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  1. Registriert seit
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Unterhaltet euch mal mit Imkern. Ich habe einen lieben Hausimker, wenn der erzählt, kommen mir die Tränen.
    Nicht nur durch konventionelle Landwirtschaft, sondern auch durch die Nutzung der Grünflächen. Die Wiesen kommen gar nicht mehr zur Blüte, vorher stehen die Rinderherden schon drauf.
    Wir haben hier eine Naturschutzwiese, das blüht alles was man von früher kennt. Herrlich.
    Tja, durch den Irrsinn lässt sich jetzt gutes Geld verdienen: Blühflächen-Patenschaften.

    Es gab für Mähen nach der Blüte auch mal kleine Förderprogramme (bin nicht auf aktuellem Stand).


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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Bienen - und andere Insekten - sterben vor allem durch die Feldraine, die "abgeschafft" wurden.

    Filmtipp: Die Wiese

    Sehr informativ, wenn auch leider zu zurückhaltend. Zahlen dazu lassen sich aber leicht ergoogeln.


  3. Registriert seit
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Alles vorhandenmein Vater war Imker. Ich habe einige Stapel Totholz..das ohne Borkenkäfer extra im Wald angehäuft und an die Hälfte der Bäume Nisthilfen angebracht. Wir hatten auch Wildbienen für kure Zeit bei uns, aber jetzt ist alles verwaist.
    Aber wir hoffen. Es steht sogar noch der alte Apfelbaum, obwohl er kaum noch Äpfel trägt.
    Oh man...:(

  4. Inaktiver User

    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Das ist hier noch so, zumindest bei den Bauern hier im Umkreis. Allerdings ist der Anteil der Wiesen die gemäht werden, sehr gering. Auf den meisten stehen Kühe.
    Hier leider nicht. Hier gibt es aber auch keine wirklichen Bauern mehr, alles Agrarier.

    Neuerdings wird Land aufgekauft, von Organisationen oder auch betuchten Privatleuten. Es gibt dann Zuschüsse, wenn das Land nicht genutzt wird. Mir fällt gerade nicht ein, wie man das nennt. Ist ja gut, dass etwas getan wird, aber könnte man nicht generell gründlicher nachdenken, ehe man mal wieder etwas Neues propagiert?

  5. Avatar von Kleinfeld
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Filmtipp: Die Wiese

    Sehr informativ, wenn auch leider zu zurückhaltend. Zahlen dazu lassen sich aber leicht ergoogeln.
    Hatte ich drauf gehofft. Läuft leider hier im Kino nicht.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

  6. Avatar von einzigARTig
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Zumindest darum kommt auch der Bioerzeuger nicht. Das Zeug ist nunmal in unseren Böden und Meeren.
    Ja, aber es wird nicht noch extra zugesetzt um einen Zweck zu erfüllen.

  7. Avatar von Kikiri
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Es gibt etliche Lebensmittel, bei denen ein Bio Kauf aufgrund der Pesitizidbelastung nicht lohnt. Blumenkohl, Broccoli, Spargel, Süßkartoffeln, Spinat, Gurken, Kohlrabi z
    B. sind kaum belastet.
    Ähnlich ist es bei Exoten wie Kiwi, Bananen, Wassermelone.

    Eine dicke Schale schützt. Man entfernt viele Rückstände, wenn man das Gemüse mit warmen Wasser und Seife abwäscht.

    Und was die Inhaltsstoffe angeht, gibt es keinen höheren Gehalt an Vitaminen etc in Bioobst oder Gemüse.
    Ich kaufe Bio (Demeter und Bioland), weil ich dreifach davon profitiere:
    Keine Umweltverschmutzung durch Pestizide und Überdungung(wir haben hier schon Probleme durch zu viel Nitrat im Grundwasser)
    Keine Gefährdung der Bauern durch die Pestizide
    Ausgezeichneter Geschmack (durchweg leckerer als im normalen Handel). Keine Ahnung, ob das andere Sorten sind? Ist jedenfalls richtig lecker! Da ich regional kaufe, und der Bioladen selbst anbaut, habe ich eine Frischekette die bestimmt auch mehr Vitamine überlässt. Die Hof-Erdbeeren sind auch eine andere Sorte als beim Discounter. Die sind nicht lagerfähig und gehen am Ende des Tages an die Tafel oder in die Hof-Marmelade.
    Allerdings kaufe ich keine Biowaren aus Ägypten, o.a. die nicht auch hier irgendwann angebaut werden können. Da gehe ich strikt nach Saison.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich dachte Bananen sind die, wo der Pestizideinsatz auf eine Art stattfindet, die für die Bananenbauern und ihr Land unschöner und gefährlicher ist als normal, verwechsele ich das?

    Und heißt "wenig pestizidbelastet" das wenig eingestzt wird, oder nur, daß das halt beim Erzeuger verbleibt und nicht beim Kunden?

