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  1. Registriert seit
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Ich mag nicht so recht daran glauben, dass man hier in Mitteleuropa, wo das ganze Jahr fast alles Lebensmittel zu kaufen sind, prinzipiell von Mangelerscheinungen betroffen sein soll.
    Die genetische Diversität sinkt, und somit haben immer mehr Nahrungsmittel dasselbe Profil. Es gibt immer weniger Wildsorten, um gezüchtete Sorten wieder resistent zu machen.

    Ein Stier zeugt 100'000 Kinder...
    Bis zu 100.000 Nachkommen: Rentabilitat und Nutztiere: von Zuchtbullen und Superkuhen

    bei Getreide ist es nicht besser
    Artenvielfalt - Die Ernahrung der Welt - Wissen - Suddeutsche.de

    doch, das kann wohl schon zu Mängeln führen. Und genetisch anderes Material ist womöglich schwer zu finden.

    einen Mangel wird man ja wohl auch bemerken, man wird auf die eine oder andere Weise krank oder schwach.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  2. Registriert seit
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Auf die Ausgangsfrage gibt es doch nur eine seriöse Antwort: Zum Arzt, Werte checken und dann, falls - falls! - ein Mangel vorliegt, das weitere Vorgehen besprechen. Alles andere ist doch Kokolores
    soweit -so gut, ABER es wäre doch schon mal ein Anliegen, Mängel vorzubeugen und nicht erst etwas zu unternehmen, wenn es schon zu spät ist.

    Zitat Zitat von drachenprinzessin
    Dass man weder eine Unter- noch eine Überversorgung möchte, ist schon klar. Will, glaube ich, keiner. Die Aussage, dass man alles Überflüssige einfach wieder ausscheidet hat man, zumindest im Bezug auf wasserlösliche Nährstoffe, lange gehört. Stimmt aber, soweit ich weiß, doch nicht. Man sollte also schon aufpassen was und wieviel man nimmt.

    Ich habe bislang, wie geschrieben, eher halbherzig mal Multivitaminpräparate, mal B12 und im Winter Vitamin D genommen und das hat für mich gepasst. Bei uns wird es aber in den kommenden Monaten vermutlich mit der Familienplanung ernster und dementsprechend informiere ich mich gerade auch über das Thema Nährstoffe. Es wird ja auch von Ärzten empfohlen schon vorab mit der Supplementierung bestimmter Nährstoffe zu beginnen und da möchte ich dann nicht einfach irgendein Kombipräparat nehmen. Deshalb habe ich mir jetzt mal Plantoflexx bestellt, bei dem die Nährstoffe anhand eines ausführlichen Fragebogens berechnet wurden. Nachdem ich vorher gelesen habe, was alles unbedingt genommen werden sollte und was für Vegetarierinnen (bin ja nicht ganz eine, aber fast) eher angeraten wird, schien mir das die beste Lösung zu sein.
    na dann muss man ja wirklich genau mal aufpassen wieviel zu sich nimmt, damit der körper auch wirklich etwas damit anfangen kann. also dann würde ich gar nichts mehr einfach so auf verdacht nehmen. gerade, wenn man versucht schwanger zu werden, ist es ratsam, sich mit ausreichend nährstoffen zu versorgen. mir hat das damals meine gynäkologin auch ans herz gelegt. das mit dem fragebogen hört sich plausibel und einfach an, finde das dann mal eine gute möglichkeit, herauszufinden, was man ca. braucht. da wird dann einfach was zusammengestellt?

    Zitat Zitat von WhiteTara
    Genau - mit den oftmals schrägen Blicken oder auch doofen Kommentaren anderer darf ich mich öfter auseinander setzen:
    Ich esse wirklich sehr häufig nach dem Lustprinzip bzw. eben das, wo mir der Appetit signalisiert "das wäre jetzt mal fein"
    Das führt meistens zu ganz unterschiedlichen Ernährungsgewichtungen im Jahresverlauf: Ich esse manche Wochen durchaus vegan, einfach weil sich das mit der Esslust so ergibt und nicht was ich unbedingt vegan essen will. Viele Tage sind vegetarisch, aber ich fand es als Kind schon ätzend, wenn der Sonntagsbraten vor mir stand. Als Teenager trieb ich die Eltern fast in den Wahnsinn, weil mir die Tiere leid taten und ich sie deshalb nicht verzehren wollte. Ich esse heute noch viel vegetarisch, weil mir das meiste Fleisch schlichtweg nicht schmeckt oder ich dessen Konsistenz im Mund beim Kauen gruselig finde. Aber es gibt auch mal Fleisch, das mir geschmacklich passt und dann esse ich es auch. Mit Wurst habe ich es so allgemein eher nicht. Gerade jetzt im Sommer mit vielen heißen Tagen fällt warmes Essen oft ganz aus und knabbere Rohkost, würde aber nicht auf die Idee kommen, zum allgemeinen Rohköstler zu mutieren.
    das hört sich ja wirklich gesund an, so wie du dich nach dem lustprinzip ernährst. bei mir sähe das dann etwas anders aus, weil ich schon auch mal lust auf was süßes oder deftiges habe. da muss ich mich schon ab und zu an der nase nehmen. ich bin zudem auch eine richtige genuss esserin, also ich muss keinen hunger haben um appetit zu haben. da gehts bestimmt vielen anderen genauso! :D


  3. Registriert seit
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen

    3. Eisenmangel ist schon verbreitet. Und schwer zu beheben, weil die Compliance niedrig ist und die Tabletten mit allem reagieren und daher nicht gut verstoffwechselt werden können.
    Und auch einen Eisenmangel kann man gut mit Ernährung in den Griff bekommen.

