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  1. Avatar von Avocado_Diaboli
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    Vollkornmehl bitter

    Ich hab schonmal im Netz geschaut, aber nichts Rechtes gefunden...

    Ich ernähre mich seit einiger Zeit vollwertig und vertrage Gekauftes aus Vollkornmehl sehr gut. Nun wollte ich auch zuhause Backwaren damit herstellen und stelle fest, dass die Sachen in 3 von 4 Fällen im Abgang bitter schmecken.

    Ich habe Dinkelvollkornmehl und Weizenvollkornmehl ausprobiert, beide bio + frisch gekauft. Ich bilde mir ein, bei Buchweizenmehl ist mir das noch nicht passiert, kann aber auch Zufall sein. Ich habe back- und mehlmäßig allerdings auch nicht so den riesigen Durchlauf, nur gelegentlich mal Pfannkuchen, ein Bananenbrot oder Muffins.

    Woher kommt der bittere Geschmack - liegt das an der Mehlsorte? An den Zutaten? Oder was kann ich ändern?
    Wer nichts Nettes zu sagen hat, kann sich ruhig zu mir setzen.

  2. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Vollkornmehl bitter

    Ich verwende auch schon lange nur Vollkornmehle...außer bei Kuchen und Torten...ich habe da noch nie was bitteres geschmeckt.
    Da bin ich auch überfragt.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

  3. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: Vollkornmehl bitter

    Es gibt im Netz auch andere, die das Problem haben. Konnte bisher keiner erklären, außer dem Rat, das Getreide selbst zu mahlen (lohnt sich für mich nicht)
    Ich habe das Mehl von Alnatura - vielleicht liegt´s am Hersteller?
    Wer nichts Nettes zu sagen hat, kann sich ruhig zu mir setzen.

  4. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Vollkornmehl bitter

    Alnatura nehme ich auch meistens.
    Ich backe schon sehr viel, aber selbst mahlen will ich auch nicht.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

  5. Avatar von Test00
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    AW: Vollkornmehl bitter

    Ist mir noch nicht passiert, wäre aber schon wissenswert woher das bittere herkommt. Kuchen backe ich meist mit feinen Mehlen, da habe noch kein Vollkornmehl genommen.
    Ich verwende zu Broten hauptsächlich Vollkorn-Dinkelmehl oder Mixmehle , und bevorzuge wenig frische Hefe und eine lange Teigführung.
    Vielleicht kommt das bittere von zuviel Hefe oder zu kurzer Ruhezeit der Vorteiges/Teiges.

    Ich werde das nun mal mit jeweils Weizenvollkornmehl und Dinkelvollkornmehl testen. Je ein Brot mit langer Teigführung und wenig Hefe, das andere mit einem ganzen Würfel und kürzerer Ruhezeit.

    Werde hier berichten. Aber das kann einige Tage dauern.
    Nimm die Dinge wie sie kommen und Sorge dafür, dass sie so kommen, wie du sie haben möchtest.

  6. Moderation
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    AW: Vollkornmehl bitter

    Gerste ist ein bißchen naturbitter, aber Dinkel und Weizen jetzt eher nicht... wobei, "bitter" ist schwierig einzufangen, weil die Bitter-Wahrnehmung individuell sehr unterschiedlich ist. (Ich finde Rosenkohl süß, und Grapefruit noch in kandiertem Zustand unerträglich bitter...)

    Man kann das Brot mal im Freundeskreis zur Verkostung anbieten, ob wirklich etwas nicht stimmt, was (fast) jeder merkt (dann würde ich überlegen, ob das Mehl schlecht geworden oder verunreinigt sein könnte). Wenn das nicht der Fall ist, hilft nur, mit einer Testgruppe von "ich und sonst keiner" Experimente durchzuführen.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  7. Moderation Avatar von ganda55
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    AW: Vollkornmehl bitter

    Keine Ahnung, woher sie das Getreide haben bei den Massen, die alnatura allein in Deutschland auf den Markt wirft.
    Ich kaufe da nur noch Rosinen, wenn das Ursprungsland draufsteht.

