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Thema: Verkehrswende

  1. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Für viele ist es einfach zu selbstverständlich, egal wohin zu fliegen, die denken nicht mal drüber nach vielleicht auch die Bahn zu nehmen.

    Die dafür wieder gute Angebote aus dem Programm nimmt, wie Nachtzüge oder Autoreisezüge - die vorher wenig genutzt wurden weil sündteuer. Dann argumentiert man mit der schwachen Nachfrage und stellt das ein.
    Soviel wird auf Kurzstrecke auch nicht geflogen, da sehe ich die Dominanz des Autos doch als größeres Problem.

    Die Nachtzüge hat die ÖBB übernommen, das Streckennetz ist ganz ordentlich. Die Bahn wird sich noch in den Hintern beißen, dass sie das aufgegeben hat.

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    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Wobei ich mir auch gerade die Frage stelle, ob auch ein Bestandteil der Verkehrswende sein kann (oder muss), dass nicht mehr so extrem viel überhaupt gereist wird. Könnte eine Überlegung wert sein.
    Gereist und gefahren.

    Und da geht es nicht nur um Billigflieger.

    Auch die Arbeitswege werden immer länger im Durchschnitt. Da hat der einzelne den Eindruck, dass man da nicht gegenhalten kann und er keine Wahl hat - aber schließlich machen wir das als Gesellschaft.

    Die Lösung wäre, das Autofahren (und Lkw natürlich auch) teurer zu machen.
    Schrittweise, damit Anpassung möglich ist - aber verlässlich und drastisch.
    So, dass ich mir überlege, wo ich arbeite, ob ich ein Häuschen im Grünen will, etc.
    Schließlich würden auch die Firmen zu den Leuten kommen - wenn sie in den Ballungsgebieten keinen mehr bekommen oder deutlich höhere Löhne zahlen müssen.

    Das hätten wir vor 30 Jahren spätestens anfangen sollen, dann wären wir jetzt woanders.
    Aber jetzt geht es auch noch.

    Fliegen sollte sofort teurer werden.

  3. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Soviel wird auf Kurzstrecke auch nicht geflogen
    Ich kenne etliche Paare, wo einer von beiden jedes WE zum jeweils anderen fliegt, auf Dauer. Und das gilt dann heut noch als hip und ist steuerlich absetzbar als doppelte Haushaltsführung.

  4. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    So, dass ich mir überlege, wo ich arbeite, ob ich ein Häuschen im Grünen will, etc.
    Grundsätzlich ja, nur können gar nicht alle da wohnen wo es Arbeit gibt.

    Ich würde ja überhaupt das Pendeln nicht steuerlich belohnen - wenn ich nahe der Arbeit wohne kann ich die dann höhere Miete ja auch nicht geltend machen.

    Es wäre aber schon lang eine Entwicklung strukturschwacher Gebiete nötig gewesen, ein kleiner Ansatz ist ja in Bayern mit der Verlagerung von Ministerien von München weg getan. Aber hier müsste noch viel mehr entzerrt werden.

  5. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kenne etliche Paare, wo einer von beiden jedes WE zum jeweils anderen fliegt, auf Dauer. Und das gilt dann heut noch als hip und ist steuerlich absetzbar als doppelte Haushaltsführung.
    Ja, ok, aber so viel schneller ist man da innerdeutsch auch nicht, wenn man Transfer- und Wartezeiten mitrechnet.

  6. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, ok, aber so viel schneller ist man da innerdeutsch auch nicht, wenn man Transfer- und Wartezeiten mitrechnet.
    Was ich hier seit Jahr und Tag verzweifelt versuche zu erklären, keine Chance.

  7. User Info Menu

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde ja überhaupt das Pendeln nicht steuerlich belohnen - wenn ich nahe der Arbeit wohne kann ich die dann höhere Miete ja auch nicht geltend machen.
    genauso.

    Auch schrittweise - damit Anpassung möglich ist.
    Und damit das verfassungsgemäß ist, das Absetzen von Pkw-Fahrten für Selbstständige und Firmen auch abschaffen.
    Und die Förderung von Dienstwagen sowieso.


    Es wäre aber schon lang eine Entwicklung strukturschwacher Gebiete nötig gewesen, ein kleiner Ansatz ist ja in Bayern mit der Verlagerung von Ministerien von München weg getan. Aber hier müsste noch viel mehr entzerrt werden.
    ja - aber genau in die Richtung würde es gehen, wenn Mobilität teurer wäre.
    BMW mit seinem Forschungszentrum geht ja auch in die Richtung.

    Kurzfristig können sich Leute mit ihrem Arbeitsplatz und mit ihrer Wohnung nicht anpassen - aber schließlich liegen all dem ja Entscheidungen zugrunde, wo Arbeitsplätze sind, welchen ich annehme, wo ich wohne, ...

  8. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde ja überhaupt das Pendeln nicht steuerlich belohnen - wenn ich nahe der Arbeit wohne kann ich die dann höhere Miete ja auch nicht geltend machen.
    Da wäre ich sofort dabei, obwohl ich auch Langstreckenpendler bin. Hab ich mir aber selbst so ausgesucht.

  9. Inaktiver User

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Die Lösung wäre, das Autofahren (und Lkw natürlich auch) teurer zu machen.
    Allerdings erst, nachdem Alternativen bereitgestellt wurden. Sonst zahlt wieder mal Peter Normalverbraucher die Zeche.

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Schrittweise, damit Anpassung möglich ist - aber verlässlich und drastisch.
    So, dass ich mir überlege, wo ich arbeite, ob ich ein Häuschen im Grünen will, etc.
    Schließlich würden auch die Firmen zu den Leuten kommen - wenn sie in den Ballungsgebieten keinen mehr bekommen oder deutlich höhere Löhne zahlen müssen.
    Diese Ideen höre ich immer wieder, dabei ist das doch schlicht nicht durchführbar. Das ginge vielleicht in einer Welt, in der es einen Ernährer der Familie gibt, aber sicher nicht, wenn beide Partner einen Job haben. Dass beide in der selben Firma arbeiten können, dürfte wohl eher die Ausnahme sein.

  10. User Info Menu

    AW: Verkehrswende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allerdings erst, nachdem Alternativen bereitgestellt wurden. Sonst zahlt wieder mal Peter Normalverbraucher die Zeche.
    Natürlich bezahlen wir das alle.
    Wer sonst?

    Derzeit bezahlen wir die wahren Kosten unserer Mobilität ja eben nicht - weil in den Preisen die Kosten für die Umweltbelastung nicht enthalten sind.

    Diese Ideen höre ich immer wieder, dabei ist das doch schlicht nicht durchführbar. Das ginge vielleicht in einer Welt, in der es einen Ernährer der Familie gibt, aber sicher nicht, wenn beide Partner einen Job haben. Dass beide in der selben Firma arbeiten können, dürfte wohl eher die Ausnahme sein.
    Es müssen doch nicht beide in einer Firma arbeiten - aber ob ich Arbeitsplätze annehme, die 100km auseinander sind und die tägliche lange Autofahrten notwendig sind, oder ob doch Kompromisse bei der Stelle gemacht werden, damit das vermieden wird, oder ob man dann doch umzieht - das sind doch alles Entscheidungen.

    Die darfst du auch weiter treffen - aber mit realistischen Preisen, die die Umweltbelastung mit einschließen.

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