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  1. Registriert seit
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    AW: Was sind eure Probleme und Herausforderungen?

    Zitat Zitat von GuteLaune Beitrag anzeigen
    Es gibt die Ernährungsregen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: 10 Regeln der DGE[...]

    Wer sich daran orientiert, kann schon mal nicht so viel falsch machen - aber vieles richtig.
    Das tun nur die Wenigsten. Wenn ich so im Supermarkt aufs Band schaue, was die Leute so kaufen - das hat nur wenig mit der DGE und ihren „Regeln“ zu tun. Hielte sich die Menschheit an die „Regeln“, wären die Supermärkte wesentlich leerer und farbloser, denn alle Regale mit bunten Schachteln haben kaum bis gar nichts mit gesunder Ernährung zu tun. Fruchtjoghurt, Frühstücksflocken, Obstsaft, Backwaren, Aufschnitt, etc. - all die verarbeiteten zucker-verseuchten Lebensmittel - lässt man DIE weg, hat man automatisch gesunde Ernährung.

    Aber das hat nur marginal mit dem Thema der TE zu tun.

  2. Moderation
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    AW: Was sind eure Probleme und Herausforderungen?

    Zitat Zitat von GuteLaune Beitrag anzeigen
    Wäre der Grundsatz "Alles und von allem - aber immer in Maßen" nicht auch ein gangbarer Weg?
    Ja -- vor allem, ich hatte die TE so vertanden, daß sie süße Snacks eben nicht durch Obst oder nicht-süße Snacks ersetzen will, sondern durch *süße* Snacks. Da kann man dann in Richtung "weniger", "naturbelassener", "besser kontrolliert" (bio, selbergemacht), oder "süß durch Chemie" gehen, aber vorher muß man in sich gehen und sich fragen, "was will ich"?

    Für mich hat "verstehen, was ein Snack ist und für mich tun soll" sehr gut funktionert. Süßigkeiten sollen mich glücklich machen und empfundenen Mangel vermeiden, da hilft "weniger und von höherer Qualität" (ich habe keine Probleme, eine 300-Gramm-Tafel Milka zu verputzen, aber ich würde nie eine ganze Schachtel Pralinen auf einmal essen, so was "tut man nicht" !). Snacks sollen mich durch die Zeit bis zur nächsten Hauptmahlzeit bringen, da habe ich kein besonderes Bedürfnis, daß das jetzt süß sein muß.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Moderation
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    AW: Was sind eure Probleme und Herausforderungen?

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Und wenn du dann ein bisschen was gegessen hast, dann geht es dir gut damit und du willst nicht mehr essen als die Menge, die du dir zugestehst? Ich frage so "blöd", weil ich eigentlich nur dann Lust auf Süßigkeiten habe, wenn ich entweder hungrig bin oder mich körperlich stark anstrenge.
    Wenn ich mich sozial oder körperlich verausgabe, erhöhe ich die Zuckerquote. Das Extrem sind lange Sommerwanderungen, da lebe ich schon mal den ganzen Tag nur von Eistee aus der Flasche, alles andere würde a) die Kraft nicht erhalten und b) Übelkeit verursachen. Aber bei körperlicher Tätigkeit brennt der Zucker auch ratzfatz ab -- ich bin im Kaloriendefizit -- , und soziale Verausgabung (ein Tag voller Besprechungen) ist selten (da ich sie meide, wenn ich kann).

    Wenn mir vor Hunger übel ist, geht der Instinkt auch zu Süßem, aber ich habe festgestellt, daß ein Milchbrötchen dann mehr gegen den Hunger und die Übelkeit tut als ein Schokoriegel, und eine Banane mehr gegen den körperlichen Zusammenbruch als etwas fettiges (was viele Süßigkeiten unweigerlich sind) oder schwer verdauliches (was Vollwert leider ist, auch Trockenfrüchte).

    Das ist eine Mischung aus "beobachten, ausprobieren, auf den Körper hören", die so mit der Zeit kommt. Ich habe damit angefangen, als ich mit ernsthaft Krafttraining begonnen habe und zwischen "Hauptnahrungmittel: Haferflocken mit Kakao, Leberwurstbrote und Schokolade" (Ist-Zustand) und "10 rohe Eier, ein Sack Brokkoli, und ein großes Steak" (Bodybuilding-Blogs) einen Mittelweg suchte.

    Im Normalbetrieb esse ich Süßes zur Kaffeezeit, wenn ich von der Arbeit komme, und dann reichen eben zwei Pralinen und ein Latte Macchiato, oder ein Fruchtquark.

    Zitat Zitat von _ThirdThought Beitrag anzeigen
    Das tun nur die Wenigsten. Wenn ich so im Supermarkt aufs Band schaue, was die Leute so kaufen
    Guck mal, was die Leute auf dem Wochenmarkt kaufen...
    Was man sieht, hängt davon ab, wohin man sieht.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. Avatar von Borghild
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    AW: Was sind eure Probleme und Herausforderungen?

    Welchen Marktanteil haben Wochenmärkte am Lebensmittelhandel?


  5. Registriert seit
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    AW: Was sind eure Probleme und Herausforderungen?

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Welchen Marktanteil haben Wochenmärkte am Lebensmittelhandel?
    Genau das wollte ich auch gerade fragen.
    Unser Wochenmarkt ist Freitag Vormittag. Gerade die richtige Zeit zum Einkaufen für den normal arbeitenden Menschen

  6. Avatar von Suzie Wong
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    AW: Was sind eure Probleme und Herausforderungen?

