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  1. Avatar von einzigARTig
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Ich kaufe bevorzugt saisonal und regional.
    Bio ist mir weniger wichtig, weil das Zertifizieren vielen Bauen schlicht zu teuer ist und die Waren defacto bio sind, nur eben ohne Siegel.
    Aber letztenendes weißt du eben nicht, welche Pestizide der Bauer eingesetzt hat und ob der Anbau nachhaltig ist.

  2. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Und das bezweifel ich eben, dass die Lagerung von regionalen Äpfeln tatsächlich schädlicher sein soll, als der Transport von Äpfeln aus Neuseeland per Flugzeug.
    ... ich wundere mich auch oft, wo denn unsere frischen Äpfel landen? Leider nicht bei uns im Supermarkt ums Eck.

    Tolles Thema, ich habe da auch oft Schwierigkeiten. Aus Spanien, Ägypen und Südafrika kaufe ich gar nichts, wenn es eine Alternative gibt - d.h. auf Erdbeeren verzichte ich solange, bis sie bei uns wachsen.
    Beeren nur in der Saison und der Großteil kommt aus dem Eigenanbau. Tomaten nur mehr regional, auch im Winter, es gibt jetzt bei uns Glashäuser, die die Hitze von Thermalwasser nutzen.
    Bananen und Zitrusfrüchte kaufe ich auch. Da gibt es keine Alternative.

    Am liebsten ist mir bio-regional, dann regional und zum Schluß bio aus dem Ausland.

    Sehr mühsam.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne

  3. Moderation
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Bei uns bekommt man dort nur zuverlässig Äpfel + Spargel aus der Region (nicht bio). Und das im Agrarland Niedersachsen.
    Keine Straßenrand-"Kartoffel zu verkaufen"?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Tomaten gehen immer - das aber auch nur, weil bei mir "regional" inzwischen heißt "europäisch" .
    Bei Tomaten leide ich! Die absolut besten Tomaten baut eine unerfreuliche Sekte an. Total bio und nachhaltig, super-super lecker, regional, aber ... will ich diese Art von Menschenhaltung fördern?

    Also kauf ich konventionelle von einem Familienbetrieb aus dem Nachbardorf.

    Von November bis Mai kaufe ich ohnehin keine Tomaten. Schmecken nicht. Für den Winter hat Gott die Konservendose erschaffen.

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Bei Äpfeln weiß ich, viele kommen aus Tirol. Dort gibt es riesige Kühlhäuser, so kann man bei uns im Winter auch Äpfel kaufen.
    Ich war öfters im Urlaub in Südtirol. Nach einer Weile kannst du keine Äpfel mehr sehen. Und keine Apfelblüten. Gebt mir Wein!!

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Genau dieser Bio-Hof aus der Region mit Gemüsekiste und Hofladen war auf dem Markt der Schlimmste, was Auslandswaren anging!
    Der Eigenanbau war schon komplett verkistet?

    Was ich bei unseren Markthändlern sehr mag, die verstehen was von ihrer Sache. Die sagen mir, was etwas ist, wo es herkommt, ob es schon genußreif ist oder noch liegen muß oder darf... Egal, ob's jetzt Eigenproduzenten sind, Weiterverkäufer, oder gemischte Stände.

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Ißt du im Winter nur Kohl?
    Kraut, Rüben, Zwiebeln, Kartoffeln, Kürbis, Nüsse. Wärmendes Winterfutter eben.
    Und Orangen. .
    Außerdem das haltbare: Erbsen und Spinat habe ich immer in TK da, Kichererbsen, Bohnen und Tomaten als Konserve. Das ist so ein Grundstock.

    Ich habe generell saisonale Vorlieben.

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Wobei "regional" auch kein geschützter Begriff ist: Eine Region kann auch ganz Deutschland sein.
    Alles kommt aus irgendeiner Region... nur nicht notwendigerwiese aus einer in der Nähe.
    Ich definiere auf meiner inneren Landkarte als "lokal" die nächsten fünf Landkreise, Region etwa 100 km (die 4 nächsten Bezirke), dann so den Bereich bis 1000 km (halb Europa), dann Resteuropa und Mittelmeerraum, dann "Rest der Welt", da stellt sich dann eher die Frage, "Flieger oder Schiff"?

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Und in Berlin kann ich vermutlich aufgrund der Masse der Menschen diese gar nicht ausschließlich mit "regionaler" Ware beliefern.
    Um Berlin rum ist immerhin "Pampa". Das hast du im Frankfurter Raum zum Beispiel nicht, da ist "bebaut oder bergig".

