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Thema: Zuckerfrei


  1. Registriert seit
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    AW: Zuckerfrei

    Ich überlege ebenfalls, wie ich von dem weißen Indurstriezucker wegkomme, denn der legt bei mir einen fiesen Schalter um; außer Stevia habe ich bis jetzt kaum ein Süßungsmittel gefunden, das nicht einen solchen Jieper auslöst.

    An sich ernähre ich mich sehr gesund: Ich koche selbst und verwende dabei keinen Zucker. Ich esse kein Weißmehl und keine Kartoffeln; selbstgebackenes Vollkornbrot ohne Zucker drin, viel Gemüse, Obst in Maßen; als Getränke nur Wasser oder Kräutertees - nix, wo Zucker drin ist. Auch bei anderen Nahrungsmitteln (Ketchup oder Fertigsaucen - esse ich ohnehin so gut wie nie -, usw., Aufschnitt etc. achte ich darauf, dass möglichst kein oder eben nur sehr wenig Zucker drin ist. Nutella oder Marmelade gibt´s so gut wie nie. Höchstens in meine Haferflocken morgens kommt ein kleines bisschen Honig (ein halber Teelöffel), aber das war´s dann auch schon.

    So weit, so gut. Aber: Ich kann von den Süßigkeiten einfach nicht die Finger lassen. Sobald ich auch nur ein Ministück Schokolade esse, kommt eine Gier hoch, die ich kaum mehr beherrschen kann. Ich habe mir dieses Jahr z.B. schon mehrfach Mini-Schoko-Ostereier gekauft, um sie bis Ostern aufzubewahren - ein bisschen was Süßes möchte ich an den Feiertagen schon essen, und meine Lieblingssorten sind immer schnell weg. Aber ich kann es einfach nicht liegen lassen: Obwohl ich weiß, dass es darauf hinauslaufen wird, dass ich die gesamte Tüte oder sogar den gesamten Bestand an Süßigkeiten aufessen werde, selbst wenn es mir gar nicht mehr schmeckt und mir langsam schlecht wird, muss ich wenigstens ein einzelnes kleines Schokoei probieren - und schon geht die Klappe runter. :(
    Lange Zeit hat es gut funktioniert, einfach keine Vorräte im Haus zu haben, doch mittlerweile bin ich so weit, dass ich, wenn der Heißhunger mich packt, sogar extra losgehe und mir doch etwas kaufe. :(

    Phasenweise kann ich auf Süßigkeiten verzichten; dann esse ich höchstens Obst (vorzugsweise mit nur wenig Zuckergehalt), oder z.B. ein kleines bisschen pürierte Banane in drei Esslöffeln Quark. Oder ich verwende ab und zu etwas Stevia. Innerhalb der letzten paar Monate ist diese Gier nach Süßem aber so groß geworden, dass ich mir langsam Sorgen mache.

    Ich bin Stressesserin. Und dieserHeißhunger tritt vermehrt auf, seit ich a) bei der Arbeit vermehrten emotionalen Stress habe und b) mir eine neue Beziehung wünsche. Ich weiß gut, dass die Süßigkeiten mein großes Bedürfnis nach innerer und äußerer Nähe kompensieren: Ich bin seit mehr als fünf Jahren Single und komme damit an sich gut klar, aber mir fehlt halt das Kuscheln, das Einander-nahe-Sein.
    Ich bin auch durchaus seit einiger Zeit wieder auf der Suche nach einem Partner und die Chancen stehen gut, dass da bald jemand auftauchen wird, aber bis dahin würde ich gern einen Ersatz finden für diese eklig-süßen Phasen - es muss dann immer diese extra-cremige Praliné-Schokolade von Aldi sein, die extragroße Tafel - um für einen, zwei kleine Momente so etwas wie zufrieden zu sein. Ich habe zwar das Glück, dass die Süßigkeiten nicht groß ansetzen, aber ich habe Angst vor anderen gesundheitlichen Schäden - man kann ja z.B. Diabetes Typ II auch ohne die typischen Risikofaktoren bekommen -, und ich fühle mich immer schlecht hinterher.

    Hat jemand einen Rat, was vielleicht die Süßigkeiten ersetzen könnte bzw. wie ich dieses Bedürfnis nach Nähe kompensieren kann? Ich habe es mit Sport und Ablenkung versucht und mit Entspannungstechniken von A bis Z und war eine Zeitlang regelmäßig bei der Rückenmassage (auch wegen phasenweiser starker Verspannungen), aber es hilft alles nur sehr bedingt; das Letztere geht ganz schön ins Geld und gibt mir dann doch immer nur eher einen weiteren Eindruck davon, was mir fehlt . ;)
    Geändert von sweetydivine07 (18.04.2019 um 14:30 Uhr)


  2. Registriert seit
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    950

    AW: Zuckerfrei

    Zitat Zitat von sweetydivine07 Beitrag anzeigen
    Phasenweise kann ich auf Süßigkeiten verzichten; dann esse ich höchstens Obst (vorzugsweise mit nur wenig Zuckergehalt), oder z.B. ein kleines bisschen pürierte Banane in drei Esslöffeln Quark. Oder ich verwende ab und zu etwas Stevia. Innerhalb der letzten paar Monate ist diese Gier nach Süßem aber so groß geworden, dass ich mir langsam Sorgen mache.
    Hat jemand einen Rat, was vielleicht die Süßigkeiten ersetzen könnte bzw. wie ich dieses Bedürfnis nach Nähe kompensieren kann? Ich habe es mit Sport und Ablenkung versucht und mit Entspannungstechniken von A bis Z und war eine Zeitlang regelmäßig bei der Rückenmassage (auch wegen phasenweiser starker Verspannungen), aber es hilft alles nur sehr bedingt; das Letztere geht ganz schön ins Geld und gibt mir dann doch immer nur eher einen weiteren Eindruck davon, was mir fehlt . ;)
    Hallo sweetydivine:

    was du von dir erzählst, kommt mir sehr bekannt vor So ähnlich geht es mir auch, die Lust nach Süßem wird bei mir umso größer, je mehr ich es mir versuche zu "verbieten".
    Momentan habe ich mir vorgenommen, da es ganz weg zu lassen nicht funktioniert, mir jeden zweiten Tag etwas "Süßes" zu erlauben. Das ist dann nicht mehr ganz soviel, wie es sich ganz verkneifen zu müssen...

