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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich eher "wegen" als "trotz".
    Du meinst wegen kochen statt Essen gehen bzw. unterwegs schnell was auf die Hand kaufen?
    LG WhiteTara

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Genau, oder Fast Food aus der Tiefkühltruhe etc.

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Nur als Randbemerkung: Selbermachen ist ökologisch wahrscheinlich gar nicht unbedingt vorteilhaft. Eine Großbäckerei ist wahrscheinlich (energie)effizienter als hunderte Haushalte, die für ein frisches Brot den eigenen Backofen anheizen.
    Ja, das denke ich auch, dass es nicht bei allen Dingen ökologischen Sinn macht mit der Eigenproduktion.

    Ich kenne es aber z.B. hier bei mir auch, dass es beim Bauernhof oder in der Wohnsiedlung auf der Grünfläche ein Backhaus gibt. Das wird dann zu bestimmten Zeiten eingeheizt und ganz viele Menschen backen dann an dem Tag dort Brot/Kuchen/Pizza.
    LG WhiteTara

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Genau, oder Fast Food aus der Tiefkühltruhe etc.
    Oh je, so was kenne ich in der Tat nicht wirklich.
    LG WhiteTara

  5. Inaktiver User

    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    I

    Aber in der Arbeit schreibe ich Gender, ich wähle die Grünen und ich bin in der Flüchtlingshilfe aktiv. Mir geht es gut damit, ich habe dann kein so schlechtes Gewissen mehr, dass ich mich so verhalte.

    Wer meine Zeilen nicht versteht, kann vielleicht mal länger darüber nachdenken.
    Du hast vergessen, dass Du vermutlich gerne einen Avocado-Toast isst, wenn Du vom Treffen Deiner ehemaligen Gruppe kommst, die damals so n 2 Wochen Entwicklungshilfeprojekt "Kinder und irgendwas mit Waisen" gemacht hast, richtig? So karmalaya-mäßig.

    Wir haben wohnort-technisch Glück,. bei uns wimmelt es nur so von Bioland- Demeter-Naturland Bauernhöfen, die decken buchstäblich alles ab (mit Ausnahme von Süßigkeiten und Kaffee, Schokolade ist ein ECHTES Problem, Zotter ist mWn die rühmliche Ausnahme) und die Produkte werden für die, die nicht die Höfe abklappern wollen, zentral (mit einem saftigen Aufpreis leider) in einem eigenen Laden verkauft. *
    Kleidung kaufe ich so gut wie nie, ich trage eh immer nur vollschwarz, und vollkommen neutral, und mir ist es auch herzlich wurscht, ob ich jeden Tag gleich aussseh - schwarze Hose, schwarze Bluse- aber irgendwann mal, wenn ich sehr viel Geld habe, kaufe ich mir einen Vicuna Mantel für den Rest meines Lebens bei Loro Piana. Eines Tages.....

    Bei Schuhen schaue ich, dass das Leder in dieser einen Gerberei (Namen entfallen) gegerbt wird, das die Häute nur von norwegischen Kühen bezieht, die haben gute Haltungsbedingungen (und haben Matratzen in den Ställen, ja. Hab's nachgelesen. Matratzen). Leider sind sie teuer, aber dafür halten sie ewig.

    Und wenn ich ganz gut unterwegs bin, psychisch, schaue ich was PETA mir empfiehlt.

    Ansonsten: 1 Familienauto, so ne olle Datsche mit Gastank, keine Flugreisen, und sogar der Hund bekommt das Biohühnchen (weil's pervers ist, dem Hund Chinachicken zu füttern, wenn man selber extrem hinter Tierwohl her ist, das ist mein persönlicher Hauptaugenmerk).

    *Ich habe hier den Vorteil dass mir jemand die Recherche abgenommen hat. Ich kenne allerdings wirklich nur aus meinem Wohnort dieses Konzept, andere haben das nicht, angeschlossene Biohöfe, die persönlich überprüft werden, glaube ich? Denn's als Biosupermarkt hat seine Tücken, geht aber.

