso mehr.

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Man kann nicht immer alles richtig machen, aber viele glauben, nur wenn man etwas zu 100% richtig macht, ist es auch gut - und machen dann lieber nix, weil ... es geht nun mal nicht alles immer richtig, egal, wie sehr man sich anstrengt.

    Ich lebe seit geraumer Zeit vegan - aber nur zu ca. 95 %, d.h. gelegentlich ein Ei von den glücklichen Hühnern unserer Nachbarn muss sein, ebenso mal, sehr selten, Käse vom Demeterhof. Einzige 100%-Regel: Nichts vom toten Tier. Und für meine Ernährung zuhause und im Büro kaufe ich ausschließlich vegane Zutaten.

    Damit komme ich gut klar und meine Ernährung hat sich drastisch verbessert. Ich fühle mich in jeder Hinsicht besser, gesünder. Und ich verzichte auf nichts (außer auf Tiere-essen - und obwohl ich "früher" gerne Steak mochte, vermisse ich das erstaunlicherweise nicht). Eigentlich ist mein Speiseplan abwechslungsreicher als je zuvor, weil ich heute Dinge ausprobiere, auf die ich früher nie gekommen wäre. Das liegt an den Seiten u.a. auf Instagram, denen ich folge, und die ein wahres Schlaraffenland für pflanzliche Ernährung bieten. Sogar für Sportler.

    Und ich schließe mich der Meinung der meisten Veganer an: Wir brauchen nicht eine Handvoll Leute, die 100% perfekt vegan leben, sondern Millionen, die ihren Konsum von Tierprodukten drastisch reduzieren. Damit wäre viel mehr gewonnen, nicht nur, was das Tierleid angeht, sondern auch die Umwelt und die Gesundheit der Menschen.

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Sagen wir mal so, in den letzten Jahren achten meine Familie und ich in Sachen Lebensmittelkonsum auf Tierwohl, Nachhaltigkeit und Regionalität wie eben machbar. Unser Gänsebraten von 2020 stammte z.B. von einem zertifizierten Bio-Hof, auf welchem die Tiere das ganze Jahr frei auf den Wiesen leben dürfen und viel Bewegung haben.

    Bereits seit Jahren verwende ich beim Einkaufen keine Plastiktüten mehr und kaufe Obst und Gemüse grundsätzlich bei unseren Hofläden vor Ort. Zwar bauen die auch nicht immer bio an, aber lieber kaufe ich eine Gurke eines konventionell arbeitenden Bauers aus der Nachbarschaft als eine in Plastik verpackte Bio-Gurke aus den Niederlanden.
    Jede getrunkene Flasche Wein verkürzt das Leben um 13 Minuten. Demnach bin ich 1497 gestorben

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