    Zitat Zitat von _ThirdThought Beitrag anzeigen
    Genau das wollte ich auch gerade fragen.
    Unser Wochenmarkt ist Freitag Vormittag. Gerade die richtige Zeit zum Einkaufen für den normal arbeitenden Menschen
    same here. Zum Wochenmarkt komme ich nur, wenn ich Urlaub habe. Schaffe ich es mal, am Freitagnachmittag hinzuhetzen, gibt es nur noch müde Blätter.
    Warum ist das eigentlich so? Das frage ich jetzt ernsthaft.
    Meine Hobbies:

    (lesen, essen/backen/kochen/reisen/walken (ohne Hund))

  7. Avatar von Tahnee
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    AW: Was sind eure Probleme und Herausforderungen?

    Dass die Wochenmärkte in der Regel vormittags sind, ist wirklich blöd. Hier in Hamburg kenne ich zwei Wochenmärkte, die auch am Nachmittag sind.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  8. Avatar von GuteLaune
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    AW: Was sind eure Probleme und Herausforderungen?

    Zitat Zitat von _ThirdThought Beitrag anzeigen
    Das tun nur die Wenigsten. Wenn ich so im Supermarkt aufs Band schaue, was die Leute so kaufen - das hat nur wenig mit der DGE und ihren „Regeln“ zu tun.
    Das ist tatsächlich so. Aber ich bezog mich nicht auf all die Leute, die kaufen und essen, ohne nachzudenken. Sondern auf Leute wie die TE und andere hier. Da sehe ich oft eine große Ratlosigkeit, die wohl aus mangelndem Wissen resultiert. Für solche Menschen können die Ernährungsregeln eine gute Orientierung sein.
    Wer dann "in Maßen" mal Zucker zu sich nimmt - als kleines "Gutsel" um Nachmittagskaffee oder als Betthupferl, aber eben nicht fünfmal täglich im Büro und literweise in sogenannten Erfrischungsgetränken - der wird schnell merken, dass der Heißhunger nachlässt. Wer nicht ständig Milch, Milchprodukte oder laktosehaltige Produkte (Schinken wird durch Beigabe von Laktose schnittfest gemacht!) aufnimmt, sondern sich aufs Naturjoghurt zum Frühstück, den Schuss Milch in den Nachmittagskaffee und das Stück Käse zum Abendbrot beschränkt, wird wohl das Risiko einer Laktose-Intoleranz senken - oder damit problemlos leben können.
    Und wer sich morgens ein Vollkornbrot belegt als Brotzeit fürs Büro, statt unterwegs beim Bäcker irgendein Weißmehl-Fertigpampen-Industrieschinken-Sandwich abzugreifen, wird vielleicht weniger oft sagen müssen, dass er Brot nicht verträgt.
    Wie gesagt: alles in Maßen und in bestmöglicher Qualität - und schon muss man sich nicht mehr so viele Gedanken machen. Ob man dann Brokkoli nicht mag oder keinen Fisch essen möchte, ist dann zweitrangig. Wenn das Gesamtpaket
    stimmt.

  9. Avatar von Borghild
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    AW: Was sind eure Probleme und Herausforderungen?

    Zitat Zitat von GuteLaune Beitrag anzeigen
    Sondern auf Leute wie die TE und andere hier. Da sehe ich oft eine große Ratlosigkeit, die wohl aus mangelndem Wissen resultiert. Für solche Menschen können die Ernährungsregeln eine gute Orientierung sein.
    Ich kann nun nicht erkennen, wie die DGE-Regeln der TE weiterhelfen könnten. Und was "in Maßen" betrifft, bleibst du schwammig.

  10. Avatar von GuteLaune
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    AW: Was sind eure Probleme und Herausforderungen?

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Ich kann nun nicht erkennen, wie die DGE-Regeln der TE weiterhelfen könnten. Und was "in Maßen" betrifft, bleibst du schwammig.

    Also: ich versuche, zu konkretisieren.
    Süßigkeiten, Alkohol, Knabbersachen sollten nur den allerkleinsten Anteil an der insgesamt aufgenommenen Lebensmitteln haben. Sprich: Fünfmal am Tag Obst und Gemüse, dazu Vollkornprodukte, gesundes tierisches Eiweiß, jeden Tag ein bisschen Nüsse oder Samen und gesundes Öl - das ist ok. Und deshalb bedeutet "in Maßen" eben: den kleinsten Anteil an den täglichen Lebensmitteln. Wenn Süßes eine Hauptmahlzeit ersetzen würde, wäre das nicht mehr "in Maßen" - sondern "im Übermaß".

    Habe ich mich jetzt verständlich ausgedrückt.

    Die DGE-Regeln können der TE insofern helfen, ein gutes Gespür für das zu entwickeln, was der Körper braucht. Dann braucht man sich auch nicht mehr so viele Gedanken darüber zu machen, ob nun irgendwo mal Zucker drin ist oder nicht.

    Über die Empfehlung, statt Zucker doch Honig zu verwenden, lächle ich insgeheim immer ein wenig. Honig ist auch nichts anderes als Zucker. Ja, ich weiß - es gibt das gewisse Unterschiede zwischen Industriezucker und Wildblütenhonig. Aber zumindest kalorientechnisch und im Hinblick auf den Insulinhaushalt kommt es umterm Strich aufs Gleiche raus.

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