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    AW: Bio-Kisten: Eure Erfahrungen?

    Bei uns gibts keine Biokiste, sondern eine Biotüte, jeweils als Single- und Family-Tüte, und jeweils eine Obst oder Gemüsetüte. Eine Woche im Voraus einzusehen und zu bezahlen, wird aber nicht geliefert, sondern muss abgeholt werden (wir wohnen auf dem Lande).
    Dazu gibts immer Rezeptzettel.
    Ich mochte die Tüten eine Zeitlang auch, weil ich darüber eben auch schon viele Gemüse kennengelernt habe, die ich vorher nicht kannte. Pastinaken wurden ja schon genannt - seit dem eins meiner Lieblingsgemüse.
    Die gibts natürlich auch anderswo zu kaufen, aber normalerweise übersieht man die, weil man sie eben nicht kennt.
    Die Rezeptzettel finde ich auch nicht immer gut - und richtig blöd, und völlig am Konzept vorbei (nämlich das man mal was neues kennenlernen soll) ist es dann, wenn sie da alles Mögliche pürieren und zu Suppen verarbeiten (hatte da in den letzten Wochen Kürbis - also Hokkaido-Suppe, Pastinaken-Suppe, Steckrüben-Suppe...), alles Rezepte, die ich nicht gemacht habe, weil ich wirklich wissen wollte, wie es schmeckt. Gut, Hokkaido kannte ich schon, und fand ihn schon immer zu schade für 'ne Suppe.
    Ausserdem mag ich den Zeitdruck nicht: Einkaufen ist eh stressig genug - und dann nochwas auf den Tag - für eine Woche im Voraus zu bestellen und auch abholen zu müssen ist ... bäh. Wenn ich mal zufällig im Bioladen vorbeikomme, schaue ich schon mal auf die Liste, was es gibt, und entscheide dann.

    Wesentlich reizvoller finde ich es hingegen, einmal in der Woche zum Bauern zu fahren, und da frische Kuhmilch, Quark, Käse, Eier, Fleisch, Gemüse und Brot zu kaufen - schmeckt alles dreimal besser als aus dem Supermarkt.
    Grüsse

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    AW: Bio-Kisten: Eure Erfahrungen?

    Wir haben in den vergangenen Monaten erste Erfahrungen mit der Biokiste gemacht und waren, generell gesprochen, recht zufrieden.
    Auch wenn wir täglich Obst und Gemüse essen, hat der Inhalt einer kleinen Kiste meist eine Woche lang für unseren 2-Personen-Haushalt gereicht. Die Qualität der Waren war durchweg super.
    Die Anlieferung erfolgte problemlos - die Kiste wurde bei uns auf der Terasse abgestellt.
    Allerdings fand ich die Zusammenstellung innerhalb der Kisten (und es wurde auch importierte Ware verwendet) relativ einfallslos. Es wurden wirklich die günstigsten Standards genommen, so daß man wirklich JEDE Woche Möhren, Kohl und Rettich hat. Klar konnte man die Zusammenstellung der Kiste ändern, das ging dann aber auch direkt ordentlich ins Geld. Auch die Obstauswahl war relativ simpel: Äpfel, Birnen, Bananen evtl. mal eine Mango.
    Und pünktlich zur MWSt-Erhöhung wurden auf einmal 19% berechnet (für Lebensmittel?), so daß der Gesamtpreis dann direkt noch mal teurer wurde.
    Will daher jetzt alternativ immer Freitags und Mittwochs Obst und Gemüse auf dem Heimweg beim Bio-Supermarkt kaufen. Da hat's Auswahl, die Ware ist ebenfalls sehr gut und preislich schon günstiger als die Kiste.
    Bei einigen Bauern in unserer Umgebung habe ich allerdings auch schon, original verpackte, Ware aus dem Großmarkt gefunden - aber 3x teurer als im Supermarkt. Das hat für mich mit Bio aber nix zu tun, sondern mit Nepp. Und das will ich nicht unterstützen.
    Es kann passieren was will. Es gibt immer Einen, der es kommen sah.
    - Fernandel (1903 - 1971)

    Um zu überleben, brauchen wir Fantasie. Die Realität ist sonst zu kompliziert
    - Lady Gaga

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    AW: Bio-Kisten: Eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von frauclooney66

    Und pünktlich zur MWSt-Erhöhung wurden auf einmal 19% berechnet (für Lebensmittel?), so daß der Gesamtpreis dann direkt noch mal teurer wurde.
    Lebensmittel unterliegen dem reduzierten MwSt.-Satz von 7 %. Von daher ist das wirklich 'ne absolute Frechheit, da 19 % berechnen zu wollen.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

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    AW: Bio-Kisten: Eure Erfahrungen?

