Frauen, die ungewollt kinderlos sind, bezeichnen sich oftmals als "Kinderwunschfrau"- es gibt sie also sehr wohl.
Bleibt mir nur noch eins:
Nette und Eine - ihr seid gesegnet, ihr habt Kinder. Und könnt euch glücklich schätzen, hier nur aus unbeteiligter Position kommentieren zu können.
Und damit verabschiedet sich
Herbstanfang.
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19.08.2008, 16:05
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
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19.08.2008, 16:11Inaktiver User
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Du willst doch aber nicht im Ernst behaupten, dass die alle die gleichen Motive und Haltungen haben??? Alle gleich fühlen??
Zitat von Herbstanfang
Das ist mir sehr bewußt und ich bin sehr dankbar dafür.Nette und Eine - ihr seid gesegnet, ihr habt Kinder. Und könnt euch glücklich schätzen, hier nur aus unbeteiligter Position kommentieren zu können.
Genauso bewußt ist mir aber auch, dass niemand alles im Leben hat und andere Leute mit anderen Dingen gesegnet sind, die ich mir vielleicht genauso sehnlichst wünsche oder gewünscht hätte wie andere sich ein Kind wünschen.
Es gibt auch andere Schicksalsschläge als kein Kind zu bekommen und ich bin da ziemlich empfindlich, wenn da eine Rangfolge hergestellt werden soll.
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19.08.2008, 16:19Inaktiver User
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Oh ja, die Erfahrung haben wir auch gemacht.
Zitat von Kiwu-Tulipan
Aber es tut gut zu lesen, dass es diese Aktion gibt.
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19.08.2008, 16:23Inaktiver User
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Fehlt nur noch der Satz, den ein Vorgesetzter mir vor den Latz geknallt hat:
Zitat von LorenzM
"Wenn Sie keine Kinder haben, sparen Sie pro Kind 300.000 Euro!"
Ok, ich muss zugeben, mein Gegenüber behauptete es wären "nur" 200.000... also ich habe kein Sparbuch, wo sich das Geld für meine nicht gezeugten Kinder ansammelt... und ich komme mir auch nicht vor, als würde ich mehr Geld ausgeben können, als ich würde, wenn ich Kinder hätte... ich hoffe, das war irgendwie verständlich, aber das Thema wühlt mich immer wieder auf.
Gruß
von der ungewollt kinderlosen
Frozen.
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19.08.2008, 16:36Inaktiver User
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Vielleicht wäre besser nicht nur über Verhütung aufzuklären - sondern auch darüber, dass die Fruchtbarkeit nicht erst ab Ende 30 abnimmt.
nein, nicht wirklich - denn ich habe das.
Zitat von Inaktiver User
Wir haben von Anfang an unser Leben darauf eingerichtet, dass wir Kinder wollen und deshalb von einem der beiden Gehälter leben können. Und da wir nicht so viele Kinder bekommen durften, wie wir wollten und deshalb durchgehend mindestens 1 1/2 Gehälter im Haus hatten, ist da einiges übriggeblieben.
Warum wühlt Dich das Thema "Geld" in diesem Zusammenhang so auf?
Dass das Thema "ungewollt kinderlos" belastend ist - das verstehe ich absolut - das war ja schon bei mir so, obwohl es nur um "weitere Kinder" ging.
Aber dass man einen höheren Lebensstandard hat oder mehr sparen kann, wenn man keine Kinder hat - das ist doch einfach so.
Gruß, Leonie
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19.08.2008, 16:45
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Könntest Du so freundlich sein, und das eigentliche Problem benennen?
Zitat von Inaktiver User
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19.08.2008, 16:45Inaktiver User
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Und was nützt einem dieses Wissen, wenn man unter 30 vielleicht in keiner entsprechenden Beziehung war?!
Zitat von Inaktiver User
Muss man sich (wenn man U30 ist) dann auf Krampf was passendes suchen, damit man noch die volle Fruchtbarkeit hat und sich evtl. keine Komplikationen einstellen?!
Und was ist mit den Frauen, bei denen es auch schon mit unter 30 nicht klappt?
Nicht jeder hat die Möglichkeit, sich das Leben von Anfang an auf Kinder einzurichten.
Zitat von Inaktiver User
Das Thema Geld regt mich doch nicht auf, es ist das Thema allgemein.
Zitat von Inaktiver User
Es ist aber auch "einfach so", dass wir kinderlosen weitaus mehr Steuern und sonstige Abgaben zahlen.
Zitat von Inaktiver User
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19.08.2008, 16:51Inaktiver User
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
eine entsprechende Beziehung kann man natürlich nicht erzwingen.
Zitat von Inaktiver User
aber viele gehen doch sehr lange sehr leichtfertig mit dem Thema um - und werden von der Umgebung darin auch unterstützt. Mit 30 hat man eben nicht mehr viel Zeit - z.B. um in einer Beziehung zu bleiben, in der der Mann keinen Kinderwunsch hat.
(das war jetzt natürlich nicht an Dich direkt - da weiß ich ja gar nicht, wie das war)
das ändert aber nichts daran, dass ich das Geld, dass ich sonst für die Kinder ausgeben würde, anderweitig ausgeben kann.Nicht jeder hat die Möglichkeit, sich das Leben von Anfang an auf Kinder einzurichten.
(es sei denn, ich lebe von Sozialhilfe).
und trotzdem bleibt mehr übrig.Es ist aber auch "einfach so", dass wir kinderlosen weitaus mehr Steuern und sonstige Abgaben zahlen.
wie gesagt - ich bin durchaus auch betroffen von "ungewollt kein Kind bekommen".
Gruß, Leonie
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19.08.2008, 18:29Inaktiver User
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Das habe ich bereits mehrfach. Das nicht akzeptieren von Schicksalen und sich damit auseinandersetzen und umzudenken, sich daran freuen, was man hat, was man ist und nicht dem hinterherjammern was man nun mal nicht hat, bekommen kann.
Zitat von Kiwu-Tulipan
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19.08.2008, 18:55
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Nun, ungewollte Kinderlosigkeit ist per Definition der WHO eine Krankheit, und Krankheiten muß man nicht als unabänderliches Schicksal hinnehmen. Oder gilt das für Schlaganfälle, Krebs und Herzinfarkte auch? [/billige Polemik aus]
Zitat von Inaktiver User
Übrigens finde ich es sehr erstaunlich, daß der Begriff "ungewollt kinderlos" als erstes mit der karriereorientierten, spätentschlossenen Enddreißigerin verknüpft ist, die sich nicht rechtzeitig für eigene Kinder entschieden hat.Geändert von Kiwu-Tulipan (19.08.2008 um 19:01 Uhr)


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