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Thema: Verkehrswende

  1. gesperrt

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    AW: Verkehrswende

    noch was
    um die menschen zum umdenken und vor allem zum handeln zu zwingen, muesste der individualverkehr an die grenze der belastbarkeit des finanziellen fuer den einzelnen gebracht werden
    meinetwegen koennte der liter benzin 10 euro kosten, und die kfz-steuer muesste mindestens verdreifacht werden
    dann wuerden ganz viele sich schnell freiwilig umorientieren
    es gaebe viel weniger individualverkehr, und die damit verbundenen probleme waeren wie von zauberhand verschwunden

  2. Moderation

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    AW: Verkehrswende

    Damit würden dann auch Lebensmittel reale Preise haben - und keine subventionierten. Allein die Entsorgung der Verpackungen (Deutschland ist Plastik-Europameister) kostet mehr als 100 g Kekse oder die drei Äpfel, die drin eingewickelt sind.

    Aber wir sind beim Verkehr. Der Umbau erforderte einen ganzen Strukturwandel in der Arbeitswelt. Zur Zeit ist sie auf Mobilität ausgerichtet. Nur ein Aspekt.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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  3. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Seitdem die Büromieten immer teurer werden, finden die Arbeitgeber Home Office dann doch ganz schick. Der Pendelverkehr wird allein dadurch in den nächsten Jahren zurückgehen. Ja, ich weiß, das ist nicht bei jedem Job möglich, aber schon bei vielen.

  4. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    noch was
    um die menschen zum umdenken und vor allem zum handeln zu zwingen, muesste der individualverkehr an die grenze der belastbarkeit des finanziellen fuer den einzelnen gebracht werden
    meinetwegen koennte der liter benzin 10 euro kosten, und die kfz-steuer muesste mindestens verdreifacht werden
    dann wuerden ganz viele sich schnell freiwilig umorientieren
    es gaebe viel weniger individualverkehr, und die damit verbundenen probleme waeren wie von zauberhand verschwunden
    Wohl kaum, denn die nötigen Alternativen entstehen wohl kaum von Zauberhand

  5. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    earum geht das nicht?

    Dass Arbeit und Wohnen entweder am selben Ort stattfindet, oder in fussläufiger Distanz, war und ist normal in allen Kulturen quer durch Zeit und Raum.
    Klar, wenn nur einer in der Familie arbeitet, kann man in der Nähe zu dessen Arbeitsplatz wohnen. Dumm nur, dass heute auch die Frauen eigene Ansprüche haben und deren Jobs keine Rücksicht darauf nehmen, wo der jeweilige Mann gerade arbeitet

  6. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Die Alternativen entstehen dann, wenn sie von genug Menschen eingefordert werden. Hier schreiben immer User, dass bei ihnen die Buslinie eingestellt wurde - Ja, warum? Vermutlich, weil nicht genug Leute damit gefahren sind und auch nicht genug Leute gegen die Einstellung protestiert haben.

  7. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Im von mir genannten Beispiel war das nicht der Fall.

    Ansonsten: Nein, Jobs gibt es nicht in beliebiger Menge an beliebigen Orten, wenn man es sich nur doll genug wünscht

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    AW: Verkehrswende

    2believe, freue mich sehr über den Strang.

    Hier ähnlich: habe im Sommer mein Auto verkauft und wir haben nun zu 5. „nur“ noch ein Auto.
    Hat sich schon angebahnt, da ich seit kein Kind mehr in den Kindergarten zu bringen ist und nachmittags nur noch wenig Aktivitäten einen Bring- oder Holdienst erfordern, schon meist mit dem Rad zur Arbeit unterwegs war und das Auto im wesentlichen zum Einkaufen, für im Schnitt 2 monatliche dienstliche Auswärtstermine und eben manchmal für Kindertermine brauchte.
    Parallel hat sich mein Mann schon davor ein Pedelec angeschafft, um seinen Arbeitsweg von damals 30 km (einfache Strecke) an im Schnitt drei Tagen in der Woche damit zu erledigen.
    Inzwischen hat er einen Arbeitsweg von 24 km, den er nun, da Strecke für Pedelec, das auf reinen Radwegen nicht genutzt werden kann, an den drei Tagen im Schnitt mit dem normalen Rad zurücklegt, das ist quasi sein Sport und wie Du schriebst: lange Strecken im Auto und dann ins Fitness-Studio kommt zeitlich aufs Gleiche raus, wie ein Arbeitsweg auf dem Rad, der pro Tag 1,5 h länger dauert, als mit dem Rad.
    Ergebnis: oft steht das Auto in der Garage, wenn wir es am gleichen Tag brauchen sollten, sprechen wir uns ab, wer dann den Zug nehmen kann und wer mit dem Auto früher (wegen der Kinder) nach Hause kommen kann.

