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  1. Avatar von Antje3
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    AW: Führt ihr Ernährungstagebuch?

    Ich für mich habe die Erfahrung gemacht "ganz grob" ist für die meisten nicht zielführend. Während der Diät hilft nur "ganz pingelig"....

    Bei ganz grob fällt ganz schnell unter den Tisch "der eine Keks", der Probierlöffel beim kochen, das Restchen, das für die Tonne zu schade ist.

    Mir hat als Durchhalteparole geholfen:

    1 Knäckebrot hat nur etwa 25 Kalorien. Wenn ich jeden Tag eins über meinem Kalorienbedarf esse - sind das in einer Woche 175 Kalorien. in 240 Tagen ist das blöde winzige Knäckebrot aber schon 1 Kilo auf meinen Hüften mehr... Und ein Löffelchen Nutella oder ein Keks haben ja mehr Kalorien. Oder ein kleines Würstchen...

    So kamen jedes Jahr 2 oder 3 Kilo dazu und nach 10 Jahren waren es leider 30 Kilo....
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  2. Inaktiver User

    AW: Führt ihr Ernährungstagebuch?

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Setzt du dich dann abends hin und füllst die Tabelle aus? Oder hast du die auch auf deinem Smartphone? Und wenn ja, synchronisierst du dann abends immer?
    ja. mach ich abends am Notebook. Ich schätze nur ganz grob - damit ich den Überblick behalte ...heute war es leider zu viel wieder ;) ...

  3. Inaktiver User

    AW: Führt ihr Ernährungstagebuch?

    Ja, bei fddb und vor allem immer dann, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Ernährung etwas aus dem Ruder läuft (zu viel, zu wenig, zu viel Süßigkeiten, zu wenig Gemüse oder zu einseitig) oder wenn ich Intervallfasten mache.

    Mit fddb habe ich vor einigen Jahren auch meine Fructoseintoleranz gut in den Griff bekommen.

    Ich finde es recht komfortabel.

  4. Moderation
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    AW: Führt ihr Ernährungstagebuch?

    Ich habe eine Excel-Tabelle zum Berechnen, und ein Text File zum auflisten. Das hängt bei mir auf dem Rechner rum und geht keinen was an. Für mich ist es viel einfacher, die Sachen in meine eigene Liste einzutragen als mir irgendwo durchzuklicken.

    Ich habe damit angefangen, weil ich 1. verhindern wollte, daß ich wieder in meine traditionellen "Überschwinger" (viel zu wenig und dann viel zu viel) gerate, und 2. weil ich versuchen wollte, eine gewisse Grundmenge an Eiweiß zu mir zu nehmen.

    Kommt mir ein bißchen (bestenfallls) OCD vor, was ich da mache, aber anscheinend schadet es nicht.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Inaktiver User

    AW: Führt ihr Ernährungstagebuch?

    Antje3, nun den Keks muss man dann eben aufschreiben oder weglassen.
    Die Schätzung beruht das ich mich an meinem Grundumsatz langhangele - der ist ca 1500 kcal - ich habe ja noch den Gesamtumsatz wenn ich mich bewege daher habe ich dann noch Luft nach oben

  6. Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Führt ihr Ernährungstagebuch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Antje3, nun den Keks muss man dann eben aufschreiben oder weglassen.
    Die Schätzung beruht das ich mich an meinem Grundumsatz langhangele - der ist ca 1500 kcal - ich habe ja noch den Gesamtumsatz wenn ich mich bewege daher habe ich dann noch Luft nach oben
    Wenn es so für dich klappt, dann passt es ja. Ich suche ja gerade einen Weg. Und für mich, da muss ich Antje beipflichten, klingt "grobe Schätzung" eher kontraproduktiv. Entweder mache ich mir die Mühe und führe Buch - dann soll es durchaus genau sein - oder ich lasse es. Insofern klingen für mich die Excel-Geschichten eher suboptimal, weil mit viel Aufwand verbunden. Oder ich lasse es ganz ...
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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  7. Moderation
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    AW: Führt ihr Ernährungstagebuch?

    Aber unterm Strich gilt das gleiche wie beim Haushaltsbuch: Hauptsache man macht erst mal, so einfach wie möglich und so gut wie man kann. Das ist mehr als die halbe Miete. Der Rest kommt dann, wenn man Verbesserungspotential in der Buchführung findet.

