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Thema: Verkehrswende

  1. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Es müssen doch nicht beide in einer Firma arbeiten - aber ob ich Arbeitsplätze annehme, die 100km auseinander sind und die tägliche lange Autofahrten notwendig sind, oder ob doch Kompromisse bei der Stelle gemacht werden, damit das vermieden wird, oder ob man dann doch umzieht - das sind doch alles Entscheidungen.
    Natürlich sind das Entscheidungen, aber die Vorstellung, dass Arbeit und Wohnen irgendwie näher zueinander gezwungen werden könnten, sind naiv. Es gibt einfach Jobs, da besteht die Entscheidung aus Ja oder Nein und dann kommen u.U. Riesenentfernungen zustande. Es ist einfach nicht in Ordnung, erst von allen umfassende Mobilität zu erwarten und dann plötzlich umzuschwenken und zu sagen, Pech gehabt, wird jetzt doppelt teuer.
    Und zwar ganz besonders deswegen nicht, weil das Problem seit Jahrzehnten bekannt ist.

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist einfach nicht in Ordnung, erst von allen umfassende Mobilität zu erwarten und dann plötzlich umzuschwenken und zu sagen, Pech gehabt, wird jetzt doppelt teuer.
    Und zwar ganz besonders deswegen nicht, weil das Problem seit Jahrzehnten bekannt ist.
    Deshalb muss das ja schrittweise gehen - und besser wäre gewesen, wenn wir vor Jahrzehnten damit angefangen hätten.

    Davon müssen wir aber jetzt nicht so weitermachen, und die Welt für unsere Kinder weiter zerstören.

  3. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Natürlich bezahlen wir das alle.
    Wer sonst?

    Derzeit bezahlen wir die wahren Kosten unserer Mobilität ja eben nicht - weil in den Preisen die Kosten für die Umweltbelastung nicht enthalten sind.
    Es geht mir darum, dass überhaupt erst mal Alternativen bereitgestellt werden müssen; klar, dass die aus Steuergeldern bezahlt werden. Es geht aber nicht an, dass zusätzlich die Arbeitnehmer noch weiter belastet werden, sei es durch umständliche Wege, teureren Sprit etc. Wie es aussieht, wird es aber darauf hinauslaufen. Der Bürger blecht, aber die Alternativen bleiben bescheiden.

    "Schönes" Beispiel aus meiner Region: Neuordnung des Busfahrplans. Eine Linie, die seit Urzeiten fährt und gut genutzt wird, wird aus nicht nachvollziehbaren Gründen geändert - so dass viele Nutzer nun mindestens einmal umsteigen müssen, nachdem sie bislang durchfahren konnten. Nicht wenige fahren dann jetzt halt mit dem Auto.
    Solche Gaga-Aktionen seitens der Betreiber machen angesichts der Lage heute wirklich sprachlos.

  4. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    .

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich ja, nur können gar nicht alle da wohnen wo es Arbeit gibt.

    Ich würde ja überhaupt das Pendeln nicht steuerlich belohnen - wenn ich nahe der Arbeit wohne kann ich die dann höhere Miete ja auch nicht geltend machen.
    Die steuerliche Förderung des Pendelns würde ich auch sofort abschaffen.

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Natürlich bezahlen wir das alle.
    Wer sonst?

    Derzeit bezahlen wir die wahren Kosten unserer Mobilität ja eben nicht - weil in den Preisen die Kosten für die Umweltbelastung nicht enthalten sind.


    Es müssen doch nicht beide in einer Firma arbeiten - aber ob ich Arbeitsplätze annehme, die 100km auseinander sind und die tägliche lange Autofahrten notwendig sind, oder ob doch Kompromisse bei der Stelle gemacht werden, damit das vermieden wird, oder ob man dann doch umzieht - das sind doch alles Entscheidungen.

    Die darfst du auch weiter treffen - aber mit realistischen Preisen, die die Umweltbelastung mit einschließen.
    In einer Welt in der Mobilität hohe (wahre) Kosten für einen Pendler bedeuten, wird er eben einen Job der 100 km entfernt ist nicht annehmen. Wenn Firmen diese Leute doch anwerben wollen, dann könnte das ja z. B. über Homeoffice etwas entzerrt werden.

    Ich kenne einige Leute, die solch einen Job angenommen haben vor einigen Jahren. Mit den Gedanken, ach Autobahn geht ja schnell, da brauche ich ja nur 45 Minuten und ein Diesel ist ja auch schön günstig und über die Pendlerpauschale bekomme ich ja ganz viel zurück. Naja, heute wird der Diesel immer teurer und es wird erkannt, dass das Auto ruck-zuck runter ist mit enormen Wertverlust und das ewige Autobahnfahren an die Substanz geht und durch Stau und sonstigen Verkehrsbehinderung ist es oft nichts mit 45 Minuten. Naja, jetzt hat man aber diesen Job.

  7. gesperrt

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich ja, nur können gar nicht alle da wohnen wo es Arbeit gibt.
    earum geht das nicht?

    Dass Arbeit und Wohnen entweder am selben Ort stattfindet, oder in fussläufiger Distanz, war und ist normal in allen Kulturen quer durch Zeit und Raum.

    ausgerechnet die industrialisierte Welt, mit all ihren technischen, legalen und organisatorischen Mitteln soll das nicht hinkriegen können?

    das wäre ja super peinlich. :-/


    Ich würde ja überhaupt das Pendeln nicht steuerlich belohnen - wenn ich nahe der Arbeit wohne kann ich die dann höhere Miete ja auch nicht geltend machen.
    stimmt.

    die Pendlerpauschale sollte ersetzt werden mit einer allgemeinen Berufsgewinnungskostenpauschale.

    und diesmal bitte eine echte Pauschale, ein und derselbe Betrag für alle Arbeitstätigen.

    Aber hier müsste noch viel mehr entzerrt werden.

    ja das muss geschehen.

    gruss, barbara

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Die steuerliche Förderung des Pendelns würde ich auch sofort abschaffen.
    Das dürfen wir schon schrittweise machen.

    Aber gerade ist das ja noch erhöht worden *seufz*

  9. gesperrt

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das genau ist der Punkt. Da sind Staus auf der Autobahn berechenbarer.
    staus sind berechenbar ? wieso gibt es diese dann ueberhaupt ?

  10. gesperrt

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Von mir kann ich das bestätigen - für mich sind weder Fahrrad (viel zu anstrengend und bei schlechtem Wetter schon mal gar nicht) noch Öffis (viel zu viele andere Leute drin) auch nur ansatzweise Alternativen. In meinem Auto bin ich alleine, hab meine Ruhe, meine Musik, wenn ich will frische Luft (ist ein Cabrio), es fähr wann ich will wohin ich will... mein Lenkrad muss man mir aus meinen starren, toten Händen reißen.
    ohne verzicht und mit dieser einstellung kann es keine verkehrswende und keine aenderung im klimaschutz geben
    und mit dieser "bequemlichkeitseinstellung" bist du ( leider ) nicht alleine
    und ich glaube das du es noch erleben wirst, das man dir dein lenkrad aus toten haenden reißen muß, sondern das auch bei dir ein umdenken einsetzen wird

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