    Insgesamt ist es super, wir sind auf bessere Absprachen, auch mit den Kindern angewiesen, und es hat oft etwas von einem gemeinsamen Projekt, und ich für mich geniesse es, mehr in Bewegung zu sein und mehr in der Stadt, die ich mit dem Rad zwischen zu Hause und Büro einmal durchquere, anhalten zu können und mehr mitzubekommen, als wenn ich im Auto sitze.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der ÖNV würde ja gerne genutzt, wenn es ihn denn gäbe. Wer aber regelmäßig zu spät kommt weil mal wieder x Züge ausgefallen sind und die nächsten dann so rappelvoll, dass man an manchen Haltestellen nicht mehr zusteigen kann - der wird halt wieder mit dem Auto fahren. Aber nicht unbedingt, weil er das so will...
    Aber ist das Autofahren denn soviel komfortabler?
    Heute haben am Mittagstisch viele Kollegen wieder über die zig Baustellen geklagt, die um unseren Standort in alle Richtungen errichtet sind, und von Staus an Kreuzungen mit Dauer von bis zu 30 Minuten auf Fahrstrecken von eigentlich 15-20 Minuten berichtet.
    Dazu kommt, dass man bei uns aufgrund der Parkplatz-Politik der Stadt gar keinen legalen Parkplatz in unmittelbarer Nähe mehr findet und mindestens fünf Minuten, eher mehr Fussweg nach enervierender Parkplatzsuche auf sich nehmen muss oder einen Stellplatz mieten muss, wenn man zu den Glücklichen gehört, die einen bekommen, der dann soviel kostet, wie eine Monatskarte im Innenstadtbereich.
    Für die Auswärtigen verstehe ich noch, dass das Auto praktikabler sein kann, aber wer irgendwo im Umkreis von 10 km wohnt, hat durch die Autonutzung kaum Vor- und viele Nachteile.

    Dabei sind wir in meiner Stadt was Radfahrer anbelangt, nicht auf Rosen gebettet: wenig echte Radwege (viel gemischte Fuss-/Radwege, auf denen regelmäßig Fußgänger pöbeln, weil man sie mit dem Rad befährt) und nicht mal die einfachsten, weil kostenneutralen Zugeständnisse an Radfahrer, wie Freigabe von Einbahnstrassen für diese, werden gemacht.
    Auch so ein Punkt, bei dem ich mich frage, wann sich wirklich grundlegend etwas zugunsten der Nichtoautofahrer ändert?
    Nur Maßnahmen gegen Autofahrer, wie massive Verknappung des Parkraums, genügen nicht!

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Von der Bahn bin ich derzeit auch ziemlich enttäuscht. Bahnfahren könnte so toll sein. Aber versiffte Toiletten, überfüllte Züge, kaputte Weichen, zu wenige Verbindungen etc.

    Eine gescheite Verkehrswende bräuchte eine starke Lobby, die auch andere Verkehrsmittel vertritt. Da ist die Automobilindustrie besser aufgestellt.
    Ja, die Automobil-Industrie, heilige Kuh, trotz betrügerischen Handelns und das bei einem halbstaatlichen Unternehmen....

    Trotzdem finde ich beim Zugfahren hat sich einiges verbessert, im Vergleich zu meinen Studentenzeiten empfinde ich es als deutlich komfortabler und weniger störungsanfällig.
    Im April reisen wir zu fünft mit dem Zug nach Paris, der Preis ist im Vergleich zum Auto günstig (lang vorher gebucht, etwas antizyklische Fahrzeiten), mal schauen, wie es klappt.

    Allerdings sind die Züge meist gut ausgebucht und zwar im Gegensatz zu früher dank der Sparpreise auch zu unbeliebteren Zeiten, so dass ich, wenn ich parallel sehe, wie viel auf den Straßen los ist, denke, dass ein kollektives Umsteigen auf die Schiene zum völligen Kollaps des Bahnverkehrs führen würde.
    Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
    Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist

    Intro "Tatsächlich Liebe"

  9. gesperrt

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Klar, wenn nur einer in der Familie arbeitet, kann man in der Nähe zu dessen Arbeitsplatz wohnen. Dumm nur, dass heute auch die Frauen eigene Ansprüche haben und deren Jobs keine Rücksicht darauf nehmen, wo der jeweilige Mann gerade arbeitet
    Die meisten Leute sind doch keine Raketentechniker, sondern haben Jobs, die grundsätzlich überall verfügbar sind.

    in einer Metropolregion von, sagen wir, 60 km Durchmesser und ein, zwei Millionen Leuten müsste sich doch in den allermeisten Fällen für beide was finden lassen.

    ohne dass täglich dreistellige Kilometer gefahren werden.

    gruss, barbara

  10. gesperrt

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wohl kaum, denn die nötigen Alternativen entstehen wohl kaum von Zauberhand
    die gibt es schon BEISPIEL stichwort fahrgemeinschaft
    jeder tuckert bequem, individuell und alleine von a nach b
    weil es ja sooooooo komfortabel ist

    wird es fuer ihn so teuer, das es sich der einzelne kaum noch leisten koennte, was meinst du wie schnell es umgesetzt werden wuerde, das in jedem auto statt einer nun 4-5 personen sitzen ?
    und wieviel weniger verkehr auf den strassen waere

    wie viele mama- und papa-taxis ploetzlich der vergangenheit angehoeren wuerden, wie sicher auf einmal die situationen jeden morgen vor deutschen schulen waere, weil die grundschulkinder ploetzlich in der gemeinschaft zur schule laufen !

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