    Rotes Beerenobst, entsprechende Säfte, Aprikosen, Fleisch, Hülsenfrüchte (Linsen zB), Eier...

    In vernünftiger Menge verzerrt, können viel ausmachen.

    Ist der Eisenspeicher bereits leer, sieht das anders aus.

    ABER! Dann hat man idR bereits Beschwerden und sollte das genauer abklären lassen.

    "Früher" waren die Leute alle viel mehr draußen. Und, das halte ich für das entscheidende... die Tiere, die gegessen wurden, auch!
    So sehe ich das auch.

  4. Avatar von Spadina
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    soweit -so gut, ABER es wäre doch schon mal ein Anliegen, Mängel vorzubeugen und nicht erst etwas zu unternehmen, wenn es schon zu spät ist.
    Erst wenn die Analyse von Paprika, Banane und allem Anderen wissenschaftlich nachgewiesen ergibt, hier sind keine Nährstoffe mehr drin, dann müßte man sich Gedanken machen.

    Solange aber allein Smoothies, egal ob nun rot oder grün oder lila sogar noch mit DETOX geworben werden, eben genau wegen der Inhaltsstoffe, kann das ja mit den fehlenden Nährstoffen nicht wirklich stimmen.

    Wer meint, er würde mit viel Obst und Gemüse unterversorgt sein, ist wohl eher auf dem Holzweg. Und irgendeiner manipulierender Chose auf den Leim gekrochen....
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.


  5. Registriert seit
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Zitat Zitat von blumenkranz Beitrag anzeigen
    soweit -so gut, ABER es wäre doch schon mal ein Anliegen, Mängel vorzubeugen und nicht erst etwas zu unternehmen, wenn es schon zu spät ist.
    Gefettet von mir.

    Da ist der Knackpunkt.

    Es geht beim Thema darum, mit (künstlich hergestellten) Nahrungsergänzungsmitteln einen Mangel zu verhindern, den man irgendwann mal haben könnte - oder wahrscheinlich auch nicht.

    Das Zeug wird eingeworfen, weil man zuverlässig etwas verhindern will, was theoretisch auftreten kann. Wie wahrscheinlich das ist und ob diese NEM dann wirklich einen Anteil haben oder man selber diesen Mangel ohnehin nie bekommen hätte- wer kann das beantworten?

    Es geht nicht um das beheben eines tatsächlich bestehenden Mangels, das ist eine ganz andere Geschichte.

    Für mich liest sich das schon sehr nach „unter Kontrolle haben“ wollen.

    Ausgewogene Ernährung ist mE soviel mehr als das Abzählen von Nährwerten und punktgenau Zuführen von Nährstoffen.

    Und genußvolles Essen, egal was, sowie eine aktive Lebensweise, Bewegung, frische Luft, Dinge tun die einem Freude bereiten, sind ebenso Nahrung für Körper und Geist. Ich kann das nicht trennen.

    Zudem muss nicht jeder leichte Mangel eine Auswirkung haben. Viele Leben ganz gut mit dem ein oder anderen kleineren Defizit und merken ihr Leben lang nix davon.

  6. Avatar von Horus
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Bei latenten bakteriellen Infektionen zieht der Körper oft Eisen aus dem Blut ab (vereinfacht ausgedrückt), um die Infektion zu bekämpfen, da gewisse bakterielle Erreger das im Blut verfügbare Eisen für sich selbst benötigen. Die wegen dieser Gegenmassnahme entstandene, feststellbare leichte Anämie mit zusätzlicher Eisenzufuhr zu beheben, hintertreibt in diesen Fällen der Infektbekämpfungsmechanismen des Körpers.

    Ausserdem können Mängel an gewissen Nähstoffen Symptome für eine zugrunde liegende Krankheit sein - es kommt vor, dass man solchen Krankheiten gerade und nur aufgrund des festgestellten Nährstoffmangels auf die Schliche kommt. Wenn da wahllos mit Nahrungsergänzungsmittel ein eigentlich bestehender Mangel aufgefüllt und so das Symptom verschleiert wird, verpasst man unter Umständen etwas diagnostisch Wichtiges.
    In solchen Fällen sind Vitaminpillen wie Schmerzmittel: sie verschleiern Symptome und lassen einem auf Ursachenforschung verzichten.

