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    Unterzuckerung - was ist dran?

    Hallo,

    hab gerade mal wieder das Problem, dass ich hier total rumzittere und das Gefühl habe, ich wäre "unterzuckert".
    Naja, ich habe heute noch nicht so viel gegessen und dazu Kaffee getrunken, der Hibbel könnte also auch vom Kaffee kommen. Aber mich würde mal interessieren, ob es das wirklich gibt, diese unterzuckerung?
    Ich meine jetzt ganz unabhängig vom Thema Diabetes, sondern bei "gesunden" Menschen? Ich war gerade körperlich beschäftigt und merkte das Zittern in meinen Händen und Armen erst, als ich mich danach hingesetzt habe. Hab mir schnell ein Honigbrot gemacht und bilde mir ein, dass es hilft, aber wie lächerlich mache ich mich, wenn ich sage, ich brauch "Zucker ins Blut"? Gibts sowas überhaupt?

    Viele Grüße und Danke für eine Aufklärung
    heartbroken
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    "Imperfection is beauty, madness is genius and it's better to be absolutely ridiculous than absolutely boring."


    Marilyn Monroe

  2. Inaktiver User

    AW: Unterzuckerung - was ist dran?

    Bei gesunden Menschen kann man kaum von Unterzuckerung sprechen. Hab das Thema auch schon mit einem Arzt (gibts zum Glück im Familienkreis) beim Glas Wein ausdiskutiert.
    Wenn Dein Körper nichts zu Essen bekommen hat, dann ist ein gewisses Frösteln normal. Wird Energie zugeführt, geht es wieder weg. Dass ganz gezielt ein Zuckermangel vorliegt, läßt sich nicht sagen. Es fehlt insgesamt "Kraftstoff".

    Einfache Kohlenhydrate (Zucker) haben die Eigenschaft, dass sie am schnellsten in die Blutbahn übergehen. Es täuscht daher und man hat das Gefühl, der Körper habe gezielt Zucker gebraucht, wenn die Hungerattacke mit Süßem gestillt wurde. Dabei hätte sich der Körper mit jeder Art von Energie zufrieden gegeben.

    Mein Ex hat das Wort "Unterzucker" zu einer Standardausrede erhoben, um hemmungslos futtern zu können. In jeder Lebenslage war der Mann "unterzuckert"....
    Und da ich auch zu dem Leuten gehöre, die auf das Essen achten müssen, um nicht dick zu werden, bin ich der Sache mal auf den Grund gegangen.

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    AW: Unterzuckerung - was ist dran?

    feuerdorn, vielen Dank für die Erklärung. Jetzt ist mir vieles klarer! Es wird ja oft umgangssprachlich "Unterzuckerung" gesagt, aber jetzt weiß ich ja, dass es nicht stimmt. Danke!
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    Marilyn Monroe

  4. Inaktiver User

    AW: Unterzuckerung - was ist dran?

    Gerne

    Mein Ex hat das Wort damals irgendwo aufgeschnappt und von heute auf morgen ständig verwendet. Bei mir schrillen dabei daher die Alarmglocken.

    Dabei war diese ganze Unterzucker-Theorie sein totaler Untergang.
    Erst angeblicher "Unterzucker", den er ganz gezielt mit einfachen Zuckern schnell gestillt hat, dann wieder "Unterzucker", dann wieder schnelle Kohlenhydrate eingeschoben....
    Das Zeug sättigt nicht anhaltend, sondern geht sofort ins Blut, der Körper schüttet Unmengen an Insulin, um des Zuckers Herr zu werden, nach ein paar Stunden ist alles abgebaut, die Heißhungerattacken beginnen von Neuem. Ein Teufelskreis.

    Bei Lichte betrachtet mästet man sich damit ein gaaaanz propperes Popöchen, echte Könner schaffen es über Jahre sich durch die Zucker-Flashs ein Diabetes Typ 2 anzufuttern.


    Die gute alte ausgewogene gesunde Mischkost ist das einzig Bewährte und macht auch für länger satt.
    Mal ein Honigbrot ist gut, sehr lecker und macht glücklich
    Lass es Dir schmecken!

  5. Inaktiver User

    AW: Unterzuckerung - was ist dran?

    .
    ... dabei würde man, wenn man den Schrei nach schnellem Zucker einfach mal eine Weile ignorieren würde, den Körper dazu bringen, seine gespeicherten Energiereserven anzuzapfen (sprich: die Fettdepots), um den Energiemangel zu beheben.

    Aber wen man bei jedem Magenknurren und jedem "Unterzuckerungs-Anzeichen" schnelle Energie nachschiebt, kann sich der Körper diesen Aufwand bequem sparen. Frischer Zucker lässt sich nunmal einfacher in Energie umwandeln als Körperfett.

    Deshalb halte ich, ehrlich gesagt, nicht viel von der Empfehlung, 5x am Tag zu essen. Liegen immer nur 2-3 Stunden zwischen der nächsten Energiezufuhr, werden die Fettdepots nie angetastet.