    Hallo zusammen,
    ich weiß das hier ist schon eine recht alte Diskussion, aber ich habe sie auf meiner Suche nach Bio-Kisten gefunden und dachte ich wärme sie einmal auf, bevor ich eine neue dazu starte. Gerade im letzten Jahr hat sich da glaube ich doch ziemlich viel getan...

    Ich bin zurzeit gerade auf der Suche nach einem guten Anbieter für Bio-Kisten/Gemüse-/Obstkisten. Mein Mann und ich sind weiterhin noch im Homeoffice und auch unsere Kids sind nur an einzelnen Tagen in der Schule/im Kindergarten. Ich würde gerne mehr gesundes Obst und Gemüse in unseren Alltag bringen und habe mir gedacht, dass so eine Kiste da bestimmt viel bewirkt und ich mir dadurch das Schleppen vom Supermarkt heim ein bisschen erleichtere und auch die Bio-Qualität gegeben ist. Nun stellt sich mir aber doch die Frage, ob diese Kisten tatsächlich so viel besser sind, da ja mittlerweile auch der Supermarkt nachhause liefert...
    Deshalb würde ich hier gerne um Rat fragen: Welche Erfahrungen habt ihr mit Bio-Kisten gemacht? Lieber vom Bauernhof oder einem extra Anbieter oder doch vom Supermarkt liefern lassen?

    Vielen Dank für eure Hilfe!

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    AW: Bio-Kisten: Eure Erfahrungen?

    Du hast recht - in der letzten Zeit hat sich da viel getan. Der von mir in #14 beschriebene rollende Bioladen hat längst seinen Betrieb eingestellt. Die Betreiberin ist seit vielen Jahren in Rente.

    Wir sind dann vor ein paar Jahren bei einer Solawi (Solidarische Landwirtschaft) eingestiegen: Man verpflichtet sich für jeweils ein Jahr monatlich einen festen Betrag zu bezahlen und kann dann dafür jede Woche eine bestimmte Menge Obst, Gemüse, Milchprodukte, Brot abholen - je nach Art des Abos.
    Organisiert ist das gut: jeweils am Donnerstag kommt eine Mail, in der aufgelistet wird, wie viel man wo von bekommt. Das ganze läuft auf Vertrauensbasis. Von Freitag bis Sonntag kann man sich sein Zeug dann in einer großen Scheune abwiegen und mitnehmen. Meistens gab es zur Mail noch zwei, drei Rezepte, vor allem dann, wenn was Ausgefallenes dabei war.

    Vorteil: bio, regional, saisonal, keine großen Vertriebswege, kein Verpackungsmaterial (man bringt seine Kiste selbst mit), gute Qualität, für die der Preis in Ordnung ist. Super geeignet für Familien, weil man da auch größere Mengen in einer Mahlzeit weg bringt und nicht an seinem Rote Bete-Kontingent eine Woche lang isst.

    Nachteil: Saisonal.... das heißt, es gibt nur das, was gerade Saison hat. Das heißt dann durchaus: Von Dezember bis März jede Woche Rote Bete und Rosenkohl. Oder immer mal zwei Köpfe Chinakohl auf einmal. Im Sommer ist die Auswahl natürlich größer. Je nachdem, was geerntet wurde, fallen die Mengen ganz unterschiedlich aus . siehe Chinakohl. Wir wussten im Frühsommer oft nicht mehr, wohin mit dem vielen Salat. Im Winter gab es dann manchmal gerade 50 Gramm Feldsalat je Anteil. Damit kann man nicht viel anfangen, wenn man für eine Familie kocht. Als dann meine Kinder, die je einen eigenen Haushalt haben,s sich den Solawi-Anteil aber mit mir geteilt haben, beruflich weggezogen sind, war das für mich zu viel. Ich hab ein Jahr pausiert und mir dann wieder einen Anteil mit einer Kollegin geteilt. War auch schwierig. Manchmal gab es nur eine Stange Lauch oder drei riesige Rote Bete - wie teilt man das immer gerecht auf. Anfangs hatten wir auch noch einen Anteil an der Bäckerei. Das Brot war gut - aber über Jahre hinweg immer das gleiche.

    Mittlerweile bin ich wieder raus. Manchmal denke ich am Freitagabend, dass es doch schön wäre, wenn ich in der Mittagspause schon meinen Anteil geholt hätte und nicht mehr noch in den Supermarkt müsste. Aber dann denke ich an die immer noch großen Vorräte an eingefrorenem Rosenkohl und an die vielen Schüsseln mit Chinakohl, die ich gegessen habe, obwohl ich Chinakohl nicht besonders mag. Und bin froh, jetzt wieder freier zu sein, was Auswahl und Menge angeht.

    Ich habe allerdings auch den Vorteil, dass es bei uns in der Stadt einen kleinen Gemüsehändler gibt, der möglichst regionale Ware verkauft, und einen gut sortierten Bio-Supermarkt.
    Geändert von GuteLaune (17.02.2021 um 13:22 Uhr)

  6. Moderation

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    AW: Bio-Kisten: Eure Erfahrungen?