    ... schreibt eine, die selber schon mehrmals Eisen via Infusion, B12 mit Spritzen und Vitamin D im Winterhalbjahr standardmässig substituieren muss(te). Aber eben: nicht Handgelenk mal Pi und breitbandvorsorglich, sondern nach eindeutig festgestelltem Mangel und erkannter Ursache (die in meinem Fall nichts mit Fehlernährung oder vitaminleeren Lebensmitteln zu tun hat, sondern eines von vielen Symptomen einer chronischen Krankheit sind).

  7. Avatar von WhiteTara
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Die genetische Diversität sinkt, und somit haben immer mehr Nahrungsmittel dasselbe Profil. Es gibt immer weniger Wildsorten, um gezüchtete Sorten wieder resistent zu machen.
    DAS liegt aber doch auch in meiner Hand, welche Lebensmittel von den vielen angebotenen ich kaufe und esse! Man muss sich nicht von Hochleistungsgemüse ernähren, was nur schön aussieht; ebenso wie die Fleischesser nicht zwangsläufig Billigfleischproduktion mit viel Tierleid unterstützen.

    Im Mitteleuropa-Klima können ja prinzipiell auch sehr unterschiedliche Pflanzen wachsen; da ist man hier ja durchaus besser dran als Regionen mit extremerem Klima oder schwierigen Bodenverhältnissen.
    Wer abwechslungsreich isst und keine gesundheitlichen Einschränkungen hat, muss sich nicht per se sorgen.
    Wer von sich weiß, dass er es mit seinen Essgewohnheiten nicht schafft, den passenden Kraftstoff für das Wunderwerk Mensch zu tanken, der tut sicher gut daran mit Nahrungsergänzung einem Mangel vorzubeugen

    Ich habe auch nicht nur „gesunde“ Ernährung: ich liebe Kuchen und Schokolade Wenn es mich packt, mampfe ich auch 200g Schoki hintereinander weg Aber ich mach das nicht jeden Tag und damit sehe ich kein Problem darin. Ich mag auch edle Bitterschokoladen, davon würde ich keine 200g runter bekommen. Also hilft bei Schokoheißhunger auch einfach die Auswahl der Sorte: höherer Kakaoanteil und ich esse nicht so viel davon oder eben sehr teure Schoki kaufen, die mampfe ich auch nicht einfach so weg.
    Wenn ich jeden Tag 2 Stück Kuchen verputzen will und das nicht für gut erachte, dann muss ich eben im Laufe des Tages irgendwo Ausgleich schaffen zum bösen Kuchen; dann ist es auch kein Drama mehr
    LG WhiteTara


  8. Registriert seit
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    DAS liegt aber doch auch in meiner Hand, welche Lebensmittel von den vielen angebotenen ich kaufe und esse!
    wenn 90% (fiktive Zahl) allen Getreides made by Monsanto, Syngenta & Co ist, spielt es nicht nur keine Rolle, ob du dein Brot bei Lidl oder Aldi kaufst, sondern auch nicht, ob du es im Bäckerei-Fachgeschäft kaufst oder beim Discounter.

    alles derselbe Stoff.

    und wenn du einen Idealisten findest, der tatsächlich nicht-Standardsorten anbaut- so ist das meist nicht grad billig. sieben Euro für ein Pfund Brot (mein Lieblings-Siebenkorn-Pfünder kostet so viel), wenn auch sehr gutes Brot, muss man sich auch erst leisten können.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  9. Avatar von chaos99
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Unterhält man sich mit Ärzten, kommen bei denen im Gegensatz zu Patienten mit Mangelerscheinungen mehr Leute, die durch falsche Ernährung plus falscher Dosierung von Zusatzvitaminen auffallen.
    Nieren- und Leberprobleme am laufenden Band.

    Eine Multivitaminpille reicht mehr als aus für den täglichen Gesamtbedarf.
    Mehr wird ausgeschieden..noch mehr geht auf die Organe.

    Ich selber esse ausgeglichen Alles.
    Fleisch, Gemüse, Obst, Fisch...und habe Null Probleme.

    Vorsorge ist völlig fehl am Platz und bringt eben mehr Probleme als Nutzen.

    Nahrungsmittel:
    Immer wieder wird damit geworben, dass Bio ja so gesund sei, im Vergleich zum Rest.
    Komischerweise fallen immer wieder genau die Biolebensmittel durch schlechte Qualität auf.
    Geändert von chaos99 (08.09.2019 um 08:50 Uhr)

  10. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Wie kann man Mangelerscheinungen vorbeugen? Bitte um Tipps!

    Ich hab jetzt nur quergelesen und weiß daher nicht, ob es schon mal genannt wurde, aber mir kommt hier bei vielen Postings der Begriff Orthorexie in den Sinn. Da sollte man sich mal hinterfragen, ob die Beschäftigung mit dem Thema Ernährung nicht ggf. eine Projektion für andere persönliche Themen ist.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.



    Mein Avatar zeigt ein Gemälde von Ramón Lombarte.

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