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Thema: Zuckerfrei

  1. Inaktiver User

    Zuckerfrei

    Hallo zusammen,

    leider habe ich dieses Jahr arg zugenommen, ich möchte mich nächstes Jahr gesünder ernähren und auch abnehmen.

    In aller Munde ist - Zucker wegzulassen ...

    Mich würden ein paar Erfahrungsberichte interessieren.

    Wer ernährt sich so und vor allem wie funktioniert es in der Praxis ?
    Überall ist doch Zucker drin, erschreckend viel z.B. in Rotkohl fast 10% , angeblich in Brot und Wurst, lasst Ihr das alles weg?

    LG phyllis

  2. Avatar von Mitternachtsblau
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    10.449

    AW: Zuckerfrei

    Ja, im Prinzip ist in allem Zucker drin...außer in Salz.

    Ich beschränke mich darauf, sichtbaren Zucker wegzulassen. Kein Zucker mehr im Kaffee. Keine Schokolade, keine Kekse...
    Und ich lebe vordringlich von mymuesli, da gibts großartig leckere Sorten ohne Zucker und sie sind sehr, sehr viel weniger süß als vergleichbare Fertigprodukte.
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

  3. Avatar von Hillie
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    31.778

    AW: Zuckerfrei

    Müsli selbst mischen, Rotkohl selbst kochen, keine Fertigprodukte, da kann man schon viel Zucker sparen.
    Neugierde ist der Kompass meines Lebens

  4. Avatar von Spadina
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    AW: Zuckerfrei

    Na ja, Du mußt Dch mal mal tiefer reinknien.

    Früchte, Gemüse können von Natur aus tatsächlich Zucker enthalten.

    Für so etwas gibt es Tabellen.

    Erst einmal dreht es sich darum, Dinge zu erkennen. Fast jedes Lebensmittel hat heute einen Aufkleber mit Nährwertangaben.

    Ergoogeln kann man erst mal, was man alles unter Zucker versteht, welche Zuckersorten es gibt und wie der Körper damit umgeht.

    In den ach so gesunden Obstsmoothies zum Beispiel ist so viel Fruchtzucker enthalten, da gibt es auch Erklärungen zu im Internet.... Ist für die Leber absolut nicht gesund....

    Als Diabetikerin, die Zucker meidet wie die Pest, kann ich Dir sagen, man lebt ganz gut damit, wenn man gut informiert den Konsum steuert.

    Obst immer zusammen mit einer KH niedrigen Hauptmahlzeit essen, dann kommt es nicht so zu dramatischen Blutzuckeranstiegen, die auch wieder Heißhunger produzieren könnten. Von Beeren kann man mehr essen als von einer topsüßen Mango. Der glycämische Index ist entscheidend.

    Und wenn man es nach viel Information umsetzt, was etwas dauern kann, aber machbar ist, wird man den Zucker null vermissen.

    Gibt unzählige Bücher, die informieren, Ernährungs-Docs, Low Carb,
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

  5. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    6.362

    AW: Zuckerfrei

    Ich verzichte seit einiger Zeit auf Süßigkeiten. Der Grund war, dass ich selbst den Eindruck hatte, daß ich davon Lust auf mehr bekam, und das war mir zu viel.

    Marmelade (eh nur wochenends) und zu Weihnachten ein paar Kekse esse ich. Da merke ich keinen Mehr-Effekt. Ich esse weiterhin viel Obst und Gemüse, aber kaum Convenience mit Zucker. Kaum Wurst oder Relishes. Praktisch kein Weißmehl.

    Dadurch habe ich auch ein paar Kilo abgenommen, aber das ist ein Nebeneffekt. Ich habe einfach das Gefühl, mir tut die Abstinenz besser.

    Ich bin ohnehin der Typ, der leichter etwas ganz lassen kann, als mich bei jedem Gummibärchen zu fragen, dieses noch, oder lieber nicht?

    Trotzdem hatte ich bei konzentriertem Zucker auch den Eindruck, dass da physiologische Dinge ablaufen, nicht nur Eßpsychologie.


  6. Registriert seit
    24.04.2007
    Beiträge
    102

    AW: Zuckerfrei

    Hallo Phyllis,

    ich hatte auch zugenommen und habe so gekämpft und mit allem möglichen versucht, die Kilos wieder los zu werden. Es hat, wenn überhaupt, nur kurzfristig geklappt und es waren auch höchstens 3-4 kg, die ich wieder los geworden bin. Im August habe ich ein Konzept gefunden, was mir wirklich etwas gebracht hat. Ich habe seit August ca. 6 kg abgenommen und halte das Gewicht jetzt auch schon eine Weile. Dabei geht es wirklich um gesunde Ernährung (keine Diät). Es gibt "nur" ein paar Regeln, die eingehalten werden sollten. Aber alles so, wie man es selbst schafft.
    Mir hat es geholfen und ich denke, dass ich auch noch ein bisschen weiter runter komme. Und dabei fühle ich mich fit, wach und gut. Da ich ja hier keine Werbung machen möchte (ich hätte ja eh nix davon, wenn du das versuchen würdest), kann ich dir gern ein paar Infos dazu geben.
    Zucker ist da natürlich auch verpönt und sollte möglichst vermieden werden. Aber das wissen wir eh alle, dass zuviel davon ungesund ist und dick macht.
    Wenn du interessiert bist, schreib mir einfach eine PN.

