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  1. Inaktiver User

    AW: Weizen- und Zuckerfrei - Erfahrungen?

    Hallo und danke für die Infos!
    Icb möchte mich dem Ich-sag-der-Zuckersucht-den-Kampf-an-Hype anschliessen. Einerseits weil ich merke, dass ich immer Lust auf Süsses habe aber ich diese Lust oft mehr wie ein Müssen empfinde, vor allen Abends. Und dann während ich mich dem hingebe geniesse ich es nicht mal wirklich, danach fühle ich mich schlapp, voll und will einfach noch mehr! Ich will mich von dieser Sucht befreien. Deshalb ein Total-Entzug für den Anfang. Zucker regt ja die Insulinausschüttung an und das soll eben vermieden werden.

    Von weissem Reis wird abgeraten weil er raffiniert ist, glaube ich. Wenn ich nun so eine Insulin-Pause machen möchte (oder Insulin-ist-böse-hype, wenn man es so nennen will), hat da Weizen und Weisser Reis auch einen Einfluss drauf? Das frage ich mich.

    Ebenso bei anderen süssen Sachen wir Honig, Agavendicksaft und anderen Zucker-Alternativen: die wirken auch wie Zucker oder? Oder gibt es Ausnahmen (ausser künstlichen Süssstoffen)??

    Liebe Grüsse,

    Tsiri, total im Zucker-ist-böse-Hype ;-)
    Geändert von Inaktiver User (16.08.2015 um 13:55 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Weizen- und Zuckerfrei - Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Von weissem Reis wird abgeraten weil er raffiniert ist, glaube ich. Wenn ich nun so eine Insulin-Pause machen möchte (oder Insulin-ist-böse-hype, wenn man es so nennen will), hat da Weizen und Weisser Reis auch einen Einfluss drauf? Das frage ich mich.
    dann googel doch einfach mal nach insulin und reis, da wirst du sicher fündig.

  3. Inaktiver User

    AW: Weizen- und Zuckerfrei - Erfahrungen?

    okay.

    Dann musst aber nicht nur weisses Weizenmehl meiden, sondern auch weisses Dinkel- und Roggen- und wasauchimmerMehl, sofern es weiss ist. Umgekehrt kannst du sehr wohl Weizen essen - aber eben in Form von Vollkornmehl oder Kleie oder so.

    Weisser Reis fällt in eine ähnliche Kategorie wie Weissmehl (allerdings weniger stark). Wenn du also konsequent sein willst, ersetzt du den weissen Reis durch Vollreis.
    Wobei man sich bewusst sein muss: in Ost- und Südostasien essen Milliarden von Menschen seit Jahrhunderten 3x täglich weissen Reis. Verfettung und Diabetes halten sich in dieser Weltregion in engen Grenzen - im Gegenteil, die treten erst vermehrt auf, seit auch in diesen Regionen mehr westlich gegessen wird, d.h.: weniger Reis, dafür mehr tierische Fette und hochverarbeitete Süssigkeiten.

    Der weisse Reis an sich ist deshalb in meinen Augen kein Problem.


    Ebenso bei anderen süssen Sachen wir Honig, Agavendicksaft und anderen Zucker-Alternativen: die wirken auch wie Zucker oder?
    Ja, tun sie. Schau mal, was Wikipedia schreibt:

    Honig ist eine dickflüssige bis feste, teilweise auchkristallisierte Substanz, die hauptsächlich aus den Zuckerarten Fructose (Fruchtzucker, 27 bis 44 %) und Glucose (Traubenzucker, 22 bis 41 %) sowie Wasser (15 bis 21 %, Heidehonig bis 23 %) besteht.

    Ergo: Honig ist zum grössten Teil Zucker .......
    Wobei Fruchtzucker im Moment im Verdacht steht, mehr zur Verfettung der Menschheit beizutragen als Glucose.

  4. gesperrt

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    AW: Weizen- und Zuckerfrei - Erfahrungen?

    Wenn du den Insulinspiegel unten halten willst, solltest du Vollkorn meiden. Reis und Kartoffeln auch, außerdem zuviel süßes Obst und Milch. Dafür darf dein Essen ruhig fettig sein.

    Du kannst mit Stevia und Xylit süßen.

    Ich persönlich werde lieber mal bei Süßem schwach und erspare mir jegliche Zuckermoleküle aus Getreide. Einzige Ausnahme, gelegentlich Reis.

    Aber das ist mein Geschmack, bei dir kann es anders sein. Grundsätzlich halte ich es für besser, meine Kohlenhydrate zu oder besser noch nach einem eiweiß- und fetthaltigem Essen zu essen und nicht einzeln. Dann geht der Zucker nicht so schnell ins Blut und das gehaltvolle Essen verhindert Heißhungerattaken, die recht schnell kommen, wenn man die Kohlenhydrate separat und hungrig isst.

    Es macht keinen besonders großen Unterschied, ob du Weißmehl oder Vollkornmehl nimmst. Nach beidem wird man sehr schnell wieder hungrig, wenn man nichts anderes dazu isst.

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    AW: Weizen- und Zuckerfrei - Erfahrungen?

