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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Bewusst:

    ich kaufe nach Möglichkeit regional gefertigte Produkte bei Produktgruppen wie Möbel, Geschirr.... und nach Möglichkeit regional angebaute Lebensmittel.
    Ich kaufe im lokalen Handel (keine grossen Ketten), wo es geht.

    Ich kaufe bewusst Dienstleistungen, die ich auch selbst erledigen könnte (Reifenwechsel, Wände streichen, Handwerk), um lokale Jobs zu unterstützen.
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    Du sammelst die Früchte im Hüfttuch auf? ��
    Klar!

    Wenn ich besser tippen könnte, würde ich Lotto spielen!
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Zitat Zitat von bohne13 Beitrag anzeigen
    Wie ist das denn bei Euch so? Gibt es Punkte in eurem Leben, bei denen Ihr genau auf Euren Konsum achtet? Es muss ja gar nicht die Ernährung sein - auch beim Medienkonsum oder beim Reisen kann man achtsamer konsumieren.
    Das ist bei mir ganz unterschiedliches: Manches wollte ich ändern und stelle fest "Das klappt prima" und das erlebe ich dann auch nicht als Verzicht oder Einschränkung. Bei anderem, hätte ich es gerne anders und stelle fest: mal gelingt es mir und dann klappt es zu manchen Zeiten doch nicht so wie gehofft. Und manches könnte ich sicherlich ändern, sogar ohne großen Aufwand, aber ich will es gar nicht ändern

    Ich bin so aufgewachsen, dass wir Kinder eben nicht immer alles bekommen konnten, was wir uns gewünscht hätten; wobei ich als Nesthäkchen aber eindeutig besser bedient war als meine viel älteren Geschwister. Bei uns galt immer: das ist doch noch gut und kann weiter benutzt werden oder das ist zu schade zum wegwerfen, da kann man noch was daraus machen. Das hat durchaus eine Art "Selbermacher-Gen" aktiviert und ich bin in meinem Erwachsenenleben durchaus dankbar, immer mal wieder auf eine gewisse Kreativität zurückgreifen zu können, was sich aus Dingen oder Situationen machen lässt und dabei auch einfach mal ungewohnt um die Ecke zu denken.

    Ich trug als Kind viel gebrauchte Kleidung - fand es aber gar nicht witzig, wenn die eine Tante meinte, ich als Mädel könne doch noch die 20 Jahre alten Unterhosen mit Eingriff von meinem Cousin auftragen Ich trage auch heute immer mal wieder Secondhand Kleidung, weil ich in einem Laden etwas entdeckte, was mir gefiel oder weil im Bekanntenkreis etwas aussortiert/getauscht wurde. Aber ich würde nicht wollen, dass ich mich zwinge, nur noch Secondhand zu tragen "weil es besser ist" Muss etwas Neues her, dann überlege ich vorab in welcher Qualität/Material/Fairtrade/lokal produziert oder was auch immer es dann sein soll.
    Beispiel: Ich früher oft Regenhosen vom Discounter oder Kaffeeröster - die waren wasserdicht und nicht allzu kostspielig, aber leider oft auch nicht lange haltbar und manchmal war man dann innen nass vom Schweiß. Ich investierte dann endlich mal in eine etwas teuerere Regenhose mit Goretexmembran --> die habe ich nun nach fast 18 Jahren sehr häufigen Gebrauch an die Mülltonne weiter geben müssen -> das war der Verzicht auf unzählige billig-Regenhosen
    Als Kind fand ich es auch obercool, selbstgeschneiderte Klamotten-Unikate tragen zu dürfen, weil die Mama oder älteste Schwester vorhandene Kleidung umarbeitete/aufpeppte. Ich könnte das heute selbst machen, aber dazu fehlt mir seit einigen Jahren die freie Zeit (weil ich die dann doch lieber für anderes nutzen mag)

    Bio und regionale Lebensmittel müssen nicht unbedingt teuer sind: Habe ich jahrelang in einer WG erlebt, wo wir viel auf dem Markt oder auch direkt ab Hof gekauft haben und dann erstaunlicher Weise trotz täglichem Kochens im Monat selten mehr als 100€ ausgaben.
    Wenn möglich kaufe ich regional und bio. Ich weiß aber auch, dass viele kleine Höfe hier im Umland durchaus nach Biokriterien wirtschaften, aber eine entsprechende Zertifizierung für den Kleinbetrieb zu mühsam ist und dadurch eben kein Biolandsiegel oder ähnliches am Scheunentor klebt. Aber ich finde es auch nicht schlimm, mal exotisches Obst von Übersee zu genießen. Ich kaufe das halt mal zum Schnabulieren, aber würde es nicht täglich haben wollen.