    Bitterstoffe entwickeln Pflanzen, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Sie sind mal mehr, mal weniger weggezüchtet. Bio-Zucchini machten vor ein paar Jahren Schlagzeilen, weil Leute darauf echt Beschwerden bekamen. Eine Art Vergiftung. Ich will jetzt nix an die Wand malen, aber ich wär vorsichtig mit dem Mehl. Wenn ich mir schon die Mühe mache und selber backe - vor allem auch Brot - würde ich ein bisschen mehr in die Grundstoffe investieren. Im übrigen sollten auch konventionell produzierte Vollkornmehle keine Pestizide enthalten. Kosten nicht die Welt.
    Empörungsmob
    John Malkovich über Social Media und Co, Interview Augsburger Allgemeine Zeitung, 15.12.2018

    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
    Arnulf Rating

  8. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: Vollkornmehl bitter

    Ich backe gar kein Brot. (habe mehrere Bio-Vollwert-Bäcker in Reichweite) Das Bananenbrot, das ich gelegentlich backe, ist mehr eine Art Kuchen. Alles ohne Hefe. Insofern vielen lieben Dank für die angebotenen Tests, aber bisher geht es bei mir nur um einfache Rührteige.

    Mit "bitter" meine ich so einen kratzigen Geschmack im Abgang, der die Zunge belegt, wie wenn man zuviel Backpulver verwendet hat.

    Einen Hinweis habe ich gefunden: Es könnte an der Aufbewahrung liegen. Offenbar reagiert (Vollkorn-)Mehl sehr empfindlich auf warme Feuchtigkeit, weswegen man es nicht über dem Herd aufbewahren soll (habe ich aber - die Packung war allerdings noch zu ) Ich werde meinen Mehlvorrat jetzt mal entsorgen und neues Mehl in einen anderen Schrank stellen. Vielleicht nützt das was. Ich werde berichten!
    Wer nichts Nettes zu sagen hat, kann sich ruhig zu mir setzen.

  9. Avatar von Galah
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    AW: Vollkornmehl bitter

    Ich backe oft Rührkuchen mit Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel) und erlebe seit einiger Zeit ein ähnliches Phänomen: Der Teig schmeckt bitter - der gebackene Kuchen allerdings nicht mehr. Die Ursache scheint bei mir der Wechsel von Butter zu Rapsöl gewesen zu sein; erst seit ich Rapsöl verwende, ist beim Teigausschlecken ein leicht bitterer Nachgeschmack da. Womöglich liegt das an der Kombi Rapsöl+Vollkornmehl? Da ich mit Weissmehl seit Jahren nicht mehr backe, habe ich keinen Vergleich.
    Da der gebackene Kuchen allerdings einwandfrei schmeckt, ist das für mich kein Problem.

    The sky is always blue above the clouds.


  10. Registriert seit
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    AW: Vollkornmehl bitter

    Mein Kenntnisstand aus dem Hauswirtschafterinnenkurs, allerdings schon über 10 Jahre her :

    Mehl wird ranzig, unabhängig von der Sorte. Je dunkler das Mehl, desto kürzer die Haltbarkeit. Uns wurde die Mundprobe empfohlen: Schmeckt eine kleine Menge Mehl im Mund bitter, weg damit.

    Könnte der Beschreibung nach hier so sein.

    Bei Vollkornmehl beträgt die Haltbarkeit je nach Sorte nur ein paar Monate, bei Weissmehl über ein Jahr.

    Wenn Du also nur selten backst vielleicht eine kleine Packung kaufen.

    Und ich würde Mehl wie anno dazumal in geschlossenen, dunklen Behältern aufbewahren. Halt dunkel und trocken. Nicht in der Verpackung in "freier Wildbahn".

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