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  1. Avatar von Kleinfeld
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Dann lies mal #82. Kleinfeld hat auch super Voraussetzungen für die Bienen geschaffen - es kommen allerdings schon keine mehr.
    Unterhaltet euch mal mit Imkern. Ich habe einen lieben Hausimker, wenn der erzählt, kommen mir die Tränen.
    Nicht nur durch konventionelle Landwirtschaft, sondern auch durch die Nutzung der Grünflächen. Die Wiesen kommen gar nicht mehr zur Blüte, vorher stehen die Rinderherden schon drauf.
    Wir haben hier eine Naturschutzwiese, das blüht alles was man von früher kennt. Herrlich.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

  2. Avatar von einzigARTig
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Ich habe leider im Moment noch keinen Garten - nichtmal einen Balkon. Aber ich hab dann wenigstens "Bienenpflanzen" in Balkonkästen gesät. Und jede Menge andere Blühpflanzen in Töpfen auf dem Fensterbrett. Ich freue mich immer, wenn die Bienen kommen.

  3. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Und: Zitronendilmma.
    Welches Zitronendilemma? Sprich dich aus!
    Wer nichts Nettes zu sagen hat, kann sich ruhig zu mir setzen.

  4. Moderation
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Welches Zitronendilemma? Sprich dich aus!
    The Market for Lemons – Wikipedia.

    Kurzfassung: In einem Markt mit Informationsungleichgewicht zwischen Anbieter und Kunden konkurrieren die Anbieter am Ende über Preis. Konkurrenz über Preis führt dazu, daß es nur noch billige Sch*** gibt weil kein Gewinn damit zu machen ist, gute Ware anzubieten.

    Verfasser hat 30 Jahre später den Wirtschaftsnobelpreis gekriegt.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  5. Registriert seit
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Mostrich Beitrag anzeigen
    richtig.
    ich habe die aber hier im umland - und die nachbarn reden....

    von da habe ich auch meine kartoffeln - komme jetzt verflixt nicht auf den namen….
    Ah, ok. Ich muss da etwas weiter, hier gibt es bei Bauern auch nur die üblichen Sorten. Passt ja auch.

    Mich interessiert zusätzlich aber eher sowas:

    Schwarzblaue Frankenwalder Kartoffel — Slowfood

    Bei erlesene-kartoffeln.de findet man eine große Auswahl an Kartoffel-Raritäten.
    Wenn ich nichts anderes finde, kaufe ich notfalls den ersten Schwung da.

    Bei ist das nur Spielerei, ich habe nicht so viel Platz. Da gehen 4 Sorten, aber jeweils nur wenig. Als besondere Leckerei.
    Der sknstige Kartoffelbedarf wird über Hofläden gedeckt.


  6. Registriert seit
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Mikroplastik
    Zumindest darum kommt auch der Bioerzeuger nicht. Das Zeug ist nunmal in unseren Böden und Meeren.


  7. Registriert seit
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Gut, dann sage ich es so: bei konventioneller Ware kannst du sicher sein, dass du Pestizide, Mikroplastik, Genmanipulation etc mitkaufst - bei Bioware kann es ausnahmsweise vorkommen, dass mal was nicht ganz in Ordnung ist, auch da gibt es ab und zu schwarze Schafe.
    In der konventionellen Erzeugung gibt es ganze schwarze Schafherden, denen die Gesundheit der Mitmenschen egal ist....

    Du stellst es so dar, als gäbe es im Biohandel ständig Skandale.

    Warum tust du das?

    Und wenn du weiter konventionell kaufst, musst du irgendwann deinen Gartenanbau selbst bestäuben. Weil die Bienen dann durch den Einsatz von Pestiziden durch konventionelle Landwirtschaft ausgestorben sind. Ok, du bist schon älter - dann wird es deine Kinder oder Enkel treffen.
    Die Bienen - und andere Insekten - sterben vor allem durch die Feldraine, die "abgeschafft" wurden. Der Bauer bekommt mittlerweile wieder einen Zuschuss, wenn er, wie früher, die Raine einfach wachsen lässt.

    Warum fing man mit dem Unfug überhaupt an?

    Hinzu kommt, dass auch keine Wiese mehr wachsen darf. Ich hab mir sagen lassen, dass bis zu sechs Mal pro Jahr gemäht wird. Früher mähte man zweimal, im Juni gab es Heut und im August das Grummet. Da war massenhaft Platz und Nahrung für Insekten.
    Die Frauenkirche wurde von den Nazis zerstört. (Katrin Goering Eckardt, Grünen-Politikerin, im Moma, 19.10. 2015)

  8. Avatar von Kleinfeld
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Char_lotte Beitrag anzeigen
    Früher mähte man zweimal, im Juni gab es Heut und im August das Grummet. Da war massenhaft Platz und Nahrung für Insekten.
    Das ist hier noch so, zumindest bei den Bauern hier im Umkreis. Allerdings ist der Anteil der Wiesen die gemäht werden, sehr gering. Auf den meisten stehen Kühe.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.


  9. Registriert seit
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Irgendwann? Das Bienensterben ist mehr als dramatisch. Wir haben eine Hecke extra für Bienen, seit vielen Jahren. Es war immer richtig Betrieb, über die gesamte Blütezeit. Seit einigen Jahren kann man die Bienen an 2 Händen abzählen.
    Ohje. Es gibt aber ja verschiedene Bienen, vielleicht ließe sich etwas tun?

    Du könntest Nisthilfen anbieten (sorgfältig auswählen)

    [editiert] www. naturgartenfreude.de Zum Einstieg die volle Breitseite - Wildbienenschutz im Naturgarten

    Totholzecken einrichten
    Das Futterangebot verbessern, also Garten etwas verändern?
    Mit Glück findet sich eine andere Art ein.
    Geändert von Orange (12.06.2019 um 17:25 Uhr) Grund: Zu viel Werbung auf der Seite, daher entlinkt


  10. Registriert seit
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    AW: "Normale" regionale Ware vs. importiertes Bio-Gemüse

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Unterhaltet euch mal mit Imkern. Ich habe einen lieben Hausimker, wenn der erzählt, kommen mir die Tränen.
    Nicht nur durch konventionelle Landwirtschaft, sondern auch durch die Nutzung der Grünflächen. Die Wiesen kommen gar nicht mehr zur Blüte, vorher stehen die Rinderherden schon drauf.
    Wir haben hier eine Naturschutzwiese, das blüht alles was man von früher kennt. Herrlich.
    Tja, durch den Irrsinn lässt sich jetzt gutes Geld verdienen: Blühflächen-Patenschaften.

    Es gab für Mähen nach der Blüte auch mal kleine Förderprogramme (bin nicht auf aktuellem Stand).

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