    Es geht mir genauso wie dir, sobald ich anfange mir Süßigkeiten zu gönnen, kann ich nicht aufhören, bis die Packung fast leer ist. Hinterher zwickt der Magen und das schlechte Gewissen und der Kreislauf geht von vorne los

    Wobei ich mich, wie du auch schreibst, ansonsten gesund ernähre und nicht übergewichtig bin. Daher müsste ich mir deswegen keine Sorgen machen, aber wie du, denke ich dabei an Diabestes, Zahnlücken, andere Erkrankungen, die auf die Dauer ja kommen können/werden.

    So einen wirklichen Tipp kann ich dir daher nicht geben, den suche ich noch selber
    Bei mir sind es übrigens Lindt Pralinen, die zum Glück sehr gehaltvoll sind und daher nicht ganz so einfach reinzuschaufeln.

    Mittlerweile ist es aber besser geworden, seit ich mehr auf meine eigenen Bedürfnisse und Grenzen achte im Umgang mit anderen Menschen und mich ausgeglichener fühle.

    Drücke dir die Daumen, dass du noch eine gute Wende schaffst und bald ein netter Mann über den Weg läuft

    Leider ist bald Ostern, da wird mein Zuckerkonsum wieder schlagartig ansteigen

    Schöne Feiertage!


  3. Registriert seit
    14.03.2016
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    399

    AW: Zuckerfrei

    Hallo sweetydivine und dieElvis ,

    ein Verlangen nach süß habe ich bisweilen auch, meist direkt nach dem Mittagessen und ganz besonders während meiner Periode

    Nach dem Mittagessen gönne ich mir daher 2 Stückchen Edelbitterschokolade, ich weiß, viele mögen die nicht, aber ich liebe die. Die reichen mir dann aber auch, also ich brauche nicht mehr, von daher muss mich mich da auch nicht zügeln.

    Oft esse ich dann auch mal einen Apfel. Oder zuckerfreie Bonbons, da gibt es eine superleckere Himbeersorte. Die decken dann mein Verlangen nach süß. Denn eigentlich habe ich gar nicht das Bedürfnis nach Zucker sondern eben nur nach einem süßen Geschmack.
    Eine Packung Süßigkeiten leer essen könnte ich mittlerweile nicht mehr, da ich es wie gesagt insgesamt zu süß empfinde.

    Bei Stress helfen bei mir zB Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne oder Nüsse. Denn meistens brauche ich nur das Gefühl ständig was in den Mund zu stecken, um den Streß abzubauen. Das geht natürlich nur am Schreibtisch. Wenn ich total gestresst aus einem Termin komme, dann esse ich auch mal zB ein Balisto, das habe ich dann oft schon vorher dabei. Aber da das "nur" 2 kleine Riegel sind, ist das gefühlt noch besser als eine Tüte Gummibärchen. Kommt GsD auch nicht so oft vor.


  4. Registriert seit
    20.01.2019
    Beiträge
    623

    AW: Zuckerfrei

    Zitat Zitat von sweetydivine07 Beitrag anzeigen
    Hat jemand einen Rat, was vielleicht die Süßigkeiten ersetzen könnte bzw. wie ich dieses Bedürfnis nach Nähe kompensieren kann?

    Ich kann nur von mir bereichten: Aller Verzicht ist möglich, wenn man will.
    Es gibt für mich nichts, wovon ich mich nicht losreißen könnte.
    "Einzige" Bedingung: Ich muss es wollen.

    Man wird jetzt sagen "Ja, was denn nun? Meinst du, ich würde das nicht wollen?"
    Ja. Denn wer soll diese Entscheidung sonst für jemanden treffen? Man will es, glaubt man, aber andererseits will man es doch nicht.
    Nun, beides zusammen verträgt sich schlecht.
    Man muss eine Entscheidung treffen.

    Ob das allerdings wirklich empfehlenswert ist, weiß ich nicht.
    Muss jeder selbst herausfinden.
    Denn Verzicht kann manchmal richtig schwer fallen, unglücklich machen, man kann leiden.
    Will man nicht leiden, dann muss man sich in die Hände der Sucht überlassen.
    So oder so, man entscheidet selbst.

    Das Bedürfnis nach Nähe kompensieren? Hmm.. Ich weiß nicht und überhaupt ob das kompensierbar ist. Es ist ein menschliches Bedürfnis.
    Kann man es nicht befriedigen, dann leidet man. Das ist natürlich.
    Und wenn man auch nicht leiden will, dann wird man von irgendwas abhängig.

    Manche versuchen es mit einem Tier. Oder mit künstlerischer Tätigkeit. Das Bedürfnis aber bleibt.
    Man denke nur an alte Menschen, die ohne Partner sind und deren Chancen, jemanden zu finden, mit dem Alter nicht gerade steigen. Auch sie haben Bedürfnisse. Die meisten müssen sich aber mit dem Mangel abfinden.

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