    Wünsche dir einen schönen Abend und einen guten Rutsch.

    LG, B-F

  7. Avatar von Alicia7
    Registriert seit
    15.11.2003
    Beiträge
    3.869

    AW: Zuckerfrei

    Als ich im März die Diagnose Insulinresistenz bekommen habe, habe ich angefangen
    konsequent Zucker (alle Arten von Zucker) und Weißmehl wegzulassen. Also nur noch
    reines Vollkornbrot (selbstgebacken, da gekauftes oft Zuckerarten enthält), Vollkornnudeln,
    Wurst ohne Zusätze (sehr schwierig Wurst ohne Dextrose etc zu finden), keine Fertigprodukte,
    da diese, wie der schon von dir erwähnte Rotkohl, viel Zucker enthalten, kaum aushäusiges
    Essen usw.

    Generell ist es auch wichtig immer auf Produkte mit niedriger glykämischer Last zu schauen und
    alle Mahlzeiten gut (mit viel Gemüse sowie Salat) zu kombinieren. Eine große Hilfe war hierbei auch
    eine Facebook-Gruppe wo man sich viel Wissen anlesen und Fragen stellen kann.

    Alles in allem war es eine relativ große Umstellung und natürlich auch mit Aufwand verbunden.
    Es hat sich für mich jedoch gelohnt. Nach knappen drei Monaten hatten sich die Blutwerte schon
    verbessert und obwohl ich in den darauffolgenden 6 Monaten nachlässiger / großzügiger war, bin ich
    nun seit Anfang Dezember wieder in einem Bereich in dem die Werte (Glukose und Insulin)
    im Normalbereich sind und die insulinresistenz im nicht nachweisbaren Bereich.
    Prima Nebeneffekt war auch die problemlose Abnahme von 10 kg in den ersten 4 Monaten.

    Ich kann also jedem nur empfehlen sich seinen tägliche Zuckerkonsum mal genauer zu betrachten
    und seiner Gesundheit zuliebe diesen zu reduzieren.
    ************************************************** *********
    Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach ein bisschen verrückt zu sein!

  8. Inaktiver User

    AW: Zuckerfrei



  9. Registriert seit
    07.06.2015
    Beiträge
    80

    AW: Zuckerfrei

    Es lohnt sich wirklich "zuckerfrei" zu leben. Seitdem ich das praktiziere hat sich vorallem mein Hautbild total verändert. Hautunreinheiten kommen sehr, sehr selten vor.

    Zuckerfrei bezieht sich bei mir allerdings auf industriell zugesetzten Zucker. Lebensmittel mit natürlichem Zuckergehalt gehören nicht dazu, sonst wäre mir die Einschränkung auch zu groß.

    Am Anfang, so ungefähr die ersten vier Wochen, war der Verzicht ehrlich gesagt hart und Gesellschaftlich auch nicht so wirklich kompatibel. Am Anfang hatte ich so eine Art Gier in mir, irgendetwas Süßes zu essen. Hat sich aber schleichend gegeben, bzw. ich hab den Punkt, an dem ich diese Gier nicht mehr wahrgenommen habe, nicht so richtig bemerkt.

    Mittlerweile ist es so, dass ich z. B. kleine Köstlichkeiten aus einer Konditorei, ein wirklich gutes Eis oder ein Dessert mir durchaus als Luxus ein- bis zweimal im Monat gönne. Es ist dann etwas sehr besonderes, wie früher als Kind, das Stückchen Kuchen oder das Eis beim Sonntagsausflug. Halt bewußter Genuss.

  10. Inaktiver User

    AW: Zuckerfrei

    Hallo zusammen,

    lieben Dank für Eure Beiträge.

    Kuchen Süssigkeiten etc. ist klar, esst Ihr auch Brot und Wurst da soll ja auch Zucker drin sein. Davon mal abgesehen das Wurst ja eh nicht gesund ist

    ich habe vor einigen Jahren mal 7 Kilo abgenommen indem ich auf Brot und Nudeln verzichtet habe, also sozusagen Weizenfrei gelebt habe

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