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Und es gibt auch noch andere Regionen in Europa - zB würden sich die Norweger vermutlich sehr bedanken, wenn sie nur noch essen "dürften" was bei ihnen Saisonware ist.
    Ich habe da mal eine sehr schön schottische (mit Kraftausdrücken gespickte) Antwort eines Schotten auf eine kalifornische Initiative "nur was in 100 Meilen Umkreis wächst" gelesen. Kurzfassung, ohne Kraftausdrücke: Hafer, Hammel, Hering. Hat der Großvater von gelebt. Und erzählt.
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  4. Moderation
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Unendlichkeit Beitrag anzeigen
    ... ich wundere mich auch oft, wo denn unsere frischen Äpfel landen?
    Ich krieg die z.B. im 2,5 Kilo-Sack bei der BayWa.
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  5. Avatar von Carolly
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Tja.. Regional ist schwierig fuer mich da zuwenig, und dann vor allem aus Massenanbau/Gewaechshaeusern angebaut wird. Man kann ein paar Sorten Obst/Gemuese vom Biobauern bekommen, aber das ist nicht wirklich billig. In einem lokalen Paket fuer 12.50 (Laden nur waehrend meiner Arbeitszeit geoeffnet) oder fuer weniger wenn man dort seine Arbeitskraft anbietet ist diese Woche:

    1 Spitzkohl
    500g Aubergine
    1 Purple Kohlrabi
    1 rote Fruehlingszwiebel
    1 Paksoi
    1 kg Suppentomaten
    1 Portion gruene Steckrueben

    Hmm.. ich mag zwar Gemuese, aber bin unsicher was ich hiermit, fuer eine Person und eine Woche von kochen koennte. Um eine Woche spaeter wieder eine Kiste mit Ueberraschungsgemuese zu bekommen. Biogemuese aus dem Supermarkt ist international und meistens in Plastik verpackt! gegenueber dem Billiggemuese. Und lokal gibt es halt nur Gemuese Ueberraschungskistenweise.

    Was auf meinem Samstagsmarkt angeboten wird weiss ich um ehrlich zu sein nicht. Kartoffeln (Frisische Kartoffeln! ) und Zwiebeln sind regional. Der Rest wohl eher nicht.

  6. Avatar von einzigARTig
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Mostrich Beitrag anzeigen
    ich kaufe regional, saisonal.
    den bio- aufklebern traue ich kein stück über den weg.
    sind doch immer wieder irgendwo irgendwelche warnungen unterwegs, dass bio- waren verseucht, vergiftet - was auch immer, sind, rückrufaktionen etc..
    Jaaa, Bio ist so so oft schlimm! Alles Beschiss!
    Im Gegensatz zu konventioneller Ware. Da gibt es nie Rückrufaktionen! Und das ist auch alles komplett in Ordnung. Immer. Immer unfehlbar, rein und pur. Und totaaal gesund.

  7. Moderation
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Carolly Beitrag anzeigen
    Biogemuese aus dem Supermarkt ist international und meistens in Plastik verpackt! gegenueber dem Billiggemuese.
    Das mit der Plastikverpackung ist die Pest!

    Das machen sie natürlich, damit keiner das Biozeug als Billigzeug abwiegt. Im Bioladen selber ist das nicht nötig.
    Immerhin kommen die Supermärkte in DE jetzt etwas davon ab und expeimentieren mit Sachen wie Aufklebern, Banderolen oder Gemüsetätowierungen.

    Aus Kartoffeln, Zwiebeln, Auberginen und Tomaten (plus Kreuzkümmel, Knoblauch, etwas Zucker, Öl), wahlweise mit Käse, kann man einen schönen Gemüseschmortopf zusammenwerfen.

    Spitzkohl könnte man wie Weißkohl zu Salat machen. Grüne Steckrüben, vielleicht in eine Suppe mit einen Schuß Sahne, da könnte auch Kohlrabi zu passen. Dem Paksoi, falls er jung ist, würde ich zur Gesellschaft Pasta und Sonnenblumenkerne oder Reis und Kichererbsen spendieren.
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  8. gesperrt
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Jaaa, Bio ist so so oft schlimm! Alles Beschiss!
    Im Gegensatz zu konventioneller Ware. Da gibt es nie Rückrufaktionen! Und das ist auch alles komplett in Ordnung. Immer. Immer unfehlbar, rein und pur. Und totaaal gesund.
    auweia.....


  9. Registriert seit
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Als ich Zitrusfrüchte und Äpfel las, fiel mir etwas ein:

    Baumpatenschaften!

    Ich finde das für Mandarinen und Orangen toll, insgesamt ist es mir aber zu teuer und deshalb habe ich keine Patenschaft.
    Bei 80 kg Ertrag, aufgeteilt auf Lieferungen von je ca. 15 kg, kostet der Versand jedesmal 25 €. Die Patenschaft im ersten Jahr 80, danach 60 €.


  10. Registriert seit
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Es gibt etliche Lebensmittel, bei denen ein Bio Kauf aufgrund der Pesitizidbelastung nicht lohnt. Blumenkohl, Broccoli, Spargel, Süßkartoffeln, Spinat, Gurken, Kohlrabi z
    B. sind kaum belastet.
    Ähnlich ist es bei Exoten wie Kiwi, Bananen, Wassermelone.

    Eine dicke Schale schützt. Man entfernt viele Rückstände, wenn man das Gemüse mit warmen Wasser und Seife abwäscht.

    Und was die Inhaltsstoffe angeht, gibt es keinen höheren Gehalt an Vitaminen etc in Bioobst oder Gemüse.

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