    Zitat Zitat von Maccaroni Beitrag anzeigen
    Fleisch kommt bei mir selten auf den Teller , ab und zu eine Currywurst mit Pommes muss aber sein
    Fleisch habe ich auch als Kind schon nicht so gerne gegessen; vieles schmeckt mir einfach nicht. Bratwurst und Co. sind mir eigentlich ein Graus, aber Currywurst (ohne irgendwelche Beilagen) esse ich, wenn ich Berlin zu Besuch bin - aber nur an einem ganz bestimmten Imbiss und nur mit deren spezieller Haussoße, die es nur auf Nachfrage gibt und nicht auf der Karte steht und ganz wichtig --> kann nur gegessen werden zu später Stunde so zwischen 23-1 Uhr Und Wildschweinbratwurst schmeckt mir ebenfalls. Normales Hausschwein hingegen mag ich eher nicht, egal ob es bio ist oder nicht. Wild allgemein mag ich, kaufe ich aber nie selbst, sondern esse es dann im Restaurant, wenn es saisonal auf der Speisekarte zu finden ist. Für zuhause kaufe ich manchmal Geflügel, das ist dann Bio - so wie heute aus dem Biomarkt oder ich nehme mal welches mit, wenn ich am Hofladen vorbei komme, wo welches verkauft wird. Hier in meiner Region gibt es regional Wild und Biofleisch zu kaufen, aber z.B. auch Fleisch von alten Haustierrassen. Wenn man sich aufmerksam umschaut, gibt es hier sehr viele Alternativen zum Billigfleisch aus Massentierhaltung.
    Keine Kompromisse gibt es für mich bei Milch für den Kaffee - ich bin nicht so ein Kaffeetrinken und wenn dann muss das Milch rein, viel Milch; also eher Café au Lait oder Latte Macchiato. Und nein, das geht für mich nicht mit irgendwelchen Milchalternativen Die Frischmilch kommt von den Biohöfen rundum, deren Tiere ich zum Teil bei Spaziergängen/Wanderungen treffe und wird von der Molkerei hier im Ort vertrieben. Vielleicht steige ich jetzt in der kühleren Jahreszeit auch wieder auf Milch direkt ab Hof um. Bei heißen Sommern ist das immer so eine Sache, die Milchflasche dann längere Zeit durch die Hitze zu radeln Gut bei der Milch direkt ab Hof finde ich: Der Bauer bekommt den von mir gezahlten Preis komplett in seine Kasse und das ist mehr, als wenn die Molkerei+Laden da noch zwischen hängen.
    Milchalternativen lehne ich nicht strikt ab, manche dürfen durchaus ins Müesli, aber eben nicht in den Kaffee. Sojamilch schmeckt mir eher nicht, ich habe mich mit der vegan lebenden Kollegin durch alle verfügbaren Produkte getrunken. Ist irgendwie nicht so mein Geschmack. Es gibt eine einzige Sorte, die fällt sogar noch unter regional angebaut und hergestellt... die schlägt aber preislich noch mal mit 50-100Cent mehr als andere Sojadrinks zu Buche, was es mir dann nicht wert ist.

