Ganz genau, ich weiss das, weil ich mehrmals mit dem Fahrer (der morgens Brötchen ins Altenheim bringt) gesprochen habe.
Nicht bloss, dass die Leute schlecht bezahlt werden sondern auch ständig Personalwechsel haben. Bei der kleinsten Kleinigkeit (oft unverschuldet und weil der Bäckereibetreiber aufs Tempo drückt) werden die Leute angemault und rausgeschmissen.
Wenn dich das wundert, dann frag doch einfach mal selbst nach.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 1051
-
05.10.2010, 15:43
AW: 47 % der Deutschen kaufen lieber billig ein...
-
05.10.2010, 15:49
AW: 47 % der Deutschen kaufen lieber billig ein...
Das Getreide wird von riesigen Mehl-Containern direkt vom Laster des Anlieferers in den Mehl-Bunker der Bäckerei geblasen. Da wird höchstens zentnerweise bezahlt. Du glaubst doch nicht, dass die mehr ausgeben, als der Endverbraucher mit seinem Kilo-Tütchen Mehl ?
Ganz abgesehen davon, was sagst du zu den ständigen Preiserhöhungen seit vielen Jahren ?
Im Dezember kostet das Brötchen noch 35 cent und im Januar schwupsdiwups 50 cent.
Das wurde immer unverschämter.
-
05.10.2010, 16:02
AW: 47 % der Deutschen kaufen lieber billig ein...
Boah, Alte!!!!Ganz genau, ich weiss das, weil ich mehrmals mit dem Fahrer (der morgens Brötchen ins Altenheim bringt) gesprochen habe.
Du kennst einen Fahrer, der von allen Bäckereien in ganz Deutschland Brötchen in ein Altenheim bringt???
Na ja, zu Überschrift:
... und meckern dann über schlechte Qualität und schlechten Service!Stumpfsinn, Stumpfsinn, du mein Vergnügen,
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du meine Lust.
Gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's keine Lust.
-
05.10.2010, 16:13Inaktiver User
AW: 47 % der Deutschen kaufen lieber billig ein...
Ich glaube, an Brötchen dachte die TE weniger als sie ihr Thema aufmachte. Seit wann stammen die aus artgerechter Haltung oder Bio-Produktion?
Wie wäre es mit einem netten einheimischen Produkt wie Äpfel vom Bio-Bauern vs Äpfel von Aldi oder Fleisch vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein vs abgepackte Schnitzel mit Schrumpfgarantie in der Pfanne aus dem Supermarkt als Diskussionsgrundlage?
-
05.10.2010, 16:16
AW: 47 % der Deutschen kaufen lieber billig ein...
Als ich Google nach den 47 Prozent durchsucht habe, bin ich auf eine Allensbach-Studie gestoßen, die besagte, dass 47 Prozent der Einkäufer darauf achten, dass die Lebensmittel aus der Region befürworten.
Beißt sich das jetzt mit deiner Studie, sind das die anderen 47 Prozent oder ergänzen sich die Studien? Es heißt auch weiter darin, dass die Lebensmittel frisch sein sollen (86 Prozent), qualitativ hochwertig (60 Prozent), aber gleichzeitig günstig (57 Prozent).
Weiterhin, als schockierenste Erkenntnis fällt noch auf, dass drei Viertel der Deutschen nicht erkennen können, ob ein Lebensmittel gesund ist (!) und sich 71 Prozent nicht zutrauen, die richtigen Lebensmittel für Kinder auszuwählen (!!!) Da hats mich dann fast vom Hocker gehauen.
Um Himmels Willen was essen die Leute oder geben die ihren Kindern zu essen?
"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
-
05.10.2010, 16:18
-
05.10.2010, 16:20Inaktiver User
AW: 47 % der Deutschen kaufen lieber billig ein...
Wurden da nur Eltern befragt? Oder ein repräsentativer Durchschnitt der Bevölkerung? Falls letzteres, je nach Generation gehen die Meinungen, was frü Kinder gesund ist, stark auseinander. Meine Schwiegermutter hält süßes Popcorn von Lidl auch für ein Grundnahrungsmittel für Kinder.

Tabetha, ist der Vorschlag mit finja abgesprochen?
-
05.10.2010, 16:22Inaktiver User
-
05.10.2010, 16:24
AW: 47 % der Deutschen kaufen lieber billig ein...
Besser nicht.

Ich gehöre zu der Fraktion, die ziemlich genau wissen, was sie essen und nicht essen wollen. Mit meiner Weigerung Lebensmittel zu essen, die ihren Geschmack über Aroma beziehen, was immer dann in Nahrungsmittel verwendet wird, wenn der Eigengeschmack der Produkte nichts taugt (übrigens auch in Backwaren), gehöre ich zur Minderheit hier im Forum.
Diese Diskussion tue ich mir nicht an.
"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
-
05.10.2010, 16:30Inaktiver User
AW: 47 % der Deutschen kaufen lieber billig ein...
Also, wenn man drüber nachdenkt, dann zieht diese These ja doch Kreise und man kommt früher oder später auch zur Brötchen-Qualität, aber natürlich sind auch deine o.g. Beispiele sehr treffend.
Ich kann z.B. kein verpacktes Fleisch beim Aldi kaufen (auch nicht in anderen Discountern oder Supermärkten), weil mir das Produkt und deren Herstellung fragwürdig vorkommt, weil ich mich frage, wie ist dieses (Stück verpacktes) Schwein aufgewachsen, wie wurde es gehalten, womit gefütter, wie geschlachtet?
Davon abgesehen, dass ich sowieso versuche weniger Fleisch zu essen, kaufe ich am liebsten beim Schlachter meines Vertrauens.
Brötchen sind bei uns übrigens auch teurer geworden, allerdings teilweise nur um 1 Cent, dann kostet das Brötchen jetzt 46 statt vorher 45 Cent, was ja an sich schon teuer genug ist. Ich dachte für die Preiserhöhung wäre Russland verantwortlich bzw. das Feuer, das da im Sommer so unglaublich viel Getreide vernichtet und den Export zum erliegen gebracht hat.
Wobei ich sagen muss, dass ich bisher gar nicht wusste, dass wir unser Mehl auch aus Russland beziehen.



Zitieren