    P.S: manchmal schmeiss ich das aber über Bord. Ich glaube wenn es zu restriktiv wird, wird's ein Korsett.
    Geändert von Inaktiver User (28.10.2020 um 21:38 Uhr)

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast vergessen, dass Du vermutlich gerne einen Avocado-Toast isst, wenn Du vom Treffen Deiner ehemaligen Gruppe kommst, die damals so n 2 Wochen Entwicklungshilfeprojekt "Kinder und irgendwas mit Waisen" gemacht hast, richtig? So karmalaya-mäßig.
    Toast hat zu viele Kohlenhydrate. Eiweißbrot mit Käfigeiern ist besser.

  7. VIP

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Zitat Zitat von Torun Beitrag anzeigen
    Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde es immer äußerst merkwürdig, wenn ein und dasselbe Thema wortgleich einmal hier und einmal im Chefkoch-Forum eröffnet wird. Hat "man" Angst, dass nicht genügend Antworten kommen, um die Langeweile zu vertreiben?
    Warum? Es steht jedem frei, sein Anliegen in ganz vielen Foren zu posten. Es gibt sicher in verschiedenen Foren verschiedene Antworttendenzen.

  8. Inaktiver User

    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Toast hat zu viele Kohlenhydrate. Eiweißbrot mit Käfigeiern ist besser.
    mist! Hab ich total vergessen, klar!

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Für mich widerspricht sich ja "bewusster Konsum" mit "ohne Verzicht" ein wenig. Da, wo ich nicht verzichte, sondern etwas einfach tue oder unterlasse, mache ich das nicht bewusst sondern nebenbei, selbstverständlich, weil ich das, ganz platt gesagt, halt eh so will.

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Ich bin kein Vorbild für umweltbewusstes Verhalten, mein ökologischer Fußabdruck ist eindeutig zu groß.

    Was ich aber tue: Bewusster Konsum mit Verzicht. Der Antrieb war nicht umweltbewussteres Handeln oder Gesundheit oder Sparsamkeit oder Askese, sondern Genusssteigerung. Ich habe für mich festgestellt, dass das Gefühl sich etwas "Besonderes" zu gönnen, was für mich nicht immer verfügbar ist, erhöht mein Wohlbefinden, auch im Alltag

    Beispiele sind z. B. nur eine Tasse Kaffee am Tag zu trinken, Kaffee aus handwerklicher Röstung (fair gehandelt, manchmal bio, aber das ist nicht gesetzt). Meine Tasse Kaffee wird damit etwas, worauf ich mich täglich richtig freue, manchmal morgens, manchmal nachmittags. Genauso funktioniert das mit Tee, Wein, Bier, Saison-Obst und -Gemüse und anderen Lebensmitteln. Beerenobst gibt es für mich nur ganz kurze Zeit im Jahr, genauso wie das Marzipan nur an den Weihnachtstagen.

    Ich verreise auch eher nur noch einmal im Jahr, dann aber länger. Heißt nur eine An- und Rückreise mit dem Flugzeug oder Bahn oder Bus oder Mietwagen (Auto ist in unserem Haushalt nicht notwendig). Vor Ort finde ich es auch angenehm, mich auf das wenige, das es in der direkten Umgebung gibt, zu beschränken und dann ein paar besondere Tage/Highlights einzubauen. Nicht viel, aber weniges intensiv erleben.

    Neue Anschaffungen haben oft eine sehr lange Reifezeit, bis es dann zum Kauf kommt. Extrembeispiel ist das Sofa, das Ende letzten Jahres in meinem Zimmer eingezogen ist. Damit bin ich fünf Jahre schwanger gegangen. Als ich es dann im Möbelhaus bestellt habe und es geliefert wurde, freute ich mich darüber wie ein Kind über das heiß ersehnte Weihnachtsgeschenk. Und manchmal habe ich immer noch ein besonderes Gefühl, wenn ich mich draufsetze.

    Mir gefällt es, den Verzicht zu kultivieren und mir damit mehr besondere Momente zu schaffen. Wenn ich das so lese, ist das wahrscheinlich schon eine Marotte von mir geworden. Ich hoffe aber, ich bleibe damit in einem gewissen Rahmen und übertreibe es nicht irgendwann. Immerhin beschränke ich den Verzicht noch auf meine Person und will niemanden missionieren. Ich mag auch Menschen, die immer aus dem Vollen schöpfen wollen, ist aber irgendwie nicht so meine Art.

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