    Zitat Zitat von MrsBingley Beitrag anzeigen
    Seltsamerweise sehen die wirklich alten Sachen noch am besten aus.
    Dann behalte die doch einfach! Stiländerung muss man doch nicht zwangsläufig in einem Rutsch machen. Du könntest die Dinge aussortieren, die du wirklich so richtig blöd findest und diese durch neue ersetzen, die du gerade richtig gut leiden magst. Mehr Teile weg geben und dafür weniger anschaffen, die aber richtig lieben.
    Ich weiß, ist nicht so einfach...ich habe gerade auch etwas Chaos im Kleiderschrank zwischen "ist halt da und wird noch getragen" und "ist nun wirklich bald hinüber und muss ersetzt werden" gepaart mit "das hätte ich gerne" was es dann nicht in passender Größer oder mit doofem Schnitt gibt....

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Technologie aus zweiter Hand steht zB nicht auf meiner Wunschliste, das wäre mir schlichtweg zu riskant.
    Kommt darauf an...ich habe auch schon Handy oder Laptop im Bekanntenkreis übernommen, wo ich weiß, dass der Vorbesitzer pfleglich mit den Geräten umging und ich mir sicher sein konnte, dass keine Tücken verschwiegen wurden. Ich hatte für Jahre noch funktionierende Geräte zu geringem Anschaffungspreis.
    Übrigens: Die Corona-App meint, ich kaufe zu selten ein neues Handy -> mein Exemplar ist so ein Dinosaurier, dass das nötige Betriebssystem für die App darauf nicht läuft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe immer noch zwei Autos einen SUV und einen Sportwagen.
    Mach dir keine Sorgen, ich gleiche das aus Ich habe noch nie in meinem Leben ein Auto besessen und bin auch schon mit Zugfahren und Fahrrad aufgewachsen, die Eltern hatten nicht mal einen Führerschein. Habe als Kind viel geflucht, weil der ÖPNV in meiner Heimatregion damals nur sehr dünn war und ich eigentlich immer nur die Wahl hatte, aufs Rad zu steigen oder daheim zu bleiben oder Mitfahrten bei den Eltern von Klassenkameraden zu organisieren. Ich lebe nun seit Jahrzehnten in größeren Städten mit ausreichendem ÖPNV und Bahnhöfen. mit Fernverkehranschluss -> klappt prima ohne eigenes Auto! Würde ich hingegen im Umland leben, müsste ich bei jedem Wetter am WE mindestens die Strecke bis zur Endhaltestelle der Straßenbahn radeln, weil der ÖPNV im Umland mich am WE gar nicht pünktlich zum Job bringen würde...oder dann doch Auto anschaffen/Carsharing nutzen(ginge hier in der Region, das ist mittlerweile auch im Umland weit verbreitet) Dort wo ich gerne hin möchte, komme ich auch mit dem Zug hin..manchmal ist es umständlich oder zeitaufwendig. Dann muss ich entscheiden, ob es mir das wert ist oder ich es lasse. Carsharing kommt aktuell für mich nicht infrage, bin in den letzten Jahren viel zu selten selbst gefahren, da sollte ich vorher erstmal in ein paar Fahrstunden investieren. Erschien mir aber bisher aber nicht so dringend nötig. Urlaubsfernreisen habe ich die vergangen Jahre nicht machen wollen, weil es mir das nicht wert war, einen Teil der Urlaubszeit mit Fernflug und Zeitverschiebung zu vertun, wenn ich mit dem Zug in 3 Stunden auch dort sein kann, wo es mir gefällt und ich Urlaub machen mag. Würde aber auch wieder fliegen, um z.B. 6 Wochen in Asien zu verbringen; nur für 10 Tage fliege ich da aber nicht hin.
    LG WhiteTara

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Was gerade weniger gut klappt: Müll vermeiden Der gelbe Sack ist seit Corona leider wieder etwas schneller voll. Aber ich entscheide dann für mich, dass es für den Moment mehr Sinn macht, alles einfach nur in den einem Laden einzukaufen, statt einen Tag zum Markt, das nächste in Laden 1 und das andere in Laden 2 etc. Besonders auf dem Markt waren mir in letzter Zeit häufig einfach zu viele Menschen zeitgleich unterwegs, dass ich das lieber gemieden habe und dann landet eben auch mal Obst/Gemüse verpackt aus dem Laden zu hause. Es landet auch wieder öfter Jogurt und Milch mit Verpackungsmüll im Einkaufswagen: Ich gehe insgesamt viel seltener einkaufen, habe also pro Einkauf dann mehr und auch unterschiedlichere Dinge und wenn dann alles in Pfandglas wäre, ist es mir einfach zu schwer zum Schleppen.
    Aber immerhin sammele ich dennoch rund 5-6 Wochen für den Sack; oft stelle ich ihn raus, nicht weil er ganz voll ist, sondern weil doch irgendetwas darin müffelt.
    LG WhiteTara