    Ich lasse mir die Gemüsekiste von etepete liefern. Die liefern Obst und Gemüse, das nicht verkäuflich ist, weil die Kartoffeln zu groß/zu klein, die Karotten zu verdreht usw. sind. Die Ware ist natürlich auch saisonal, momentan bekomme ich jede Menge rote Bete, Pastinaken aber auch Schwarzwurzeln und Zwiebeln.

    Ob sich das lohnt, musst du entscheiden. Der Nachteil bei etepete ist, dass man sich das Gemüse (ich lasse mir nur Gemüse liefern) nicht aussuchen kann. Die Kiste, die einmal wöchtentlich kommt, ist eine Wundertüte. Ich kaufe bei Rewe (Abholservice) mir dann das Gemüse dazu, das ich noch möchte.

    Ich finde, dass Ökokisten nicht in erster Linie dazu dienen, dass man mit Obst und Gemüse versorgt wird, sondern dass man sich mit der Idee, die dahinter steht, indentifiziert. Das, was die Ökokisten liefern, bekommst du genauso im Supermarkt - egal ob du den Lieferservice oder den Abholservice präferierst.
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    In einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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  7. Inaktiver User

    AW: Bio-Kisten: Eure Erfahrungen?

    Ich kaufe neuerdings gelegentlich was über Marktschwärmer, das gibt es in mehreren Städten. Muss man aber bei einer Verteilstelle abholen.

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    AW: Bio-Kisten: Eure Erfahrungen?

    Wir haben in der Nähe einen Hof, der zu Bioland gehört - die haben entweder herkömmliche Kisten oder man bestellt per Onlineshop. Da kann man dann auch Fleisch, Quark etc von anderen Höfen bestellen.
    Bioland ist ein bundesweit agierendes Label - vielleicht wirst du da fündig?

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    AW: Bio-Kisten: Eure Erfahrungen?

    Hier ist die rollende Gemüsekiste ein mittlerweile jahrzehnte etabliertes Unternehmen, das sein Angebot so verfeinert hat, daß quasi jeder Kunden die richtige Box finden kann (von Single bis zur Großfamilie) und auch auf besondere Wünsche wird da meines Wissens Rücksicht genommen.
    Die haben außerdem inzwischen ein so gutes Netz an Kooperationen, daß sie eher ein Liefersupermarkt sind als eine reine Gemüsekiste.
    Da gibt es Käse (gezielt zum Auswählen oder Pakete), Molkereiprodukte, Müsli, Getränke, Drogerieartikel und Fleisch.
    Wer möchte, braucht da dann so gut wie gar keinen normalen Supermarkt mehr betreten.

    Die Qualität war - solange meine Freundin das hatte - immer ausgezeichnet. Sie hatte nie Anlaß zur Reklamation.

    Die Webseite ist erstklassig - man kann da bei den einzelnen Kisten sogar sehen, war da aktuell als Inhalt geplant ist.
    Und ggf. aufstocken.

    In der Singlekiste wäre derzeit gerade drin (15,50 €)
    Apfel mix 400 g
    Birne 400 g
    1 Salat
    Karotte 300 g
    Brokkoli 500 g
    Zucchini 500 g
    1 Butternut Kürbis

    Es gibt aber auch Mixkisten, wo gleich Brot und Käse dabei ist, Kisten nur Gemüse, Kisten Obst+Gemüse, Nur-Obstkisten.

    Die reinen Käsemischpakete kosten z.B. etwa 12 € für 600 gr Käse - verteilt auf 4 Sorten.

    Ich hab mir die Webseite durchgeguckt - ich würde es inzwischen eher als Bio-Lebensmittel-Supermarkt-Lieferservice bezeichnen, weil das Angebot so umfangreich ist, da fehlt nichtmal Waschmittel und Babypflege.
    Geändert von Antje3 (17.02.2021 um 09:13 Uhr)
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  10. User Info Menu

    AW: Bio-Kisten: Eure Erfahrungen?

    Hallo Antje,

    genau so einen Biolieferdienst nutzen wir schon viele Jahre. Ich bestelle jede Woche meine selbst ausgewählten Artikel aus allen Sortimenten. Bis auf Weihnachten gehe ich schon seit Jahren nicht mehr in einen Supermarkt.
    Ich finde es super praktisch bis zum Morgen der Lieferung kann ich noch was ändern und um 11 Uhr wird mir alles in die Küche getragen und die Getränke im Keller verstaut, Leergut wird auch gleich mitgenommen und für unsere Karnickel gibt es gratis eine große Tüte mit Gemüseresten.
    Gut ist das alles als rotierendes System in Mehrwegverpackungen kommt und somit kein Müll anfällt und man hat die Finanzen gut im Blick.
    Mit fünfen ist man kinderreich!

    Gemopst by Evelyn Sanders

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