    Aber das ist ein anderes Thema ...

    Übrigens treten diese "Unterzuckerungs-Anzeichen" je weniger auf, je mehr man sich daran gewöhnt hat, sie zu ignorieren. So trainiert man die Fähigkeit des Körpers, vom Glukose- auf den Fettstoffwechsel umzustellen und sich seine Energie aus den Körperfettdepots zu holen statt ständig nur aus frischer Kohlenhydrat- und Zuckerzufuhr.

  6. Inaktiver User

    AW: Unterzuckerung - was ist dran?

    .
    PS: Damit habe ich aber gar rein überhaupt nichts gegen ein gelegentliches Honigbrot gesagt.


  7. User Info Menu

    AW: Unterzuckerung - was ist dran?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .
    ... dabei würde man, wenn man den Schrei nach schnellem Zucker einfach mal eine Weile ignorieren würde, den Körper dazu bringen, seine gespeicherten Energiereserven anzuzapfen (sprich: die Fettdepots), um den Energiemangel zu beheben.

    Aber wen man bei jedem Magenknurren und jedem "Unterzuckerungs-Anzeichen" schnelle Energie nachschiebt, kann sich der Körper diesen Aufwand bequem sparen. Frischer Zucker lässt sich nunmal einfacher in Energie umwandeln als Körperfett.

    Deshalb halte ich, ehrlich gesagt, nicht viel von der Empfehlung, 5x am Tag zu essen. Liegen immer nur 2-3 Stunden zwischen der nächsten Energiezufuhr, werden die Fettdepots nie angetastet.

    Aber das ist ein anderes Thema ...

    Übrigens treten diese "Unterzuckerungs-Anzeichen" je weniger auf, je mehr man sich daran gewöhnt hat, sie zu ignorieren. So trainiert man die Fähigkeit des Körpers, vom Glukose- auf den Fettstoffwechsel umzustellen und sich seine Energie aus den Körperfettdepots zu holen statt ständig nur aus frischer Kohlenhydrat- und Zuckerzufuhr.

    Hallo Horus,

    ich habe dieses "Zittern" sonst nicht, das letzte Mal ist sicher schon ein halbes Jahr her. Ich komme mit meinen drei Haupt- und einer Zwischenmahlzeiten gut über den Tag, aber heute ging es mir so schlecht, dass ich erst fast was fallengelassen habe und dann kaum noch richtig vorm Kühlschrank stehen konnte. Dabei den "Schrei nach schnellem Zucker" zu ignorieren, kam ja kaum in Frage...

    Grundsätzlich gebe ich dir Recht, zu mir passt es aber nicht und heute erst recht nicht ... ich wollte ja eig. wissen, ob es tatsächlich ein Mangel an "Zucker im Blut" ist, der mich da so tatterig gemacht hat.
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    Marilyn Monroe

  8. User Info Menu

    AW: Unterzuckerung - was ist dran?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
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    PS: Damit habe ich aber gar rein überhaupt nichts gegen ein gelegentliches Honigbrot gesagt.


    Hu, da haben wir uns überschnitten
    Ja, Honigbrot ist wirklich gut, so manchmal
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    Marilyn Monroe

  9. User Info Menu

    AW: Unterzuckerung - was ist dran?

    Klar gibt es das. Und es kann dir im Blut nachgewesen werden, hat aber nix mit Diabetis oder Krankheit zu tun. Dein Zuckerspiegel ist dann vermutlich unter 80 (aber frag mich jetzt nicht nach der Einheit). Normal ist soweit ich mich erinnere 80-120. Bist du dran gewöhnt, dann macht dir auch der Wert 60 z. B. nix aus.

    Das ist teilweise Veranlagung und aber auch die Essengewohnheiten wie z. B. besagter Ex-Freund , oder einfach mal verpeilt zu essen.

    Zucker hilft, aber nur kurzfristig!

  10. Inaktiver User

    AW: Unterzuckerung - was ist dran?

    die einheit ist milligramm pro deziliter. mg/dl.

    jeder mensch hat seine eigene "zuckerschwelle"

    ich habe es bei mir ausprobiert: ab 6o runter kippt mein kreisslauf, ich werde kaltschweissig, bekomme kopfschmerzen und und und.

    soforthilfe: cola- hilft (aber die normale) honig- geht sofort ins blut

    dann aber bitte kohlehydrate nachschieben.

    ansonsten kommst du in eine teufelskreislauf.

    zucker runter, zucker über ladelucke rein, zucker hoch, insulin aus der pankreas raus- drückt den zucker wieder runter und du bist im heisshunger.

    längerfristig verdauliche kohlehydrate sind deshalb wichtig dass du aus diesm zickzack kurs rauskommst.

    übrigens: obst kann funktionieren, kanns aber verschlimmern.

    gerade trauben reissen den glucose wert wieder hoch.

    besser sind dann bananen.

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