+ Antworten
Seite 4 von 33 ErsteErste ... 2345614 ... LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 326

  1. Registriert seit
    05.09.2018
    Beiträge
    5.330

    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Aber eigene Quellen hast Du für Deine Ansicht nicht?

    Ob Du jetzt zwecks Kühlung Öl/Gas verbrennst oder zwecks Transport Kerosin, das ist beides schädlich, was schädlicher ist, ist ein Rechenbeispiel-
    Irgendwann sind Kühlhäuser schädlicher, da deren CO2-Aussteig ja dauerhaft steigt, was bei Flügen nicht so ist, die Frage ist nur, nach wieviel Monaten oder Jahren das der Fall ist.


  2. Registriert seit
    09.10.2018
    Beiträge
    3.601

    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Nein, eigene Quellen habe ich natürlich nicht, wie sollte ich so eine Untersuchung denn durchführen?


  3. Registriert seit
    23.04.2016
    Beiträge
    4.108

    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Die Seite bringt mir zum Beispiel gar nichts, da bekomme ich für meine PLZ (das Rhein-Main-Gebiet hat 5 oder 6 vorne) Hofläden mit einer 9 angezeigt, vermutlich ist das in Bayern.

    Das war nur ein Beispiel.

    Da vielleicht:

    https://www.demeter.de/Verbraucher/Regionen/Hessen/Hessens Höfe und Hofläden

    Gib in die Google-Suche einfach deine Region und dahinter "Hofladen" ein, da kommt schon was.
    Geändert von Lizzy1234 (11.06.2019 um 10:28 Uhr)


  4. Registriert seit
    23.04.2016
    Beiträge
    4.108

    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Aber eigene Quellen hast Du für Deine Ansicht nicht?

    Ob Du jetzt zwecks Kühlung Öl/Gas verbrennst oder zwecks Transport Kerosin, das ist beides schädlich, was schädlicher ist, ist ein Rechenbeispiel-
    Irgendwann sind Kühlhäuser schädlicher, da deren CO2-Aussteig ja dauerhaft steigt, was bei Flügen nicht so ist, die Frage ist nur, nach wieviel Monaten oder Jahren das der Fall ist.
    Hier gibt's Infos zum Thema

    Apfel im Vergleich: Was ist besser fur die Umwelt: Bodensee- und Neuseelandapfel? | Umweltkommissar | Experten-Tipps | Bayern 1 | Radio | BR.de

    Klimabilanz von Obst: Warum regionale Apfel nicht besser sein mussen als Ubersee-Ware - [GEO]


  5. Registriert seit
    09.10.2018
    Beiträge
    3.601

    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Ja, das Ergebnis ist doch eben letztlich zugunsten der heimischen Ware, denn Argumente wie:

    Wer jetzt mit dem eigenen Mittelklassewagen zum Supermarkt fährt, um heimische Äpfel zu kaufen, bewegt für ein Kilo Äpfel, rund eine Tonne Blech und entsprechend schlecht fällt die Umweltbilanz aus. Das Auto allein sorgt schon für 160 Gramm CO2 für jeden gefahrenen Kilometer. Im Fahrradkorb wäre die Rechnung anders aufgegangen.
    (Apfel im Vergleich: Was ist besser fur die Umwelt: Bodensee- und Neuseelandapfel? | Umweltkommissar | Experten-Tipps | Bayern 1 | Radio | BR.de)

    treffen ja auf beide Seiten zu, können also nicht den heimischen Äpfeln angelastet werden.

  6. gesperrt
    Registriert seit
    23.11.2018
    Beiträge
    2.365

    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    ich kaufe regional, saisonal.
    den bio- aufklebern traue ich kein stück über den weg.
    sind doch immer wieder irgendwo irgendwelche warnungen unterwegs, dass bio- waren verseucht, vergiftet - was auch immer, sind, rückrufaktionen etc..
    baue auch selber an und friere ein

  7. Moderation Avatar von Promethea71
    Registriert seit
    11.09.2004
    Beiträge
    16.505

    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen

    Wenn z. B. die "regionale" Erdbeere von Pflanzen aus den Niederlanden stammt...
    Wobei es auch dabei darauf ankommt.
    Im westlichen NRW sind die Niederlande für mich "regional".

    In Berlin finde ich Obst aus Polen regionaler als Obst aus NRW oder aus Bayern.



    Und in Berlin kann ich vermutlich aufgrund der Masse der Menschen diese gar nicht ausschließlich mit "regionaler" Ware beliefern.
    Insofern bin ich auch nur bedingt eine Freundin davon zu sagen: regional ist nur maximal 100 km.
    Und die Haltung einer eigenen Kuh und zweier Hühner auf meinem 3qm-Balkon im vierten Stock wäre wohl auch nicht artgerecht ....


    Bei meiner Freundin auf dem Land mit viel Platz, Weide etc. sieht das natürlich anders aus.


