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Thema: Verkehrswende

  1. User Info Menu

    Verkehrswende

    Das Thema treibt mich schon seid langem um.
    Ich merke gerade, das Verzicht auf das Auto kann eine Chance sein.

    Vor zwei Jahren habe ich mein Auto verkauft. Ich genieße mittlerweile die Fahrt mit dem Bus solange er nicht zu voll ist. Ich genieße den Weg zur Bushaltestelle und frage mich gerade wieso man auf so viel Bewegung verzichtet, zu Hause direkt ins Auto steigt um danach ins Fitnessstudio zu gehen. Ziemlich idiotisch eigentlich.

    Mich stören immer mehr die Autos, die die Gehwege zuparken, oder dicht an mir vorbeifahren. Auch der Gestank stört mich immer mehr.

    In der Stadt in der ich arbeite werden immer mehr Fahrradwege gebaut und auch einen beleuchteten Anschlussradweg durch den Wald ist geplant. Ich überlege sogar die 15 km zur Arbeit jetzt mit dem Fahrrad zu fahren. Könnte auch ein mehr an Lebensqualität bedeuten.

    Ganz ohne Auto (wir haben noch ein Familienauto) geht es aber auch nicht. Gerade für Einkäufe oder für Ausflüge oder Besuche an Wochenenden gibt es noch keine brauchbare Alternative. Für ältere Leute ist das auch schwierig.

    Wie kann eine vernünftige Verkehrswende aussehen, die allen gerecht wird und unsere Lebensqualität steigert?

  2. gesperrt

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Ich merke gerade, das Verzicht auf das Auto kann eine Chance sein.
    Vielleicht möchte nicht jeder den Verzicht auf das zweite Auto als Beitrag zur Verkehrswende feiern?

  3. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Wie oft wird denn das Familienauto bewegt?

  4. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Ich mache diese Wende gerne mit, sobald die Angebote des ÖPNV und die Fahrradwege "konkurrenzfähig" sind. Vorher: Nein.

  5. User Info Menu

    AW: Verkehrswende

    wo ich wohne und arbeite fahren keine busse.
    und ich kann nicht nur arbeit laufen. maximal mit dem fahrrad fahren, aber nur wenn es nicht zu heiß ist.

    von daher funktioniert die verkehrswende nicht überall. wie auch?
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

  6. User Info Menu

    AW: Verkehrswende

    Verkehrswende würde hier auch nicht funktionieren. Wir brauchen auch 2 Autos. Ich gehe zwar immer zu Fuß zur Arbeit, aber ich kann nicht warten bis mein Mann heim kommt und dann mit seinem Auto los wollen.
    Die Termine liegen tagsüber und sind in keinem Fall mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.

  7. Moderation

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Das Thema treibt mich schon seid langem um.
    Mich auch. Guter Strang, 2believe. Er ist in diesem Unterforum auch goldrichtig. Für mich muss der Wille zur Verkehrswende aus der Gesellschaft kommen. Nur dann handeln PolitikerInnen wirklich. Das wahre Umdenken muss aber schon in der Bevölkerung stattfinden.

    Verkehrswende heißt nicht, auf's Auto verzichten. Ich wohne auch auf dem Land und brauch's. Und warte auf eine Alternative zum Verbrennungsmotor, deren Ökobilanz nicht noch schlimmer aufläuft als bei herkömmlichen Autos. Ausschließlich E-Mobilität ist bisher so gar keine. Die Forschung nach echt sinnvollen Antrieben wurde leider jahrzehntelang vernachlässigt.

    Genauso wurden Bahn und andere Öffis mit schauriger Konsequenz runtergefahren. Der (Wieder)Aufbau kostet jetzt Milliarden und jede Menge Baustellen. Personal fehlt auch, z.B. Lokführer oder qualifizierte BusfahrerInnen.

    Ein erster Weg in manchen Städten ist schon mal gut. Die Tickets werden billiger oder kostenlos in einer City-Rundstrecke. Ich frag mich aber, wo all die Radwege herkommen sollen. Na ja, bei weniger Autos braucht man keine so breiten Straßen mehr ...

    Die Wende beginnt erst, und ich bin gespannt, wie weit die Deutschen in ihrem Stauland da mitmachen. Ich sehe den täglichen Wahnsinn auf den Autobahnen, bin oft mittendrin in den Staus der Städte. Weitergehen kann's so nicht. Und angesichts von Klimaerwärmung und Artensterben kann das Fazit nicht sein, dass wir noch mehr Straßen bauen müssen.
    Der Adler fängt keine Mücken.

    Schauen wir nach vorn, solange wir noch sehen können. [< München Mord]

    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
    Arnulf Rating

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    AW: Verkehrswende

    Man braucht Geduld.
    Jetzt im Rahmen der Kommunalwahlen wird uns frohlockt, daß Ende 2021(!) endlich ein Bus vom nächstgrößerem Dorf in die nächstgelegene Kleinstadt fahren soll. Wie oft der dann fährt ist nicht bekannt.

    Ich fürchte, die ganzen Maßnahmen, die schon angeleiert sind, brauchen Zeit. Und genau das wollen die Klimaschützer ja nicht. Die wollen alles sofort.
    Too blessed to be stressed

  9. User Info Menu

    AW: Verkehrswende

    die politik ist ja noch nicht einmal in der lage ein tempolimit einzuführen.

    ich bin dafür, obwohl wir ps-starke kfz haben.

    solange es lobbyisten gibt, bewegt sich nichts.......

    ich würde mir auch ein e-auto kaufen, ist mir aber zu teuer.
    warum gibt es nicht schon lange ein günstiges deutsches e-auto?
    nein, gepennt haben die autobauer..... jahrelang.
    wir, das land mit grandiosen ingenieuren.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


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  10. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Ausschließlich E-Mobilität ist bisher so gar keine. Die Forschung nach echt sinnvollen Antrieben wurde leider jahrzehntelang vernachlässigt.
    Ja. Sagen wir doch, wie es ist: E-Mobilität ist eine Mogelpackung, getrieben von den Interessen der Industrie.

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Genauso wurden Bahn und andere Öffis mit schauriger Konsequenz runtergefahren.
    So ist das. Und ich werde nicht die Inkompetenz der Politiker auffangen (man weiß seit mehr als 20 Jahren, dass der Fokus auf das Auto der falsche Weg ist), und mit den ÖPNV täglich wer weiß wie lange unterwegs sein, weil die Verhältnisse so sind wie sie sind.

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Ich frag mich aber, wo all die Radwege herkommen sollen. Na ja, bei weniger Autos braucht man keine so breiten Straßen mehr
    Es wäre bei uns schon ein Gewinn, wenn die Fahrradwege wenigstens befahrbar wären, ohne dass man sich eine Gehirnerschütterung holt. Also: auf die total überfüllte Straße, die zudem noch zu eng ist. Nein, danke, ich bin doch nicht lebensmüde.

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