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  1. Registriert seit
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Zitat Zitat von Tirili Beitrag anzeigen
    Wir sind heute gesünder und leben länger als je zuvor. Über Mangelerscheinungen braucht sich m. E. kein Mensch, der in der 1. Welt lebt, Gedanken zu machen.

    Das ganze Powerfood- und Clean Eating und was weiß ich sind eine Modeerscheinung und vor allem ein riesiger Markt. Vielleicht, weil's uns zu gut geht.
    ich würde das nicht so pauschalisieren. in unserer heutigen, schnelllebigen welt kommt ausgewogene ernährung in vielen familien zu kurz. bei dem Powerfood bzw. du meinst wahrscheinlich Superfood gebe ich dir recht, das kommt oft von weit her und ist oftmals nicht wirklich besser als einheimische samen oder beeren. Clean Eating ist wiederum eine ernährungsform, die sehrwohl sinnvoll ist, denn diese besagt, dass man möglichst unverarbeitete, frische lebensmittel zum kochen verwenden soll und das ist für eine gesunde ernährung schon wichtig.


  2. Registriert seit
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Zitat Zitat von drachenprinzessin Beitrag anzeigen
    Wenn du dich einlesen willst, würde ich dir auch zu Büchern von Ernährungswissenschaftlern raten. Ist aber, wie gesagt, ein komplexes Thema. Wenn man raucht oder hormonell verhütet, kann der Nährstoffbedarf auch erhöht sein. Die Pille gilt zum Beispiel als recht starker Vitamin- und Mineralstoffräuber. Aber auch Stress beeinflusst den Stoffwechsel. Wenn du ergänzend was einnehmen möchtest, dann schau vielleicht mal nach einem individualisierbaren Mittel wie Plantoflexx. Einfach nach dem Gießkannenprizip was zu nehmen, finde ich persönlich, vor allem wenn man was länger nimmt, nicht so gut. Mängel zu vermeiden ist das eine, aber langfristig möchte man ja dann doch auch nicht in einer Überversorgung rutschen.
    ja, da wäre fachliteratur wahrscheinlich wirklich etwas, das ich in mir zu diesem thema zu gemüte führen sollte. dass hormonelle verhütung auf die gesundheit schlägt, habe ich nun schon öfters gehört, aber dass die pille ebenfalls ein nährstoffräuber ist für mich eine neue info. wie funktioniert das mit dem individualisierbaren mittel? ja, eine überversorgung möchte ich vermeiden, kann das denn so leicht passieren? dachte immer, alles überflüssige scheidet man eh aus!

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli
    - Frauen, die noch ihre Periode bekommen, können zu Eisenmangel neigen. Dagegen hilft im einfachen Fall eine gelegentliche Kur mit Floradix/Kräuterblut, gern flüssig (Eisentabletten schlagen oftauf den Magen).

    Vielleicht wären die Bücher der Ernährungsdocs was für dich.
    ja, ich musste auch mal eisentabletten während der schwangerschaft nehmen, die habe ich so gar nicht vertragen! danke für den tipp mit den büchern! muss ich gleich mal nachschauen! :)


  3. Registriert seit
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Auf die Ausgangsfrage gibt es doch nur eine seriöse Antwort: Zum Arzt, Werte checken und dann, falls - falls! - ein Mangel vorliegt, das weitere Vorgehen besprechen. Alles andere ist doch Kokolores


  4. Registriert seit
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Auf die Ausgangsfrage gibt es doch nur eine seriöse Antwort: Zum Arzt, Werte checken und dann, falls - falls! - ein Mangel vorliegt, das weitere Vorgehen besprechen. Alles andere ist doch Kokolores
    la vie est belle

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    wer fehler findet : we love to entertain you

  5. Avatar von Zinne
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Auf die Ausgangsfrage gibt es doch nur eine seriöse Antwort: Zum Arzt, Werte checken und dann, falls - falls! - ein Mangel vorliegt, das weitere Vorgehen besprechen. Alles andere ist doch Kokolores
    Sehe ich nicht so eng. Täglich ein bis zwei A-Z-VitaMin-Tabletten aus dem Drogeriemarkt richten keinerlei Schaden an, sonst wären sie in der Dosierung gar nicht zugelassen.

    Mit diesem Minigießkannenprinzip werden die meisten wichtigen Mikronährstoffe abgesichert.

    Dazu eine separat eingenommene, hoch dosierte Eisentablette pro Woche (50-100 mg). Weil Eisen in den A-Z-Tabletten fehlt, da Eisen die Aufnahme von was weiß ich welchen Mikronährstoffen aus der A-Z-Riege hemmt.

    Einkaufsquelle: Apotheke. (Ich halte die Eisentabletten in der Dosierung von Ratiopharm für am günstigsten. Habe es aber seit Längerem nicht nachgeprüft, daher unbedingt Preise vergleichen.)