    Wenn es hauptsächlich um den Insulinspiegel geht, dann ist LOGI die Ernährungsform, mit der du dich mal genauer auseinandersetzen solltest.

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    AW: Weizen- und Zuckerfrei - Erfahrungen?

    Hallo zusammen,

    ich lebe seit gut einem halben Jahr weitestgehend zucker-und weizenfrei.

    Mir tut diese Ernährungsform sehr gut und ich bin davon überzeugt, dass es dem Körper gut tut. Vor allem sämtliche Backwaren sind aus meiner Sicht sehr kritisch zu betrachten. Ebenso alle zuckerhaltigen Lebensmittel.

    Sicher ist es ein Unterschied, ob man täglich 10 Snickers isst und 3l Cola trinkt, oder ob man einmal im Monat ein Stück Kuchen ist.
    Insgesamt kenne ich jedoch keinen Grund, der FÜR Zucker spricht...

    @Horus: ich würde nicht behaupten, dass es keine wissenschaftlichen Studien dazu gibt. Vor allem der Zusammenhang zwischen Zucker, Insulin, Diabetes, Alzheimer etc. wurde und wird immer mehr untersucht - und da gibt es durchaus überzeugende wissenschaftliche Erkenntnisse.
    Aber letztendlich entscheidet jeder selbst, was er isst.

    Lila

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    AW: Weizen- und Zuckerfrei - Erfahrungen?

    Lila, schön das zu lesen. Ich verzichte seit 8 Monaten auf Zucker und Weizen fange ich nun an auch kritischer zu sehen ...

  8. Inaktiver User

    AW: Weizen- und Zuckerfrei - Erfahrungen?

    Hallo zusammen,
    ich denke auch, dass alles industriell erzeugte nicht wirklich gut sein wird.
    Vor Jahren habe ich mal gelesen: Natürlicherweise für den Menschen am besten verträglich sei alles, was man auch im rohen Zustand essen könne. Dafür sei unser Verdauungssystem am besten austattet.
    Das fand ich eine einfache und irgendwie einleuchtende Theorie.
    Aber es fällt viel Alltägliches weg. Soweit ich weiß, gibt es z.B. kein Getreide, dass einfach so roh gegessen würde (außer in Form von Flocken, was dort auch schon als "denaturiert" gesehen wurde).
    Dabei fallen auch diverse Gemüsesorten weg, wie einige Hüslenfrüchte (div. Bohnen), Kartoffeln, Auberginen.

    Ich schaffe es nicht, mich 100% daran zu halten, versuche aber darauf zu schauen, möglichst wenig Getreide, Hülsenfrüchte, Nachtschattengewächse zu essen, weil ich die Theorie überzeugend fand.
    Auf Weizen und Zucker verzichte ich nahezu komplett, da ich das mit dem hochgezüchteten extrem glutenhaltigen Weizen auch gelesen habe.

    GrünePapaya

  9. Inaktiver User

    AW: Weizen- und Zuckerfrei - Erfahrungen?

    Hallo, durch Inspiration aus dem Forum hier habe ich dieses Ernährungsform seit 2 Wochen ausprobiert und schon 2 Kilo abgenommen.

    Vermisse nix, was mich sehr verwundert hat weil ich da die größen Schwierigkeiten vermutet habe.

    Ich esse komplett getreidefrei, ab und zu Kartoffeln Reis und Bananen (also nicht Kohlhydratfrei) Zucker ab und zu in Form von Eis, da kann ich nicht wiederstehen. Es ist eine Gewohnheit vor allem zum Frühstück.

    Mit tut das gut, schlafe besser, fühle mich aktiver und die Gelenkschmerzen sind besser geworden

    lg phyllis

  10. Inaktiver User

    AW: Weizen- und Zuckerfrei - Erfahrungen?

    Völlig hypefrei lebe ich seit fast einem Jahr ketogen, was naturgemäss Verzicht auf Weizen und Zucker einschliesst.

    Meine Laborwerte sind besser als je zuvor.

    Mein Bauch ist ruhig und entspannt - erheblich ruhiger als "vorher".

    Meine Migräne ist rückläufig.

    Mein Körper verändert sich langsam - Muskulatur nimmt zu.

    Gewicht bleibt konstant, mein Zahnarzt freut sich leider nicht, denn es gibt so gar nix zu tun für ihn.

    Mir fehlt nichts, ich esse abwechslungsreich, mit Genuß und ausschliesslich natürliche, frische Sachen, der Convenience-Anteil ist auf Null geschrumpft. Obwohl ich ausschliesslich Bio kaufe, sind meine Kosten für Lebensmittel gesunken, denn der ganze Süss/Knabberkram, Zutaten für Kuchen und Gebäck, Ausgaben beim Bäcker fallen weg. Das "Brot", das ich selbst alle zwei Tage backe, kommt kostenseitig an die Bäcker-Ausgaben vor der Umstellung nicht heran.

    Wer weiterhin die in unseren Breiten übliche, stark kh-lastige Kost für gesund hält, ignoriert meines Erachtens eine ganze Reihe Fakten, aber es steht ja jedem frei, für sich diese Entscheidung zu treffen. Mir geht es mit dieser Ernährungsform super, und das spiegelt sich eben auch in "harten Fakten" = Laborwerte nieder.

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