Ich habe im November meine Ernährung umgestellt. Seitdem gibt es bei mir keinen Weizen mehr und auch die anderen Getreidesorten lasse ich meist weg. Nur ab und zu etwas Reis oder ein paar Maiskörner im Salat esse ich noch. Ich versuche es möglichst glutenfrei. Wenn aber mal ein wenig in einer Frikadelle steckt, sehe ich es nicht total eng.
Die Folge davon ist, ich bin weniger verfressen, komme mit weniger Nahrung aus, habe viel seltener Blahungen, fast gar keine Bauchschmerzen mehr und über 8 kg abgenommen.
Das fällt mir total leicht, nur wenn es irgendwo Kuchen gibt, empfinde ich ein leichtes Bedauern. Einmal wurde ich beim Kuchen schwach. Danach hatte ich zwei Tage Bauchschmerzen. Er ist es nicht wert. Ein Eisbecher ist auch lecker. Oder Erdbeeren mit Sahne.
Wenn dir die Umkleidezeiten beim Sport, insbesondere beim Schwimmen, zu lang erscheinen, musst du einfach länger Sport treiben. Dann stimmt das Verhältnis wieder. Oder du verschaffst dir Bewegung ohne Umziehen.
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12.07.2015, 21:57
AW: Umstellung der Ernährungsgewohnheiten - wie gelingt das nachhaltig?
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12.07.2015, 22:18
AW: Umstellung der Ernährungsgewohnheiten - wie gelingt das nachhaltig?
"Alles auf einmal" umzustellen, ist sicher keine gute Idee.
Aber das Futterneid-Gruppendynamik-Essen könntest Du vielleicht angehen - eins nach dem anderen.
Wie wäre es denn, wenn Dein Freund Dir jeweils eine Viertel Pizza abgeben würde und dafür von Deinem Salat naschen dürfte.
Ansonsten machen viele (ich auch) gute Erfahrung mit 5:2. Da muss man nur an 2 Tagen in der Woche diszipliniert sein und kann die anderen Tage ganz normal essen. Wir haben hier einen Thread dazu. Du musst natürlich schauen, ob das etwas für dich ist - aber irgendein Konzept sollte man schon haben, um das Gewicht in Schach zu halten, wenn es das nicht von alleine tut.
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12.07.2015, 22:24Inaktiver User
AW: Umstellung der Ernährungsgewohnheiten - wie gelingt das nachhaltig?
das Thema interessiert mich auch, bisher ist mir die Umstellung auch nicht ganz gelungen
bis auf:
Süssigkeiten, zuckerhaltige Getränke und Chips kauf ich nicht - ich habe auch keine Tanke in der Nähe
Alkohol reduzieren höchstens mal am Wochenende. Die Weinchen abends waren in der Tat ein Problem vor allem macht er Appetit
esse an Fleisch fast nur noch Geflügel oder Rind
Kuchen kauf ich auch nicht, esse 3 x am TAg
aber:
immer noch viel zu viel, die Portionen sind zu groß
bekomme schnell wieder Hunger und esse abend noch etwas
lg phyllis
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12.07.2015, 22:34
AW: Umstellung der Ernährungsgewohnheiten - wie gelingt das nachhaltig?
Dann lass mal probeweise alles aus Getreide weg. Du wirst dich wundern!
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12.07.2015, 22:45Inaktiver User
AW: Umstellung der Ernährungsgewohnheiten - wie gelingt das nachhaltig?
Für mich ist "Kalorien überschlagen" die Methode der Wahl. Akribisch Protokoll führen finde ich auf Dauer völlig unrealistisch, aber wenn man einmal im Gefühl hat, wie viele Kalorien die üblichen Grundnahrungsmittel haben, dann entwickelt man eigentlich einen ganz guten Blick dafür, wie viel man zu sich nehmen kann, damit die Bilanz ausgeglichen ist.