    Das Aufschreiben ist mit einer großen Unsicherheit behaftet, um so größer, je größer die gefühlte Differenz zwischen "soll" und "ist", ist nehme ich an. (Das spricht dafür, sein Tagebuch ohne Internetanbindung zu führen, mMn.)

    Ich finde Excel einfacher, weil ich jemand bin, der mit zwei Uhren nie weiß, wie spät es ist. Wenn ich auf fddb 5 verschiedene Einträge für eine Zutat und 40 für ein Gericht finde, ist jedesmal das Risiko, daß das Schreiben an Unentschlossenheit scheitert.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (15.04.2018 um 10:04 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Führt ihr Ernährungstagebuch?

    naja FDDB ist ja ziemlich genau wenn die Lebensmittel esse die ich beziffern und wiegen kann z.B. eine große Banane. Aber was macht ihr wenn ihr z.B. im Chinaimbiss ein Gericht Hühnchen Chop sui esst, da weiss ja keiner was drin ist, oder esst ihr nur selbst gekocht? Ich esse z.B. in der Kantine mittags...

  9. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Führt ihr Ernährungstagebuch?

    Ich finde fddb deswegen auch gut, weil ich festgelegte Mahlzeiten habe. Mein Frühstück ist immer gleich. Das habe ich in eine Liste gegeben und "schiebe" es in den Tag.

    Zudem hilft es mir auf die Zusammensetzung meiner Ernährung zu gucken. Da wäre mir eine selbstgemachte Tabelle zu aufwendig.
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" und...Userin


  10. Registriert seit
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    AW: Führt ihr Ernährungstagebuch?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich hätte kein Problem mit Datensicherheit. Wer interessiert sich schon für fremder Leutz Ernährungsgewohnheiten.
    Versicherungen interessieren sich extrem dafür, es ist ein Vorteil für sie, wenn sie Prämien möglichst individuell berechnen können und das Solidaritätsprinzip aushebeln können.

    Und wenn: es steht ja nicht eine tägliche Flasche Wpdka oder sowas drin.
    Beim aktuellen Stand der Ernährungs, öh, "Wissenschaft" und deren Umsetzung in die Praxis in Wirtschaft und Politik kann es sein, dass die Ernährung, die für dich genau die richtige ist, weil du über viele Jahre dein Ding gefunden hast - als "ungesund" eingestuft wird, weil nicht der herrschenden Orthodoxie entsprechend.

    Wenn "zu viel Alk" nicht das Problem ist, dann vielleicht "zu viel Zucker" oder "zu viel Fett" oder "zu viel verarbeitete Produkte," oder "zu wenig Gemüse" (das du womöglich nicht im Supermarkt mit Karte bezahlst, sondern auf dem Wochenmarkt in bar und somit erscheint es nirgends...) ... oder sonst ein Kriterium, das du aktuell gar nicht auf dem Schirm hast.

    mit zunehmender Rechenkapazität von Computern wird es wohl immer genauer möglich sein, aus Ernährungsgewohnheiten nicht nur viele Details der individuellen Situation rauszulesen, sondern auch Familien- und Freundschaftsnetze zu kennen und zu verknüpfen. Dann hast vielleicht nicht du die höhere Versicherungsprämie, aber womöglich dein Neffe, wenn vermutet werden kann, dass deine Beschwerden eine genetische Komponente haben. langfristig gesehen ist der mögliche und vorstellbare Schindluder enorm, der mit persönlichen Daten generiert werden kann.

    und das umso mehr, wenn die Daten gleich schön und systematisch aufbereitet in eine Datenbank eingetragen werden - was eine Ernährungsapp deutlich kritische rmacht als zB ein Forum, wo ja kreuz und quer und viel weniger systematisch geschrieben wird, was viel schwieriger auszuwerten ist.


    Oder hast Du Bedenken, dass irgendwann Daten an Versicherungen gehen? Das wär jetzt das einzig Ungute, das ich mir vorstellen könnte.
    und das ist SEHR ungut.

    Im Gegensatz zu politischen Positionen, die ja auch kritisch sein können, kann man den eigenen Körper bzw die eigene Konstitution und Gesundheit meist nur schwer und langfristig ändern - wenn überhaupt. Ich halte nun so gar nichts davon, meine nicht veränderbaren Schwächen laut an alle rauszuposaunen, und schon gar nicht an Institutionen, die gegenüber mir so übermächtig sind, dass ich nichts gegen sie machen kann.

    Wenn ich ein solches Tagebuch führen würde, dann auf Papier. Auch wenn es mehr Aufwand bedeutet.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

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