    (Wie gesagt, meine Priorität ist Nachhaltigkeit, nicht das BfR zu unterbieten.)
    Genau dazu gab es gerade einen Bericht im Spiegel. Die vergifteten Kinder, die im Klassenzimmer die Giftwolken abbekommen haben und ins Krankenhaus mussten. Brasilien verwendet wohl noch einiges, was in Europa nicht zugelassen ist. Zusätzlich ist es wohl eher üblich, nicht nach Anweisung zu spritzen, sondern nach eigener Manier, auch ohne Schutzausrüstung,...

    Zitat Zitat von Mostrich Beitrag anzeigen
    ich unterstelle nicht pauschal beschiss .
    für mich ist das eben kein "siegel" mit garantie.

    beispiel: ich baue obst und gemüse auf meinem grundstück an.
    theoretisch ist das absolut "bio", da wir kein gift spritzen, keinen dünger verwenden (nur eigene reine komposterde und regenwasser zum gießen).
    aaaber: weiß ich, was der nachbar macht, was ich nicht merke?
    geht der nachts mit seiner giftspritze um und sprüht?
    nein, macht der nicht, da die hier alle nix mehr anbauen - lohnt nicht.... - andere geschichte.

    auch darum gebe ich eben nichts auf das "gütesiegel bio".

    verständlicher?
    Na ja, da Du aber nicht spritzt ist es doch nur die halbe Giftmenge, rein rechnerisch. Damit sind Luft und Boden schonmal weniger belastet, und der Anteil auf den Früchten muss auch weniger sein. Bio heißt ja oft nicht "gar nichts", sondern nur "in eigener Verantwortlichkeit nichts gespritzt".
    Da tun mir auch die Biobauern leid, die konventionelle Kollegen in der Nachbarschaft haben.

    Ich kann mir den Luxus gut leisten, Bio zu kaufen. Das mache ich gerne, und ich freue mich schon im Laden auf die Gerichte. Es ist so wohlfühlig.
    Zusätzlich koche ich eigentlich alles selber und stelle auch viele Zusätze selbst her (Instantbrühe, Pudding, Brötchen, Gewürzmischungen, Brotaufstriche, ...). Da weiß ich, was drin ist, und es schmeckt mir sehr gut. Dafür verzichte ich auf einiges, wie häufige Restaurantbesuche, häufigen Fleischkonsum, nicht-saisonale Produkte, weite Lieferwege, online-shopping, allgemeine Konsumgier, Flüge, ...
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!


  8. Registriert seit
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Ich finde es mittlerweile so zum Piepen, wieweit sich "Verbraucher - Stadt" und "Erzeuger - Land" voneinander entfernt haben.

    Allein schon, wenn ich Sachen lese wie "Hier gibt's keine Bauern mehr, nur Agrarier".

    Und dass nun schon das 6fache Mähen von Wiesen ( Weide! Das Areal, auf dem Vieh weidet, heisst Weide!) am Bienensterben schuld sein soll ist zum Piepen..

    Aber bitte - zählt Bienen und kauft teuer zertifiziertes Biozeugs, mich freuts für die Kollegen.


  9. Registriert seit
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Nicht böse gemeint:

    Was hat dich denn jetzt so angestochen?

    Ich hatte auch einen Hof.
    Ob jemand Wiese oder Weide sagt (ich gestehe: ich hab nichtmal selbst Weide gesagt) spielt doch eigentlich keine Rolle, wenn man weiß was gemeint ist?

    Welche Ursachen es für Bienensterben gibt, ist leicht herauszufinden. Der Mensch ist da ein relevanter Faktor.


  10. Registriert seit
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Und wenn es aber tatsächlich dort, wo die Charlotte lebt nur Agrarier in Konzerngröße gibt? Und keine traditionellen?
    Was dann?

    Und bitte, so Wortklauberei "Wiese" Weide, Acker, Brache - sind wir bei Scrabble?
    Das musst du den Kleinhäuslern schon nachsehen.

    In Bayern gab es einen Volksentscheid, der u. a. genau diese Themen hatte: ständiges Mähen gibt Artenvielfalt den Rest.
    Doch, das ist schon ein Zusammenhang (mit Dünger und Gülle-Gau)

    Mich hat auch gewundert, dass du Gemüse aufzählst bei denen eine etwaige Pestizidbelastung für den Konsumenten nicht so tragisch sei, "da dicke Schale" oder so
    Ehrlich, Sasapi, ich esse lieber Bio weil ich mich UND die Böden UND die Arbeiter UND die anderen Lebewesen vor Agrargiften schützen will. Und weil ich diese Form der Herstellung unterstützen will.
    Denn dass man eine Banane schälen kann war mir bekannt. Der Arbeiter auf der Plantage der das Gift abkriegt, kann sich aber nicht durch Schale schützen.

    Round up wird Bayer das Kreuz brechen in den USA. Der Kauf von Monsanto wird sich als wirtschaftlicher GAU herausstellen.
    Denn Glyphosat ist krebserregend. Und da würde ich auch nicht darauf verlassen, dass schälen 100% hilft.

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