Mit Ernährungsumstellungen kann ich nicht besonders viel anfangen. Früher wurden viele komplexe Kohlenhydrate und wenig Fleisch propagiert, jetzt ist "Low carb" schwer in Mode und übermorgen wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Sicher ist nur, dass der regelmäßge Verzehr mittelgroßer Mengen Broccholi nicht gesundheitsschädlich ist und dass Nussschokolade massig Kalorien hat.
Ich würde übrigens dringend davon abraten, sich krampfhaft die Pizza zu verkneifen. Lieber eine halbe essen. Eine Ernährungsumstellung, bei der man sich kasteien muss, hält man sowieso nicht auf Dauer durch.
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12.07.2015, 23:08
AW: Umstellung der Ernährungsgewohnheiten - wie gelingt das nachhaltig?
Man kann von der Pizza auch nur den Belag essen und den Boden dem Haustier reichen. Was ist denn das Leckere an Pizza? Für mich ganz klar der Belag.
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12.07.2015, 23:27Inaktiver User
AW: Umstellung der Ernährungsgewohnheiten - wie gelingt das nachhaltig?
Kann ich total gut verstehen. Aber vielleicht probierst du es mal ein paar Tage auf fddb.info , da kannst du ein Tagebuch anlegen, sehr viele Nahrungsmittel sind bereits eingegeben und du musst nur noch die Menge anpassen.Mit akribischem Aufschreiben oder Kalorienzählen tue ich mich schwer, meist gebe ich es nach ein paar Tagen dran, weil es mich frustriert.
Es liest sich ein bisschen, als ob du inzwischen vielleicht schon zu wenig isst und dein Körper nichts mehr hergibt, weil er meint, es sei Hungersnot.
Das könntest du auf dieser Seite mal ein paar Tage prüfen.
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13.07.2015, 00:14
AW: Umstellung der Ernährungsgewohnheiten - wie gelingt das nachhaltig?
Such dir eine Gewohnheit, die dich am meisten nervt, und laß sie bleiben, oder besser, mach was anderes.
Ich habe vier Sachen gemacht.
1. Die Angst, es könnte morgen nichts (oder nichts gutes) mehr zu essen geben, abgelegt.
2. Essen besser geplant, so daß ich nicht mehr vor der Wahl, "wegschmeißen oder wegmampfen" stand
3. Regelmäßige Mahlzeiten, dabei einmal am Tag "was vernünftiges" (kein Müsli oder Stullen)
4. Überlegt, "worauf habe ich jetzt wirklich Appetit, was macht mich jetzt glücklich?" und dann das gegessen und nicht irgendwas anderes.
Außerdem habe ich mir Kaffeesaufen angewöhnt. Was vielleicht nicht so brilliant ist, aber hilfreich.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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13.07.2015, 07:10Inaktiver User
AW: Umstellung der Ernährungsgewohnheiten - wie gelingt das nachhaltig?
ebayfan: ganz ohne Getreide?
puh, das wäre aber eine gewaltige Umstellung ich weiss nicht ob das hinbekommen würde.
Ich habe Brot allerdings auch schon reduziert aber ich liebe auch Nudeln
Kalorien überschlagen mach ich auch, ich habe die NOOM App die finde ich ganz gut um die kcal im Blick zu behalten.
Da fällt mich auch noch ein ...zu meinem zu großen Portionen. Ich habe auch im Hinterkopf eine Angst nicht satt zu werden oder nicht genug zu bekommen (obwohl ich Einzelkind bin
) und ich ess wohl auch zu schnell das Sättigungsgefühl kann gar nicht kommen
aber ich stelle fest, einiges habe ich schon erreicht
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13.07.2015, 07:25
AW: Umstellung der Ernährungsgewohnheiten - wie gelingt das nachhaltig?
Ja, ganz ohne Getreide. Ich esse weder Brot noch Nudeln, keinen Kuchen und kein Müsli.
Seitdem bin ich nicht mehr so verfressen.


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