  5. Moderation

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Ich entstamme der Generation Hobbythek. Vor zwanzig Jahren hatten wir eine Körnermühle für das selbstgebackene Brot und haben den selbstgemachten Joghurt mit "Frusip" angerührt. Sogar Shampoo wurde eine Zeit lang selbst gemacht und in wiederverwertete Flaschen abgefüllt.

    Die Getreidemühle ist längst verkauft. Heute denke ich wie Wildwusel: Sowas ist ein Hobby und kann Spaß machen. Wenn es nervt, sollte man es lassen, und auf keinen Fall sollte man andere damit nerven. Es gibt ein paar Stellschrauben im Leben, an denen kann man drehen, wenn es das Leben zulässt (siehe Mobilität). Das meiste andere ist gerade mal gut für ein gutes Gewissen. Und wenn ich jemanden sehe, der mit viel Mühe auf Verpackungen verzichtet, aber trotzdem Kosmetik und/oder Fernreisen und/oder Saisonmode für sein persönliches Glück braucht, lächle ich mild.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  6. Moderation

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Mach dir keine Sorgen, ich gleiche das aus
    Ich hab von Kombi+Motorrad auf Kleinstwagen+Roller runtergeregelt. So toll ich den Kombi fand, in den man einfach alles reinschmeißen konnte, und der fünf Leute mit Gepäck unterbrachte -- das waren Eigenschaft, die ich höchstens noch 1* im Jahr brauchte. Und ein großes Motorrad, mit dem man nur zur Arbeit und zurück gurkt, ist nicht artgerecht gehalten.

    Spart Sprit gegenüber nur Auto, oder Auto+großem Motorrad, spart (viel) Zeit gegenüber Fahrrad. Ob es unterm Strich Geld spart, sei dahingestellt.

    Wenn eines von beiden die Biege macht, wir neu überlegt. Bei "Verzicht oder nicht" muß man ja auch berücksichtigen, was man sich mit dem "freigesetzten" Geld dadurch, z.B. kein Auto zu haben, alles leisten kann.

    Wirklich sportlich wird es, wenn man versucht, innerhalb Europas überall mit dem Zug statt mit den Flieger hinzukommen. London, Marseille oder Stockholm sind kein Problem, aber Donegal oder Oulu sind schon ziemlich komplex und zeitaufwendig.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Bei "Verzicht oder nicht" muß man ja auch berücksichtigen, was man sich mit dem "freigesetzten" Geld dadurch, z.B. kein Auto zu haben, alles leisten kann.
    Ich kenne Menschen, die leisten sich dann davon zusätzlich zum Alltags-Stadtrad, das Lastenfahrrad mit Motor+Mountainbike+Rennrad+ Triathlonrad...oder so ähnlich
    Eine Bekannte hat ihren Job dummerweise außerhalb des Verkehrsverbundes, bräuchte also mindestens 2 Monatskarten oder wenn es schneller gehen soll Monatskarte für den ICE. Beides dann so kostspielig, dass sie mit dem Auto günstiger und zeitflexibler unterwegs ist (zumal die DB ihr auch mehrfach im Monat Verspätungen und damit verspäteter Jobbeginn beschert )...da muss sie sich fragen, ob sie es sich beim Job und mit der Geldbörse leisten kann, aufs Auto zu verzichten; denn alternativ ein anderer Arbeitsplatz ist eben auch nicht mal eben so schnell gefunden.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Wirklich sportlich wird es, wenn man versucht, innerhalb Europas überall mit dem Zug statt mit den Flieger hinzukommen. London, Marseille oder Stockholm sind kein Problem, aber Donegal oder Oulu sind schon ziemlich komplex und zeitaufwendig.
    Oh man, musste ich doch erstmal google befragen, ob ich überhaupt jemals nach Oulu hin wollen würde
    Wer außerhalb der europäischen Metropolen mit Öffis unterwegs sein will, der braucht meistens viel mehr Zeit und Geduld. Bekannte waren gerade mit Zug vom Südwesten/D gen Norden Abisko/S unterwegs. Die machen so etwas öfter, haben aber die Zeit dazu und vor allem mögen sie Zugfahrten. Das ist für sie schon ein Teil des erholsamen Urlaubs.

