Wir reden doch hir von ungewollten Kinderlosigkeit, also erübrigt sich deine Frage eigentlichZitat von Sonderzeicen
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20.08.2008, 13:25
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
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20.08.2008, 13:26Inaktiver User
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Zitat von vanity
Das kann ich nicht nachvollziehen, wieso es wehtun soll, seine eigenen Probleme nicht über die von anderen zu stellen???
Es ist immer die Sache mit dem Glas: halbvoll oder halbleer.
Ich möchte jedenfalls mein Leben nicht damit verbringen mich darauf zu focussieren, was ich nicht habe, ich freu mich lieber darüber, was ich habe.
Und nur weil ich Kinder habe, muss mein Leben nicht glücklicher und erfüllter und lebenswerter sein, das halt ich für eine ziemlich naive oder auch erbarmungslose Haltung anderen und anderem Leid gegenüber.
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20.08.2008, 13:29
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
du redetest auch von einem mangel an pflegekraeften - von dem man betroffen sein kann.
Zitat von ellen1982
deshalb meine verstaendnisfrage, worauf sich das "betroffen" bezieht.
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20.08.2008, 13:29
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Ich freue mich über die Dinge dich ich habe. Aber Kinder zu bekommen ist für die meisten Frauen einfach eine selbstverständlichkeit und gehört zum Leben dazu wie Essen und Trinken. Nun uns wird diese Selbstverständlichkeit genommen. Stell dir mal vor bei dir hätte es nicht geklappt. Hättest du denn nicht auch alles dafür getan, dir den Wunsch zu erfüllen?
Zitat von Inaktiver User
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20.08.2008, 13:30
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
warum soll sich die ungewollte kinderlosigkeit so rasant ausbreiten?
Zitat von ellen1982
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20.08.2008, 13:31
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Nein ich meinte das in dem Zusammenhang mit der sinkenden Geburtenrate. Wenn immer weniger Kinder zur Welt kommen (und ich rede hier nur von den 10000 die aufgrund der Gesetzgebung jedes Jahr weniger zur Welt kommen) dann fehlen nicht nur die Renten sondern die ganze Altersversorgung geht flöten.
Zitat von Sonderzeicen
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20.08.2008, 13:34
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Sie soll nicht, sie tut es. Das ist wissenschaftlich bewiesen. Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen natürlich, dass viele Frauen ihre biologische Uhr später ticken hören. Außerdem steigt die Anzahl der Männer, die zeugungsunfähig sind. Und durch die Verbreitung der Pille nehmen zb Clamydieninfektionen zu, welche Sterillität bei der Frau verursachen können. Außerdem nehmen auch die Umweltgifte immer weiter zu, welche eine Unfruchtbarkeit begünstigen.
Zitat von Sonderzeicen
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20.08.2008, 13:37Inaktiver User
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Zitat von ellen1982
Ich hab letztes Jahr eine Freundin in meinem Alter (Mitte 40) verloren, die an Krebs gestorben ist. Tja, für die wär eben eine Selbstverständlichkeit gewesen, gesund 85 zu werden wie der Durchschnitt.
Und ich hätt gern meine Kinder in einer intakten Ehe großgezogen, wie die meisten anderen Eltern,und hätte ihnen sehr sehr gerne eine sorglose, unkomplizierte Kindheit geboten.
Aber was hilft mir diese Denkweise? Manche sind gesund, manche nicht, manche werden geliebt,manche nicht - das Leben ist nicht fair.
Nichts im Leben ist eine Selbstverständlichkeit, wie kommst du auf die Idee????
Ich hab schon mehrfach betont, dass ich den Kinderwunsch für lebensbestimmend halte und selber wohl auch schwer damit fertiggeworden wär, wenn es nicht geklappt hätte. Mit drei Kindern alleinerziehend zu sein, umgeben von glücklichen, intakten Familien war und ist aber auch nicht was, was ich immer so leicht wegstecke. Ich will da aber nicht ewig damit hadern, das bringt mich nicht weiter.
Ob und was ich unternommen hätte, kann ich nicht beschwören, ist ja hypothetisch. Vom Gefühl her würde ich aber meinen, ich hätte von in-vitro Abstand genommen, weil ich das zu technisch finde. Hormonbehandlung etc hätt ich aber sicher auch gemacht.
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20.08.2008, 13:41
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Es ist immer schwer, sich anderen Meinungen zu stellen. Dennoch sollte man es tun und sachlich darüber reden. Für die Betroffenen ist es einfach schwer, als verrückt oder egoistisch hingestellt zu werden. Aber was ist daran verrückt sich ein Kind zu wünschen? Und dann alles dafür zu tun? Ist es so egoistisch wenn man fordert von der Regierung ernst genommen zu werden? Sterilität ist eine Krankheit und die sollte man auch behandeln dürfen, ohne sich in den Finanziellen Ruin zu stürzen. Wenn ich allerdings Alkoholiger wäre dürfte ich auf zig bezahlte Entziehungen gehen ohne dass ich es selbst bezahlen muß. All diejenigen die schon Kinder haben. Gluckwunsch und freut euch. Aber überlegt euch mal was ihr gemacht hättet, wenn es nicht geklappt hätte. Man sieht es keinem an. Jeder könnte in eurem Umfeld betroffen sein.
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20.08.2008, 13:46
AW: Aufklärungsarbeit ungewollte Kinderlosigkeit
Das mit deiner Freundin tut mir leid. Stell dir vor die Behandlung wäre nicht bezahlt worden. Wie wäre das in deinen Augen gewesen? Ebenso unfair wie die Situation von uns. Es geht net um Selbstverständlichkeiten sondern um die Chancengleichheit. Du sagst du hättest Abstand von einer IVF genommen weil es zu technisch ist. Mag sein, dass es sehr befremdlich ist. War es für uns Anfangs auch alles. Aber wenn man sich den Wunsch damit erfüllen kann tut man so einiges. Jeder hat sein Schicksal. Und nicht jede Bahandlung wird erfolgreich sein. Aber jeder hat die Chance verdient es wenigstens zu versuchen.
Zitat von Inaktiver User


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