    Außerdem zusätzlich eine hoch dosierte Vitamin-D3-Tablette einmal wöchentlich, weil sich die Welt mit Ausnahme von Deutschland einig ist, dass wir viel mehr Vitamin D brauchen, als wir kriegen. 20.000 I.E. pro Tablette, als Kombipräparat mit Vitamin K2, um gleich noch Osteoporose vorzubeugen.

    Einkaufsquelle: Mein Kombipräparat beziehe ich "aus Amazonien", weil Vitamin D in der hohen Dosierung in Deutschlands Apotheken möglicherweise rezeptpflichtig ist. Auf Arztgänge für Vitaminrezepte habe ich keine Lust, weil ich weiß, was ich tue.

    Als statistisch relevant wirksame Anti-Krebs-Versicherung wegen unserer selenarmen Ackerböden in Deutschland täglich 200 mg Selen dazu und gut ist.

    Da (mir) nicht ganz klar ist, welche Selenart besser absorbiert wird, bestehen meine Selentabletten fiftyfifty aus Natriumselenit und Selenmethionin. Einkaufsquelle: möglicherweise Apotheke. Meins hole ich bei Amazonien wegen der oben erwähnten 50:50-Mischung.
    Jede Situation hat das Recht auf ihre eigene Antwort.
    (Christoph Peters, "Das Jahr der Katze")
    Geändert von Zinne (29.08.2019 um 10:53 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler


  6. Registriert seit
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Tut mir Leid, aber das ist einfach Quark. Niemand muss Eisentabletten nehmen, wenn er keinen Eisenmangel hat.
    Aber die Pharmaindustrie hat offenbar gute Arbeit geleistet, die Verbraucher zu beschwatzen.

  7. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Tut mir Leid, aber das ist einfach Quark. Niemand muss Eisentabletten nehmen, wenn er keinen Eisenmangel hat.
    Aber die Pharmaindustrie hat offenbar gute Arbeit geleistet, die Verbraucher zu beschwatzen.
    So sieht das mein Arzt auch. Niemand muß irgendetwas zusätzlich nehmen, der keinen wirklich nachgewiesenen Mangel hat.
    Ich habe ein chronisch schwer krankes Kind, das noch dazu mehr als mäklig ist, es hat keiner Mangel an Nährstoffen oder Vitaminen. Außer Vitamin D, dieser ist aber krankheitsbedingt.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

  8. Avatar von Zinne
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Tut mir Leid, aber das ist einfach Quark. Niemand muss Eisentabletten nehmen, wenn er keinen Eisenmangel hat.
    Aber die Pharmaindustrie hat offenbar gute Arbeit geleistet, die Verbraucher zu beschwatzen.
    Meine Auflistung ist zu lesen als:

    "Was ich einnehmen könnte, wenn ich per verantwortungsvoll dosiertem Gießkannenprinzip mit allem Wichtigen versorgt sein will, statt mehrere hundert bis tausende von Euro für eine exakte Messung und Beratung beim Orthomolekularmediziner auszugeben."

    Man kann auch versuchen, einzelne Messungen den Hausärzten aus den Rippen zu leiern. Doch für so etwas habe (mutmaßlich nicht nur) ich keinen Nerv.

    Beim von dir erwähnten Eisenwert ginge es, denn da viele Frauen Eisenmangel haben, sind Ärzte oft bereit, den Eisenspiegel zu messen.
    Geändert von Zinne (29.08.2019 um 10:54 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler

  9. Inaktiver User

    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Das „aus den [ärztlichen] Rippen leiern“ von Blutuntersuchungen auf alle möglichen und unmöglichen Vitamine und Spurenelemente liegt schlicht und ergreifend daran, dass die Krankenkassen sowas nicht übernehmen, wenn kein medizinischer Verdacht vorliegt - und das tut es in 99% der Fälle nicht, auch nicht wenn der Patient es meint.

    Also muss man als Patient schon selbst in die Geldbörse greifen, wenn man es denn unbedingt wissen will. Zu Recht, wie ich finde. Denn sowas ist einfach in den allermeisten Fällen überflüssig, unsinnig und dient nur den Laboratorien und Pharmaunternehmen zum Geldscheffeln.

    Vitamin D mit 20.000 E ist in D rezeptpflichtig, d.h. es muss ärztlich verordnet, aber trotzdem noch selbst bezahlt werden (wenige Ausnahmen ausgenommen, wo eine medizinische !!! Indikation vorliegt - und nein, ein niedriger Wert auf einem Stück Papier ist keine Indikation).


  10. Registriert seit
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Ich bin gesetzlich versichert und habe keine Probleme, von meiner Hausärztin Untersuchungen zu bekommen, die nötig scheinen (in Deutschland). Es geht jede Menge, man muss nur fragen.

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