    Ich entscheide mich manchmal auch gegen etwas, weil ich ohne Auto bin und Zugreise dann einfach zu aufwendig erscheint: Bin für ein Pflegespezialgebiet öfter mal zur Fortbildung im Allgäu. Das ist gar nicht so weit weg, aber es liegen die Berge vom Schwarzwald dazwischen, was den ÖV verkompliziert mit wahlweise längere Strecke nördlich um die Berge herum oder südlich um die Berge+den Bodensee herum durch die Schweiz oder eben quer über die Berge mit x-mal umsteigen....und Umstieg mit der DB ist leider immer mehr ein Glücksspiel. Wenn die Fortbildung dann nur 1 Tag oder gar nur ein halber Tag ist, lohnt sich für mich der Aufwand nicht, weil ich für An-/Abreise je 1 Tag zusätzlich beim Job fehle, weil ich mich eben nicht drauf verlassen, dass ich es am Reisetag noch pünktlich zum Job schaffen würde. Dann lasse ich das mit der Fobi lieber, wenn nicht sowieso eine ganze Woche Urlaub dort Ort in Planung ist.
    Vorteil Pandemie: diverse Themen gibt es dann jetzt online ganz ohne Anreise, was durchaus praktisch ist. Allerdings online ganz anderer Kurs, weil natürlich das praktische Ausprobieren/Lernen weg fällt.

    nachträgliche Ergänzung: Wir sind hier ja im Ernährungsthread --> Bei online Fobi fällt dann leider auch die köstliche, vollwertige Verpflegung mit bio/regionalen Produkten im Allgäu aus
    LG WhiteTara

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Bio und regionale Lebensmittel müssen nicht unbedingt teuer sind: Habe ich jahrelang in einer WG erlebt, wo wir viel auf dem Markt oder auch direkt ab Hof gekauft haben und dann erstaunlicher Weise trotz täglichem Kochens im Monat selten mehr als 100€ ausgaben.
    Wahrscheinlich eher "wegen" als "trotz".

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde es immer äußerst merkwürdig, wenn ein und dasselbe Thema wortgleich einmal hier und einmal im Chefkoch-Forum eröffnet wird. Hat "man" Angst, dass nicht genügend Antworten kommen, um die Langeweile zu vertreiben? Ich verabrede mich doch auch nicht zeitgleich mit verschiedenen Gästen in zwei verschiedenen Restaurants zum Essen.
    ~ Torun. ~

    Seht Ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen, und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn. (Matthias Claudius)

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    AW: Bewusster Konsum Ohne Verzicht?

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Ich entstamme der Generation Hobbythek. Vor zwanzig Jahren hatten wir eine Körnermühle für das selbstgebackene Brot und haben den selbstgemachten Joghurt mit "Frusip" angerührt. Sogar Shampoo wurde eine Zeit lang selbst gemacht und in wiederverwertete Flaschen abgefüllt.

    Die Getreidemühle ist längst verkauft.
    Nur als Randbemerkung: Selbermachen ist ökologisch wahrscheinlich gar nicht unbedingt vorteilhaft. Eine Großbäckerei ist wahrscheinlich (energie)effizienter als hunderte Haushalte, die für ein frisches Brot den eigenen Backofen anheizen.

    Shampoo, Duschgel und Putzmittel: Da wäre der Handel gefragt. Wenn man das Zeug als Super-Konzentrat in Tablettenform kaufen könnte, dann könnte man mit geringem Aufwand unendlich viel Transportenergie und Verpackungsmüll einsparen.

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