    Aber ich persönlich brauche zB keine Äpfel aus Neuseeland und keine Kartoffeln aus Zypern oder Ägypten.
    Und ich brauche weder Erdbeeren noch Spargel im Winter - da freue ich mich lieber auf die Saison.


    Und auch da brauche ich keine extra beheizten Felder Anfang Mai, sondern warte ab.
    Anders sehe ich das mit den beheizten Feldern, wenn es einfach warmes Abwasser aus einem nahegelegenen Kraftwerk ist, das sowieso da ist und keinen zusätzlichen Energieaufwand bedeutet.


    Spannend fand ich auch die Erzählung eines Bekannten, dass Frühlauch aus Deutschland oft als Jungpflanze aus Marokko kommt - quasi deutsches Gemüse mit Migrationshintergrund.
    Quelle: Lauchpflanzen aus Marokko


    Ist das jetzt gut oder schlecht?
    Ich finde es besser, als den Lauch in Deutschland mit hohem Energieaufwand in Gewächshäusern zu züchten. Und womöglich hat es auch eine bessere Energiebilanz, den halbwüchsigen Lauch zu transportieren und in Deutschland weiter wachsen zu lassen.

    Und auch ich will mich nicht ausschließlich auf reine Saisonware beschränken.


    Und es gibt auch noch andere Regionen in Europa - zB würden sich die Norweger vermutlich sehr bedanken, wenn sie nur noch essen "dürften" was bei ihnen Saisonware ist. Und ich vermute mal, dass es ökologisch besser ist, wenn Norwegen Obst und Gemüse importiert, als dass es viele Gewächshäuser baut und dort unter künstlichen Bedingungen und mit hohem Energieaufwand selbst produziert.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"
    Geändert von Promethea71 (11.06.2019 um 12:07 Uhr)


  8. Registriert seit
    27.01.2013
    Beiträge
    1.021

    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Habe den Strang nicht gelesen, nur den ersten Post. Unsere momentane Lösung: wir lassen liefern von einem regionalen Bio-Bauernhof. Das ist eine Biokiste, die mit Fahrrad-Lieferung gebracht wird. Ist natürlich relativ teuer. Die umweltbewusste Version ist, die Biokiste mit dem aktuellen Angebot zu nehmen; ich muss aber zugeben, dass wir aufgrund der Auswahl / Abwechslung oft auch Anderes bestellen, und das kommt dann häufig aus Spanien / Frankreich. (Das exotische Obst aus Südamerika o. ä. kaufe ich nicht).

    Ich habe einige Freunde, die Obst und Gemüse von einer solidarischen Landwirtschaft im Umland beziehen; dafür hilft man dort einige Tage im Jahr auf dem Markt / dem Feld o. ä.

  9. Moderation
    Registriert seit
    20.08.2010
    Beiträge
    34.239

    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Wie handhabt ihr das? Gesundheit vor Umweltbewusstsein oder andersherum?
    Meine Prioritäten:
    Mir ist Nachhaltigkeit wichtiger als Selbstschonung. Ich habe die 1970er und 80er nicht nur überlebt sondern bin mit 50 immer noch nicht chronisch krank, deswegen gehe ich davon aus, daß ich robust bin und sehe keine große Notwendigkeit für Feinoptimierung.

    Die Umsetzung, in der Theorie:
    Beste Wahl sind Lebensmittel von einem Produzenten aus der Region, den ich kenne und von dem ich eine gute Meinung habe. Die Eier, die ich kriege, sind nicht bio-zertifiziert, sie sind von freilaufenden Hühnern, die als Hobby "Katzen über den Hof jagen" haben.
    Zweitbeste sind Bio-Lebensmittel aus der Region, gefolgt von "anständigem Standard" (keine Massentierhaltung, keine Agrarsteppen, (leidlich) fairer Handel).
    Wenn Importware unvermeidbar ist (Frühkartoffeln aus Zypern: vermeidbar; Bananen aus den Tropen: nicht vermeidbar; Französiche Rohmlichkäses: nicht vermeidbar) gucke ich nach Bio und Fair Trade.
    Wenn das, was ich brauche, nicht in anders kriege (oder nicht in aktzeptabler Qualität: wenn es nicht schmeckt, ist es mir egal, wie respektabel es anderweitig ist!) hole ich's konventionell.
    Wenn ich's nur haben will aber nicht wirklich brauche, laß ich's auch oft einfach und warte auf die richtige Saison, oder komme nächste Woche früher.

    Die Umsetzung, in der Praxis:
    Ich habe eine Anzahl von Stellen, wo ich einkaufe, wo ich weiß, daß es gut (von der Qualität) und so gut wie möglich (nach meinen Selektionskriterien) ist.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  10. Registriert seit
    09.10.2018
    Beiträge
    3.601

    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Dem schließe ich mich vollumfänglich an.

+ Antworten
Seite 4 von 33 ErsteErste ... 2345614 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •